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HSG Kastellaun/Simmern - SG Zweibrücken 

(Samstag, 20 Uhr, IGS Kastellaun)

Jetzt hat die Mannschaft von Trainer Mirza Cehajic vor heimischer Kulisse etwas gutzumachen. Völlig überraschend mussten sich die Hunsrücker am letzten Wochenende nach einer schwachen Vorstellung in Saulheim beim Tabellenvorletzten geschlagen geben, waren neben Offenbach die bislang einzige Mannschaft, die sich den Saulheimern geschlagen geben musste. Jetzt kommt mit der SG Zweibrücken der Meisterschaftsanwärter neben dem HV Vallendar und gerade gegen die Spitzenteams beweisen die Hunsrücker immer wieder, dass sie ins obere Tabellendrittel der Klasse gehören. Vorausgesetzt die Einstellung zum Gegner stimmt und man nimmt die Mannschaften nicht auf die leichte Schulter. Tut man das nicht, ist man in der Lage Spitzenteams wie Vallendar zu schlagen und auch gegen Zweibrücken war man Ende Oktober in der Saarpfalz lange an einer Überraschung dran, musste sich am Ende aber 24:21 geschlagen geben. 

Doch die Gastgeber stehen unter Zugzwang, kassierten vergangenen Samstag bei Handball Mülheim-Urmitz eine Niederlage, die sie im Kampf um den Titel mächtig unter Druck setzt. So liegt man derzeit zwei Punkte hinter Tabellenführer Vallendar und jeder weitere Punktverlust käme einer Vorentscheidung im Titelkampf gleich.

„Sicher haben beide Teams am Samstag etwas gutzumachen, doch der Druck liegt eindeutig bei den Gästen. Verliert die Mannschaft bei uns, ist die Meisterschaft zugunsten von Vallendar gelaufen. Sieht man den Restspielplan, spricht vieles für die Rheinländer! Was wir in Saulheim nicht geschafft haben, wollen wir dieses Mal besser machen, vor allem die Chancenverwertung muss erheblich besser werden, obwohl Saulheim zwei wirklich gute Torhüter im Kasten hatte. Vor allem auf den Spielmacher der Gäste, Nils Wöschler müssen wir aufpassen. Doch auch in Zweibrücken haben wir ein gutes Spiel gezeigt, mussten uns erst in den letzten fünf Minuten geschlagen geben. Am Samstag spielen wir wieder in Simmern und ich hoffe, dass sich keiner diesen Handball-Leckerbissen entgehen lassen wird“, sagt der HSG Coach Mirza Cehajic, der auch im kommenden Jahr weitermachen wird. Sein Co-Trainer Jan Röckendorf legt eine Pause ein, dafür wird Ben Stemann als Co-Trainer Cehajic zur Seite stehen.

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