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Spieltag 21./22. März 2026
SG Zweibrücken - HSG Wittlich 24:21 (13:11)
Es sollte eine spannende und umkämpfte Begegnung der Wittlicher Jungs in der Saarpfalz werden. Das Team von Trainer Luis Leyendecker war personell gut aufgestellt und sah sich einer kampfstarken Gästemannschaft gegenüber, die nach dem 3:2 (3.) ihre Führung bis zum 7:4 (10.) ausbaute und über 10:6 (12.) scheinbar früh für die Entscheidung zu sorgen schien. Doch die Eifelaner hielten dagegen, kämpften sich auf 12:10 (20.) heran, waren beim 13:12 (36.) kurz nach dem Wechsel auf dem besten Weg, das Spiel zu drehen. Die Zeitstrafe gegen die Gäste sollte dann beim 18:14 (33.) vorentscheidend sein. Zwar kämpfte sich das Leyendecker Team noch einmal nach der Auszeit auf 22:21 (46.) heran, doch nach der Auszeit der Gastgeber machte die Mannschaft mit zwei Toren in Folge den Deckel beim 24:21 (49.) endgültig drauf.
„So einen Saisonabschluss haben wir uns nicht gewünscht. Heute boten wir eine gute Abwehrleistung, die Probleme lagen im Angriff. Hier trafen wir zu viele schlechte Entscheidungen, verfielen wieder in das alte Muster: wenn wir es schaffen, in klare Abschlusssituationen zu kommen, erzielen wir die Tore. Doch zu oft suchen wir den Weg zum Kreis oder nehmen den unvorbereiteten Abschluss. Immer wieder kämpften wir uns ran, das entscheidende Tor gelang uns aber nicht. Dazu noch eine völlig unnötige Zeitstrafe und sicher war das heute auch nicht das Spiel unserer Außenspieler, die allesamt ohne Torerfolg blieben. Kann passieren, ist aber zum Saisonabschluss ärgerlich“, meinte Leyendecker.
Zywicki und Meier - Hofman, May, Wildt (3), Theisen, Pilsner (2), Ambrosius, Rudi (1), Teusch (4), Caquelard (7), Pesch (4), Bungert, Staskewitz
SG Zweibrücken - HSG Wittlich
(Sonntag, 14 Uhr, Westpfalzhalle)
Tabellarisch geht’s um nichts mehr für beide Teams. Die SG Zweibrücken schließt als Tabellensechster und die HSG Wittlich als Tabellenfünfter die Saison ab, doch noch einmal wollen die Jungs von Gästetrainer Luis Leyendecker beweisen, wie ihre Entwicklung vorangegangen ist. Ähnlich wie im Hinspiel sollte es eine knappe Kiste werden. Mitte Januar hatte die HSG die Nase mit 31:29 vorne!
Spieltag 7./8. März 2026
HSG Wittlich - MJSG SG Saulheim/HSV Alzey 45:29 (24:14)
Guter Start für das Team von Trainer Luis Leyendecker in die Begegnung, die man über 8:1 (9.) in den Anfangsminuten bestimmte und scheinbar nahtlos an das gute Hinspiel anknüpfen konnte. Mitte Dezember gewann die Mannschaft souverän ihr Hinspiel mit 27:36 und schien den Erfolg auch im Rückspiel bestätigen zu können. In den Folgeminuten wachten die Gäste aus ihrem Tiefschlaf auf, verkürzten auf 11:4 (12.), doch die HSG blieb unbeeindruckt. Nach der ersten 10 Tore Führung zum 16:6 (15.) war eigentlich nur noch die Höhe des Sieges fraglich! Doch die Führung entscheidend weiter ausbauen, gelang dem Leyendecker nicht mehr! Über 20:10 (19.) blieb der Spielverlauf bis zur Pause völlig ausgeglichen. Den besseren Start in die zweite Hälfte erwischten die Gastgeber, die ihren Vorsprung jetzt auf 12 Tore zum 26:14 (27.) ausbauten und langsam setzte sich das Eifel-Team ab, zog über 37:22 (42.) dann doch dem Kantersieg entgegen. Am Ende stand der verdiente Gastgebersieg auf der Anzeigetafel, bei dem die Leyendecker Jungs ihrer Favoritenrolle gerecht wurden.
