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Spiel TuS Daun - TV Bad Ems (Bilder von Michel Schröder)

Berichte

DJK/MJC Trier - TV Welling 23:34 (12:22)

Da war sicher mehr drin für die Trierer Miezen, die sich nach einer schwachen ersten Hälfte nach dem Wechsel wieder herankämpften und die Gäste aus Welling verunsicherten, letztlich aber den „Bock nicht mehr umstoßen konnten“. 

Zur Halbzeit schien die Messe in Trier am Donnerstagabend im Nachholspiel der Trierer Miezen gegen den Gast aus Welling bereits gelesen. Die Gäste nutzten die Gunst der Stunde gegen eine personell angeschlagene Trierer Mannschaft, die verletzungsbedingt ab sofort auf ihre Linkshänderin Luisa Fuchs verzichten muss und diesen Ausfall nicht kompensieren kann, um sich mit zunehmender Spieldauer immer weiter abzusetzen. Nach ausgeglichener Anfangsphase zog der Meisterschaftsfavorit vom 4:5 (9.) mit vier Treffern in Folge auf 4:9 (13.) weg und folgerichtig kam die Auszeit von Miezen Trainer Ralph Vogel. Ihre fünf Tore Führung bauten die Gäste dann über 6:13 (16.) bis 8:16 (23.) aus und erneut musste der Trierer Trainer die Reißleine ziehen, doch der Gast blieb weiter am Drücker und lag zur Pause mit 10 Tore vorne.

Ausgeglichen verliefen die Anfangsminuten der zweiten Hälfte, in denen die Trierer Miezen den Favoritinnen ein Spiel auf Augenhöhe boten, sich auf 16:24 (41.) herankämpften und so den Gast zur Auszeit zwangen. Bis 19:26 (47.) waren die Gäste auf dem Weg, beide Punkte aus Trier zu entführen, doch dann folgte die stärkste Phase der Gastgeberinnen, denen drei Treffer in Folge zum 22:26 (50.) Anschluss gelangen. Das Spiel wurde jetzt intensiver und es folgten Zeitstrafen hüben wie drüben. Bis 23:27 (52.) glimmte das Fünkchen Hoffnung auf Trierer Seite, doch dann machten die Gäste mit vier Treffern in Folge beim 23:31 (57.) den Deckel drauf. Am Ende gelang den Gästen der Sieg, der nach der Leistungssteigerung der Gastgeberinnen zu hoch ausfällt. Bereits in zwei Wochen sehen sich die Mannschaften zum Rückspiel in Welling. 

„Ein verdienter Sieg der Gäste aus Welling, die einfach mehr investiert haben und mehr Körperlichkeit und Einsatz zeigten. So musste Anna Weißhuhn gleich in der ersten Minute einen Schlag auf die Nase einstecken. Sie wird uns am Samstag aber auch aus dienstlichen Gründen gegen Schweich nicht zur Verfügung stehen. Wir haben dann in der zweiten Hälfte endlich auch die Körperlichkeit und den Einsatz gezeigt, hatten in der Phase Pech mit zwei Lattentreffer und zwei vergebenen Gegenstoßchancen, sonst hätten wir den Gast durchaus noch nervöser machen können. Die aber waren heute einfach schneller auf den Beinen und im Kopf und es war heute das erste Mal in dieser Saison, dass ich an die Moral und den Charakter meiner Mannschaft appellieren musste, da sie einfach die Vorgaben heute nicht umgesetzt hat. Ich bin enttäuscht, dass die Mannschaft das nicht angenommen hat und wir müssen jetzt das Spiel schnell aus Köpfen für das anstehende Spiel gegen Schweich bekommen, in dem ich gespannt bin, ob hier eine Reaktion meiner Mannschaft kommen wird“, so der Trierer Trainer Ralph Vogel. 

Chorus und Zagermann - Leininger, L. Weißhuhn (4), Greinert (4/3), Fonseca (3), Biebrach (6), A. Weißhuhn (2), Bingen (4), Schneider, Dort. 

