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Spieltag 4./5. Oktober 2025
Berichte
HSG Hunsrück II - HSG Wittlich II 40:37 (20:20)
Mit dem Einsatz der lange erkrankten Melissa Gräber aus dem Regionalligateam überraschten die Hunsrücker die HSG Wittlich! Das Team von Trainer Flo Hübner fand schnell ins Spiel, führte 2:0 (2.) und verteidigte in den Folgeminuten diese Führung bis zum 6:4 (7.), dann riss der Faden im Angriffsspiel der Hunsrücker und das Team von Gästetrainer David Juncker gelang mit drei Toren in Folge die erste Führung im Spiel beim 6:7 (9.). Diese Führung gab das Eifel-Team nicht mehr ab, konnte sich aber nie mit mehr als zwei Toren 10:12 (17.) und 13:15 (21.) absetzen. Die Gasgeberinnen ließen sich in einem offenen Schlagabtausch einfach nicht abschütteln, glichen beim 16:16 (24.) wieder aus, doch der Führungstreffer wollte einfach nicht gelingen. Mit einem leistungsgerechten Remis wurden die Seiten gewechselt. Wie in der ersten Hälfte erwischte das Hübner-Team den besseren Start, führte über 23:21 (34.), doch Wittlich blieb in Schlagdistanz, verkürzte immer wieder bis auf ein Tor. Der erste Ausgleich gelang den Gästen beim 26:26 (40.) durch Susi Ertz und so blieb die Begegnung bis zum 36:35 (53.) völlig offen. Svenja Friesen und Sophia Hahn sorgten dann mit ihren Toren für die Vorentscheidung beim 38:35 (54.).
„Die Zuschauer, die heute in der Halle waren, haben ein gutes und temporeiches Spiel gesehen, in dem meine Spielerinnen heute einfach den Sieg mehr wollten. Ich habe im Vorfeld die starken Minuten aus dem Engers Spiel angesprochen und die Tatsache, dass heute die Reserven der Regionalligateams auf dem Platz standen und wir zeigen wollten, dass wir vor Wittlich sind. Im Abschluss haben wir uns heute einfach mehr Gedanken gemacht. Melissa hat uns heute mir ihrer Routine sicher weiter geholfen, doch sie ist von der Kraft und ihre Spielstärke noch nicht da, wo sie mal war. Auf beiden Seiten hatten wir keine Torhüterleistungen, erst in den letzten Minuten hat Celine Faller ein paar wichtige Bälle für uns gehalten. Das ausgeglichen geführte Spiel hätte jederzeit kippen können. Riesenlob an mein Team, in dem heute jede für jede gekämpft hat. Letztlich waren wir beweglicher und griffiger in einem schnellen Spiel bei hohem Tempo von beiden Seiten“, freute sich Hübner.
„Heute hat die Mannschaft gewonnen, die weniger die Torfrauen abgeworfen hat. Mit 40 Gegentoren kann man aber einfach kein Spiel gewinnen, in dem auf beiden Seiten keine Abwehrreihen existent waren“, fand Wittlichs Trainer David Juncker.
HSG H: Faller und Bohr - M. Bach (2) Wagner (6), Keller (3), Schmidt (1), Bolz, Fink, Schirokich (1), L. Bach (4), Gräber (12/7), Wagner, Hahn (3/1), Friesen (3), Bottlender (5)
HSG W: Marx und Scharfbillig - Rotsch (4), Hohns (5), Kaspari (3), Lames (3), Barthen (3), Ertz (7/1), Krag (1), Gaß (3), Vollmer, Plohmann (6), Rinnenburger (2/2)
HSG Kastellaun/Simmern - TuS Weibern 44:22 (23:10)
Schnell sorgten die Hunsrückerinnen auch gegen das Eifel-Team aus Weibern für klare Verhältnisse! Mit 5:1 (6.) und über 12:5 (14.) zog das Team des erkrankten Trainers Sasa Puljizovic auf und davon, zeigte sich den Gästen in allen Belangen überlegen und baute die Führung kontinuierlich über 14:7 (19.) und einem 6:0 Lauf auf 20:7 (27.) klar aus. Zur Pause war das Spiel entschieden. Nach dem Wechsel wurde mit zunehmender Spieldauer ein Klassenunterschied deutlich. Beim 35:15 (45.) stoppte die HSG Bank den Lauf der eigenen Mannschaft, nahm die Auszeit und dann feierte die Mannschaft über 40:17 (54.) am Ende den Kantersieg.
„Wir sind zufrieden, haben auch den Gegner, der als Aufsteiger schon beachtliche Ergebnisse erzielte, ernst genommen. Die Mannschaft hat ihre Aufgabe auch ohne ihren Trainer Sasa gut gelöst, schnell nach vorne gespielt und aus einer kompakten Abwehr eine gute erste und zweite Welle gezeigt. Zu arbeiten haben wir noch sicher an der Tatsache, dass 20 Gegentore zu viel sind, 44 Tore im Angriff aber überragend“, meinte das HSG Team um Sahra Wetstein und Axel Müller.
