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Spieltag 26. März 2026
HSC Schweich - TuS Brotdorf-HSV Merzig-Hilbringen 39:31 (20:15)
Die Schweicher Mädels gewinnen ihre letztes Heimspiel gegen den Tabellenletzten aus dem Saarland, die SG TuS Brotdorf-Merzig-Hilbringen und belegen zum Saisonende Platz 4 in der Tabelle. Sie setzen nach dem Spiel ein Statement für ihren Trainer und kündigen an, den Verein verlassen zu wollen. Doch zunächst sollten die Schweicher Mädels ihren Hinspielerfolg aus dem Saarland wiederholen können. Von Beginn an lag das Team von Trainer Sascha Burg in Führung, verteidigte zunächst die ein Tore Führung bis zum 4:3 (4.), um sich erstmals mit zwei Toren abzusetzen. Bis 10:7 (10.) baute das Burg Team die Führung aus und jetzt nahmen die Gäste ihre Auszeit, kämpften sich noch einmal zum 10:10 (14.) Ausgleich, doch die Führung gaben die Schweicher Mädels nie ab. Über 12:10 (16.) bis 15:13 (19.) blieb es aber eng und jetzt nahm Burg die Auszeit und die sollte dann letztlich dafür sorgen, dass seine Mannschaft sich über 18:14 (24.) bis zur Pause klar absetzte. Die Gäste kamen besser aus der Kabine, kämpften sich auf 21:19 (29.) heran, hielt das Spiel bis 25:23 (33.) offen. Über 27:23 (36.) und 29:24 (38.) war das Spiel dann beim 31:25 (41.) entschieden. Am Ende dann beim 39:31 der emotionale Abschied der Mannschaft, die mit ihren Spruchbändern eindeutig Stellung im Streit zwischen Vorstand und Trainer bezogen.
"Es war ein Start-Ziel Sieg, bei dem es möglich war, die Spielzeiten gut zu verteilen. Stark spielten heute MIra Krause und Lilly Müller, die aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung herausragten. Das Spiel wurde von Sigi Garbe gut geleitet", meinte der scheidende HSC Coach Sascha Burg, der im Anschluss an das Spiel das Trainer der Bundesliga B-Jugend leitete.
Backes - Staudt (4), Krause (5), Engel (2), Werhan (2), Sill (7), Rübenach Ruiz (1), Salihi, Müller (5), Schmelter, Bales (6), Weins (7)
HSG DJK Marpingen-Alsweiler - HSG Kastellaun/Simmern 24:12 (13:6)
Völlig von der Rolle präsentierten sich die Gäste aus dem Hunsrück beim Saarland-Vertreter Marpingen-Alsweiler und lagen nach 10 Minuten mit 6:0 zurück. Erst in der 13. Minute war es Hannah Heckler, die den ersten Treffer für ihr Team markierte, dass dann den Gastgeberinnen eine ausgeglichene erste Hälfte bis zur Pause (13:6) lieferte. Den besseren Start nach der Pause erwischten dann die Gastgeberinne, die beim 17:7 (30.) ihre erste 10 Tore Führung feierten, die bis 20:10 (39.) verteidigt wurde, ehe sich die Mannschaft am Ende dann unerwartet klar durchsetzte.
„Das war heute vor allem im Angriff ein gebrauchter Tag! Wir hatten vor dem Spiel einige Ausfälle zu beklagen, dazu gingen noch einige angeschlagene Spielerinnen in diese Begegnung, in der wir die schlechtere von zwei schwachen Mannschaften waren. Der Spielverlauf ist eindeutig. Ich war begeistert von der Zeit, in der Du uns pressemäßig betreut hast“, richtet HSG Trainer Marc Moldenauer seine Worte an Roman Schleimer, der Ende April seine Seite www.mosel-handball.com einstellen wird.
Müller - Berka, Doffing, Bast, Schwerding (4), Szücs, Graus, Heckler (1), Theis (5/3), Moldenhauer (2), Wilpert, Lee, Echer.
„Das war heute vor allem im Angriff ein gebrauchter Tag! Wir hatten vor dem Spiel einige Ausfälle zu beklagen, dazu gingen noch einige angeschlagene Spielerinnen in diese Begegnung, in der wir die schlechtere von zwei schwachen Mannschaften waren. Der Spielverlauf ist eindeutig. Ich war begeistert von der Zeit, in der Du uns pressemäßig betreut hast“, richtet HSG Trainer Marc Moldenauer seine Worte an Roman Schleimer, der Ende April seine Seite www.mosel-handball.com einstellen wird.
Spieltag 26. März 2026
HSC Schweich - SG Brotdorf-HSV Merzig/Hilbringen
(Donnerstag, 17.30 Uhr, Stefan Andres Realschule)
Bereits am Donnerstag trifft die Mannschaft des HSC Schweich in ihrem letzten Saisonspiel auf die Gäste aus dem Saarland, gegen die man sich im Hinspiel vor gut einer Woche mit 27:30 durchsetzen konnte. Gegen das Schlusslicht der Tabellen will sich die Mannschaft von Trainer Sascha Burg von ihren Fans verabschieden.
" Nach der Galavorstellung am vergangen Wochenende, als wir einen 6 Tore Rückstand aufgeholt haben und schlussendlich nicht unverdient gegen den punktgleichen Tabellenführer gewinnen konnten, steht nun das letzte Saisonspiel für uns auf dem Plan. Einige Mädels werden direkt aus der Schule zum Treffpunkt kommen, was sicherlich keine guten Rahmenbedingungen sind, jedoch aber für beide Teams gelten. Die Entwicklung der jungen Mädels, und ich werde nicht müde zu betonen, dass wir bewusst mit dem jüngeren Jahrgang auflaufen, ist sehr positiv verlaufen, Individuell und auch Mannschaftlich. Es wäre schön, die Saison mit einem Sieg und mit einem positiven Gefühl zu beenden. Aber Merzig möchte dies auch und hat mit Ela Will (Jahrgang 2011) , nominiert für die U15 Nationalmannschaft, eine Spielerin in Ihren Reihen, welche es gilt, so gut als möglich auszuschalten. " weiß HSC Trainer Sascha Burg.
Das Spiel der B2 Regionalliga gegen den TV Wörth wurde abgesagt, aufgrund des Ende der Saison, konnte leider kein neuer Spieltermin gefunden werden.
HSG DJK Marpingen-Alsweiler - HSG Kastellaun/Simmern
(Donnerstag, 18 Uhr, Sporthalle Marpingen)
Das wird sicher ein harter Brocken für das Team von HSG Coach Marc Moldenhauer. Am Donnerstagabend geht’s zum Tabellendritten ins Saarland. Das die Mannschaft aus dem Hunsrück in der Lage ist, auch die Spitzenteams der Liga zu ärgern, bewies die Mannschaft nicht zuletzt am letzten Wochenende. Auch im Hinspiel in heimischer Halle war das Moldenhauer Team beim 20:21 an der Überraschung dran.
„Wir wollen gute Gäste sein und die Punkte mit nach Hause nehmen“, scherzt Hunsrück Coach Marc Moldenhauer, der auf den kompletten Kader zurückgreifen kann und sogar den „Luxus“ hat, einige Spielerinnen aussetzen lassen zu müssen. „Das tut mir für die Mädels echt leid, da alle sehr motiviert trainieren und es verdient hätten, alle zu spielen. Im Hinspiel haben wir zu viele Siebenmeer verworfen und klarste Chancen vergeben, das wollen wir jetzt besser machen“, so der HSG Coach.