„Endlich ein sehr guter, temporeicher Start unserer Mannschaft, der deutlich anzmerken war, dass sie die Trainingsinhalte der Woche gut umsetzen wollte. Egal ob aus dem Tor oder aus dem Feld kamen gute Pässe und so konnten wir das Spielfeld schnell überbrücken. Das hat unser der Gegner sicher nicht allzu schwer gemacht, doch hatte auch er ein gutes Grundtempo! Im Angriff kamen wir wenig zum Positionsspiel, sorgen entweder über unser Tempospiel oder durch eins gegen eins Aktion für die Torerfolge! Was sicher nicht so gut war, war heute die Abwehr und wir sind uns im Trainerteam einig, dass wir zu viele Gegentore kassiert haben. Das ist aber sicher auch auf die Tatsache zurückzuführen, dass die Jungs ständig auf dem Weg nach vorne waren und damit die Abwehr vernachlässigten. Alle haben heute Spielanteile bekommen und auch da begründet sich die Tatsache, dass am Ende einige Tore zu viel kassiert, wurden“, meinte HSG Coach Luis Leyendecker.
Meier und Zywicki - L. May, J. May, Wildt, Möller, Kemmer, Pilsner, Ambrosius, Rudi, Teusch, Caquelard, Pesch, Bungert
HSG Kastellaun/Simmern - HG Saarlouis 23:32 (9:18)
Das der Tabellenletzte aus dem Hunsrück nichts gegen den Meisterschaftsanwärter gewinnen konnte, war den Beteiligten klar. So konnte es nur darum gehen, sich mit einem achtbaren Ergebnis aus der Affäre zu ziehen und das gelang, dank einer starken zweiten Hälfte. Schon früh musste der neue HSG Coach Josip Grbavac beim 2:6 (9.) nehmen, doch seiner Mannschaft lief über 2:9 (12.) und 3:14 (19.) dem klaren Vorsprung der Saarländer hinterher, die zur Pause beim 9:18 scheinbar schon für die Vorentscheidung gesorgt hatten.
Doch nach dem Wechsel hielten die Gastgeber gut mit, boten den Gästen eine Partie auf Augenhöhe und blieben bis 14:21 (30.) gut im Spiel und jetzt nahm der Favorit die Auszeit. Das Grbavac Team hielt weiter dagegen, überraschte mit einem starken Auftritt und hielt das Spiel über 18:26 (39.) weiter ausgeglichen. Gegen Spielende hatten die Gäste dann doch mehr zuzusetzen und bauten ihre Führung über 19:30 (44.) doch deutlicher aus, nahmen die Auszeit und die half den Gastgebern, die mit drei Toren in Folge auf 22:31 verkürzten und am Ende den Achtungserfolg feierten.
„Nach dem schlechten Start und dem klaren Rückstand haben wir uns gefangen und dann ein gutes Spiel gezeigt. Vor allem in der zweiten Hälfte war die Steigerung der Jungs deutlich erkennbar und wir konnten die zweite Hälfte sogar für uns entscheiden. Die Fortschritte, die die Jungs machen, sind erkennbar, doch wir müssen weiter an unseren technischen Fehlern arbeiten und auch athletischer werden. Den Plan, was ich mit den Jungs machen will, habe ich! Die Gäste haben mit Gabriel Jonczyk ein großes Talent im Rückraum“, lobte Gastgebertrainer Josip Grbavac.
Luth und Stachoskie - Hawig (1), Klein (1), Schneider (4), Reuter (6), Heckler (4), Nil (4), Gehlweiler (3), Romme (1), Schäfer
Spieltag 7./8. März 2026
HSG Wittlich - MJSG SG Saulheim/HSV Alzey
(Sonntag, 15 Uhr, Berufsbildende Schule)
Unerwartet deutlich setzte sich die HSG Wittlich im Hinspiel Mitte Dezember bei der Spielgemeinschaft durch und so kann die Mannschaft von Trainer Luis Leyendecker auch das Rückspiel mit einem guten Gefühl angehen, zumal die Gäste bislang nur ein Auswärtsspiel in der Saison gewinnen konnte. Das war bei der HSG Kastellaun/Simmern! Doch unterschätzen darf man den Gegner sicher nicht!
