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Spieltag 20./21. September 2025

Berichte

HSG Hunsrück - Südpfalz Tiger 33:21 (15:7)

Nach der klaren Auftaktniederlage im Saarland am vergangenen Wochenende wollte es die Mannschaft von Trainer Maouia Ben Maouia vor heimischer Kulisse besser machen und das gelang! Mit einem nie gefährdeten 33:21 Erfolg schickte das Hunsrück Team die Gäste, die nun seit drei Spieltagen ohne Punktgewinn auf dem letzten Tabellenplatz liegen, schwer geschlagen auf den Nachhauseweg. Zwar gelang den Gästen ein guter Start, führten über 0:2 (6.) in einer torarmen Anfangsphase, doch dann sorgten die Gastgeberinnen mit sechs Treffern in Folge unter dem Jubel der 200 Zuschauer in der Hirtenfeldhalle für die 6:2 (17.) Führung, die bis zur Pause konstant ausgebaut wurde. Auch nach dem Wechsel bestimmten die Gastgeberinnen das Geschehen, zogen über 21:12 (39.) weiter davon und beim 24:16 (50.) nahmen die Gäste die Auszeit. Doch es änderte sich wenig am Spielverlauf. Das Maouia Team hatte beim 28:18 (55.) die erste 10 Tore-Führung erzielt und damit für die Vorentscheidung gesorgt. 

 

„Zunächst sah es so aus, als würde die Mannschaft die Leistung aus dem Marpinger Spiel in diese Begegnung mitnehmen. Doch dann haben sie ihre Sache richtig gut gemacht. Ich habe bewusst nicht früh gewechselt und die Mädels haben sich heute die nötige Sicherheit selbst im Spiel geholt. Heute war Helen Schieke dabei, doch ich habe sie am Anfang noch nicht gebracht. Wir spielten aus einer starken Abwehr, zeigen eine verbesserte Angriffsleistung, bei der der Gegner versuchte, mit einer offensiveren Abwehr dagegenzuhalten. Die Mädels ließen sich aber nicht verunsichern und dann stellen die Gäste ihren Verband wieder defensiver ein. Das kam jetzt der eingewechselten Helen Schieke zugute, die zu ihren Treffern aus dem Rückraum kam. Doch wenn wir aus einer gutstehenden und arbeitenden Abwehr die Bälle gewinnen, dann muss das Tempo nach vorne höher werden. Mir hat heute trotz des Sieges das schnelle Umschalten gefehlt“, meinte Maouia.

Gerken und Schmitz- Schug, Tatsch (1), Mohebzada (1), Faust (5/2), Schieke (5), Kappes (3), Grethen, Rolinger, Longen (6), Wagner (3), Lesch (4), Lammersmann (4), Molz (1)

HSG Wittlich - TSG Haßloch 22:24 (13:17)

Schade für die HSG Wittlich! Da war heute mehr drin für die Mannschaft aus der Eifel. Doch noch fehlt dem Team die Konstanz über die gesamte Spielzeit und noch wechseln sich Hoch und Tiefs ständig ab! Aber erneut war heute deutlich zu sehen, dass die Mannschaft die Qualität hat, um auch gegen die Spitzenteams mithalten zu können.  Mit den Haßlocher Bären stellte sich am Sonntagabend eine Mannschaft in Wittlich vor, die von HSG Trainer Esther Hermann als eine der Teams eingestuft wurde, die ganz vorne mitspielen werden. Und diese Einschätzung bewahrheitete sich schnell! Von Beginn an überzeugten die Gäste mit ihrem schnellen und dynamischen Spiel, hatten sich in der 13.Minute schon auf drei Tore zum 2:5 abgesetzt und verteidigten die drei Tore Führung bis zum 5:8 (18.). Es folgte die Auszeit der Gäste, die mit zwei Treffern in Folge ihren Vorsprung auf fünf Tore zum 5:10 (19.) ausbauten, doch dann stabilisierte sich das Gastgeberspiel und das Team von Esther Hermann lieferte in den folgenden Minuten ein Spiel auf Augenhöhe, in dem Haßloch aber die Führung mit drei bis fünf Toren behauptete. Wenig fiel den HSG Angreiferinnen gegen die kompakte Deckung der Mannschaft aus dem Rhein-Neckar Raum ein und so verteidigte das Gästeteam einen 4-Tore Vorsprung bis zum Pausenpfiff (13:17).

Die Gäste sorgten gleich nach dem Wiederanpfiff für die Vorentscheidung: vier Tore in Folge schenkte das Gästeteam den Gastgeberinnen ein, denen beim 13:21 (36.) die Felle davon schwammen. Nina Czanik sorgte nach 7 Minuten in der zweiten Hälfte für den ersten HSG Treffer zum 14:21 und jetzt nahm Wittlichs Trainerin Esther Hermann die Auszeit! Und diese Auszeit kam zum richtigen Zeitpunkt: Michelle Meier und Selina Teusch mit zwei Toren verkürzten auf 17:21 (44.) und zumindest kurzfristig glimmte wieder ein Fünkchen Hoffnung in der Eifel! Die Zeitstrafe gegen Wittlich kam dann zum ungünstigen Zeitpunkt! Die Gäste nutzten aber ihre Chancen in Überzahl nicht und so kämpfte sich das Wittlicher Team beim 20:22 (51.) wieder ins Spiel zurück und jetzt mussten die Gäste ihre Auszeit nehmen. Beide Mannschaften hatten dann die Zeitstrafe zu verkraften und das spielte eher den Gästen in die Karten, die ihre Führung bis 21:24 (55.) ausbauten und noch einmal nahm Hermann die Auszeit. Selina Teusch war es erneut, die Verantwortung übernahm und den Anschlusstreffer erzielte. Als Torfrau Alex Irmgartz den Strafwurf parierte, schien noch alles möglich. Routiniert brachten die Gäste jetzt aber ihre Führung über die Zeit.