Wochenende 20. bis 22. März 2026
HSC Schweich - SV Bornheim 29:28 (14:19)
Nach dem überraschenden Heimsieg der HSG Kastellaun/Simmern kam der Begegnung des HSC Schweich gegen den Tabellenzweiten aus Bornheim noch entscheidende Bedeutung im Titelkampf zu. Mit einem Sieg über die Gäste wäre die JSG Weibern/Rhein-Nette doch Meister, gewinnt Bornheim das Spiel, steht die Mannschaft als Meister der Pokalrunde fest. Es wurde eine torreiche Begegnung, in der die Gäste loslegten wie die Feuerwehr und beim 0:3 (4.) ihre Titelambitionen gleich zu Spielbeginn unterstrichen. Die Mannschaft bestimmte auch in den Folgeminuten das Geschehen, baute den Vorsprung auf 4:9 (10.) aus, dann nahm Schweichs Trainer Sascha Burg die Auszeit. Tor um Tor kämpfte sich sein Team jetzt heran und zwang die Gäste beim 9:11 (16.) zu ihrer Auszeit und die verfehlte ihre Wirkung nicht. Die Aufholjagd der Schweicherinnen war gestoppt und über 11:16 (23.) gelang die fünf Tore Führung zum 14:19 zur Pause. Ann-Sophie Bales sorgte mit drei Treffern in Folge gleich nach dem Wiederanpfiff für den 17:19 (27.) Anschlusstreffer und beim 21:22 (34.) waren die Gastgeberinnen wieder im Rennen. Die Auszeit der Gäste sollte dann die spannende Schlussphase einläuten, in der erneut Ann-Sophie Bales die erste Schweicher Führung beim 24:23 (38.) markierte. Die Vorentscheidung zugunsten des Gastgeberteams schien gefallen, als die Mannschaft nach der Auszeit in der 41. Minute auf 29:26 (45.) davonzog und noch einmal stemmte sich der Gast gegen die drohende Niederlage, war beim 29:28 wieder in Schlagdistanz. Auszeiten der Schweicherinnen und der Bornheimerinnen brachten keine entscheidende Veränderung und so entschied der HSC Schweich am Ende mit dem Sieg über Bornheim den Titelkampf. Überragend auf Schweicher Seite Ann-Sophie Bales mit 17 Treffern und Antonia Weins mit 7 Toren.
"Die Mannschaft hat große Moral gezeigt gegen eine stark aufspielende Gästemannschaft. Bornheim hat alles daran gesetzt, um das Spiel zu gewinnen. Die Fehler der ersten Hälfte, in der wir keine EInstellung in der Abwehr fanden, habe ich konkret angesprochen und wie verwandelt kam das TEam aus der Kabine und hat letztlich den Sieg verdient. Ann-Sophie Bales, Mia Krause in der Abwehr und Emmy Backes waren heute für uns spielentscheidend", lobte Burg.
Backes - Staudt, Krause (1), Engel, Werhan (2), Sill (2), Rübenach Ruiz, Salihi, Müller, Schmelter, Bales (17/2), Weins (7)
SG Tus Brotdorf- HSV Merzig-Hilbringen - HSG Kastellaun/Simmern 27:30 (14:11)
Letztlich wird das Hunsrück Team seiner Favoritenrolle gerecht und entführt dank einer starken zweiten Hälfte die Punkte verdient vom Tabellenletzten aus dem Saarland. Die bessere Anfangsphase gehörte den Gastgeberinnen, die beim 4:2 (7.) die Nase vorne hatte, den Ausgleich zum 4:4 (9.) kassierten und dann die Zeitstrafe gegen die Gäste nutzten, um sich mit drei Toren in Folge auf 7:4 (11) abzusetzen. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten die Gäste schon drei Zeitstrafen zu verkraften, die Gastgeberinnen lediglich eine gelbe Karten. In Gleichzahl gelang es dem Team von Trainer Marc Moldenhauer, beim 9:9 (15.) nach zwei Treffern von Leni Theis auszugleichen, doch eine erneute Zeitstrafe gegen das Moldenhauer Team sorgte wieder für die drei Tore Führung beim 12:9 (19.) und so brachten die Gastgeberinnen ihren drei Tore Vorsprung in die Kabine. Wieder war es die Zeitstrafe gegen die Gäste, die nach dem 16:13 (28.) dafür sorgte, dass die Gastgeberinnen beim 18:13 (29.) auf dem Weg schienen, das Spiel früh zu entscheiden. Erneut war es Leni Theis, die mit ihren beiden Treffern in Folge die Aufholjagd der Hunsrückerinnen einzuläuten schien, doch nach dem 18:15 (30.), verteidigen die Saarländerinnen ihre Führung bis 24:21 (36.). Es folgte die stärkste Phase im Spiel der Gäste, die sich nach einem 5:0 Lauf die Führung zum 24:26 (42.) sicherten und für die Auszeit der Gastgeberinnen sorgten. Nach dem Anschlusstreffer war es an Gästetrainer Moldenhauer seine Auszeit zu nehmen und die sollte jetzt spielentscheidend sein. Vom 25:26 (42.) sorgte die HSG mit einem 3:0 Lauf beim 25:29 (48.) für die Entscheidung, der Rest sollte Ergebniskosmetik werden. Ungleich sicherlich die Bestrafungen: auf Gästeseite standen 8 Zeitstrafen, bei den Gastgeberinnen lediglich eine!
"Doch die Zeitstrafen gehen in Ordnung, waren teilweise Wechselfehlerbedingt und die anderen Strafen kann man geben! Es war ein schnelles Spiel, das vor allem die Spielmacherinnen der Gastgeberinnen aufzogen, doch wir haben tempomässig dagegengehalten. Das sogar in Unterhahl! Die Mädels haben immer ihr Tempo hochgehalten, doch wir haben in der ersten Hälfte zu viele Chancen liegen lassen. Der Gegner hat es uns nicht leicht gemacht und war sehr bemüht. Nach dem Wechsel sind die sogar weiter weggezogen, doch plötzlich hat es bei uns "Klick" gemacht und wir starteten die Aufholjagd. Jetzt funktionierte alles und wir kamen zum Ausgleich. In diesem Moment hatte ich ein "Deja-vue" aus dem Bornheim Spiel, doch dieses Mal lief es besser für uns! Die Abwehr stand hervorragend, war schnell auf den Füßen und Ida Bast, die eigentlich noch D-Jugend spielt, konnte die körperlich große Rückraumspielerinnen des Gegners immer wieder bei Ballbesitz entscheidend stören. Im Angriff haben wir jetzt alles getroffen und am Ende verdient gewonnen", fand der HSG Coach.
Werner - Grobe, Doffing, Minnozzi, Schwerdling (2), Szücs, Jakobs (2), Heckler (3), Theis (9), Moldenhauer (5/2), Bast (1), Lee, Müller (8), Escher.
HSG Kastellaun/Simmern - JSG Weibern/Rhein-Nette 21:20 (14:10)
Die HSG sorgt für die Überraschung des Spieltages und kann Zünglein an der Waage im Titelkampf gewesen sein! Keine 24 Stunden nach dem hart erkämpfte Sieg im Saarland mussten die Mädels von Trainer Marc Moldenhauer erneut ran. Dieses Mal ging es gegen den Tabellenführer der JSG Weibern/Rhein Nette, für den viel auf dem Spiel stand. Nur mit einem Sieg konnte sich das Gästeteam sicher sein, den Meistertitel einzufahren. Bei einer Niederlage und einem Punktgewinn des SV Bornheim am Sonntagmittag in Schweich, wäre Bornheim der neue Meister! Ohne jeden Druck dagegen konnten die Hunsrückerinnen aufspielen und das merkte man dem Team an. Nach der 1:2 (5.) Führung der Gäste waren es Leni Theis mit zwei Treffern und May Bohn, die für die 4:2 (7.) Führung ihres Teams sorgten. Den Vorsprung bauten die Gastgeberinnen sogar auf 6:3 (10.) aus und jetzt nahmen die Gäste ihre erste Auszeit. Doch diese Auszeit spielte der HSG eher in die Karten, die ihre Führung gegen eine verunsicherte Gästemannschaft jetzt sogar auf 8:4 (13.) ausbaute, und zwar mit dem vierten Treffer von Leni Theis bis zu diesem Zeitpunkt. Die Zeitstrafe gegen die bis dahin auffälligste HSG Spielerin konnten die Gäste nicht nutzen, vergaben ihre Siebenmeterchance und Hannah Heckler sorgte sogar für die fünf Tore Führung des Moldenhauer Teams beim 9:4 (14.). Es lief rund bei den Gastgeberinnen und wenig lief auf Gästeseite zusammen. Über 11:5 (15.) bahnte sich die Überraschung an, bedenkt man, dass die Gastgeberinnen das Hinspiel noch deutlich mit 29:18 für sich entschieden hatten. In Überzahl verkürzten die Gäste auf 11:7 (18.), doch die Gastgeberinnen verteidigten ihre Führung über 13:9 (22.) bis zur Pause zum 14:10 und jetzt lag die Überraschung in der Luft! Auch nach dem Wechsel änderte sich wenig am Spielverlauf. Die HSG Mädels bestimmten das Geschehen, lagen 15:10 (28.) in Führung, doch dann brachte die Zeitstrafe gegen Leni Theis das Team aus dem Rhythmus. Die Gäste nutzten jetzt das Momentum, kamen mit fünf Treffern zum 15:15 (34.) Ausgleich und jetzt drohte das Spiel zu kippen. Loni Müller und Maya Bohn mit zwei Toren sorgten aber mit ihren Toren wieder für die beruhigende drei Tore Führung der HSG beim 18:15 (36.). Noch einmal nahmen die Gäste beim 19:16 (37.) die Auszeit und kämpften sich zum 20:20 (49.) Ausgleich heran. Loni Müller sorgte mit ihrem Treffer für den 21:20 Sieg, der auch durch die Auszeit der Gäste nicht mehr zu gefährden war.