„In dieses Spiel gehen wir als Favorit! Trainingsschwerpunkt der Woche wird das Tempospiel sein und dafür wird gut gearbeitet. Das wir uns hier verbessert haben, wollen wir in den letzten beiden Spielen zeigen. Damit können wir zu einfachen Toren kommen und das stellt eine deutliche Verbesserung dar. Gerade in eigener Halle wollen wir das am Sonntagnachmittag zeigen. Doch leider war die Trainingsbeteiligung zu Beginn der Woche bedingt durch viele Erkrankungen, nicht gut. Wir können nach der DHB Sichtung wieder auf unseren Kreisläufer Felix Pesch zurückgreifen, der beim Lehrgang ein gutes Feedback bekommen hat und dementsprechend gut drauf ist. Auf jeden Fall werden die Jungs, die in der Trainingswoche im Training sind, am Tempospiel arbeiten und ich hoffe, dass sowohl die Trainingsbeteiligung als auch die Personalsituation am Sonntag besser sein wird“, so der HSG Coach.
HSG Kastellaun/Simmern - HG Saarlouis
(Sonntag, 15 Uhr, IGS Kastellaun)
Kaum lösbar sollte die Aufgabe der Hunsrücker gegen den Meisterschaftsanwärter HG Saarlouis sein, der sich mit Saarbrücken West ein Duell auf Augenhöhe im Kampf um den Titel leistet. Die Mannschaft des neuen HSG Trainer Josip Grbavac war im Hinspiel beim 30:15 Mitte Dezember, damals noch ohne Grbavac, völlig chancenlos und wird auch im Rückspiel nur auf Ergebniskosmetik bedacht sein können.
„Wir haben zuletzt im athletischen Bereich gearbeitet und wollen uns weiter verbessern. Zuletzt waren es 10 gute Minuten pro Halbzeit und diese guten Phasen möchten wir etwas länger gestalten. Ich kenne den Gegner nicht, doch für uns gilt es eine gute Deckung zu stellen und weniger technische Fehler zu machen“, sagt HSG Coach Josip Grabac, der vor Jahren als Profi für die Saarländer auf der Platte stand und gespannt darauf ist, ob er jemanden aus den „alten“ Zeiten am Wochenende wieder sieht.
Spieltag 28. Februar/1. März 2026
HSG Kastellaun/Simmern II - HSG Wittlich II 32:39 (10:16)
Schon zur Pause bestanden am Sonntagnachmittag keine Zweifel daran, dass die HSG Wittlich die Nummer zu groß für das Hunsrücker Team aus Kastellaun/Simmern sein wird. So wartet der Tabellenletzte mit seinem neuen Trainer Josip Grbavac weiterhin auf den ersten Saisonsieg in der Pokalrunde der männlichen C-Jugend. Regelrecht überrannt wurden die Hunsrücker Jungs gleich nach dem Wiederanpfiff, als die Wittlicher auf 11:21 (30.) davonzogen und nur noch die Frage nach der Höhe des Gästesieges unbeantwortet blieb. Die Gäste schalteten jetzt den berühmten Gang zurück und so kam das Hunsrück Team zur Ergebniskosmetik und das passte Trainer Luis Leyendecker überhaupt nicht. Mit seiner Auszeit beim 16:24 (35.) versuchte er noch einmal, auf seine Mannschaft einzuwirken. In den Folgeminuten dann ein ausgeglichenes Spiel, das über 20:27 (39.) dahinplätscherte. Doch die zweite Hälfte war ein offener Schlagabtausch, der am Ende auf beiden Seiten zu viele Gegentore brachte.
"Wir haben heute viele Fehler gemacht, vor allem beim Paßspiel und ohne Druck. An unseren Spielzügen müssen wir weiter arbeiten und die Jungs müssen das adaptieren, was ich ihnen vorgebe. Doch von Spiel zu Spiel wird das besser, ver noch reicht es nicht, nur 20 Minuten gut zu spielen. Deshalb hat heute mit Wittlich die bessere Mannschaft gewonnen. Ich glaube, dass die Knieverletzung von Eliah Klein nicht so schlimm sein wird", sagt der neue Gastgebertrainer Josip Grbavac.
