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31. 1./1. 2.2026

Berichte

Südpfalz Tiger - HSG Wittlich 24:24 (13:13)

Die HSG Wittlich kommt in Bellheim gegen die Südpfalz Tiger nicht über ein Remis hinaus und verspielt in den letzten beiden Minuten eine zwei Tore Führung. Die Eifelanerinnen kamen gut ins Spiel, führten 1:4 (5.) Minute und schienen ihrer Favoritenrolle beim Tabellenzehnten gerecht werden zu können. Doch zu leichtfertig ging die Mannschaft mit ihren Chancen um, so gelang den Gästen bis 6:7 (17.) der Anschlusstreffer, nachdem Trainerin Esther Hermann die Auszeit nehmen musste. Nach dem Ausgleichstreffer gelang es den Eifelanerinnen aber, ihre Führung über 7:9 (20.) bis 10:13 (24.) zu verteidigen, ehe den Gastgeberinnen bis zur Pause der Ausgleich gelang. Das Kopf an Kopf Rennen ging auch nach dem Wechsel weiter, dabei gelang es den Gästen nach der Auszeit der Südpfalz Tiger, sich vom 22:22 auf 22:24 abzusetzen. Doch es sollte einfach nicht reichen!

„Enttäuschend, dass wir erneut einen Punkt verloren haben! Doch derzeit sind wir nicht besser, so hart das klingt! So wie wir trainieren, spielen wir auch! Wir leisten uns leichte Fehler und lassen die Chancen liegen. Dabei haben wir gut ins Spiel gefunden, hätten beim 4:7 weitaus höher führen müssen, doch wir leisteten uns viele Fehlwürfe und unnötige Fehler, die immer wieder bestraft wurden. So kamen die Gastgeberinnen über die zwei Welle zum Erfolg und hatten zur Pause beim 13:13 das Momentum auf ihrer Seite. Nach dem Wechsel erkämpften wir uns immer wieder die Bälle in der Abwehr, haben sie aber gleich wieder weggeworfen. Zudem bekamen wir den Kreis der Gastgeberinnen nie in den Griff und auch am Ende bekommen wir die Kreisläuferin in der entscheidenden Phase nicht verteidigt. Heute war von Seiten der Südpfalztigerinnen eine gewisse Härte im Spiel, doch das ist keine Entschuldigung. Wir hatten es selbst in der Hand und sind jetzt nicht so ins neue Jahr gestartet, wie wir uns das alles vorgestellt haben. Unsere jungen Spielerinnen dürfen Fehler machen, brauchen aber auch noch Zeit, doch jetzt kommen schwere Wochen auf uns zu, in denen wir aufpassen müssen, nicht nach unten durchgereicht zu werden. Wir müssen jetzt im Training an Intensität zulegen, am Abschluss- und Abwehrverhalten arbeiten“, fordert die Wittlicher Trainerin. 

Irmgartz - Eiden (1), Krämer, Meier (4), Schönhofen (4), Packmohr (8/2), Czanik (1), Kierakowicz, Lieser (1), Feiten (1), Teusch (4)

HSG Hunsrück - HC Koblenz 36:27(17:12)

Ohne ihre etatmäßigen Torfrauen (verletzt und berufliche Gründe) mussten die Hunsrückerinnen am Samstagabend auskommen, hatten aber mit Gigja Kristinsdottir und Marina Wedertz-Göbel zwei starke Torfrauen im Kasten. Start Ziel Sieg im Rheinland-Derby für die Hunsrückerinnen mit Trainer Maouia Ben Maouia! Gegen den HC Koblenz verteidigten die Gastgeberinnen von Beginn an die Führung, setzten sich nach ausgeglichener Startphase beim 7:3 (11.) vor 150 Zuschauern in der Sohrener Schulsporthalle erstmals deutlicher ab und bauten die Führung sogar auf 11:6 (10.) aus. Angetrieben von ihrer torgefährlichsten Angreiferin Helena Kleeschulte kamen die Koblenzerinnen mit einem 3:0 Lauf auf 11:9 (21.) heran und jetzt war Maouia gezwungen, die Auszeit zu nehmen. Doch die Gäste verkürzen durch Sophia Lepiors sogar auf 11:10, ehe sich das Hunsrück Team fing und mit 16:11 (28.) die Verhältnisse bis kurz vor der Pause wieder zurechtrückte. Den besseren Start in den zweiten Spielabschnitt erwischte das Maouia Team, dass die Führung auf 21:13 (37.) ausbaute und jetzt den klaren Vorsprung verwaltete. 