„Die Überraschung ist uns gelungen! Nah einem guten Start, der schon beängstigend war, waren wir voll im Flow! Wir haben dem Gast mit einer guten Abwehr das Leben schwer gemacht, die Chancen genutzt und zur Pause verdient geführt. Nach dem Wechsel spielten die Gäste fast eine Manndeckung, doch wir sind viel gelaufen. Beim Ausgleich war es kritisch, doch dann hat unsere kleine Torfrau Mila Werner den entscheidenden Treffer der Gäste verhindert und jetzt hat das Team wieder groß aufgespielt. Unserer Linkshänderin Loni Müller ist dann der entscheidenden Treffer zum 21:20 genau 31 Sekunden vor dem Ende gelungen. Es war schon ein sehr intensives Spiel“, fand HSG Coach Marc Moldenhauer.
Werner und Graus - Berka, Doffing, Grobe, Schwerdling (2), Szücs, Jakobs, Heckler (2), Theis (8/2), Moldenhauer, Wilpert, Bohn (6), Bast, Müller (3), Escher
TuS Brotdorf/HSV Merzig-Hilbringen - HSG Kastellaun/Simmern
(Freitag, 18 Uhr, Seffersbachhalle)
Bereits am Freitagabend muss das Team von HSG Coach Marc Modenhauer in Merzig ran, am Samstag folgt dann das Heimspiel gegen die JSG vom Rhein. Das Hinspiel mussten die Hunsrückerinnen gegen das Schlusslicht der Liga mit 27:36 abgeben, brennen jetzt im Rückspiel aber auf die Revanche. „Personell sind wir gut aufgestellt und ich glaube, dass die Tagesform entscheiden wird. Die Gastgeberinnen hatten zuletzt durchaus gute Ergebnisse, verfügen über eine starke Spielmacherin und eine starke Rückraumspielerin“, warnt Moldenhauser, dessen Mannschaft zuletzt in Bornheim beim Tabellenzweiten das Nachsehen hatte. „Zwar hatten wir Bornheim gut im Griff, waren vielleicht zu selbstbewusst und Bornheim hatte an dem Tag den größeren Willen. Immer waren wir den Tick hinten daran, hatten fünf Zeitstrafen, die es uns nicht leicht machten, dazu noch Pech mit Pfosten- und Lattentreffern. Insgesamt konnten wir aber gut mithalten gegen eine sehr schnelle spielende Bornheimer Mannschaft“, erinnert der HSG Coach, der am Samstag mit seinem Team die Meisterschaft mitentscheiden könnte.
HSG Kastellaun/Simmern - JSG Weibern/Rhein-Nette
(Samstag, 17.45 Uhr, IGS Kastellaun)
Nach dem Freitagabendspiel dürfte es für die Gastgeberinnen gegen den Meisterschaftsanwärter aus Weibern/Rhein-Nette noch schwerer werden. Zum einen sind zwei Spielerinnen vormittags noch beim HVR Lehrgang zur RLP Sichtung, zum anderen dürfte der Substanzverlust nach dem Freitagsspiel problematisch werden. Bereits im Hinspiel Ende Januar war das Team faktisch ohne Siegchance und dürfte im Rückspiel lediglich auf ein achtbares Ergebnis aus sein, zumal die Belastung des Vortages noch zu verarbeiten ist. Doch Moldenhauer sieht sein Team nicht chancenlos: „Wir haben noch nie in Bestbesetzung gegen den Gast gespielt, jetzt wollen wir den Heimsieg. Gewinnt Bornheim in Schweich und gewinnen wir gegen die JSG Weibern/Rhein-Nette, wäre Bornheim Meister“, sagt der HSG Coach.
HSC Schweich - SV Bornheim
(Sonntag, 13.45 Uhr, Stefan Andres Halle)
Für die Schweicherinnen steht das vorletzte Heimspiel auf dem Programm und das hat es in sich! Die Mannschaft von Trainer Sascha Burg trifft auf den Tabellenzweiten aus Bornheim, gegen die man sich Mitte Februar doch deutlich mit 28:17 geschlagen geben musste. Im Rückspiel sind die Karten neu gemischt und eine Überraschung ist den Schweicherinnen durchaus zuzutrauen.
"Für Bornheim, aktuell Punktgleich mit Platz 1, geht es um Alles oder Nichts. Mit einem Sieg bei uns halten Sie die Chancen auf den Pokalsieg offen, bei einer Niederlage wäre alles vorbei. Der Druck des Gewinnes liegt daher auf den Schultern der Gäste, welche in meinen Augen auch die beste Mannschaft der Liga stellen. Das Hinspiel haben wir mit 11 Toren verloren und unser Ziel wird es sein, nicht erneut eine Niederlage mit 10 Toren oder mehr zu kassieren." erklärt Trainer Sascha Burg
Wochenende 14./15. März 2026
Berichte
JSG Weibern/Rhein-Nette - JSG Hunsrück 24:21 (11:11)
Das Team von Trainer Sven Pitz schrammt beim Tabellenführer in Weibern an der Überraschung des Spieltages vorbei. Mit 24:21 mussten sich die Hunsrücker Mädels nach einer starken Leistung den Favoritinnen geschlagen geben, hätten nach dem Spielverlauf den Punkt verdient. Von Beginn legten die Gastgeberinnen vor, führten über 6:3 (9.) bis 11:8 (21.), ehe die Begegnung ruppiger wurde und es Zeitstrafen hüben wie drüben gab. Das nutzten die Gäste, um durch Tore von Lilli Scherer und Alexandra Shalimova den gerechten Pausenstand beim 11:11 sicherten. Das Kopf an Kopf Rennen setzte sich nach dem Wechsel fort und beim 19:18 (42.) war die Hoffnung auf Gästeseite groß, mindestens den Punkt aus der Eifel mit nach Hause nehmen zu können. Doch drei Tore der Favoritinnen in Folge zum 22:18 (45.) entschieden das Spiel schon fünf Minuten vor dem Ende.
„Wir haben heute eine sehr starke Abwehr gestellt, die viele guten Antworten im Verbund gab und gut kooperiert hat. Leider haben wir erneut viele Zeitstrafen kassiert, die uns Kraft kosten. Im Angriff fanden wir die einfachen Lösungen, doch wir haben erneut viel zu viel über das Zentrum gespielt und nur selten die Aussenspielerinen eingesetzt. So machen wir uns einfach das Leben schwer, kamen nur gelegentlich über die Außenpositionen zum Abschluss. Letztlich bin ich mit dem Auftritt der Mädels dennoch zufrieden“, meinte JSG Coach Sven Pitz.
Aßmann - Schön (3/2), Röder (3), Tatsch, Bohr (2), Scherer (2), Hosse (2), Shalimova (7/3), Leste, Dönig (2)
TuS Brotdorf - HSV Merzig-Hilbringen - HSC Schweich 27:30 (12:16)
Am Ende entführt der HSC Schweich verdient beide Punkte aus dem Saarland und setzt sich im ersten Aufeinandertreffen beider Teams in der laufenden Saison mit drei Toren durch. Guter Start für das Team von HSC Coach Sascha Burg, das mit 1:4 (4.) das erste Ausrufezeichen setzte und das Spiel über 3:8 (10.) kontrollierte und dabei die Führung nie abgab. Die Saarländerinnen kämpften sich zwar zwischenzeitlich bis auf zwei Tore beim 9:11 (22.) heran, doch bis zur Pause hatten die Gäste einfach mehr zuzusetzen und sicherten sich so die vier Tore Führung. Für die Vorentscheidung sorgte die Mannschaft gleich nach dem Wiederanpfiff, als man mit drei Toren in Folge zum 12:19 (28.) den Sack frühzeitig zumachte. In der Folge ließ das Schweicher Team die Resultatsverbesserung für die Gastgeberinnen kaum zu: lediglich beim 20:24 (39.) und 25:27 (46.) gelang die Ergebniskosmetik, der Sieg war aber zu keinem Zeitpunkt gefährdet.