„Ohne Felix haben wir das Spiel souverän gewonnen, haben viel gewechselt und jeder Feldspieler hat heute ein Tor erzielt. Alle haben Spielanteile bekommen und so Spielpraxis sammeln können. Die Abwehr konnten wir mit zunehmender Spieldauer in der ersten Hälfte stabilisieren, doch im Angriff wollten wir immer zu viel mit dem Kopf durch die Wand! Nach dem Wechsel aber stimmte die Abstimmung in der Abwehr überhaupt nicht mehr und 22 Gegentore sind einfach zu viel! Erkennbar waren aber die Verbesserungen in unserem Überzahlspiel, in dem wir gute Entscheidungen getroffen haben. Verbessern müssen wir definitiv auch noch unser Tempospiel. Die Begegnung wurde sehr gut von Gerrit Peitsch geleitet und von unserer Seite gute Besserung an Eliah Klein von den Gastgebern, der sich wohl schwerer verletzt hat,“ sagt Gästetrainer Luis Leyendecker.
HSG K/S: Knoll und Stachoske - Hawig (3), Juber (6), Klein (3), Reuter (7), Heckler (1), Töpfer, Romme (4),
HSG W: Stettler und Meier - Hofmann (1), Theisen (1), Wildt (2), Pilsner (6), Greisinger (2), Rudi (7), Teusch (10), Caquelard (7), Bungert (2), Staskewitz (1)
HSG Kastellaun/Simmern - HSG Wittlich
(Sonntag, 16 Uhr, IGS Kastellaun)
Derbytime im Hunsrück! Das Schlusslicht der Liga erwartet die HSG Wittlich, gegen die man sich Anfang Dezember mit 29:20 im Hinspiel geschlagen geben musste. Die neuerdings vom Regionalligaspieler der HSG, Josip Grbavac trainierte Gastgebermannschaft will endlich den ersten Heimsieg einfahren.
„Ich habe die Mannschaft erst vor kurzem übernommen und ich will versuchen, das Team von Spiel zu Spiel einen Schritt weiterzuentwickeln. Jedes Spiel wollen wir ein wenig besser werden. Ob das schon gegen Wittlich zum Sieg reicht, kann ich noch nicht einschätzen, da ich auch den Gegner nicht kenne. Wichtig ist mir aber, dass wir uns zunächst verbessern, mehr als Team auftreten und dann auch Punkte holen. Am Sonntag können wir aber in Bestbesetzung auflaufen“, sagt Grbavac.
„Leider haben wir den Ausfall unseres Leistungsträgers und Kreisläufers Felix Pesch verkraften und das wird ein herber Verlust sein. Doch der Ausfall hat auch einen freudigen Hintergrund, den Felix wurde zur DHB Sichtung des Jahrgangs 2011 berufen, obwohl er ein 2010er ist. Mir gefällt der Rahmenspielplan so nicht, da es kaum Möglichkeiten der Verlegungen gibt und so leiden die Vereine darunter, die Spieler für höhere Sichtungsmaßnahmen zur Verfügung stellen. Die Gastgeber haben zuletzt ihren ersten Punkt gewinnen können und da wird sicher mit dem neuen Trainer Aufbruchstimmung herrschen. Trotz des klaren Hinspielerfolges müssen wir von Beginn an hellwach sein, damit der Gegner nicht „mutig“ wird. Den Ausfall von Felix müssen wir kompensieren, doch die Kreiskooperation der Hunsrücker war nicht deren Stärke im Hinspiel. Hier haben sie uns auf den Halbpositionen im eins gegen eins Probleme bereitet und viele Abschlüsse über Außen gehabt. Das ist noch ein Problem von uns. Doch ich sehe uns in der Favoritenrolle und deshalb wollen wir auch die beiden Punkte aus dem Hunsrück mit nach Hause nehmen“, sagt Wittlichs Trainer Luis Leyendecker.
Seit kurzem ist Josip Grbavac (31) Trainer der männlichen C-Jugendmannschaft der HSG Kastellaun/Simmern. Der ehemalige Handballprofi schnürt zudem noch die Handballschuhe für den Regionalligisten aus dem Hunsrück und kann auf eine lange internationale Karriere und entsprechend Erfahrung zurückgreifen.