Irmgartz und Marx - Eiden (1), Krämer, Meier (8), Selina Teusch (7), Schönhofen, Packmohr (2), Clever, Czanik (3), Lieser, Feiten (1), Laura Teusch, Kierakowcicz, Hees.

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Vorberichte

HSG Hunsrück - Südpfalz Tiger 

(Samstag, 19.30 Uhr, Hirtenfeldhalle)

Nach der Auftaktniederlage der Hunsrückerinnen im Saarland trifft das Team von Trainer Maouia Ben Maouia auf die Südpfalz-Tigerinnen, die mit zwei Niederlagen die Saison gestartet sind, zuletzt eine deutliche 18:33 Heimniederlage gegen Budenheim verkraften mussten. Dabei ließ die Angriffsleistung der kommenden Gäste der HSG nicht die Durchschlagskraft erkennen, die wichtig gewesen wäre, um gegen den Favoriten mithalten zu können. Auch das ersatzgeschwächte Team der Hunsrückerinnen war letztlich am vergangenen Wochenende chancenlos bei einem der Titelanwärter dieser Saison, der DJK Marpingen-Alsweiler. Nach der 32:21 Auswärtsniederlage will das Maouia-Team nun vor heimischer Kulisse etwas gutmachen und die ersten Punkte einfahren. 

„Personalmäßig wird sich nicht viel verändern gegenüber der letzten Woche, fraglich ist noch, ob Elli Longen am Samstag aus Krankheitsgründen dabei sein wird. Die Videoanalyse des Spiels unsere Gegnerinnen vom letzten Wochenende hat gezeigt, dass die Mannschaft nicht viel schlechter war als Budenheim. Doch viele technische Fehler haben wie bei uns in Marpingen zu der Verunsicherung beigetragen. Das ist derzeit auch unser größtes Manko, dass wir deutlich zu viele Fehler machen, die nicht provoziert sind. Für uns wird es daher wichtig sein, die Fehlerquote hier zu minimieren. Wenn uns das gelingt, wäre ich schon zufrieden! Spielerisch haben wir in Marpingen in der ersten Hälfte gezeigt, dass wir mithalten können, doch in der zweite Hälfte haben wir nicht mehr richtig in der Abwehr gestanden, da Marpingen immer wieder unsere technischen Fehler im Angriff mit Gegenstoßtoren aus der ersten und zweiten Welle bestraft hat. Dabei ist die Abwehr im Verbund mit unseren guten Torhüterinnen eigentlich unsere Stärke! Wir müssen im Angriff einfach mehr Geduld aufbringen und saubere Pässe spielen“, fordert HSG Coach Maouia. 

HSG Wittlich - TSG Haßloch 

(Sonntag, 18 Uhr, Berufsbildende Schule)

Mit einem Heimsieg über Bodenheim (21:19) starteten die Haßlocherinnen in die neue Saison und müssen jetzt in Wittlich zu ihrem ersten Auswärtsspiel antreten. Das Team der neuen Wittlicher Trainerin Esther Hermann startete mit dem klaren Auftaktsieg über Hunsrückvertreter Sobernheim, musste sich aber im ersten Auswärtsspiel bei den heimstarken Bretzenheimerinnen geschlagen geben, hielten aber über lange Zeit das Spiel offen. Manko war die Tatsache, dass die Mannschaft mit ihren drei Haupttorschützinnen gut auszurechen war und dass man mit vier Siebenmetern klarste Chancen liegen ließ. So kann es nur darum gehen, Torgefahr von allen Positionen auszustrahlen und die klaren Chancen dunkel machen. 

„Für mich stellt Haßloch eine Mannschaft, die absolut ins Spitzenfeld gehört! Die Gäste sind stark besetzt, haben individuell gute Spielerinnen, dennoch war ich vom knappen Ergebnis des 1. Spieltages überrascht. Sicher hatte die Mannschaft hier noch Startschwierigkeiten, aber ich erwarte mit Haßloch ein ganz anderes Kaliber in heimischer Halle als beim Auftaktspiel gegen Sobernheim.  Ich schätze die Gäste ähnlich spielstark wie Bretzenheim II ein und die werden uns schon alles abverlangen. Bei uns muss einfach alles passen! Haßloch spielt variable Abwehrformationen von der 6:0 bis zur offenen Deckung und darauf müssen wir uns einstellen. Sie verteidigen kompakt und das wird im 1:1 sicher schwer. Wir selbst müssen im Abwehrverband gut stehen, wollen einfache Tore über den Gegenstoß erzielen.  Wir wissen, dass wir uns gegen eine defensiv stehende Abwehr schwertun und es wird schwer genug in gute Wurfpositionen zu kommen. Doch gerade aus dem Rückraum müssen wir gefährlicher agieren. Bei uns steht ein Fragezeichen hinter Selina Teusch, die nur dann spielen wird, wenn sie absolut fit ist. Merle Kloep und Emilia Sibi fallen weiterhin aus, dafür führen wir Anna Schönhofen langsam wieder an ihre Leistung heran“, verrät Wittlichs Trainerin Esther Hermann.  

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