„Einer verdienter Sieg der Mannschaft nach einem Start-Ziel Sieg! Mit einer mannschaftlich geschlossenen Leistung, bei der wir von allen Positionen torgefährlich waren, kamen wir zu zwei verdienten Punkten, die wir uns aber hart erkämpfen mussten. Gute Besserung an unsere beiden verletzten Spielerinnen Marla Werhan und Emmy Backes“, wünscht Schweichs Trainer Sascha Burg.
Backes - Staudt (1), Krause (2), Engel (2), Werhan, Sill (4), Rübenach Ruiz, Müller (1), Bales (8), Weins (12)
Vorberichte
JSG Weibern/Rhein-Nette - JSG Hunsrück
(Sonntag, 15 Uhr, Robert Wolff Halle, Weibern)
Für die JSG Hunsrück kann es beim Tabellenführer Weibern/Rhein-Nette nur darum gehen, sich achtbar aus der Affäre zu ziehen. Im Hinspiel taten sich die Hunsrückerinnen gegen die kompakte Abwehr des Gegners schwer, kamen zur zu 15 Toren und mussten sich am Ende mit 15:20 geschlagen geben. Aufbauen kann man sicher auf die Abwehrleistung, im Angriff muss man dafür aber mindestens zwei Schippen drauflagen.
SG TuS Brotdorf/HSV Merzig-Hilbringen - HSC Schweich
(Sonntag, 15.30 Uhr, Seffersbachhalle)
Erstmals in der Saison kommt es zum Aufeinandertreffen beider Teams, das Rückspiel steigt am Donnerstag, 26. März. Nach dem bisherigen Saisonverlauf sollte das Team von Gästetrainer Sascha Burg gegen das Schlusslicht aus dem Saarland favorisiert sein.
" Wir treffen auswärts auf einen unbekannten Gegner, der zwar Tabellarisch hinter uns weilt, aber die verschiedenen Aufstellungen erklären dies. Nach der unglücklichen Niederlage vom Wochenende werden wir wie nach jedem Spiel, die noch nicht ganz so positiven Dinge noch einmal besprechen und schauen, dass wir dies im Saarland besser machen. Die Tagesform sowie die mentale Stärke werden am Ende den Ausschlag geben" glaubt der HSC Trainer Sascha Burg.
SV Bornheim - HSG Kastellaun/Simmern
(Sonntag, 17.15 Uhr, Sporthalle)
Zuhause will Bornheim sicher nichts anbrennen lassen. Noch hegt die Mannschaft Hoffnung auf den Meistertitel, darf sich dafür aber keinen Ausrutscher mehr leisten. Auf jeden Fall hat man noch eine Rechnung gegen die Hunsrückerinnen offen, die ihnen zwei wichtige Punkte im Kampf um die Meisterschaft beim Hinspielerfolg der HSG mit 29:22 Mitte Januar „klauten“.
Wochenende 7./8. März 2026
Berichte
HSG Kastellaun/Simmern - JSG Hunsrück 20:17 (13:13)
Das Team von Gastgebertrainer Helge Kleuser gewinnt das Hunsrück Derby am Freitagabend gegen das Team von Gästetrainer Sven Pitz nach einer spannenden Schlussphase mit 20:17. Die Gastgeberinnen kamen besser ins Spiel, führten 4:1 (6.), dann kämpfte sich das Gästetram zum 6:6 (13.) Ausgleich, doch die Führung wollte nicht gelingen. Nach der Auszeit von Gästetrainer Sven Pitz beim 9:7 (16.) gelang seiner Mannschaft beim 10:10 (20.) erneut der Ausgleich und jetzt blieb es bis zur Pause ein Kopf an Kopf Rennen. Leni Bohr sorgte gleich nach dem Wiederanpfiff für die erste Führung ihres Team beim 13:14 (32.) doch über 15:14 (39.) drehte Mailin Schwerdling das Spiel zugunsten ihres Teams, dass jetzt die knappe ein Tore Führung bis 17:16 (41.) verteidigte, ehe sich die Gastgeberinnen nach ihrer Auszeit entscheidend auf zwei Treffer beim 18:16 (43.) absetzten und die Führung nicht mehr abgaben.
„Bei uns fiel Maja Bohn, eine sehr starke Spielerin, kurzfristig aus. Wir fanden gut ins Spiel und Mailin Schwerdling hat mächtig Betrieb im linken Rückraum gemacht. Dann aber wurden wir unkonzentriert und so blieb die Begegnung bis zur Pause ausgeglichen. Unsere Abwehr wurde nach der Pause stärker und wir konnten den Gegner oft ins Zeitspiel zwingen. Doch das haben wir nicht konsequent genutzt, haben viele Gegenstöße und frei Chancen vergeben und so blieb das Spiel torarm. Erst kurz vor dem Ende zogen wir wieder auf zwei Tore weg, haben dann glücklich, aber nicht unverdient gewonnen“, freute sich Gastgebertrainer Helge Kleuser.
„Supergut gelaunt sind meine Mädels in dieses Spiel gestartet, doch schnell waren sie auf dem Boden der Realität angelangt. Dabei stand die Abwehr, doch im Angriff ging viel daneben. Wir haben uns dann gefangen, doch es blieb kein überragendes Spiel von beiden Seiten. Zeitweise „verhungerten“ unsere Aussenspielerinen, so mussten die Gastgeberinnen nur das Zentrum zumachen. Nach dem Wechsel haben wir dann viel rotiert, doch auch das hat nicht viel gebracht, vor allem bekamen wir Mailin Schwerdling im Rückraum der Gastgeberinnen nie in den Griff. Hier fanden unsere Halbabwehrspielerinnen keine Mittel! Das war heute wieder ein „Learning“ für das Team, das konzentrierter ins Spiel gehen muss. Für das morgige Spiel keine gute Ausgangslage, da auch der Einsatz von Leni Bohr aufgrund ihrer Rückenschmerzen fraglich ist. Sie ist für uns eine wichtige Spielerin im rechten Rückraum und auf Außen“, klagte JSG Coach Sven Pitz.
HSG K/S: Werner - Grobe, Doffing, Minnozzi, Schwerdling (6), Szücs, Jakobs, Heckler (3), Theis (6/3), Modenhauer (4), Graus, Bast, Müller (1), Escher.
JSG: Rost und Aßmann - Schön (1), Röder (4), Tatsch, Bohr (5), Hosse, Shalimova (4/1), Hammer, Leste (1), Dönig (2)
HSC Schweich - HSG Kastellaun/Simmern 32:33 (16:15)
In der Schlussphase des Hinspiels konnte sich der HSC Schweich nach dem 25:25, am Ende doch noch den Sieg mit 25:27 sichern nd so war auch für das Rückspiel eine ausgeglichen geführte Begegnung zu erwarten und dies schien sich nach wenigen Minuten zu bestätigen. Bereits in der 10. Minute legte HSC Coach Marc Modenhauer die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch, nahm beim 4:4 die erste Auszeit, doch die spielte eher dem Gastgeberteam von Trainer Sascha Burg in die Karten zu spielen, dem die 7:5 (12.) Führung gelang. Wie im Hinspiel sollten die torgefährlichsten Angreiferinnen beider Teams die Akzente setzen. Aus Gastgeberseite waren dies Ann-Sophie Bales mit 8 und Antonia Weins mit 10 Toren, bei den Hunsrückerinnen Maya Bohn, mit 13 Toren. Doch im Rückspiel zeigte sich der Schweicher Deckungsverband zunächst gut auf Maya Bohn eingestellt, die erst ab Mitte der ersten Hälfte zu ihren Toren kam.
