Spielbereiche Mosel/Eifel und Nahe/Hunsrück

www.mosel-handball.com

roman.schleimer@t-online.de 

0151 43818893

 

Spieltag 31.1./1.2.2026

Berichte

DJK St. Matthias - HSG Römerwall 26:36 (9:19)

Personell schlecht aufgestellt war die Mannschaft von Trainer Tobias Ernzerhoff, der selbst das Trikot anziehen musste.  Die Gäste ließen von Beginn an keine Zweifel aufkommen, wer am Ende die Alfons-Steinbach Halle als Sieger verlassen sollte. Mit 0:4 (7.) setzten die Gäste ein erste Ausrufezeichen, doch dann fanden die Südstädter ins Spiel, boten den Gästen jetzt eine ausgeglichene Begegnung, die über 4:8 (15.) den Rheinvertreter aber wieder ziehen lassen musste. Mit drei Toren in Folge setzten sich die Gäste über 4:11 (19.) kontinuierlich über 8:16 (25.) bis zur Pause deutlich ab, führten zur Pause klar mit 10 Toren. Gleich nach dem Wechsel legten die Gäste nach, zogen über 12 Tore weg, doch die Mattheiser hielten die zweite Hälfte über 16:26 (45.) ausgeglichen und so nahmen die Gäste ihre Auszeit, die aber nichts am Spielverlauf ändern sollte. Über 20:30 (49.) hielt das Ernzerhoff-Team das Spiel jetzt bis zum Abpfiff völlig offen. 

„Seit einigen Wochen plagen wir uns mit Verletzungen und Krankheiten! Heute waren wir gegen den Tabellenführer zu harmlos, haben den gegnerischen Angriff in der Abwehr nicht in den Griff bekommen und im Angriff haben wir uns zu wenig zugetraut und nicht das gezeigt, was wir können. So hast Du keine Chance gegen den Tabellenführer. In der zweiten Hälfte haben wir uns dann gefangen und besser gespielt. Nächste Woche ist bereits das Rückspiel und dann kommen die Spiele, die für uns wichtig sind“, sagt DJK Coach Tobias Ernzerhoff. 

Dupré - Pütz (3), Siemens-Schäfer, Fusenig (4), van Wersch (1), Seiler, Thomas, Michels (7), Mayer, Ernzerhoff, Morin (6/2), Lange (5)

HSG Westerwald - HSC Schweich 33:28 (19;14)

Im Hinspiel lieferten sich beide Teams ein Kopf an Kopf Rennen, damals mit dem besseren Ausgang für das Team von Trainer Andreas Rosch. Im Rückspiel waren die Karten neu gemischt und die ersatzgeschwächte Schweicher Mannschaft lief von Beginn an der Gastgeberführung hinterher. Über 3:1 (5.) und 7:4 (10.) legte die HSG erstmals beim 13:8 (17.) deutlich vor, verteidigte die fünf Tore Führung bis zur Pause. Schweich stemmte sich nach dem Wechsel gegen die drohende Niederlage, kämpfte sich auf 24:22 (40.) heran, doch näher sollte das Rosch Team nicht mehr an die Gäste herankommen, die über 30:26 (50.) am Ende einen ungefährdeten Sieg feierten.

„Wir haben eine verdiente Niederlage einstecken müssen. Entscheidend waren die schlechten Wurfentscheidungen gegen eine starke Gastgebermannschaft. So kamen wir nie näher als auf zwei Tore heran, hätten durchaus verkürzen können um das Spiel eng zu machen. Gegen die körperlich starken Gastgeber bekamen wir keinen Zugriff in der Abwehr, sind oft am gegnerischen Torwart gescheitert. Hier hätten wir einfach besser abschließen müssen, aber auch das Torhüterduell haben wir klar verloren. Im Westerwald werden noch einige Teams das Nachsehen haben“, meint HSC Coach Andreas Rosch.

Koras - Mikolai (1), Quary ,83) Manikowski, Feller, wagner (1), Quary (3), Lamberti, Backes (9/2), Rohr (2/1), Müller (3/2), Karrenbauer (6).