Der Kroate spielte bei seinem Heimatclub RK Izvidac von 2005 bis 2018, spielte dort in der Seha Liga und wurde 2015 und 2018 Meister von Bosnien und Herzogovina.
Es folgte der Wechsel ins Ausland, wo Grbavac bei der HG Saarlouis von 2018 bis 2020 spielte, dann in die 2. französische Liga zum Handball Club Angers wechselte. Mit dem HC Sassari in Italien spielte er in der 1. italienischen Liga und im EHF Pokal 2022/23. Es folgte der Wechsel nach Östereich, wo er bei der HSG Barnbach/Koflach in der 1. österreichischen Liga spielte, ehe es ihn in die 1. kroatische Liga zu MrK Trogir zog. Seit dieser Saison ist er für den Hunsrücker Regionalligisten HSG Kastellaun/Simmern aktiv.
Grbavac ist verheiratet, hat eine neun Monate alte Tochter, wohnt und arbeitet in Kastellaun.
Spieltag 21./22. Februar 2026
MJSG SG Saulheim/HSV Alzey - HG Kastellaun/Simmern
(Samstag, 18.30 Uhr, Ritter-Hundt-Zentrum Saulheim)
keine Infos
Spieltag 7./8.2.2026
Bericht
HG Saarlouis - HSG Wittlich 38:29 (18:12)
Die Favoriten aus Saarlouis ließen von Beginn an keine Zweifel daran aufkommen, wer am Ende die Stadtgartenhalle in Saarlouis als Sieger verlassen sollte. Mit 4:1 (6.) setzten die Saarländer ein erste Ausrufezeichen gegen die Mannschaft von Trainer Luis Leyendecker, dass die Gastgeber bis auf 9:4 (12.) ziehen lassen musste, dann aber die Zeitstrafe gegen Saarlouis nutzte, um sich mit zwei Treffern in Folge zum 9:6 (13.) zurückzumelden. So richtig im Spiel schienen die Eifelaner nach dem Siebenmetertreffer durch Felix Pesch beim 10:8 (15.) zu sein, den Gastgebern gelang über 12:8 (16.) die beruhigende vier Tore Führung. Nach der Zeitstrafe gegen Wittlich und der Auszeit gelang die erste fünf Tore Führung beim 15:10 (21.), die jetzt kontinuierlich ausgebaut wurde, zumal Wittlich seine besten Chancen, darunter gleich zwei Siebenmeter, nicht nutzte. Über 17:11 (22.) sichert sich die HSG dann die 18:12 Pausenführung.
Wittlich ließ die Gastgeber nach dem Wechsel zunächst nicht weiter davonziehen, konnte aber auch den Abstand bis 26:19 (36.) nicht weiter verkürzen. Doch dann gingen den Gästen zunehmend die Kräfte aus und über 28:19 (37.) zogen die Saarländer auf 33:24 (42.) davon und es folgte die nächste Auszeit der Eifelaner, die ihre Wirkung nicht verfehlte. Mit drei Treffern in Folge zwang das Leyendecker Team jetzt die Gastgeber beim 33:27 (45.) zur Auszeit und die hatte zur Folge, dass am Ende der klare und letztlich ungefährdete klare 38:29 Gastgebersieg am Ende auf der Anzeigetafel stand.
„Leider war die Wurfquote heute sehr schlecht, die Abwehr hatte immer wieder einmal Aussetzer, wo wir nicht mitgedacht oder geschlafen haben. Im Angriff wurden uns einige Pässe abgefangen und so gewann die bessere Mannschaft auch verdient. Dennoch haben wir über lange Strecken eine gute Mannschaftsleistung gezeigt, bei der wir aber immer wieder Fehler machten und die sich mit guten Momenten abwechselten. Schade dass wir diese guten Momente nicht über 50 Minuten halten konnten, aber die guten Phase haben Spaß gemacht und letztlich ist es Schade, dass die Saison so langsam zu Ende geht und wir die Konstanz nicht abrufen können. So gewinnt am Ende die Mannschaft, die über 50 Minuten ein gutes Spiel gezeigt hat und nicht nur phasenweise“, sagte Leyendecker.