Beim 9:7 (15.) nahm Burg die Auszeit, kurz darauf kassierten die Gäste die Zeitstrafe, doch Schweich nutzte die Überzahl zunächst nicht, ehe Antonia Weins mit zwei Treffern in Folge für die erste drei Tore Führung der Schweicherinnen beim 11:8 (17.) sorgte. Die Führung bauten die Moselanerinnen auf vier Tore zum 15:11 (21.) aus, doch Maya Bohn fand jetzt zu ihrer Torgefährlichkeit zurück, sorgte mit ihrem dritten Treffer in Folge - und sechsten Tor bis dahin - zum 15:14 (23.), dafür, dass Schweich es nicht schaffte, den Sack früh zuzumachen. Aber auch Antonia Weins unterstrich ihre Torgefährlichkeit, sicherte mit ihrem sechsten Treffer die 16:14 (25.) Führung, die erneut Maya Bohn kurz vor der Pause verkürzte. Das Kopf an Kopf Rennen ging nach der Pause weiter, die Gäste glichen aus und Gastgeberinnen sorgten wieder für den Führungstreffer. Als Schweich die Zeitstrafe kassierte und Maya Bohn per Siebenmeter scheiterte, war es erneut Antonia Weins, die den alten zwei Tore Abstand für ihr Team zum 19:17 (29.) markierte, den Schweich bis 21:19 (31.) verteidigte. Doch dann sorgten die Gäste für die Wende, schenkten den Gastgeberinnen gleich vier Treffer in Folge und hatten beim 21:23 (33.) das Spiel gedreht. Als die Gäste sogar auf drei Tore beim 24:17 (39.) erhöhten, drohten den Gastgeberinnen die Felle davon zuschwimmen. Doch die Zeitstrafe gegen das Gästeteam ließen die Hoffnung der Gastgeberinnen wieder aufkeimen, die nach Treffern von Ann-Sophie Bales (Treffer Nr. 8) und Antonias Weins (Treffer Nummer 10) beim 26:27 (41.) wieder in Schlagdistanz. waren. Die Auszeit von Burg nach der Zeitstrafe gegen sein Team und dem verworfenen Siebenmeter der Gäste durch Maya Bohn kam zum richtigen Zeitpunkt. Es wurde jetzt ein offener Schlagabtausch, in dem die Gastgeberinnen durch Ann-Sophie Bales ausglichen, die Gäste sich aber auf 27:29 (445.) absetzten, ehe Bales, Alica Rübenach Ruiz und Antonia Weins innerhalb von knapp einer Minute die Schweicher Führung zum 30:29 (46.) sicherten, die umgehend von Maya Bohn egalisiert wurde. Das Herzschlagfinale war eingeläutet, in dem Antona Weins ihre Mannschaft wieder in Führung war und Maya Bohn erneut für den Ausgleich zum 31:31 (49.) sorgte. Kleinigkeiten sollten jetzt den Ausgleich geben und die Begegnung war an Spannung nicht mehr zu überbieten. Die Gäste legten erneut vor, Weins glich zum 32:32 aus und 34 Sekunden vor dem Ende war es niemand anders als Maya Bohn, die mit ihrem Treffer das Gästeteam erneut in Führung brachte. Burg nahm 30 Sekunden vor dem Ende die Auszeit und mit dem letzten Angriff sollte es nicht mehr zum Remis reichen. Der Ball ging an die Pfosten und sprang dann unglücklich raus. So entführt die HSG Kastellaun/Simmern glücklich beide Punkte aus Schweich!
„Unterm Strich ein verdienter Sieg für die Gastmannschaft. Am Ende war der Kraftverlust aufgrund der zwei Parteien erkennbar. Wir hatten Pech mit dem letzten Wurf, der an der Latte landete und von dort auf die Torlinie. Beide Partien wurden souverän geleitet durch Daniel Fresse.“ erklärt Burg
„Wir hatten uns einiges nach der unglücklichen Hinspielniederlage vorgenommen, wollten den Ball laufen lassen und schnell nach vorne mit Geduld spielen, dabei clever agieren. Zudem ging es darum, die Fehlerquote gegenüber dem Freitagsspiel zu reduzieren. Schweich war der erwartet starke Gegner, der taktisch gut auf uns eingestellt war und unsere Spielzüge kannte. Doch die haben wir in der Kürze der Zeit umgestellt und haben natürlich aus den Vorteil, das Spielerinnen von uns bei Schweich spielen, die wir ausfragen konnten. Es war ein faires Spiel trotz der vielen Zeitstrafen. Am Ende hat die bessere Mannschaft gewonnen, aber es war auch viel Glück dabei. Für Schweich eine unglückliche Niederlage. Doch da wir im Hinspiel gute Gastgeber waren, haben wir uns jetzt die zweite Punkte aus Schweich mitgenommen“, freute sich HSG Coach Marc Moldenauer.
Backes - Krause, Engel, Werhan (1), Sill (3), Rübenach Ruiz (4), Salihi, Müller, Bales (11/1), Weins (13/1)
HSG: Escher - Berka, Doffing, Schwerdling, Heckler (4), Theis (5), Modenhauer (6), Bohn (16), Müller (2)
JSG Hunsrück - SV Bornheim 21:26 (10:11)
Gegen den Favoriten und Tabellenzweiten aus Bornheim erwischte die Mannschaft von JSG Coach Sven Pitz den besseren Start, führte 3:1 (7.) und verlor dann den Faden. Das bestraften die Gäste mit drei schnellen Toren zum 3:4 (10.) und so musste Pitz früh die Auszeit nehmen, die seine Mannschaft auch nutzte und mit drei Toren in Folge das Spiel über 6:4 (14.) wieder in den Griff zu bekommen schien. Überraschend boten die Gastgeber den Gästen Paroli, lagen zur Pause denkbar knapp mit einem Treffer zurück!
Bis zum 12:12 (31.) sah es gut für das Pitz-Team aus, doch mit einem Zwischenspurt setzte sich das Gästeteam mit vier Toren in Folge auf 12:16 (34.) ab. Doch geschlagen geben wollten sich die Hunsrücker Jungs noch nicht! Bis 17:21 (42.) blieb es das Spiel auf Augenhöhe, doch nach zwei Treffern der Gäste in Folge musste Pitz die Reißleine zeihen und die Auszeit (44.) nehmen. Die Auszeit verfehlte ihre Wirkung nicht und so hielten die Hunsrückerinnen den letztlich knappen Rückstand, der im Ergebnis als Erfolg zu werten ist.
"Meine Mädels zeigten heute ein anderes Gesicht als am Freitag und das war sehr positiv! In der Abwehr hat die Mannschaft viel geackert, konnte sich aber letztlich nicht belohnen, da sie viele eins gegen eins Aktionen im Angriff nicht lösen konnte und mit klaren Chancen immer wieder an der guten Torfrau der Gäste scheiterten. Das hätte heute durchaus auch anders ausgehen können," war sich JSG Coach Sven Pitz sicher.
Rost und Aßmann - Schön (3/1), Röder (2), Tatsch, Bohr (2), Scherer, Hosse (1), Shalimova (6), Leste /2), Dönig (4), Hammer (1)
Vorberichte
HSG Kastellaun/Simmern - JSG Hunsrück
(Freitag, 18 Uhr, IGS Kastellaun)
und
JSG Hunsrück - SV Bornheim
(Sonntag, 15 Uhr, Hirtenfeldhalle)
Gleich zwei Spiele hat die JSG Hunsrück mit Trainer Sven Pitz am Wochenende zu bestreiten. Am Freitag das Derby in Kastellaun, am Sonntag dann das Topteam aus Bornheim.
"Vier Wochen sind wir jetzt ohne Spielpraxis, haben versucht, dass mit einem Testspiel zu kompensieren. Die älteren Spielerinnen haben mit der B-Jugend trainiert und gespielt, mit den jüngeren Spielerinnen haben wir an der Athletik und der Fitness gearbeitet. Zudem wollen wir unser Abwehrverhalten verbessern, haben zuletzt zu viele Zeitstrafen kassiert und das hat uns letztlich zu viel Kraft gekostet. Das muss besser werden, damit wir konstanter werden. ZIel ist es, aus den beiden Spielen zwei Punkte zu gewinnen. Dafür bieten wir bis auf die aus Gesundheitsgründen fragliche Lilly Scherer die volle Kapelle auf. Bornheim ist extrem stark und mit der HSG Kastellaun/Simmern haben wir eine heißes Derby vor uns", ahnt JSG Coach Sven Pitz.
Im Hunsrück Derby erwartet die Mannschaft von Trainer Maurice Lahm den Lokalrivalen aus dem Hunsrück. Das Team von Gästetrainer Sven Pitz gewann das Hinspiel Ende November mit 19:16 und startet am Freitag mit dem Spiel ein hartes Wochenende, trifft am Sonntag zuhause dann auf den SV Bornheim. Aber auch für das Lahm-Team geht’s am Sonntag schon weiter: in Schweich dürften die Trauben für die Mannschaft hoch hängen.
