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2. Spieltag
13./14. September 2025
Berichte
HSG DJK Marpingen-Alsweiler - HSG Hunsrück 32:21 (13:10)
Den Saisonstart hätte sich die HSG und ihr Trainer Maouia Ben Maouia sicher anders vorgestellt. Ohne die verletzten oder erkrankten Leistungsträgerinnen Helen Schieke, Melissa Gräber und Meine Grethen musste sich das Team beim einem der Meisterschaftsfavoritinnen aus Marpingen-Alsweiler klar geschlagen geben. Dabei lieferten die Hunsrückerinnen dem Gastgeber in der ersten Hälfte eine ausgeglichen geführte Begegnung, in der die Führungen hin und her wechselten. Den Saarländerinnen gelang es, sich erstmals beim 11:8 (24.) deutlicher abzusetzen, folgerichtig kam die Auszeit der Gäste. Bis zur Pause verteidigten die Gastgeberinnerinnen dann ihre drei Tore Führung. Verlief die erste Hälfte noch ausgeglichen, überzeugten die „Moskitos“ nach dem Wechsel mit einer starken Angriffsleistung, stellen die Angreiferinnen der Gäste mit einer defensiveren Abwehrformation jetzt vor einige Probleme. Über 18:12 (40.) kontrollierte die Mannschaft jetzt das Spiel bis zum 21:14 (46.). Die Auszeit der Gastgeberinnen sorgte dann für die klare erste 10 Tore Führung beim 27:17 (54.), die in den Schlussminuten „verwaltet“ wurde.
„Das Spiel hatte heute zwei verschiedene Phasen: ein sehr gute erste Halbzeit und eine schlechtere zweite Hälfte! In der ersten Hälfte lag der Fokus auf der Abwehr, die sehr gutgestanden hat, war beweglich und man sich hat sich ausgeholfen! Zudem haben wir großen Druck auf die Angreiferinnen der Gastgeberinnen ausgeübt, die erkennbar große Schwierigkeiten hatten. Im Angriff schafften wir es, die richtigen Lösungen zu finden. Anders dann die zweite Hälfte: im Angriff fanden wir dann gegen die kompaktere 3:2:1 Deckung im Gegensatz zur ersten Hälfte keine Lösungen mehr. Dazu wurde die Anzahl der technischen Fehler zu groß und die Unsicherheit war zu sehen. Es fehlt die Kooperation und Koordination zwischen den Spielerinnen und das hat Marpingen-Alsweiler gnadenlos bestraft, die jetzt mit viel Tempo über die zweite Welle zum Erfolg kamen. Das war letztlich der Knackpunkt. Dazu kam auch noch die Müdigkeit, doch in den letzten fünf Minuten haben wir geschafft, wieder konzentrierter zu arbeiten und haben die letzten Angriffe durch einfache Lösungen abgeschlossen. Das war kein schlechtes Zeichen, dass man am Ende trotz des klaren Rückstandes zu besseren Abschlüssen kamen. Das Spiel hat gezeigt, dass wir noch einen langen Weg vor uns haben, bis die neuen Spielerinnen integriert sein werden.
Gerken - Schug (1), Mehbzada (1), Faust (4/2), Kappes (1), Rolinger (1) Wagner (5), Longen, Lesch (3), Lammersmann (3), Schmitz, Molz (2)
TSG Mainz-Bretzenheim II - HSG Wittlich 25:22 (12:11)
Gegen die stark eingeschätzte Gastgebermannschaft muss sich die HSG Wittich am Ende geschlagen geben. Das Team von Esther Hermann legte mit dem 0:2 (3.) Start einen guten Beginn hin, doch die Gastgeberinnen drehten mit vier Toren in Folge über 4:2 (10.). Die Mannschaft verteidigte jetzt ihre knappe Führung bis 7:5 (16.). Es folgte die Auszeit von Hermann, nach der ihre Mannschaft beim 9:9 (21.) ausgleichen konnte und bis zur Pause blieb es ein Spiel auf Augenhöhe und einer knappen 12:11 Pausenführung der Bundesligareserve aus Mainz-Bretzenheim. Völlig ausgeglichen dann auch der Verlauf der zweiten Hälfte, in der die Führungen hin und herwechselten, keine Mannschaft mit mehr als einem Tor führte. Als den Bretzenheimerinnen erstmals eine zwei Tore Führung beim 18:16 (47.) gelang, folgte die Auszeit der Gäste, die dann durch Niki Packmohr wieder den Anschluss schafften. Doch immer wieder schlichen sich Fehler ins Wittlicher Spiel ein und das nutzten die Favoritinnen, um sich über 23:19 (57.) vorentscheidend abzusetzen.