Meier - May, Wildt (2), Möller (1), Pilsner (7/1), Ambrosius, Rudi (2), Teusch (1), Caquelard (6), Pesch (9/2), Bungert (1), Hoffmann
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Vorbericht
HG Saarlouis - HSG Wittlich
(Samstag, 14 Uhr, Stadtgartenhalle)
Die Rollen sind klar verteilt! Die Gastgeber aus dem Saarland haben im Kampf um die Meisterschaft, die in diesem Jahr heftig umkämpft ist, nichts mehr zu verlieren und müssen beide Punkte in heimischer Halle behalten, will man sich weiterhin Chancen ausrechnen. Mitte Januar entschied Saarlouis die Begegnung dank der treffsicheren Emil Schmidt und Gabriel Joczyk, die zusammen 20 der 35 Treffer für die Saarländer erzielten am Ende mit 32:35 knapp zu ihren Gunsten und so fährt die Mannschaft von Wittlichs Coach Luis Leyendecker nicht chancenlos nach Saarlouis.
„Die Influenza Welle geht auch an uns nicht vorbei! Derzeit haben wir fünf erkrankte Spieler und wir können nur hoffen, dass sich das bis zum Wochenende bessert. Die Mannschaft ist nach der Niederlage gegen Koblenz niedergeschlagen, die verdient und selbst verschuldet war. Gegen Saarlouis treffen wir mit den Vorbereitungsspielen jetzt zum fünften Mal aufeinander, erwarten dort eine schwere Auswärtsaufgabe. Die Mannschaft hat eine gute Mischung mit „zwei körperlichen Brocken“ und kleinen, flinken Spielern. Für mich ist das die spielerisch beste Mannschaft der Runde, die aber schlagbar ist. Das ist uns zwar im Hinspiel nicht gelungen und die gehen auch jetzt als Favorit ins Spiel, doch wir können das Spiel ausgeglichen gestalten, wenn wir eine gute Leistung abrufen. Oft spielt die Mannschaft mit vier Rückraumspielern, so dass wir die Abwehr umstellen müssen, weg von der 3:2:1 und das ist uns im Hinspiel sehr gut gelungen. Aufpassen müssen wir auch auf die Einläufer! Saarlouis zeigt eine „erwachsene Spielanlage“. Ich bin aber optimistisch, dass wir durchaus gleichwertig sein können“, meint HSG Coach Luis Leyendecker.
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Spieltag 31.1./1.2.2026
Berichte
HSG Kastellaun/Simmern - JSG Saarbrücken West 17:33 (7:19)
Die Vorzeichen waren klar! Tabellenführer Saarbrücken West ging als eindeutiger Favorit in die Begegnung bei der HSG Kastellaun/Simmern, die weiter auf den ersten Punktgewinn in der Pokalrunde wartet. Mit 1:4 (3.) schienen die Saarländer schnell für klare Verhältnisse sorgen zu können, doch die Gastgeber hielten jetzt dagegen und lieferten dem Favoriten in der Folge eine ausgeglichene Begegnung, die über 5:9 (13.) sicher nicht so lief, wie sich die Gäste das vorgestellt hatte. Es folgte die Auszeit der Gäste, die sich jetzt deutlicher über 6:13 (17.) wegzogen und so die Gastgeber zur Auszeit zwangen. Es lief besser im Gästespiel, die beim 7:17 (22.) zur ersten 10 Tore Führung kamen und zur Pause die Vorentscheidung schafften. Nach dem Wechsel schafften es die Gastgeberinnen, dem Favoriten eine offene Begegnung zu liefern, hielten den Abstand über 12:22 (34.) auf 10 Treffer, doch mit zunehmender Spieldauer legten die Gäste nach und zogen über 14:27 (41.) am Ende dem Kantersieg entgegen!
