Spielbereiche Mosel/Eifel und Nahe/Hunsrück

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7./8. Februar 2026

Berichte

 

TV Bad Ems - TV Bitburg 38:32 (21:18)

 

Mit einer Niederlage musste sich die Bitburger Mannschaft am Sonntagnachmittag in Bad Ems abfinden. Schon die Vorzeichen standen für die Gäste nicht gut, die ohne Auswechselspieler in die Kurstadt fuhren. Als sich Jan Kaufmann dann in der 45. Minute am Knie verletzte und mit dem Krankenwagen abtransportiert wurde, mussten die Eifelaner das Spiel in Unterzahl zu Ende spielen. Ausgeglichen verlief die Begegnung über weite Strecken der ersten Hälfte und erst beim 15:12 /20.) gelang den Gastgebern die deutlichere Führung. Diese drei Tore Führung brachten die Gastgeber in die Kabine. 

 

Nach dem Wechsel zog Bad Ems weiter davon, führte 31:25 (46.) als sich Kaufmann verletzte und die Gäste die Begegnung in Unterzahl zu Ende spielen musste. Das machte die Mannschaft geschickt und trat am Ende mit der sechs Tore Niederlage die Heimfahrt an.

 

 „Wir haben Tempo gemacht, wenn es gepasst hat und das Tempo rausgenommen, wenn es nötig war. Nach der Verletzung haben wir dann das Ding runtergespielt und wir hoffen, dass die Verletzung von Jan nicht so schlimm ist“, sagte Bitburgs Jan Lauer. 

 

Leisen - L. Hertz (2), Guldenkirch (5), Kaufmann (2), Lauer (8/2), Kuhfeld (10/4), Dright (5)

 

HSG Wittlich - HSG Hunsrück 40:29 (16:14)

 

Das war wohl die Vorentscheidung im Kampf um die Meisterschaft! Zum Prestigeduell trafen sich die Teams aus Wittlich und der HSG Hunsrück. Am Ende wurde es ein unerwartet klarer Heimspielerfolg dank einer starken zweiten Hälfte!  Die Gastgeber mit Trainer Igor Domaschenko trafen auf den letztjährigen Meister aus dem Hunsrück, der mit fünf Punkten hinter den Eifelanern die Chancen auf den Titel zwar nicht mehr haben sollte, aber dennoch alles versuchen wollte, dem Tabellenführer ein Bein zu stellen und die Meisterschaft noch einmal spannend zu machen. 

 

Der bessere Start ins Spiel glückte dem Domaschenko Team, dass über 5:2 (6.) aber den Gast wieder auf 5:4 (8.) herankommen lassen musste. Luis Leyendecker und Lennard Weber stellten den drei Tore Vorsprung beim 7:4 (10.) wieder her. Das Team von Gästetrainer Florin Nicolae ließ sich aber nicht abschütteln, hielt die Begegnung über 11:10 (21.) spannend. Doch immer, wenn dem Nicolae Team der Anschluss gelang, hatten die Gastgeber die richtige Antwort parat, ließen den Ausgleich nicht zu und bauten ihre Führung wieder aus. Über 13:10 (23.) verteidigte Wittlich die Führung bis 15:12 (27.), es folgte die Auszeit der Hunsrücker, nach der Jona Conrath mit seinem fünften Treffer weiter verkürzte. Die Zeitstrafe gegen die Gäste nutzte Wittlich nicht, um sich weiter abzusetzen und ging lediglich mit einem zwei Tore Vorsprung in die Kabine. 

 

Die Gastgeber setzten mit zwei schnellen Treffern innerhalb von einer Minute nach dem Wechsel das erste Ausrufezeichen und über 18:14 (31.), setzte sich dann beim 21:15 (34.) auf 6 Tore ab und war jetzt auf dem Weg, das Spiel zu bestimmen. Die Auszeit von Gästetrainer Florin Nicolae beim 25:19 (40.) führte dazu, dass sich die Gastgeber jetzt noch deutlicher auf acht Tore beim 29:21 (46.) absetzten und Nicolae die nächste Auszeit nehmen musste. Wittlich hatte in den Schlussminuten einfach mehr zuzusetzen und feierte am Ende den klaren und in dieser Höhe nicht erwarteten 40:29 Heimspielerfolg. 

