Spielbereiche Mosel/Eifel und Nahe/Hunsrück

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SV Untermosel - DJK St. Matthias 33:35 (16:18)

Wichtiger Auswärtssieg für die Mattheiser Mannschaft, die damit endgültig das Abstiegsgespenst vertrieben haben dürfte. Die Mannschaft von Trainer Tobias Ernzerhoff entführt beim Tabellenletzten Untermosel beide Punkte und klettert ins gesicherte Mittelfeld. Es entwickelte sich die erwartet spannende Begegnung, in der die Führung zunächst hin und her wechselte. Nach dem 4:6 (10.) verteidigten die Südstädter ihren Vorsprung, mussten zwar immer wieder den Ausgleich hinnehmen, doch die Führung gab das Ernzerhoff Team bis zur Pause nicht mehr ab. Nach dem Wechsel gelang zunächst die drei Tore Führung zum 16:19 durch Yannik Morin, doch abschütteln ließen sich die Gastgeber nicht, blieben weiter in Schlagdistanz. Die Vorentscheidung fiel, als sich die Gäste vom 23:25 (41.) auf 23:27 (43.) absetzten und jetzt den Vorsprung bis zur eigenen Auszeit beim 29:33 (54.) verteidigten. Doch es sollte noch einmal eng werden: den Gästen gelang gut zwei Minuten vor dem Ende der Anschlusstreffer zum 33.34, ehe die Auszeit der Gastgeber sogar zur Ausgleichschance führte. Nils Mayer im Gästetor war in der Schlussphase der entscheidende Rückhalt und Matteo Michels machte mit seinem Treffer 12 Sekunden vor dem Ende den Deckel drauf.

„Endlich ist der Knoten geplatzt und wir feiern den ersten Auswärtssieg der Saison! Es war das erwartet schwere Spiel, in dem wir uns nie richtig absetzen konnten. Wir wurden in den Schlussminuten nervös, machte einfache Fehler, konnten aber das Spiel dank Nils Mayer im Tor nach Hause bringen. Wir sind froh und sollten jetzt den Klassenerhalt gesichert haben“, so DJK Coach Tobias Ernzerhoff.

Dupré und Mayer - Fusenig (6), Siemens-Schäfer (3), van Wersch (3), Seiler, Thomas (5), Michels (9), Hennecken (3), Ernzerhoff, Morin (6/4)

HSG Römerwall - HSC Igel 36:29 (17:14)

Im Spitzenspiel musste sich das Team von Igels Trainerin Maja Zrnec beim Tabellenführer in Römerwall klar geschlagen geben! Völlig ausgeglichen verliefen die Anfangsminuten, dabei wechselten die Führungen hin und her. Nach der Auszeit der Gastgeber beim 14:13 (26.) gelang dem Team die erste drei Tore Führung im Spiel zum 16:13 (29.) und die drei Tore Führung brachte die Mannschaft in die Pause. Die Vorentscheidung fiel gleich nach dem Wiederanpfiff, als die Gäste den Start verpennten und Römerwall mit vier Toren in Folge zum 21:14 (34.) davonzog. Diesem Vorsprung der Gastgeber lief das Zrnec Team über 26:19 (39.) und 33:27 (54.) bis zum Abpfiff hinterher.

„Wir haben eine gute erste Halbzeit gezeigt und sind konzentriert ins Spiel gestartet. In der zweiten Halbzeit sind wir durch die kurze Bank und mehrere Zwei-Minuten-Strafen körperlich etwas eingebrochen und mussten viel Kraft investieren, um wieder heranzukommen. Leider hat es am Ende nicht ganz gereicht. Trotzdem bin ich zufrieden mit der Leistung der Jungs – sie haben 60 Minuten alles gegeben und die Köpfe zu keinem Zeitpunkt hängen lassen“, sagt die Igeler Trainerin. 