Luth - Hawig, Juber (1), Klein (1), Schneider, Reuter (7/1), Heckler (3), Stachoske, Gehlweiler (1), Romme (3), Nil (1)
HSG Wittlich - HC Koblenz 23:24 (13:9)
Unglückliche Niederlage für die HSG Wittlich. In den Schlussminuten drehte der GAt aus Koblenz das Spiel, das bis dahin von den Gastgebern bestimmt wurde. Nach der Hinspielniederlage in Koblenz hatte das Team von Trainer Luis Leyendecker noch eine Rechnung mit den Gästen aus Koblenz offen, die aber auch aufgrund des bisherigen Saisonverlaufes als Favoriten in die Begegnung gingen. Die Mannschaften lieferten sich von Beginn an eine Begegnung auf Augenhöhe, in der die Führungen in der ersten Hälfte ständig hin und her wechselten So führten die Gäste 3:5 (9.), Wittlich schien das Spiel über 9:5 (15.) in der bis dahin stärksten Phase ihres Spiel drehen zu können, hatten auch zur Pause die Nase mit vier Toren beim 13:9 vorne. Die Gäste kamen besser aus der Kabine, verkürzten beim 15:14 (32.) bis auf ein Tor, doch das Leyendecker Team behauptete den ein bis zwei Tore Vorsprung weiter. Bis 23:21 (45.) sah es gut für die Gastgeber aus, doch dann gelangen den Gästen drei Treffern in Folge zum 23:24 (48.) und folgerichtig kam die Auszeit der Eifelaner. Der Angriff der Gastgeber führte nicht zum Torerfolg und jetzt war es an den Gästen, ihre Auszeit knapp eine Minute vor dem Ende zu nehmen und die brachten jetzt ihre Führung über die Zeit.
„Wir sind nicht gut in die Begegnung gestartet, haben uns dann aber gefangen und als Mannschaft gut zusammengespielt, uns Chancen kreiert und einiges Neues ausprobiert. So lagen wir zur Pause mit vier Toren vorne, trotz eines kleinen Kaders, da kurzfristig noch zwei Spieler krank ausfielen. Auch mit der Abwehrleistung konnten wir zur Pause zufrieden sein. Im Angriff kamen wir über den Parallellstoß zu unseren Torerfolgen, leider haben die Auftakthandlungen nicht so gut funktioniert. Besonders in Überzahl trafen wir nicht, obwohl die Chancen da waren. Ärgerlich! So kam Koblenz ran und es ist mir noch nicht klar, weshalb wir dann wieder in alte Muster verfallen sind, vielleicht war aber auch die Luft etwas weg! Es fehlten das Selbstvertrauen in die Tiefe zu gehen und im Deckungsverband hatten wir jetzt Abstimmungsprobleme. Noch gehen wir in so engen Spielen unter Druck als Verlierer vom Platz, doch der Schritt nach vorne ist unverkennbar. Lange Phasen haben wir als Team agiert, doch unter dem Strich muss man so ein Spiel gewinnen. Souverän wurde das Spiel von Daniel Freese geleitet“, lobte Leyendecker.
Meier - Wildt, Kemmer, Pilsner (2), Greisinger, Rudi (3), Zywicki, Teusch (9), Bungert (1), Caquelard (4), Pesch (4)
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Vorberichte
HSG Kastellaun/Simmern - JSG Saarbrücken West
(Samstag, 15.30 Uhr, IGS Kastellaun
David gegen Goliath? Schlusslicht Kastellaun/Simmern trifft auf das Spitzenteam Saarbrücken-West, gegen die man bereits im Hinspiel mit 37:21 Mitte November deutlich das Nachsehen hatte und auch am im Rückspiel als krasser Außenseiter ins Spiel geht.
HSG Wittlich - HC Koblenz
(Sonntag, 12 Uhr, Berufsbildende Schule)
Nur knapp musste sich das Team von Wittlichs Trainer Luis Leyendecker Anfang November im Rheinland-Derby beim HC Koblenz geschlagen geben. Jetzt werden die Karten neu gemischt, dabei gilt es, die beiden gefährlichsten Angreifer der Gäste Jonas Volk und Felix Vocktmann in den Griff zu bekommen. Am vergangenen Wochenende zog sich das Leyendecker Team beim Tabellenführer in Saarbrücken mit der 34:30 Auswärtsniederlage achtbar aus der Affäre.