 

„Die volle Halle hat gute Stimmung gemacht und wir haben den Zuschauern ein starkes Spiel geboten. Der Gast hat nie aufgegeben, die erste Hälfte ausgeglichen gestaltet und wir konnten aber ständig die Führung verteidigen, hatten wenig technische Fehler und zwei sehr starke Torhüter. Ein Spiel auf gutem Niveau in der ersten Hälfte! Nach dem Wechsel verloren die Gäste den Rhythmus und wir kamen mit einer 70 prozentigen Trefferquote zu einem klaren Sieg. Doch noch ist die Meisterschaft nicht entschieden“, warnt Gastgebertrainer Igor Domaschenko.

 

"40 Tore sind einfach zu viel, vor allem 24 in der zweiten Hälfte! In der ersten Hälfte haben wir über weite Strecken das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten, haben den Ball mit viel Druck bis auf die Aussen durchgespielt uns aber dann einige Fehler geleistet. Nach dem Wechsel hat einfach nichts mehr funktioniert und die vielen Gegentreffer nach dem Wechsel sagen alles aus. Die Stimmung ist schlecht, da wir in der ersten Hälfte gezeigt haben, was wir können, aber es reicht nicht, wenn wir wechseln müssen. Wir haben vor der eigenen Tür zu kehren", sagt Gästetrainer Nicolae.

 

HSG W: Boinski und Henrich - Hamm, Weber (1), Leyendecker (4), Illigen (5), Gierenz (6), Lißmann (13/3), Jacoby (4), Stephan (1), Ewen, Koenen (6/1), Theisen.

 

HSG H: Schenk, Neu und Kaltenmorgen - Faust (1), Strauß (1), Klei (3), Schmidt (1), Schell (1), Conrath (8/2), Bach, Schmidt (5), Reuter (3), Schneider (2), Kessler, Pusceddu (4)

 

HV Vallendar II - HSG Kastellaun/Simmern II 27:26 (13:13)

 

Unglückliche Auswärtsniederlage für die Hunsrücker! Auf ein spannendes Spiel hatten die Hunsrücker gehofft und zumindest in den Anfangsminuten gingen die Hoffnungen in Erfüllung. Nach der 2:0 Führung des TV, glichen die Gäste beim 3:3 (8.) erstmals aus, doch die Führung wollte dem Team von Spielertrainer Max Wetstein einfach nicht gelingen. Dafür aber setzte sich Vallendar wieder auf drei Tore zu 7:4 (13.) ab, schien beim 9:5 (17.) auf dem Weg, das Spiel deutlicher für sich entscheiden zu können. Das Wetstein-Team blieb aber mit zwei Treffern in Folge dran, das führte zur Auszeit der Gastgeber beim 11:9 (24.). Es ging weiter hin und her, Vallendar legte vor, die Gäste kamen zum Anschlusstreffer, bevor endlich beim 12:12 (29.) der Ausgleich gelang und mit dem Remis ging es in die Kabinen. 

 

Als Jan Röckendorf die erste Führung gleich nach dem Wiederanpfiff gelang, schien die Mannschaft endlich auf dem Weg. Die Begegnung blieb bis 15:15 (35.) offen, ehe sich die Gastgeber erneut über 18:15 (39.), doch die Gäste gaben sich nie auf, kamen wieder beim 18:18 (44.) Ausgleich und es deutete alles auf ein Herzschlagfinale hin. Über 22:21 (52.) lebte die Hoffnung der Gäste bis zum 26:25 durch den Treffer von Michel Kaltenmorgen genau 39 Sekunden vor dem Ende und der Anschlusstreffer viel zu spät! Die Gastgeber nahmen die Auszeit und setzten dann den entscheidenden Treffer zum 27:25.