Martin-Stoleru - Gerlach, Jogic (7), Mähringer-Kuntz (4), Kölzer, Müller (4), Lauer, E. Wolf-Mühlbauer (1), Stemann (2), Gaines, Grbic (6), Cehajic, Mayer, Mallmann (15/3), M. Wolf-Mühlbauer (5), Baumgarten
TuS Daun - SF Neustadt 15:26 (6:11)
Quo vadis, Tus Daun? Diese Frage stellt sich nach der klaren Heimspieleniederlage des Damenteams gegen Neustadt. „Das Leben so schwer wie möglich machen“, wollten die Daunerinnen nach Aussage ihres Trainers Can Steuernagel und nicht nur das war enorm wichtig, sondern die beiden Punkte gegen die noch ohne Punkt dastehenden Gäste aus Neustadt. Doch die Vorzeichen für die Eifelanerinnen standen krankheits- und verletzungsbedingt nicht gut! Die Mannschaft fand gut ins Spiel, führte 2:0 (5.), doch mit vier Toren in Folge drehten die Gäste das Spiel zum 2:4 (11.). Die Gastgeberinnen schienen sich nochmals auf den Weg machen zu können, glichen beim 5:5 (19.) aus, um dann nach dem 6:6 (223) völlig einzubrechen. Tor um Tor zog Neustadt jetzt davon, führte zur Pause 6:11! Nach dem Wechsel wurde es dann noch deutlicher und beim 8:18 (43.) war nicht nur ein 10 Tore, sondern auch ein Klassenunterschied erkennbar.
alle Bilder von Michael Schröder
„Neben den vielen Ausfällen ging auch Svenja Dausend angeschlagen in die Partie. Zunächst ein guter Start mit einer sicher stehenden Abwehr, ehe sich Lena Kratzer schwer am Fuß verletzte und jetzt war der Bruch im Spiel unverkennbar. Den Kopf wollten wir eigentlich nicht in den Sand stecken, aber phasenweise hatten wir erneut im Angriff eine Flaute. Dazu kam auch das Abschlusspech! Oft spielten wir unsere Außen frei, die aber am Pfosten scheiterten oder im Kreis standen. Auch im zweiten Durchgang hatten wir Phasen, in denen wir minutenlang ohne Treffer blieben, dazu kamen jetzt auch schlechte Torabschlüsse. So war der Drops schnell gelutscht und ich habe den Spielerinnen Spielanteile gegeben, die sonst weniger spielen und hier war dann auch kurz noch ein Aufbäumen erkennbar“, fand der Dauner Coach.
Ternes und Sonnen - Schuh, Rehnelt, van Koten (3), Wynands (1), Kretzer (2), Römer. Limberger, Dausend, Katzer (1/1), Sodar-Dörr, Schick (6/3)
Vorberichte
DJK/MJC Trier - TV Welling verlegt
(Samstag, 15 Uhr, Sporthalle Trier-West)
Die Serie der Trierer Miezen mit ihrem neuen Trainer hält, wird aber sicherlich am Samstagnachmittag gegen einen der Meisterschaftsfavoriten, den TV Welling auf die Probe gestellt. Seit Saisonbeginn „eilt“ die Mannschaft von Trainer Ralph Vogel von Sieg zu Sieg und steht mit 8:0 Punkten punktgleich mit der HSG Kastellaun/Simmern an der Tabellenspitze. Für die Triererinnen eine schöne Momentaufnahme, mehr nicht! Noch ist die Saison lang und man wird sehen, wie sich das Vogel-Team im Laufe der Saison „entwickelt“. Der Druck des Gewinnen-Müssens liegt am Wochenende sicherlich bei den Gästen, die sich nach der Heimniederlage gegen Kastellaun/Simmern keinen Ausrutscher leisten dürfen, wollen sie ernsthaft um den Titel mitspielen.
„Bis auf Linda Dort können wir am Samstag mit der gleichen Aufstellung wie zuletzt in Schweich antreten. Erneut haben wir nur eine Torfrau und ich hoffe, dass sie an ihre starke Leistung der zweiten Hälfte aus dem Schweich Spiel anknüpft. Wir müssen gegen eine robuste und kompakte Gästeabwehr klarkommen, eine Schippe aus dem Rückraum drauflegen und in der Abwehr besser stehen als gegen Schweich, um so in unser Tempospiel zu finden“, weiß MJC Coach Ralph Vogel
HSG Hunsrück II - HSG Wittlich II
(Samstag, 17.30 Uhr, Hirtenfeldhalle)
Zum Hunsrück-Eifel Derby kommt es am Samstag in der Hirtenfeldhalle in Kleinich. Die Mannschaft von Trainer Flo Hübner trifft auf das Team von David Juncker. Während die Gäste mit ihrem 4:2 Start nicht unzufrieden sein werden, bleibt bei den Gastgeberinnen die Frage weiterhin ungeklärt, wann das Hübner Team endlich seine Auswärtsschwäche ablegt. Zu Hause tritt die Mannschaft völlig anders auf und das ist auch den Gästen bewusst.