TuS Fortuna Saarburg - SV Gerolstein 29:38 (13:17)

Gerolstein feiert in Saarburg einen Start-Ziel Sieg! Die Mannschaft von Spielertrainer Nico Weber sah sich einer aufopferungsvoll kämpfenden Gastgebermannschaft gegenüber, die aber ständig der Führung des Eifel-Teams hinterherrannte. Gerolstein verteidigte dabei eine ein bis vier Tore Führung, lag zur Pause mit 13:16 vorne und kam besser aus der Kabine. Zwei Treffer in Folge zum 13:18 (32.) läuteten dann die starke zweite Hälfte des Weber Teams ein, dass beim 17:26 (40.) für die Vorentscheidung gesorgt hatte. Die klare Führung verwaltete der Gast über 24:32 (54.) bis zum klaren Endstand. 

„Wir haben in den ersten 10 Minuten überhaupt nicht ins Spiel gefunden, dann aber eigentlich gut gespielt. Nach dem Wechsel eine katastrophale Leistung der Mannschaft, die sich viele technische Fehler leistete und unvorbereitete Abschlüsse suchte. Da wir viele Ausfälle hatten, haben uns Moske und Rüger geholfen“, sagte Saarburgs Trainer Keven Ponton.

„Wir waren auf die hitzige Atmosphäre in der gut besuchten Saarburger Halle vorbereitet. Die Gastgeber haben alles mobilisiert. Wir selbst waren personell schlecht aufgestellt, haben viele Verletzte und kranke Spieler! Dennoch haben wir Saarburg mit unserem hohen Tempo überrollt, hatten eine gute Trefferquote. Mit zunehmender Spieldauer gingen bei Saarburg die Kräfte weg und die haben dann versucht, mit Kleingruppentaktik zum Erfolg zu kommen. Wir stellten aber einen stabilen Innenblock, der nur wenig zuließ“, freute sich Gästetrainer Nico Weber. 

TuS: Greif und Barth - Schmitt (1), Finke (4/1), Moske (2), Eberhardt, Musick (4), Schütz (1), Schuster, Schmitt, Hoffmann (4/1), Klotzbücher (2), Rüger (8), Jürgens (3).

SVG: Zaborowski und Hoffmann- Hammann, T. Rosch (1), Wolf (19/7), Pilsner (1), Vissers (1), Waldorf (10), L. Ermeling (2), Mörsch (2), Weber (2)

TS Bendorf - HSC Igel 31:27 (13:10)

Beim Tabellenzweiten in Bendorf musste sich das Team von Igels Trainerin Maja Zrnec geschlagen geben. Ausgeglichen verliefen die Anfangsminuten in Bendorf, ehe sich die Gastgeber mit drei Treffern in Folge vom 7:7 (18.) auf 10:7 (23.) absetzen und diese Führung sogar bis auf fünf Tore zum 13:8 (28.) ausbauten. Doch das Zrnec Team ließ mit zwei Treffern in Folge bis zur Pause das Fünkchen Hoffnung glimmen. Die Anfangsminuten der zweiten Hälfte bestimmte das Igeler Team, das bis auf 17:16 (39.) verkürzte, die Gastgeber aber zogen jetzt vorentscheidend mit 4 Treffern in Folge auf 22:16 (43.) davon. Noch einmal stemmte sich der Gast gegen die drohende Niederlage, kämpfte sich auf 29:27 bis zur 59. Minute heran und jetzt nahm Bendorf die Auszeit, machte dann den Deckel endgültig drauf.

„Wir wussten, dass es in Bendorf schwer werden würde zu spielen. Über das gesamte Spiel hinweg haben wir uns zu viele technische Fehler und zu viele verworfene Würfe erlaubt. Jedes Mal, wenn wir einem Rückstand hinterherlaufen mussten, hat das enorm viel Kraft gekostet – zusätzlich erschwert durch die Tatsache, dass wir nicht komplett waren. Jetzt heißt es: ab in die Halle, weiter hart arbeiten und gezielt an unseren Schwachpunkten feilen“, so die Igeler Trainerin.