Noch kann sich der Gast aus Bornheim Titelchancen ausrechnen und die will man natürlich nicht im Hunsrück verspielen. Deshalb stellt sich Gastgebertrainer Sven Pitz mit seiner Mannschaft auf einen hochmotivierten Gaste in, der bereits das Hinspiel Mitte Dezember mit 28:24 für sich entscheiden konnte. Auch hier bleibt die Frage, wie das Hunsrück Team die Belastung des Freitagsspiels weggesteckt hat.
HSC Schweich - HSG Kastellaun/Simmern
(Sonntag, 13.45 Uhr, Stefan Andres Halle)
Einige Mühe hatte der HSC Schweich im Hinspiel bei der HSG Kastellaun/Simmern um am Ende mit 25:27 beide Punkte mit auf den Nachhauseweg zu nehmen. Im Rückspiel sollte es dem Team von Schweichs Trainer Sascha Burg in die Karten spielen, dass die Gäste das Freitagsspiel noch in „den Knochen haben“. Aber auch bei den Gastgeberinnen kann man nicht „topfit“ in das Spiel gehen:
" 95% der Spielerinnen werden im Vorspiel der B-Jugendregionalliga zum Einsatz kommen und somit doppelt an diesem Tage spielen. Dies ist sicherlich kein Vorteil und es wird ein gutes Wechselmanagement von Nöten sein, um die Kräfte zu bündeln. Die Gastmannschaft hat ein großes Potenzial welches Sie im Hinspiel, dass wir am Ende glücklich gewonnen haben, unter Beweis gestellt hat. Wir freuen uns auf diese Begegnung und werden schauen, wer die bessere Tagesform an den Tag legen kann. " erklärt HSC Coach Sascha Burg
Wochenende 28. Februar/1. März 2026
Bericht
JSG Mundenheim/Rheingönnheim - HSC Schweich 24:26 (12:11)
„Auswärtssieg, Auswärtssieg….“, feierten die Gäste aus Schweich einen verdienten Sieg am Samstagnachmittag. Nach der 20:26 Hinspielniederlage wollten die Schweicher Mädels im Rückspiel beim Tabellenvorletzten in Mundenheim zeigen, dass diese Niederlage ein „Ausrutscher“ war. Das Team von Schweichs Trainer Sascha Burg musste allerdings stark ersatzgeschwächt mit nur zwei Auswechselspielerinnen in der Pfalz auflaufen und sah sich einem 14-köpfigen Gastgeberkader gegenüber! Die Gäste kamen mit zwei schnellen Toren von Antonia Weins und Ann-Sophie Bales gut ins Spiel, führten 0:2 nach 70 Sekunden! Bereits nach sieben Minuten nahm Scbweichs Trainer Burg die erste Auszeit beim 3:3 ! Danach führten die Gastgeberinnen ab dem 7:5 (14.) , setzten sich nach dem 8:8 (17.) Ausgleich erstmals mit drei Toren in Folge auf 11:8 (19.) ab, doch die Moselanerinnen blieben bis zur Pause auf Schlagdistanz.
Auch die Zeitstrafe gegen die Gäste gleich nach dem Wiederanpfiff führte nicht dazu, dass sich die Gastgeberinnen deutlicher absetzen konnten, im Gegenteil! Schweich glich durch Ann-Sophie Bales beim 13:13 (29.) aus. Es blieb ein Kopf an Kopf Rennen, bei dem die Gäste die Nase allerdings knapp vorne hatten und beim 16:15 (32.) vergaben die Schweicherinnen ihre Siebenmeterchance, doch die Gastgeberinnen konnten das in nicht Zählbares ummünzen und so blieb es weiter spannend. Über 18:18 (37.) steuerte das Spiel in eine umkämpfte Schlussphase. Charlotte Sill brachte ihr Team erstmals in der zweiten Hälfe mit 19:20 (39.) in Führung, Hin und her wechselten die Führungen und beim 21:22 (45.) war es erneut Schweichs Trainer Sascha Burg, der die Auszeit nahm und das Herzschlagfinale war eingeläutet. Als Sara Salihi der Führungstreffer beim 24:25 eine Minute vor dem Ende gelang, kam die Schweicher Auszeit 32 Sekunden vor dem Ende genau zum richtigen Zeitpunkt. Mit ihrem Treffer machte Ann-Sophe Bales beim 24:26 genau 12 Sekunden vor dem Abpfiff den „Deckel drauf!“.
„Heute war es ein Abnutzungskampf in einen sehr guten Regionalligaspiel. Viele Mädels haben 2-3 Positionen gespielt durch diese Flexibilität waren wir sehr schwer ausrechenbar. Beleg dafür, die gut verteilten Torschützen. Im ersten Spielabschnitt haben wir noch die ein oder andere Chance liegen lassen und hatten Pech mit 4 Pfostentreffern. Respekt und Hut ab vor den jungen Mädels, welche kühlen Kopf bewahrt haben und eine überragende Mentalität an den Tag gelegt hat. Ab der 48. Minute beim Spielstand von 24:24 spielen wir in Unterzahl (gerechtfertigte Zeitstrafe) und entscheiden aufgrund des tollen Kampfgeistes mit einer Spielerin weniger die Partie für uns. Klasse!“ freut sich der HSC Trainer Sascha Burg.
Backes - Staudt (2), Engel, Werhan (2), Sill (5), Rübenach Ruiz (3), Salihi (1), Bales (8), Weins (5)
Vorbericht
JSG Mundenheim/Rheingönnheim - HSC Schweich
(Samstag, 15.30 Uhr, Schulzentrum Mundenheim)
Da gilt es noch eine Rechnung aus dem Hinspiel zu begleichen. Anfang Januar musste sich das Team von Trainer Sascha Burg in eigener Halle mit 20:26 geschlagen geben, doch danach schwächelten die Gastgeber, verloren drei Spiele in Folge meist denkbar knapp und wollen jetzt vor heimischer Kulisse endlich wieder punkten. Schweich reist mit dem Selbstbewusstsein an, die letzten drei Spielen nicht verloren zu haben.
„"Nach der Hinspielniederlage Anfang Januar geht es in Ludwigshafen darum, die positive Entwicklung weiter unter Beweis zu stellen und ein achtbares Ergebnis zu erzielen. Wir werden auf unsere Torfrau verzichten müssen und ob die weiterhin erkrankten Spielerinnen Weins, Rübenach-Ruiz und Müller spielen können, ist Stand jetzt offen. Wie am vergangen Wochenende auch, nehmen wir die Voraussetzungen an und schauen das Beste aus der Situation zu machen. So oder so, die jungen Mädels werden wichtige und wertvolle Erfahrung machen! „so Trainer Sascha Burg
Spieltag 21./22. Februar 2026
Bericht
SV Bornheim - HSC Schweich 28:17 (12:7)
Mit einem Rumpfteam ging am frühen Sonntagmorgen die Fahrt der Schweicher Mädels nach Bornheim an die südliche Weinstraße. Bereits um 8:30 Uhr setzte sich der Tross der Schweicher Handballerinnen mit ihrem Anhang in Bewegung, um ab 11.4 5 Uhr gegen den Tabellenzweiten zumindest ein gutes Spiel zu zeigen. In Bornheim sah man sich einer gut gefüllten Gastgeberbank gegenüber! Keine Zweifel ließen die Gastgeberinnen an ihrer Favoritenrolle aufkommen, nutzten die Gunst der Stunde und setzten sich über 10:3 (15.) deutlich ab. Bis zur Pause hielt Schweich dagegen, verkürzte auf 12:7. Nach dem Wechsel hielten die Gäste das Spiel bis 15:10 (32.) offen, doch dann machten die Gastgeberinnen mit fünf Treffern in Folge den Sack beim 20:10 (36.) frühzeitig zu. Auch die Auszeit von Schweichs Trainer Sascha Burg konnte den „Run“ der Gastgeberinnen nicht entscheidend stoppen, die ihre Führung bi 25:11 (39.) ausbauten. Doch das ersatzgeschwächte Gästeteam zeigte Moral und hielt die Niederlage in Grenzen.