„Wir sind enttäuscht nach dieser Niederlage, waren über weite Strecken des Spiel immer dran und hätten auf jeden Fall einen Punkt holen können. Gegen die stärker eingeschätzten Gastgeberinnen verlief das Spiel ausgeglichen und das stimmt mich optimistisch, dass wir mit einer Mannschaft, die ich ganz oben in der Tabelle einordne, so mithalten konnten. Bis 16:16 war für uns alles drin, doch in den letzten Minuten häuften sich die leichten Fehler bei uns, dazu vergaben wir über die gesamte Spielzeit 4 Siebenmeter. Bei einem so knappen Spielverlauf sind diese Dinge dann einfach zu viel. Das kann passieren und letztlich konnten wir nichts Zählbares mitnehmen. Wir sind erkennbar nicht so weit weg von den Spitzenteams der Liga, müssen aber daran arbeiten, die Torgefahr von allen Positionen zu verbessern. Gestern hatten wir nur drei Haupttorschützinnen“, sagte Wittlichs Trainerin Esther Hermann.
Irmgartz - Eiden (1), Krämer, Meier (8/3), Teusch, Hees, Schönhofen, Packmohr (6), Czanik (6), Kierakowicz, Lieser, Feiten (1), Teusch
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Vorberichte
HSG DJK Marpingen-Alsweiler – HSG Hunsrück
(Samstag, 18 Uhr, Sporthalle)
Auch für die HSG Hunsrück hat das Warten auf den Saisonstart ein Ende! Die Mannschaft von Trainer Maouia Ben Maouia, der in seine 3. Saison im Hunsrück geht, steigt am 2. Spieltag der Saison in den Wettbewerb ein und hat gleich bei der HSG DJK Marpingen-Alsweiler ein schweres Auswärtsspiel vor der Brust, das zur Standortbestimmung einer neu formierten Hunsrücker Mannschaft werden wird. Lediglich Torfrau Laure Flener hat die Mannschaft Richtung 3. Liga nach Westfalen verlassen, dafür kamen mit Helen Schieke und Meike Frank zwei erfahrene und ehemalige Spielerinnen von der HSG Wittlich zum Hunsrück Team zurück. Vom Oberligisten TV Engers wechselten Torfrau Rebekka Schmitz (21) und Dunja Mohebzada ebenso zum Regionalligisten wie die Schweicher Spielerin Elli Longen. Mit Jule Kappes kehrt eine wichtige Rückraumspielerin nach ihrer Verletzung in den Kader zurück. Mit Thorsten Neuls und Linda Geissler-Sülzle kehren der ehemalige Torwart-Trainer und die Betreuerin zur HSG zurück und unterstützen das Team und den Trainer. So steht dem HSG Coach ein 14 bis 16-köpfiger Kader für die Saison zur Verfügung!
„Wichtig war die Integration der neuen Spielerinnen in unser Spielkonzept. Alle Neuzugänge haben sich sehr gut in die Mannschaft eingefunden, sowohl auf als auch neben dem Spielfeld. Auf jeden Fall wollen wir uns gegenüber der letzten Saison verbessern. Zu groß war der punktemäßige Abstand zu den ersten vier der Liga. Das soll für uns anders werden. Den Riesenunterschied wollen wir wettmachen, doch dazu müssen wir Geduld mit dem neuen Team aufbringen. Viele Mannschaften gehen gegenüber der letzten Saison unverändert in die neue Spielezeit! Ich bin sehr zuversichtlich und hoffe auf die entsprechenden Ergebnisse. Über das Saisonziel will ich erst zur Winterpause eine entsprechende Aussage treffen“, sagt der HSG Coach.