 

"Da war theoretisch mehr drin, die Jungs haben alles gegeben und auf diese Leistung, vor allem in der Abwehr können wir aufbauen. Im Tor hat Moritz Brand uns den Rücken frei gehalten, wenn der Ball im Angriff mal nicht so gut lief. Gekämpft haben die Jungs bis zum Schluss und jetzt müssen wir diese Einstellung in das nächste extrem wichtige Heimspiel gegen Welling mitnehmen", hofft Wetstein

 

Kaltenmorgen und Brand - Max Wetstein (4), Milan Wetstein (1), Hummes (2), Schneiders, Müller, Gewehr (4/1), Ponstein (4), Hoff (1/1), Kaltenmorgen (7), Friedt, Adams (1/1), Hassley, Röckendorf (2)

 

TV Welling - DJK/MJC Trier 40:26 (18:12)

 

Die Trierer brauchten einige Minuten, um im Spiel anzukommen. Doch dann gelang dem Team von Trainer Ralf Martin beim 4:4 (7.) der Ausgleich und in der Folge blieb es bei einer ständigen Führung der Gastgeber eng. Erst nach dem 8:7 (17.) verloren die Gäste den Faden und jetzt gelang Welling ein 4:0 Lauf, der Martin beim 11:7 (20.) zur Auszeit zwang. Den vier Tore Vorsprung bauten die Gastgeber dann bis zum 15:9 (24.) aus und führten zur Pause klar mit sechs Toren beim 18:12. 

 

Schlecht kamen die Trierer aus der Kabine, kassierten gleich vier Gegentreffer und beim 22:12 (35.) stand die erste 10 Tore Führung auf der Anzeigetafel. Ausgeglichen verlief dann die Begegnung bis zum 28:18 (43.) bei der 10 Tore Führung der Gastgeber, die nach ihrer Auszeit die Trierer zur Ergebniskosmetik beim 31:23 (50.) kommen lassen mussten. Die 10 Tore Führung Wellings baute die Mannschaft nach dem 36:26 (56.) bis zum Abpfiff dann weiter aus. 

 

„Wir haben versucht, aus einer guten Abwehr Tempo zu machen und das ist uns auch in einigen Phasen gelungen. Welling stellte eine defensive Abwehr und haben letztlich das umgesetzt, was wir eigentlich umsetzen wollten, nämlich schnell hinten raus zu spielen. Über unseren Rückraum kam keine Torgefahr und deshalb waren wir leicht auszurechnen, leisteten uns einige technische Fehler und warfen Bälle leichtfertig weg. Sicher war dies auch dem Harz geschuldet. Deutlicher wurde es nach dem Wechsel und dem klaren Vorsprung der Gastgeber sind wir dann hinterhergerannt. Der Mannschaft mache ich keinen Vorwurf, sie hat alles versucht, doch heute war Welling zu stark für uns. Die Luft für uns wird immer dünner, wollen aber versuchen, das eine oder andere Spiel bis Saisonende noch zu gewinnen. Leider fehlen uns die Alternativen im Rückraum, wir versuchen aber das Beste und trainieren derzeit gut“, sagte MJC Coach Ralf Martin.

 

Lofi und Löbke - Müller (7/1), Wild (2), Kern (1), Nicolai (5), Gillmann, Plausinaitis (5/3), Wiemers (1), Braun, Sroka, Rensch (2), Schreiber (3)

 

HC Koblenz - TuS Daun 30:15 (16:6)

 

Ohne Jannis Willems, Ruslan Podriezov, Conrad Meckelburg, Lukas Mayer und Matthis Otto standen die Vorzeichen für das Team aus der Eifel in Koblenz bei Spitzenteam alles andere als gut und das bewahrheitete sich schon in den ersten Spielminuten. Den Daunern fehlte damit die komplette Rückraumachse krankheits-, verletzungs- oder berufsbedingt. 