„Wir mussten ohne die Stammspielerinnen Antonia Weins, Alicia Rübenach und Lilly Müller, die alle erkrankt sind, in Bornheim antreten. Ziel war es, uns ordentlich zu präsentieren, was uns immer zu Ende der jeweiligen Halbzeiten auch gelungen ist. Es wurde ein absolut verdienter Sieg der Gastgeberinnen, den wir versucht hatten, das Leben schwer zu machen. Allerdings merkte man der Mannschaft an, dass sie in dieser Konstellation noch nie zusammengespielt hat. Ann Sophie Bales überzeugte mit ihrer Angriffsleistung, dazu Mia Krause. Im Tor hielt uns Torfrau Emmi Backes unter 30 Gegentoren“, so das Fazit von HSC Coach Sascha Burg.
Backes - Staudt (1), Krause (5), Engel, Werhan, Sill (3), Salihi, Schmelter (1), Bales (7).
Vorbericht
SV Bornheim - HSC Schweich
(Sonntag, 11:45 Uhr, Sporthalle)
Ein hartes Stück Arbeit kommt am Sonntagmorgen auf die Mannschaft von Schweichs Trainer Sascha Burg zu! Fast 2 Stunden Anfahrt haben die Schweicherinnen am frühen Sonntagmorgen in den Landkreis Südliche Weinstraße zu absolvieren. Bei den zuhause noch ungeschlagenen Gastgeberinnen, gegen die man zum ersten Mal in dieser Saison trifft, dürften die Trauben hoch hängen. Mit 9:5 Punkten bei allerdings erst 7 Spielen rangiert die Mannschaft auf Platz 4 und hat noch gute Chancen, sich weit in der Tabelle nach oben zu arbeiten. Doch die Schweicher Mädels können nach zuletzt drei nicht verlorenen Spielen selbstbewusst in Bornheim auflaufen.
„Wir können in der Pfalz leider nur ersatzgeschwächt auflaufen. Hinzu kommt die frühe Anwurfzeit, was eine Abfahrtzeit gegen 08.30 Uhr bedeutet. Alles keine optimalen Bedingungen, jedoch gehören auch solche Umstände zur Weiterentwicklung unserer 2012er Mädels. Die Gastgeber sind Zuhause sehr erfolgreich, haben u.a. die letzten drei Heimspiele gewinnen können, sodass wir schauen uns dort bestmöglich aus der Affäre zu ziehen“, sagt HSC Coach Sascha Burg.
Spieltag 5.2.2026
Bericht
HSC Schweich - JSG Hunsrück 32:25 (16:7)
Im Lokalderby sichert sich der HSC Schweich mit einem letztlich ungefährdeten Heimspielerfolg beide Punkte und hält Anschluss an die führenden Teams der Liga, ist jetzt seit drei Spielen in Folge ohne Niederlage! Den besseren Start in die Begegnung erwischten die Schweicher Mädels, die über 3:0 (4.) und 6:2 (9.) für die frühe Auszeit von Gästetrainer Sven Pitz sorgten. Das Team von Trainer Sascha Burg baute dann die vier Tore Führung vom 8:4 (11.) mit drei Treffern in Folge auf 11:4 (13.) aus und hatten bereits vor der Pause beim 16:7 (24.) für die Vorentscheidung gesorgt. Ausgeglichen verliefen die Anfangsminuten nach dem Wechsel und bis 20:11 (30.) deutete alles auf einen klaren Heimspielerfolg des Burg-Teams hin. Es folgte die stärkste Phase der Gäste, die Schweicher Nachlässigkeiten in den Folgeminuten bestraften und bis auf 20:15 (34.) verkürzten. Die Auszeit von Burg zu diesem Zeitpunkt nutzten die Gäste, um sogar auf vier Tore zu verkürzen und bis 24:20 (40.) schienen die Hunsrücker eine spannende Schlussphase einläuten zu können. Allerdings nutzen die Moselanerinnen beim 25:20 die Überzahl gegen die Gäste, um sich jetzt entscheidend abzusetzen und beim 28:20 (43.) war die Messe in der Stefan Andres Halle zugunsten des Burg-Teams gelesen. Mit der Auszeit versuchten die Gäste, für die Ergebniskosmetik zu sorgen. Den Hunsrückerinnen gelang es über 29:24 (47.) am Ende die Niederlage in Grenzen zu halten und die zweite Hälfte zu ihren Gunsten zu entscheiden.
"Wir feiern einen Start-Ziel Sieg, bei dem wir die Einsatzzeiten gut verteilen konnten. Am Ende gewinnen wir in einer fairen Begegnung nicht unverdient", meinte HSC Coach Sascha Burg.
„In der ersten Hälfte war es schlimmer als gegen Marpingen! Unsere technischen Fehler bestraften die Schweicherinnen, zumal unser Rückzugsverhalten ungeordnet und unstrukturiert war. Das hat uns Federn gekostet. Nach dem Wechsel haben wir uns dann gefangen, ordentlich im Angriff gespielt, aber leider sind unsere Außen regelrecht verhungert. Am Ende aber freut es mich, dass die Mädels nach dem Wechsel ein anderes Gesicht gezeigt haben, doch den Sieg der Schweicherinnen konnten wir nicht mehr gefährden“, resümierte JSG Coach Sven Pitz.
HSC: Backes - Staudt (1), Krause (1), Engel (2), Werhan, Sill (6), Rübenach Ruiz (3), Salihi, Müller (3), Schmelter (1), Bales (3), Weins (9).
JSG: Aßmann - Schön (5), Röder (4), Tatsch, Bohr /7), Scherer, Hosse (4), Shalimova (5/1), Leste, Hammer.
Vorbericht
HSC Schweich - JSG Hunsrück
(Donnerstag, 17.30 Uhr, Stefan Andres Halle)
Bereits am Donnerstag erwartet das Schweicher Team den Gast aus dem Hunsrück, gegen die man Mitte Dezember mit 27:31 beide Punkte entführen konnte. Beide Teams liegen im Mittelfeld der Tabelle und man darf gespannt sein, wer am Ende die Nase vorne haben wird.
Anfang der Woche sah es noch danach aus, als müsste das Spiel verlegt werden, da die Hunsrückerinnen personelle Probleme hatten. Zwar sieht es nicht rosig aus, doch JSG Coach Sven Pitz gibt Entwarnung: "Am Ende bin ich froh, dass wir spielen werden, obwohl es drei Spielerinnen wohl nicht rechtzeitig zum Anwurf nach Schweich schaffen werden. Schauen wir mal wie es wird".
Bericht
31.1./1.2.2026
HSG DJK Marpingen/Alsweiler - JSG Hunsrück 15:19 (8:9)
Der Sieg Team des Pitz Teams im Saarland ist sicher die Überraschung des Spieltages! Nach der 17:22 Hinspielniederlage und dem bisherigen Saisonverlauf waren die Rollen im Spiel der Hunsrückerinnen in Marpingen klar verteilt. Die Gastgeberinnen gingen als Favoritinnen in die Begegnung, doch das Team von JSG Coach Sven Pitz überraschte die Saarländerinnen mit einem guten Start ins Spiel, führte 1:3 (8.) und hatte auch nach der Auszeit der Gastgeberinnen beim 2:6 (13.) die Nase überraschend vorne. Dann fanden die Gastgeberinnen besser ins Spiel, kämpften sich Tor um Tor heran und glichen erstmals beim 8:8 (25.) aus. Zur Pause lag die JSG knapp vorne. Es blieb nach dem Wechsel das spannende und völlig ausgeglichene Spiel, in dem Pitz beim 11:11 (35.) die Auszeit nahm. Mit zwei Treffern in Folge zum 11:13 (39.) hatte das Pitz Team jetzt alle Trümpfe auf der Hand, zumal die Mannschat in Unterzahl sogar zum 11:15 (43.) vorlegte! Noch einmal versuchten die Gastgeberinnen mit ihrer Auszeit beim 13:17 (47.) das Spiel zu drehen, doch mit dem Treffer zur fünf Tore Führung knapp zwei Minuten vor dem Ende war der Deckel endgültig drauf und die Überraschung perfekt!
„Die erste Hälfte war geprägt von vielen technischen Fehlern. Doch wir haben mit einer super Abwehr die Gastgeberinnen vor Rätsel gestellt. Die fanden einfach keine Lösungen, während uns selbst wichtige Tore gelangen. Nach dem Wechsel war vor allem das Zusammenspiel zwischen den Aussenspielerinnen und dem Rückraum stark und wir konnten uns auf unsere gute Abwehrleistung verlassen, hatten aber viel Arbeit im Angriff. Fantastisch war heute die Leistung unsere Torfrau Vivienne Aßmann und mit dem Sieg konnten wir unserem Geburtstgaskind Mathilda Röder ein schönes Geschenk machen“, freute sich Pitz.