„Nur ungern erinnere ich mich an die bittere Hinspielniederlage in Koblenz, in dem wir viele Fahrkarten geschossen haben. Jetzt wollen wir nach der Niederlage in Saarbrücken, bei der die Mannschaft sehr gut gekämpft hat, für ein Erfolgserlebnis sorgen. Wir warten mal ab, wie unsere Mannschaft die knappe Niederlage in Saarbrücken verkraftet hat. Die Spieler beider Mannschaften kennen sich aus den Lehrgangsmaßnahmen und ich bin sicher, dass die Niederlage im Hinspiel das Kräfteverhältnis nicht richtig widerspiegelt. Sicherlich wird es ein schweres Spiel, in dem wir personell gut aufgestellt sein wollen. Einige unsere Leistungsträger sind derzeit krank, doch die wollen auf jeden Fall spielen. Auf jeden Fall wollen wir weniger Chancen liegen lassen als im Hinspiel, müssen an die Abwehrleistung anknüpfen. Als Team müssen wir zeigen, dass wir den Sieg unbedingt wollen! Der erste Schritt wird sein, dass wir dafür auch in unser Tempo finden“, sagte HSC Coach Leyendecker.
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Spieltag 1./2. November 2025
HSG Kastellaun/Simmern - TG Waldsee
(Samstag, 17.15 Uhr, IGS Kastellaun)
Nach der Herbstpause startet die HSG Kastellaun/Simmern am Samstag mit einem Heimspiel gegen die TG Waldsee in den nächsten Abschnitt der Regionalliga-Saison. Nach intensiven Trainingswochen will das Team von Trainer Matthias von Hertell an die positiven Ansätze der letzten Spiele anknüpfen und versuchen sich zu belohnen. Allerdings wird die HSG nicht in Bestbesetzung antreten können. Rückraumspieler Elia Klein fällt weiterhin mit einer Fußverletzung aus, die er sich im Einsatz für die Auswahlmannschaft des Handballverbandes Rheinland zugezogen hatte. Auch Torhüter Justus Luth steht verletzungsbedingt nicht zur Verfügung. Damit fehlen zwei zentrale Säulen sowohl im Angriff als auch in der Defensive. Während der Herbstferien konnte die Mannschaft zwar durchtrainieren, jedoch standen wegen Urlaubs einige Spieler nicht in allen Einheiten zur Verfügung. Trotzdem zieht Trainer von Hertell ein positives Fazit: „Die Jungs haben im Training gut gearbeitet. Jetzt gilt es, das Gelernte auf dem Spielfeld umzusetzen und mannschaftlich geschlossen aufzutreten.“ Die TG Waldsee dürfte – gemessen an den bisherigen Ergebnissen – als etwas stärker einzuschätzen sein als die HSG, insbesondere angesichts der aktuellen Verletzungssituation. Dennoch will das Team in eigener Halle alles daransetzen, den Gegner mit Kampfgeist und Tempo zu fordern. „Waldsee ist uns bislang weitestgehend unbekannt. Wir müssen kompakt verteidigen, unser Tempospiel nutzen und als Team agieren. Dann ist auch gegen einen leicht favorisierten Gegner etwas möglich“, blickt von Hertell voraus. Die HSG hofft auf zahlreiche Zuschauer und lautstarke Unterstützung im ersten Heimspiel nach der Ferienpause.
HSG Wittlich - JSG Saarbrücken West
(Sonntag, 17.30 Uhr, Berufsbildende Schule)
„Die Gäste waren Erste in der Saarlandquali und so hat mich doch das Abschneiden der Mannschaft in der Vorrunde mit der Niederlage gegen Koblenz überrascht. So richtig einschätzen kann ich die Gäste noch nicht, glaube aber, dass sie unser Niveau haben sollten. So rechne ich mit einem engen Spiel, in dem wir endlich die ersten beiden Punkte einfahren wollen. Durch die Ergebnisse der Saarlandquali sehe ich die Gäste aber schon als Favorit! Personell ist bei uns im Torhüterbereich der Wurm drin: gleich zwei Torhüter haben sich den Finger gebrochen und einer ist krank. Dennoch hoffe ich, dass wir am Sonntag zwei Keeper haben werden. Aufgrund von verständlichen Gründen war ein Training in den Herbstferien mit dem Kader nicht möglich und so nutzen wir diese Trainingswoche, um uns auf den Gegner einzustellen. Eigentlich wollten wir noch ein Testspiel machen, doch das wurde vom Gegner abgesagt. Ziel der Pokalrunde wird sein, dass wir uns am Ende in der oberen Tabellenhälfte wiederfinden und auch ergebnistechnisch jetzt zeigen, dass wir in die Liga gehören“, sagt HSG Coach Luis Leyendecker.
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