„Ich sehe Wittlich auch bei uns im Heimspiel als Favorit. Sie spielen einfach konstanter und bissiger/williger. Ich würde einfach mal mit der Mannschaft am Wochenende spielen, die ich immer im Training habe, gemeint ist damit alle trainieren in der Woche 2x super mit, aber im Spiel bekommen zu viele zu selten die PS auf den Hallenboden. Wir hatten am Wochenende in Engers 5 Totalausfälle, das ist dann mit dem Rest der Mannschaft leider nicht mehr zu Kompensieren. Das Spiel geht 60Min und nicht wie in Engers 13. Wir müssen von Anfang an zu 100 % wach und zu 100% es wollen. Im Angriff einfach mal die richtigen Entscheidungen treffen. Ich selbst weiß nicht an was es liegt, aber die ganze sehr gute Stimmung im Kader muss mit auf die Platte, ob Abwehr oder Angriff. Gegenseitig in der Abwehr unterstützen, im Angriff für den Anderen in die Lücke stoßen. Einfach mal voll den Hintern aufreißen. Wir werden mit dem gleichen Kader wie in Engers auflaufen, werden ggf. im Tor rotieren. Die Mannschaft muss nun zeigen für was Sie tatsächlich im Stande ist und am Samstag mir auch zeigen was Sie drauf hat. Sehen dann was dabei rum kommt, bin aber doch optimistisch“, so Gastgebertrainer Flo Hübner.
„Saisonstart gelungen, jetzt geht es zum Derby in den Hunsrück! In den letzten Jahren haben wir da immer gut ausgesehen, dieses Jahr wird es vermutlich schwerer. Zum einen hat sich der Gegner ganz offensichtlich stabilisiert und wird vermutlich eine deutlich erfolgreichere Saison spielen als die vergangene. Zum anderen fehlen uns gleich mehrere Spielerinnen. Ich hoffe also einfach, dass sich bemerkbar macht, dass wir eben keine klare erste 7 haben, sondern fast beliebige Wechsel ohne großen Unterschied möglich sind. Nach diesem Spiel werden wir auf jeden Fall eine Orientierung haben, wo die Reise diese Saison für uns hingehen kann“, glaubt Wittlichs Trainer David Juncker.
HSG Kastellaun/Simmern - TuS Weibern
(Samstag, 19.30 Uhr, IGS Kastellaun)
Nach dem schweren Auswärtsspiel der Hunsrückerinnen in Neustadt scheint die Mannschaft von Trainer Sasa Puljicovicz gegen den TuS Weibern vor einer nicht minder schweren Aufgabe zu sehen. Den beiden Auftaktsiegen der Eifelanerinnen, folgte die Ernüchterung: gegen die Regionalligareserven Hunsrück II und Wittlich II. Beide Spiele gingen verloren und so liegt der TuS derzeit mit 4:4 Punkten im gesicherten Mittelfeld. Die Gastgeberinnen wollen
„Noch ist bei uns unklar, wie der Gesundheitszustand einiger Spielerinnen bis zum Wochenende sein wird. Weibern hat sich als Aufsteiger bislang super repräsentiert und gute Leistungen in den ersten Spielen gezeigt. Sie haben einige erfahrene Spielerinnen in den Reihen und wie jeden Gegner, nehmen wir den TuS ernst, werden uns gründlich vorbereiten und ein hoffentlich spannendes Spiel zeigen“, sagt der HSG Coach.
TuS Daun - SF Neustadt
(Sonntag, 16 Uhr, Wehrbüschhalle)
Die Dauner Damen erwarten am Sonntagnachmittag die bislang noch punktlose Mannschaft aus Neustadt, gegen die sich das Team von Trainer Can Steuernagel wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt sicher will. Neustadt wird sicher nichts unversucht lassen, nach drei verlorenen Auftaktspielen endlich ein Erfolgserlebnis feiern zu können.
„Ich freue mich, wieder mit der Mannschaft arbeiten zu können“, sagt der aus dem Urlaub zurückgekehrte Can Steuernagel. „Mir steht am Wochenende ein 16er Kader zur Verfügung und so kann ich aus dem Vollen schöpfen. Ich habe mir natürlich angeschaut, was gegen Welling und Schweich bei uns nicht so gut lief. Da waren viele Ballverluste, technische Fehler und auch Pech im Abschluss. Auf die Verbesserung dieser Dinge haben wir das Training ausgerichtet, wollen vor allem an unsrem Abschlussverhalten arbeiten. Es ist ein wichtiges Spiel um zwei Punkte gegen einen Gegner, der schlagbar ist. Die Spiele von Neustadt habe ich mir auch angesehen und das wollen wir jetzt taktisch nutzen und versuchen, Neustadt das Leben schwer zu machen! Die Trainingsbeteiligung ist weiterhin sehr gut bei uns und wir sind für Sonntag guter Dinge“
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