Aßmann - Schön (2/1), Röder (4), Tatsch, Bohr (4), Scherer, Hosse (1), Shalimova (5/1), Dönig (3), Hammer.
HSC Schweich - JSG Weibern/Rhein-Nette 32:32 (18:17)
Ein Spiel auf Augenhöhe lieferte die Schweicher Mannschaft dem Tabellenführer vom Rhein. Das Team der Gastgeberinnen hatte im ersten Spielabschnitt ab dem 2:1 (5.) durch Emma Staudt knapp die Nase vorne. Zwar gelang es den Gästen, die knappe Führung der Schweicherinnen zu egalisieren, doch erst beim 6:7 (12.) sah es so aus, als könne die JSG ihrer Favoritenrolle gerecht werden. Jetzt war es an den Gastgeberinnen, die Gäste nicht ziehen zu lassen und das gelang. Bis zur Pause blieb es ein Spiel auf Augenhöhe, mit der knappen Führung der Moselanerinnen. Maria Werhan sorgte gleich nach dem Wiederanpfiff für die erneute zwei Tore Führung sowohl zum 19:17, als auch zum 20:18! Mehr als den Anschlusstreffer ließ der HSC nicht zu, setzte sich mit dem Treffer von Charlotte Sill sogar auf drei Tore beim 22:19 (32.) ab und das hatte die Auszeit der Gäste zur Folge und die zeigte ihre Wirkung, denn die Mannschaft war beim 22:22 (34.) wieder in Schlagdistanz, musste dann aber die Zeitstrafe verkraften und das bestrafte Schweich mit der 24:22 Führung und erneut setzte es die Zeitstrafe gegen die Gäste in der gleichen Spielminute! Die doppelte Überzahl, um sich noch deutlicher abzusetzen, nutzten die Schweicherinnen nicht und deshalb folgte die Auszeit von Trainer Sascha Burg! Ann-Sophie Bales sorgte gleich im Anschluss für die drei Tore Führung beim 25:22 (38.), doch abschütteln ließen sich die Gäste nicht. Die Mannschaft kämpfte sich auf 29:28 (45.) heran, der Ausgleich aber gelang dem Team nicht! Schweich verteidigte die ein bis zwei Tore Führung bis zum 30:30 Ausgleich der Gäste zwei Minute vor dem Spielende. Ann-Sophie Bales und Mia Krause sorgten mit ihren Toren erneut für die knappe Führung, doch 39 Sekunden vor dem Abpfiff kamen die Gäste zum Ausgleich, der nach dem Spielverlauf in Ordnung geht.
"Eine grandiose Leistung der 2012er Mädels, mit einer starken kämpferischen Leistung. Leider fehlte uns am Ende noch die Cleverness um das Spiel nach Hause zu bringen. Doch das was wir heute gespielt haben, können wir jetzt aufbauen", freute sich Trainer Sascha Burg.
Backes - Staudt (3), Krause (1), Engel, Werhan (7), Sill (8), Rübenach-Ruiz (3), Salihi, Müller, Schmelter, Bales (7/2), Weins (3)
Vorberichte
31.1./1.2.2026
HSG DJK Marpingen/Alsweiler - JSG Hunsrück
(Sonntag, 13 Uhr, Sporthalle Marpingen)
Im zweiten Auswärtsspiel in Folge muss die Mannschaft von JSG Coach Sven Pitz zum Tabellenzweiten aus Marpingen-Alsweiler, gegen die man nach der Hinspielniederlage mit 17:22 Anfang November als Außenseiterinnen ohne Druck auflaufen kann.
HSC Schweich - JSG Weibern/Rhein-Nette
(Sonntag, 15.15 Uhr, Stefan Andres Halle)
Die Rollen in der Begegnung zwischen Schweich und der Spielgemeinschaft vom Rhein, der JSG Weibern/Rhein-Nette sind klar verteilt. Nachdem die Gäste das Hinspiel mit 22:16 bereits gewinnen konnten, stehen die Chancen der Gastgeberinnen auf einen Heimerfolg nicht so gut! Doch mit dem Auswärtserfolg bei der HSG Kastellaun/Simmern vor zwei Wochen dürfte das Gastgeberteam mit genügend Selbstvertrauen ins Spiel gegen die Favoritinnen gehen und man darf gespannt sein, wie sich die Mannschaft aus der Affäre zieht.
" Wer das Konzept dieser Mannschaft richtig durchschaut, wird gesehen haben, dass wir zu 90% Spielerinnen des jüngeren Jahrganges einsetzten und dies ganz gezielt. Die jüngeren Spielerinnen übernehmen Verantwortung und dies ist ein wichtiger Schritt Ihrer persönlichen Entwicklung. 6 Punkte sind für diese Voraussetzungen eine sehr gute Ausbeute, überraschend kommt ein wenig, dass wir uns auswärts leichter tun wir Zuhause, haben alle 6 Punkte auswärts eingefahren. Das Hinspiel hat gezeigt, dass die Gäste durchschnittlich 1 Kopf größer sind und wir im Angriff sehr kreativ sein müssen. Wir hoffen die bestmögliche Aufstellung aufbieten zu können, werden mit den Einsatzzeiten der Mädels jonglieren müssen, da Sie entweder im Vorfeld oder im Nachspiel eingesetzt werden. Punkte sind nicht zu erreichen was uns jedoch nicht nervös macht. " so Sascha Burg, der mit der Entwicklung der jungen Mädels sehr zufrieden ist.
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JSG Weibern/Rhein-Nette - HSC Schweich 22:16 (10:9)
Mit 2:2 Punkten aus der Vorrunde starteten beide Teams in die Pokalrunde. In den Anfangsminuten wurde es eine torarme Begegnung, in der sich die Mannschaften im Auslassen ihrer Chancen übertrafen. Bis zur 10. Minute führte der HSC mit 1:2, dann nahmen die Gastgeberinnen ihre Auszeit und es entwickelte sich eine ausgeglichene Begegnung, in der die JSG ab diesem Zeitpunkt aber die Nase vorne hatte. Über 9:7 (21.) kämpfte sich Schweich zum 9:9 (23.) Ausgleich, doch die Gastgeberinnen brachten die knappe Führung gegen das von Christian Weins betreute Schweicher Team in die Kabine. Das Kopf an Kopf Rennen ging nach dem Wechsel weiter: die Gastgeberinnen legten den Treffer vor, Schweich glich postwendend aus! Doch nach dem 12:11 (34.) kostet die umstrittene rote Kasrte gegen Schweich die Mannschaft die mögliche Überraschung. Die Gastgeberinnen legten auf 16:11 (39.) trotz der zwischenzeitlichen Auszeit von Weins vor und verwalteten jetzt dies Führung bis zum Abpfiff.
"Die Mädels haben toll gekämpft und alles gegeben. Defensiv standen sie gut und lagen so zur Pause nur knapp zurück. Die aus unserer Sicht unberechtigte rote Karte gegen Antonia Weins war der "Game-changer" - Bei uns feierte Emmi Backes (Zweitspielrecht TV Hermeskeil) einen guten Einstand im Tor. Unter dem Strich waren wir mit dem Auftritt der Mannschaft zufrieden", lobte Trainer Sascha Burg.
Salihi und Backes - Krause (2), Engel, Sill (5), Bales (3), Schmelter, Müller, Staudt, Ruiz-Rübenach (4), Weins (2)
JSG Weibern/HSV Rhein-Nette - HSC Schweich
(Samstag, 15 Uhr, Robert Wolff Halle, Weibern
" Aufgrund der Teilnahme von 12 Schweicher Mädels beim Select Cup (Turnier der Landesauswahlen) werde ich in Bremen sein und kann die Spielbetreuung nicht übernehmen, sodass die Mannschaft von Florian Weins betreut wird. Es überrascht, dass das Heimteam in der Pokalrunde spielt, da die gastgebende Mannschaft große Ziele in den nächsten Jahren hat und sich hieran messen lassen wird. Wir wollen das Spiel so offen wie möglich gestalten, aber, wie in der Vorrunde auch, stehen die Ergebnisse für uns deutlich hinter der persönlichen Entwicklung. " berichtet Sascha Burg.
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