„Danke an Marina aus der dritten Mannschaft, die ihre Sache zusammen mit Gigja im Tor richtig gut gemacht haben. Sie haben uns das Spiel gewonnen! Leider hat die Abwehr sie heute wenig unterstützt, irgendwie stimmt der Fokus heute nicht! Vielleicht haben wir die Gäste auch unterschätzt. In der Abwehr leisteten wir uns einige Fehler, die Angriffsleistung war in Ordnung, trotz der Manndeckung gegen Emma Lesch! Allerdings machten wir auch technische Fehler im Umschaltspiel und oft war der letzte Pass zur freien Mitspielerin zu ungenau. Hier haben wir schon einiges liegen lassen sonst wäre es deutlicher geworden“, meinte Maouia

Kristinsdottir und Wedertz-Göbel - Mohebzada (4), Faust (4), Schieke (4), Kappes (7), Rolinger (1), Wagner (4), Longen (2), Lesch (4), Lammersmann (2), Molz (4)

 

Vorberichte

Südpfalz Tiger - HSG Wittlich (Samstag, 18 Uhr, Spiegelbachhalle Bellheim)

Nach der zu erwarteten Niederlage beim Spitzenteam TSG Haßloch Mitte Januar hatte das Team von Wittlichs Trainerin Esther Hermann vergangenes Wochenende spielfrei und trifft nun im dritten Auswärtsspiel in Folge auf die Südpfalz Tiger, die sich noch Sorgen im Hinblick auf den Ligaverbleib machen müssen. In der Winterpause kam es bei den Tigerladies zu einer großen personellen Veränderung: Nach eineinhalb Jahren haben sich Mannschaft und Verein von Trainer Akin Calisir verabschiedet. Seit Anfang des Jahres steht nun Christian Hörner als neuer Trainer an der Seitenlinie. Doch der Trainerwechsel zeigte bislang noch keine Wirkung. So verlor die Mannschaft ihr Auftaktspiel zum Jahresbeginn gegen die HSG Hunsrück mit 22:29 und gewann das Kellerderby am vergangenen Wochenende in Bodenheim knapp mit 18:19. 

„Wir werden auf einen Gegner treffen, der eine offensive Abwehr spielt, gegen die wir viel Bewegung brauchen. Hier müssen wir uns mit Übergängen die Räume schaffen, wollen mit viel Tempo hinter die Spitze kommen. Wichtig wird aber auch sein, dass wir unsere Abwehr besser stellen und dafür sind wir am Samstag auch personell besser aufgestellt als zuletzt. Es bedarf im Deckungsverband einer hohen Laufbereitschaft und schnelle Beine, damit wir besser ins Zweikampfverhalten kommen. Die Punkte im Auswärtsspiel sind die klare Zielsetzung und dafür müssen wir auch mit viel Tempo aus der Abwehr ins Umschaltspiel kommen. Für mich ist das ein richtungsweisendes Spiel nach dem Start ins neue Jahr, der sicher nicht so war, wie wir uns das vorgestellt haben. Gegen die Südpfalz Tiger wollen wir in die Spur zurückfinden, dürfen uns keine Niederlage leisten gegen die Teams aus der unteren Tabellenregion. Deshalb nehmen wir das Spiel sehr ernst, werden gut vorbereitet in die Begegnung gehen und ich hoffe auf eine Erfolgserlebnis, denn die nächsten Wochen werden nicht einfach! Zu unsren drei Langzeitverletzten kommt jetzt auch die länger erkrankte Jana Clever. Derzeit ist Michele Meier ebenfalls noch krank, doch ich hoffe sehr, dass sie dabei sein kann. Die Knieverletzung von Selina Teusch zeigt sich erneut, die nach dem Sobernheimer Spiel erneut Probleme hat. Unsere jungen Mädels haben jetzt ihre Chance und die wollen sie nutzen und mit einem Erfolgserlebnis aus Bellheim zurückkehren“, hofft HSG Trainerin Esther Hermann.

HSG Hunsrück - HC Koblenz (Samstag,19.30 Uhr, Schulsporthalle Sohren)

Die Rollen vor dem Spiel der beiden Rheinland-Vertreter, HSG Hunsrück und HC Koblenz sind klar verteilt. Die Mannschaft des wieder genesenen Trainer Maouia Ben Maouia geht auch nach dem klaren 20:27 Auswärtserfolg im Hinspiel Anfang Oktober als Favorit in dieses Spiel. Ins neue Jahr starteten die Hunsrückerinnen mit dem Auswärtssieg bei den Südpfalz Tigern und kamen auch im Heimspiel am vergangenen Wochenende gegen die SF Budenheim zu einem deutlichen 29:27 Erfolg, der den derzeitigen Leistungsstand der Hunsrückerinnen widerspiegelt. Die Mannschaft schloss damit zum Lokalrivalen aus Wittlich auf und liegt mit 17:11 Punkten gleichauf mit dem Team von Esther Hermann auf Platz 5 der Tabelle.

„Letzte Woche ist es für uns gelaufen und ich hoffe, dass es so weitergeht! Koblenz hat uns in den Spielen bislang das Leben immer schwer gemacht und wir haben im Hinspiel lange gebraucht, um weg zu ziehen. Bei uns hat sich die Pause bemerkbar gemacht und deshalb tun wir uns noch den Tick schwerer als vor der Weihnachtspause. Doch die Mannschaft ist flexibler geworden, hat sich in den letzten Monaten gut entwickelt und findet jetzt auch gegen offensiveren Abwehrformationen gute Lösungen und wir haben die entsprechenden Strategien. Viele Teams in der Liga spielen zwischenzeitlich eine 3:2:1 Deckung, gegen die wir das zuletzt gut gelöst haben. Hanna Tatsch fehlt verletzt und Melisa Gräber kehrt langsam wieder zurück“, verrät Maouia Ben Maouia.

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