Stein - Jager (1), Kesseler (1), Pütz (1), Schmitt, Fusenig (8/3), Werdel (7), Steinmetz (4), Hecker (6), Humm (1), Kalt, Schallert

TS Bendorf - HSG Hunsrück II 38:30 (20:15)

Das Team von Gästetrainer Frank Staskewitz unterliegt beim Tabellenzweiten in Bendorf, das sich damit wohl zumindest die Vizemeisterschaft sichert. Die Hunsrücker fanden nicht gut in die Begegnung, liefen schnell nach dem 5:1 (8.) der klaren Führung der Gastgeber hinterher, die ihre Führung sogar auf sechs Tore beim 9:3 (13.) ausbauten und so den HSG Coach zur Auszeit zwangen. Doch es blieb vor allem im Deckungsverband der Gäste vieles Stückwerk und so verteidigte Bendorf die Führung bis zum 20:15 zur Pause. Auch die Pause half dem Gästespiel an diesem Abend nicht weiter! Bendorf baute die Führung auf 26:19 (40.) aus. Es folgte die stärkste Phase der Hunsrücker nach dem Wechsel, die sich bis auf 30:25 (50.) heranarbeiteten, doch mehr sollte einfach an dem Abend nicht sein. Am Ende eine unerwartet klare Niederlage für das Staskewitz-Team. 

"Das war heute ein gebrauchter Tag! Wir haben einfach nicht ins Spiel gefunden, viel zu viele Gegentore kassiert. In der Abwehr bekamen wir keinen Zugriff auf die gegnerischen Angreifer, liefen ständig dem Rückstand hinterher.  Als wir moralisch nach dem Wechsel scheinbar Oberwasser bekamen, hat ene doppelte Zeitstrafe uns den Zahn gezogen. Die Niederlage konnten wir nicht mehr abwenden, vor allem in der ersten Hälfte kassierten wir einfach zu viele Treffer und verlieren heute zu Recht", meinte HSG Coach Staskewitz.

Schmidt und Schug - Glasmacher (4), Röhrig (5/3), Kley, Stürmer (14), Jäger, Dietrich (2), Feder (3/1), Thees, Wedertz, Albright

SV Gerolstein - HSC Schweich 27:32 (17:16)

Mit dem Auswärtssieg in Gerolstein hatte Schweichs Trainer „Mücke“ Rosch im Vorfeld nicht gerechnet, doch seine Mannschaft überzeugte ihn vom Gegenteil. Die Vorahnung schien den Gästecoach nicht getäuscht zu haben, denn schnell legten die Eifelaner eine 5:1 (6.) Führung hin, die Rosch zur Auszeit zwang und die verfehlte ihre Wirkung nicht. Seine Mannschaft kämpfte sich bis zum 8.8 (16.) Ausgleich. Das Team von Gastgebertrainer Nico Weber verteidigte zunächst die Führung bis zum 10:9 (18.), ehe den Schweichern die erste Führung beim 10:11 (20.) gelang. Bis zur Pause blieb die Begegnung ausgeglichen. Spannend der Verlauf der zweiten Hälfte, in der die Führungen hin und her wechselten und bis zum 23:23 (46.) schien die Begegnung auf ein Herzschlagfinale hinauszulaufen. Mit einem 0:5 Lauf zum 23:28 (52.) sorgte das Gästeteam dann für die Vorentscheidung. Die Auszeit von Weber beim 24:30 (27.) sollte dann über 26:30 (59.) zum 27:32 Endstand führen. 

„Zu Beginn des Spiels lief unser Angriffsspiel! Wir sind energisch aufs Tor gegangen und ahben die Lücken gesucht und auch die Tiefe gehabt. Das hat uns in der zweiten Hälfte komplett gefehlt. Aus meiner Sicht eine mentale Sache! Wir sind daran gescheitert, dass niemand mehr die Verantwortung übernahm und immer wieder auf den Mitspieler geschoben wurde. Erst in den letzten zwei Minuten haben wir wieder richtig Gas gegeben. Gelungen die Rückkehr des wieder genesenen Fabian Hammann. An der Einstellung müssen wir arbeiten, das war schon im letzten Spiel ähnlich“, klagte Gerolsteins Spielertrainer Nico Weber.

„Der Start verlief so, wie ich es erwartet hatte. Schnell führten die Gastgeber deutlich, überzeugten mit ihrem starken Tempospiel und wir waren einfach zu spät in der Rückzuges Bewegung. Die Auszeit und die Umstellung in der Abwehr führten dann dazu, dass es bei uns besser lief. Vor allem nach der Pause war das Rückzugsverhalten wesentlich besser und wir haben im Angriff konsequent abgeschlossen. Im Tor bot der „ungelernte“ Torwart Sascha Koras eine Bombenleistung. Sehr gut die Schiedsrichterleistung von Michael Thomas, der in einem hektischen Spiel die Ruhe bewahrte und souverän leitete“, lobte Schweichs Trainer Rosch. 