"Leider haben sich in den letzten Wochen der Vorbereitung doch einige Spielerinnen verletzt: Mit Helen Schieke (Fingerbruch), Meike Frank und Lisa Rolinger (Fußprobleme), Hanna Tatsch (Schulterprobleme) wird auch unser emotionaler Leader Melisa Gräber krankheitsbedingt ausfallen. Die Ausfälle haben sich jetzt bis zum Saisonstart durchgezogen und wir werden keinesfalls in Bestbsetzung antreten können. Dafür haben sich alle Neuzugänge wirklich toll entwickelt und sich menschlich super in unser Team integriert. Die haben alle einen Sprung gemacht! Gegen Marpingen/Alsweiler haben wir in der Vorbereitung zweimal verloren, doch bekanntlich sind aller guten Dinge Drei", sagt Torwarttrainer Thorsten Neuls, der derzeit für den wegen der Trainerfortbildung in Tunesien weilenden Coach Maouia Ben Maouia die Mannschaft trainiert. Maouia wird aber zum Auftaktspiel wieder auf der Bank sitzen.
Die Gäste haben 12 lange Wochen voller Training und Vorbereitung hinter sich! In den 6 Vorbereitungsspielen konnte das Team 5 Siege einfahren, inkl. einer starken Leistung auf dem Moskito-Cup – das lässt die Moskitos auf eine spannende Spielzeit hoffen! Der Fokus lag darauf, die Abläufe zu vertiefen und verschiedene Abwehrvarianten zu trainieren. Besonders wichtig war auch, die Flexibilität sowohl in der Abwehr als auch im Angriff zu fördern. So will man den Gegnern das Leben schwer machen und gleichzeitig das eigene Spiel optimieren. Doch die Gastgeberinnen sind auch vom Verletzungspech verfolgt: s Verletzungspech treu. Mit Angelina Keil, Anna Zägel und Lisanne Günther hat es gleich drei Spielerinnen erwischt. Während Angi am Moskito-Cup bereits wieder zum Einsatz kam, hoffe die Saarländerinnen beii Lisanne auf eine Rückkehr Ende September. Anna wird sich noch länger gedulden müssen. Eine Prognose, wann sie wieder einsteigen kann, ist schwierig.
TSG Mainz-Bretzenheim II – HSG Wittlich
(Samstag, 18 Uhr IGS Bretzenheim)
Erfolgreich starteten beide Mannschaften in die neue Saison! Genau wie die TSG Mainz-Bretzenheim II souverän mit einem 21:28 Auswärtserfolg in Bodenheim gestartet ist, kam die HSG Wittlich mit der neuen Trainerin Esther Hermann im Auftaktspiel vor heimischer Kulisse zu einem nie gefährdeten 41:20 Auftakterfolg gegen den Hunsrückvertreter aus Bodenheim. Doch wie sind die Auftakterfolge beider Teams einzustufen? Am Samstag wird diese Frage in der IGS Halle in Bretzenheim beantwortet.
„Die Gastgeberinnen standen letztes Jahr zurecht ziemlich oben in der Tabelle und allein deshalb sind wir gewarnt. Dazu kommt, dass man nie sicher sein kann, mit welchem Team die Gastgeberinnen auflaufen, ob eventuell Verstärkungen aus der 1. Mannschaft mitwirken. Das Spiel gegen Bodenheim habe ich gesehen und weiß, dass die eine defensive 6:0 Abwehr spielen, aus der sie dann über die erste und zweite Welle den Erfolg suchen. Für uns gilt es zum einen, die 6:0 Deckung zu knacken und desweitern wenig technische Fehler zu machen, um die Gastgeberinnen nicht in ihr Gegenstoßspiel kommen zu lassen. Unsere Wurfquote muss im Gegensatz zum Auftaktspiel besser werden, damit wir uns keine Gegenstöße fangen. Wenn das gelingt, hätten wir ihnen einen großen Baustein aus dem Spiel genommen. Im Angriff ist der Gastgeber ausgeglichen besetzt, spielt flexibel über den Rückraum. Die Gastgeberinnen wissen, dass sie in Wittlich auf eine offensive Deckung treffen werden, die aus den Fehlern der letzten Woche gelernt haben wird. Das gilt vor allem beim eins gegen eins, als auch bei den Übergangssituationen. Wir fahren auf keinen Fall nach Bretzenheim, um dort die Punkte zu lassen, da wir die Qualitäten haben, die wir auf den Platz bringen müssen. Nach ihrer Fußverletzung müssen wir schauen, ob Anna Schönhofen eingesetzt werden kann. Ansonsten haben wir den gleichen Kader wie letzte Woche, haben aber nur mit Alex Irmgartz eine Torfrau zur Verfügung“, verrät Hermann.
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