 

Mit 6:1 (6.) wurde die von Markus Willems betreute Mannschaft aus der Eifel eiskalt erwischt und lief jetzt dem Vorsprung der Gastgeber über 8:3 (11.) hinterher, blieb bis 10:6 (18.) aber am Favoriten dran, ehe nichts mehr im Dauner Spiel zusammenlief und die Gasteberinnen mit sechs Toren in Folge zur Pause für die Vorentscheidung sorgten. Erschwerend für die Gäste kam dazu, das Luca Willems in der 15. Minute die rote Karte sah und damit ein weiterer Leistungsträger der Eifelaner nicht mehr zur Verfügung stand.

 

Beim 16:6 konnte es im zweiten Spielabschnitt nur noch darum gehen, sich nach dem Wechsel achtbar aus der Affäre zu ziehen und das gelang dem Rumpfteam aus der Eifel. Der Start in die zweite Hälfte spiegelte die Anfangsphase des Spiels wider! Mit 19:6 (34.) drohte den Gästen eine deftige Packung. Zunächst hielten die Eifelaner das Ergebnis dann über 21:10 (42.) im erträglichen Rahmen, die Gäste hatten aber einfach mehr Körner und waren den Gästen in allen Belangen überlegen. 

 

„Heute fehlten uns einfach die Alternativen, doch wir gehen erhobenen Hauptes aus dem Spiel. Die Jungs haben im Rahmen ihrer Möglichkeiten gut gefightet und ich habe allen Spielern Spielanteile gegeben. Gestern hatten wir nur fünf Feldspieler, dann erklärten sich Spieler der zweiten Mannschaft bereit, uns auszuhelfen. In der ersten Hälfte hatten wir auch Pech mit einigen unglücklichen Schierientscheidungen, doch letztlich war uns klar, dass in Koblenz nichts zu holen war. So mussten einige Spieler auch auf ungewohnten Positionen spielen und am Ende bin ich mit der Präsentation zufrieden“, sagte Dauns sportlicher Leiter, der den in Urlaub befindlichen Trainer Lukas Illigen erneut vertrat. 

 

Basibüyük und Rode - Tran, Weber, L. Willems (1), Binder, Hadam (1), Zenner (5), Brümmer (7/4), Praeder (1), Wölwer, Gatzke

7./8. Februar 2026

Vorberichte

HC Koblenz - TuS Daun

 (Samstag, 17 Uhr, Julius Wegler Schule)

Schweres Auswärtsspiel für die Dauner Mannschaft beim Tabellenzweiten in Koblenz. Bereits das Hinspiel machte deutlich, welches Potential in der jungen Koblenzer Mannschaft steckt, die mit einem souveränen 22:33 Sieg die Punkte aus der Eifel mit nach Hause nehmen konnte. Und so sind im Rückspiel die Rollen klar verteilt: alles andere als ein Heimsieg wäre eine Überraschung! Der letzte Auftritt der Eifelaner zuhause gegen Bad Ems sollte Ansporn sein, sich so teuer wie möglich in Koblenz zu verkaufen. 

„Nach der Niederlage am vergangenen Wochenende zuhause gegen Bad Ems, steht am Samstag in Koblenz das nächste schwere Spiel an. Dort haben wir uns in den vergangenen Jahren immer schwergetan und stehen auch in diesem Jahr wieder vor einer großen Hürde bei den heimstarken Gastgebern. Leider sind wir urlaubs- und krankheitsbedingt stark gebeutelt, so dass sich die Vorbereitung zumindest in der Dienstagseinheit schwierig gestalten wird. Thematisieren müssen wir in dieser Woche die Fehler, die uns den Sieg am vergangenen Samstag gekostet haben. 14 Minuten vor dem Ende lagen wir noch mit 4 Toren in Führung (22:18), um dann in der verbleibenden Zeit nur noch 2 eigene Treffer zu erzielen und uns mit 24:26 geschlagen geben zu müssen. Wir haben die Niederlage also uns selber zu zuschreiben und an den Ursachen müssen wir arbeiten. Verletzungs-, krankheits- und berufsbedingt fallen aktuell mehrere Spieler aus. Wer bis Samstag zurück kehrt ist noch offen. Auffüllen möchten wir mit Spielern der 2. Mannschaft. Ein Sieg gegen Bad Ems hätte uns gelassener nach Koblenz fahren lassen. Die Chancen dort hängen maßgeblich vom letztendlich zur Verfügung stehenden Kader ab. Auch wenn wir das Spiel nicht herschenken wollen, ist der Tabellenzweite Koblenz nicht der Gegner, den wir schlagen müssen. Wichtiger sind für uns die drei verbleibenden Heimspiele der Rückrunde“, meint Dauns Co-Trainer Pat Brümmer. 