SVG: Schlösser und Zaborowski - Hammann (5), L. Rosch (2), T. Rosch (7), Wolf (10/4), Pilsner, Servatius, Waldorf (2), Vissers, Koch, Treitges, Ludwig Ermeling, Hell (1), Mörsch, Weber.

HSC: Koras - Elbert, Quary (2), Mainkowski, Müller (1), Feller (2), Wagner, Rosch (3), Backes (5), Rohr (4), K. Müller (2), Karrenbauer (13/6).

HC Koblenz II - TuS Fortuna Saarburg 31:30 (18:14)

Ohne ihren aus beruflichen Gründen fehlenden Trainer Keven Ponton schafft die Saarburger Fortuna in Koblenz fast die Überraschung. Haarscharf schrammt das Team an der Überraschung des Spieltages vorbei, doch der Auftritt der Mannschaft macht Hoffnung für die noch anstehenden Spiele! Von Beginn an waren die Gäste im Spiel, hielten die Spannung über 6:6 (11.) bis 8:8 (15.) hoch, setzten sich dann erstmals nach mit drei Toren in Folge ab und führten überraschend mit 8:11 (17.). Koblenz kämpfte sich ins Spiel zurück, ging beim 13:12 (21.) erneut in Führung und baute jetzt die Führung bis zur Pause auf vier Tore aus. Auch nach dem Wechsel hielt der vier Tore Vorsprung bis 24:20 (45.), dann sollte die Auszeit der Gäste für den 0:4 Lauf sorgen und damit war nach dem 24:24 (49.) die spannende Schlussphase eingeläutet, in der die Gäste immer wieder den zwei Tore Rückstand aufholten und beim 30:30 war Saarburg 40 Sekudnen vor dem Ende am Punktgewinn dran. Am Ende gelang Koblenz der glückliche Treffer zum umjubelten Sieg!

„Nach einem schlechten Start haben wir uns wieder herangekämpft und am Ende trafen wir zwei dumme Entscheidungen. Dennoch eine gute Teamleistung und gute Torhüterleistungen. Bei uns wechselten gute und schlechte Momente, doch wir haben Spaß gehabt und gezeigt, dass wir es auch aus eigener Kraft schaffen können. Es war ein faires Spiel, bei dem wir einen Punkt verdient hätten. Gecoacht wurden wir heute von Jörg Maximiner. Trotz des großen Verletzungspechs wollen wir als 1. Mannschaft zeigen, dass wir uns einen Vorsprung herausarbeiten können, den wir dann an die wichtigen Spieler, die uns aus der zweiten Mannschaft helfen, übergeben können. Leider ist unser Kader einfach zu klein und wir hoffen, dass uns die Spieler aus der zweiten Mannschaft in den nächsten Spielen wieder unterstützen“, so der Saarburger Kapitän Sascha Hoffmann.

Greif - Maxminer, Eberhardt (2), Musick (1), Schuster (5/1), Schmitt (3), Hoffmann (11/5), Klotzbücher (2), Schmitt (1), Jürgens (5).

 

Den kommenden Spieltag tippt Andreas Rosch, Trainer des HSC Schweich:

SV Untermosel - DJK St. Matthias 

(Samstag, 18.30 Uhr, Anton Graef Sporthalle, Kobern-Gondorf)

Mit einem Sieg in Kobern-Gondorf könnten sich die Gäste aus Trier wohl entscheidend vom Tabellenende absetzen. Allerdings ist es der Mannschaft aus dem Trierer Süden in dieser Saison noch nicht gelungen Punkte aus fremden Hallen zu entführen. Die Gastgeber sind zuhause sicherlich nicht zu unterschätzen. Ich erwarte ein sehr knappes Spiel mit völlig offenem Ausgang.