Stein - Jager, Kesseler (4), Pütz, Schmitt (3), Werdel (4), Ossadnik (4/2), Steinmetz (4), Hecker (5), Humm (3/2), Kalt, Schallert

HSG Hunsrück II - HSV Rhein-Nette 37:27 (20:11)

Bereits das Hinspiel hatten die Hunsrücker für sich entscheiden können und auch im Rückspiel ließ das Team von Trainer Frank Staskewitz keine Zweifel daran aufkommen, wer die Halle in Sohren als Sieger verlassen sollte. Lediglich beim 0:1 führte das Gästeteam, dann übernahmen die Hunsrücker das „Kommando“, setzen sich mit ihrem Tempohandball bis zur 12. Minute deutlich auf 9:3 ab! Kontinuierlich zog das Staskewitz Team davon, baute den Vorsprung Tor um Tor aus und hatte nach dem 17:10 (26.) zur Pause beim 20:11 für die Vorentscheidung gesorgt. Nach der ersten 10 Tore Führung beim 22:12 (33.) war nur noch die Frage offen, mit welchem Ergebnis die Hunsrücker das Spiel für sich entscheiden können. Die Mannschaft verwaltete jetzt die klare Führung über 28:18 (44.) und mit zunehmender Spieldauer machten sich auch die konditionellen Vorteile der Gastgeber bemerkbar, die jetzt auf 35:21 (50.) vorlegten. Am Ende stand der 10 Tore Sieg mit 37:27 auf Anzeigetafel.

„Es war ein ungefährdeter Heimsieg meiner Mannschaft, die über weite Strecken vieles richtig gemacht hat. Die Gäste haben mit zunehmender Spieldauer versucht das Tempo aus dem Spiel zu nehmen und das Spiel zu verschleppen. Bis zu dem Zeitpunkt haben wir mit unserem Tempohandball überzeugt. Dann fehlte uns in den Schlussminuten die Konzentration, doch nie war unser Sieg in Gefahr“, freute sich HSG Coach Frank Staskewitz. 

Everding und Schmidt - Glasmacher (4), Röhrig (7), Kley (1/1), Stürmer (10), Dietrich (1), Feder (2/1), Bach (2), Schell (3), Wedertz (1), Albright (6)

Den kommenden Spieltag tippt Maja Zrnec, die Trainerin des HSC Igel:

DJK St. Matthias - HSG Römerwall (Samstag, 16 Uhr, Alfons Steinbach Halle)

Römerwall geht als Favorit in die Partie. Dennoch ist es in St. Matthias nie leicht zu spielen – hier wartet eine echte Herausforderung.

SV Untermosel - HC Koblenz II (Samstag, 18 Uhr, Anton Graef Sporthalle)

Ein Duell auf Augenhöhe. Es wird ein spannendes Spiel, in dem beide Mannschaften um jeden Ball kämpfen. Am Ende dürfte die Tagesform darüber entscheiden, wer die Punkte mitnimmt.

TS Bendorf - HSC Igel (Samstag, 19 Uhr, Wilhelm Remy Gymnasium)

Bendorf hat in diesem Spiel die Favoritenrolle. Wir werden jedoch alles daransetzen, ihnen das Leben so schwer wie möglich zu machen. Entscheidend wird sein, mit welchem Kader wir anreisen können und in welcher Tagesform wir uns präsentieren.

TuS Fortuna Saarburg - SV Gerolstein (Samstag, 19.30 Uhr, Schulsporthalle Beurig)

Die Tabelle kann trügen. In Saarburg ist es sehr schwer zu spielen: eine junge Mannschaft mit viel Wille und Power, dadurch extrem gefährlich. Gerolstein kann hier nur mit 100 % Ernsthaftigkeit bestehen.

HSG Westerwald - HSC Schweich (Samstag, 19.30 Uhr, Kreissporthalle Westerburg)

Einen klaren Favoriten sehe ich hier nicht. Das Spiel hat echtes Kracher-Potenzial und kann in beide Richtungen kippen.

HSG Hunsrück II - HSV Rhein-Nette (Sonntag, 15 Uhr, Schulsporthalle Sohren)

Mein Tipp geht an Hunsrück. Zu Hause sind sie sehr dominant. Rhein-Nette wird dagegenhalten, aber ich denke, die Punkte bleiben in Hunsrück.

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden der Übersetzungen

Wir nutzen einen Drittanbieter-Service, um den Inhalt der Website zu übersetzen, der möglicherweise Daten über Ihre Aktivitäten sammelt. Bitte überprüfen Sie die Details in der Datenschutzerklärung und akzeptieren Sie den Dienst, um die Übersetzungen zu sehen.