TV Welling - DJK/MJC Trier

 (Samstag, 19.30 Uhr, Nettetalhalle)

Noch haben die Trierer die Hoffnung auf den Klassenerhalt nicht aufgegeben. Zwar verlor das Team von Trainer Ralf Martin das Hinspiel in heimischer Halle Anfang Oktober mit 33:37, doch noch stemmt sich die Mannschaft gegen einen möglichen Abstieg. Um den Klassenerhalt aber aus eigener Kraft noch zu schaffen, muss jetzt im Auswärtsspiel ein Sieg her! Das dürfte die wohl letzte Chance für das Martin Team, sich den Klassenerhalt doch noch aus eigener Kraft zu sichern. 

„Die Vorzeichen sind in etwa wie im Spiel gegen Vallendar II, noch fällt unser Rückraumspieler David Wild aus und so reisen wir mit 8 Feldspielern und den beiden A-Jugendlichen Matthes Rensch und Niklas Skroka, die seit Saisonbeginn bei uns mittrainieren, nach Welling. Unser Rückraum bleibt weiterhin dünn besetzt, doch wir wollen an die über weite Strecken gute Leistung aus dem Spiel gegen Vallendar anknüpfen. Kai Schäfer müssen wir in den Griff bekommen, ohne das Augenmerk auf die Nebenspieler zu verlieren. Aus einer gutstehenden Abwehr wollen wir schnell nach vorne spielen und vor allem im Angriff die Chancen besser nutzen. Was wir auch in den Griff bekommen wollen, sind die vielen technischen Fehler, die wir uns im Spiel leisten. Erwischen wir einen guten Tag, sind wir nicht chancenlos, aber wir müssen uns strecken“, meint der MJC Trainer. 

HV Vallendar II - HSG Kastellaun/Simmern II 

(Samstag, 20 Uhr, Konrad Adenauer Halle)

Auf einem guten Weg Richtung Klassenerhalt scheint das Hunsrück Team mit Trainer Max Wetstein. Doch noch gilt es, weitere Punkte einzufahren, um den Abstand zu den beiden Teams aus Weibern und Trier zu vergrößern. Im Hinspiel kam das Hunsrück Team in heimischer Halle nicht über ein Remis hinaus, kassierte in den Schlussminuten zwei Siebenmetertreffer der Vallendarer zum Ausgleich. 

Auf einem guten Weg Richtung Klassenerhalt scheint das Hunsrück Team mit Trainer Max Wetstein. Doch noch gilt es, weitere Punkte einzufahren, um den Abstand zu den beiden Teams aus Weibern und Trier zu vergrößern. Im Hinspiel kam das Hunsrück Team in heimischer Halle nicht über ein Remis hinaus, kassierte in den Schlussminuten zwei Siebenmetertreffer der Vallendarer zum Ausgleich. 

„Wir spielen nach unserer 1. Mannschaft in Vallendar. Der Gastgeber spielt als Aufsteiger eine souveräne Saison doch wir werden alles daransetzen, die beiden Punkte zu entführen. Kilian Kötz spielt in der 1. Mannschaft, dafür hilft uns Jan Röckendorf, der aber das Regionalligaspiel in den Knochen hat. Den Kampf werden wir annehmen und hoffen, dass wir das Spiel für uns gestalten können“, sagt HSG Coach Max Wetstein.