HSG Römerwall - HSC Igel

 (Samstag, 19 Uhr, Römerwallhalle, Rheinbrohl)

Römerwall zeigt in der bisherigen Saison eine sehr konstant gute Leistung und steht aktuell völlig zu Recht an der Tabellenspitze. Igel zeigt sich in dieser Saison dann eher schwankend in seinen Leistungen überzeugt aber zuletzt mit sehr guten Ergebnissen. Das Hinspiel endete mit einem denkbar knappen 29:30 für Römerwall. Allerdings sehe ich Römerwall zuhause um einiges stärker als in der Fremde und so erwarte ich doch einen Heimsieg in diesem Spiel, auch wenn ich die Gäste nicht chancenlos sehe.

HSC Rhein-Nette – HSG Westerwald

 (Samstag, 19 Uhr, Geschwister Scholl, Andernach)

Beide Mannschaften zeigen sich in ihren Leistungen sehr schwankend im Saisonverlauf. Die Mannschaft aus Andernach musste am vergangenen Wochenende eine doch in der Höhe überraschend deutliche Niederlage in Saarburg erleben und wird sicher alles dafür tun sich für diese zu rehabilitieren. Sollte die HSG Westerwald aber eine ähnlich gute Leistung wie beim Heimspiel vor einigen Wochen gegen uns zeigen so wird dies schwer werden für die Gastgeber. Auch hier eine enge Kiste mit offenem Ausgang.

TS Bendorf - HSG Hunsrück II 

(Samstag, 19 Uhr, Wilhelm Remy Gymnasium)

Verfolgerduell am Samstag in Bendorf. Nur der Sieger darf sich in meinen Augen noch berechtigte Hoffnungen auf Platz 1 machen, wobei Bendorf in der Endphase der Saison auch noch gegen Römerwall spielt. Wir konnten uns vergangenen Samstag von der Spielstärke von der TS Bendorf überzeugen die einen sehr breiten und ausgeglichenen Kader besitzen und auf einzelnen Positionen einfach überdurchschnittlich gut besetzt sind. Gleiches gilt allerdings auch für die Hunsrück HSG. Trotzdem sehe ich in diesem Spiel die Heimmannschaft in der Favoritenrolle. 

SV Gerolstein - HSC Schweich 

(Samstag, 19.30 Uhr, Grundschule)

Zu gerne würden wir uns am Samstag für die absolut verdiente Hinspielniederlage revanchieren wo Gerolstein uns ein einem sehr guten Spiel mit 33:34 schlagen konnte. Aber zum jetzigen Zeitpunkt sehe ich die Gäste aber auch stärker als das Anfang November der Fall war. Leider verlässt Trainer Nico Weber unseren Spielbereich ja mit Ende der Saison Richtung Mülheim und es wird immer schwerer für die Vereine geeignete und engagierte Übungsleiter zu finden. Bei uns hoffe ich für Samstag auf die Rückkehr des ein oder anderen verletzten und erkrankten Spielers, wobei ich hier Anfang dieser Woche noch wenig Hoffnung habe. Aber wir werden auf jeden Fall mit einer hochmotivierten Mannschaft am Samstag in der Eifel an den Start gehen und vielleicht gelingt es uns ja den Vorjahreserfolg, wo wir mit einem 26:28 Sieg in Gerolstein überraschen konnten zu wiederholen.

HC Koblenz II - TuS Fortuna Saarburg

 (Samstag, 19.30 Uhr, Schulsporthalle Güls)

Nach dem überraschend deutlichen Heimsieg gegen Rhein-Nette am vergangenen Spieltag werden die Gäste versuchen diesen Schwung auch zum Spiel am Samstag mit nach Güls zu nehmen. Inwieweit sie dann auch auf Verstärkungen aus der zweiten Mannschaft bauen können, bleibt allerdings abzuwarten. Die Gastgeber könnten sich mit einem Sieg einen deutlichen Vorsprung auf Saarburg in der Tabelle verschaffen und werden aus diesem Grund sicherlich alles geben die beiden Punkte in Güls zu behalten. Ich erwarte ein hart umkämpftes und absolut offenes Spiel in dem beide Mannschaft am Ende die Halle als Sieger verlassen können und hoffe allerdings, im Sinne unsere Handballsports, dass sich bis Samstag noch ein bzw. zwei Schiedsrichter finden, die das Spiel leiten können da es aktuell aufgrund der Personalsituation im Schiedsrichterbereich noch nicht besetzt ist. 

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