HSG Wittlich - HSG Hunsrück

 (Samstag, 20 Uhr, Berufsbildende Schule)

Derbytime in Wittlich! Die Mannschaft von Trainer Igor Domaschenko trifft im Spitzenspiel des Wochenendes auf das Team von HSG Trainer Florin Nicolae, dass nach dem Gewinn der letztjährigen Meisterschaft in diesem Jahr kaum noch Chancen hat, in den Kampf, um den Titel einzugreifen. Allerdings werden die Gäste sicherlich nichts unversucht lassen, in Wittlich zu bestätigen, dass sie zu den Topteams der Liga gehören. Gelingt dem Domaschenko Team auch der Rückspielerfolg, dürfte das Tor zur Meisterschaft weit aufstehen. Im Hinspiel war es beim 30:33 nach einer zwischenzeitlich deutlichen Führung am Ende noch einmal richtig eng, ehe Julius Jacoby und Lukas Kirsch mit ihren Treffern für die Entscheidung sorgten. 

„Wir haben ein Heimspiel, sind personell sicher nicht so breit aufgestellt wie die Gäste, die für mich weiterhin zu den Favoriten zählen. Im Hinspiel haben wir zu viele Treffer aus dem Rückraum kassiert, deshalb werden wir im Mittelblock offensiver agieren. Ich hoffe, dass wir bis auf die verletzten Spieler, darunter drei Linksaussen, alle dabei haben und wollen mit der A-Jugend ergänzen. Im Hinspiel lieferten sich beide Teams ein ausgeglichenes, von wenig technischen Fehlern geprägtes Spiel. Wir hoffen auf eine volle Halle, die uns lautstark unterstützen wird“, meint Gastgebertrainer Igor Domaschenko. 

„Uns fehlt einfach die Spielpraxis! Zwei verlegte Spiel und nur das Spiel gegen Weibern hatten wir seit Jahresbeginn und in Weibern war das sicher ein anderes Spiel als das, was in Wittlich auf uns wartet! Seit Anfang der Woche sind einige Spieler bei uns krank, verletzt oder mussten aus beruflichen Gründen im Training passen. Mit 18 Spielern habe ich eigentlich einen große Kader, doch im Dienstagstraining sind gerade einmal 9 Spieler. Jona Fink wird aufgrund seiner Knieverletzung ausfallen und wir wissen, dass es nur klappen kann, wenn die Trainingsbeteiligung bei uns stimmt. Wir laufen in Wittlich ohne Druck auf, wollen aber beweisen, dass wir besser sind, als dies die 8 Minuspunkte glauben lassen. Die Minuspunkte spiegeln nicht unser Niveau sondern die Form der bisherigen Saison wider“, erklärt Hunsrück Coach Florin Nicolae.

TV Bad Ems - TV Bitburg 

(Sonntag, 17 Uhr, Silberau)

Das Kinzig Team hat in der Kurstadt noch etwas gutzumachen. Bad Ems kam Anfang Oktober zu einem unerwarteten 33:35 Auswärtssieg in der Eifel und bleibt damit die bislang einzige Mannschaft, die Bitburg in eigener Halle schlagen konnte. Doch wie immer bleibt die spannende Frage: mit welchem Team reist die Kinzig-Truppe in die Kurstadt? 

„Wieder einmal bleibt bei uns abzuwarten, mit welchem Kader wir in Bad Ems auflaufen können. Gegen das schnelle Spiel der Kurstädter müssen wir ein gutes Rückzugsverhalten an den Tag legen, in der Abwehr gegen die jungen Spieler gut im eins gegen eins stehen und deshalb gilt das Hauptaugenmerk der Abwehr. Im Angriff wollen wir unseren Stiefel runter spielen und die klaren Chancen nutzen“, sagt Jan Lauer vom TVB. Trainer Kai Kinzig wird aus privaten Gründen am Sonntag fehlen. 

 

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