TuS Daun - TV Bad Ems 24:17 (12:7)

Wichtiger Heimspielerfolg der Dauner Mannschaft im vier Punktespiel gegen Bad Ems! Die Mannschaft von Trainer Can Steuernagel kam gut in die Begegnung, führte über 3:1 (5.) und bestimmte bis 9:5 (25.) weite Strecken das Spiel in der ersten Hälfte, dann gelang den Kurstädterinnen der Anschluss mit zwei Treffern in Folge, doch Daun zeigte die Reaktion, setzte sich bis zur Pause auf 12:7 ab und alles deutete auf den wichtigen Heimspielerfolg des Can-Teams hin. Ausgeglichen dann der Verlauf der zweiten Hälfe, in der es dem Gastgeberteam gelang, die Führung über 18:13 (43.) bis 21:16 (53.) zu verteidigte, dann machte das Team mit den Treffern zum 23:16 (57.) den Deckel drauf.

„Ein hart umkämpfter Sieg, bei dem wir zu viele Chancen liegen ließen, vor allem im Gegenstoßspiel. Das Leben hätten wir uns bei einer besseren Chancenverwertung einfacher machen können. Die Abwehr hat heute gut gearbeitet, dahinter eine starke Sarah Sonnen im Tor. Den Deckel hätten wir so auf jeden Fall früher draufmachen müssen, doch wir mussten nach dem Fehlen von Mia von Koten und Svenja Dausend auf der Mitte improvisieren. Letztlich aber eine gute Mannschaftsleistung, doch wir müssen den Torabschluss verbessern“, weiß Dauns Coach Can Steuernagel.

Sonnen - Schmitt, Kaiser (1), Praeder, Wynands, Kretzer (6/1), Schneider (2), Teusch, Römer (1), Schuh, Katzer (6), Schick (8/2).

HSG Hunsrück II - TV Engers 27:25 (21:14)

Den erhofften Sieg gegen den TV Engers fährt das Team von Hunsrück Coach Flo Hübner ein und klettert damit weiter ins gesicherte Mittelfeld! Von Beginn an entwickelte sich ein Kopf an Kopf Rennen, in dem die Gastgeber nach dem 0:1 der Gäste ständig die Nase mit ein bis zwei Toren vorne hatten, ehe dem TV nach der Auszeit beim 9:8 (11.) mit zwei Treffern in Folge die erneute Führung gelang. Doch es blieb bis 10: 10 (15.) ausgeglichen, bevor sich die Gastgeberinnen mit vier Toren in Folge auf 14:10 (20.) absetzen und jetzt schien der Knoten geplatzt. Beim 21:13 kurz vor der Pause schien das Hübner Team auf dem besten Weg, das Spiel früh zu entscheiden. Die Mannschaft aber machte den Sack nicht zu, die Pause kam zum ungünstigen Zeitpunkt. Die Gäste spielten eine bessere zweite Hälfte, kämpften sich Tor um Tor heran und beim 23:22 (46.) drohte das Spiel zu kippen, blieb bis zur 52. Minute beim 26:24 hart umkämpft. Noch einmal nahmen die Gäste in der 55. Minute die Auszeit, aber es blieb in einer torarmen Restspielzeit beim knappen Vorsprung der Hunsrückerinnen. Überschattet wurde das Spiel von einer schweren Schulterverletzung der gegnerischen Spielmacherin Derya Akbulut, die ohne Fremdeinwirkung unglücklich stürzte „Wir haben uns heute trotz des Sieges nicht mit Ruhm bekleckert! Wir spielen eine hervorragende erste Hälfte mit viel Tempo, machen aber in der zweiten Hälfte nur noch 6 Tore! Die Verletzung von Derya kam etwa 10 Minute vor dem Ende, als die Gäste fast den Ausgleich geschafft hatten. In der entscheidenden Phase war Emily Bohr bei uns im Tor ein wichtiger Rückhalt und ich bin froh, dass dieses Spiel keine 65 Minuten gedauert hat“, so HSG Coach Hübner. 

Bohr - M. Bach (4), Wanger (4), Keller (3), Schmidt (1), Bolz (2), Neu, Fink (1), Schirokich, L. Bach (1), Wagner, Hahn (3), Schell, Bottlender (8/2)

HSG Wittlich II - TuS Weibern 37;27 (15:12)

Mit Spannung erwartet wurde das Eifel-Derby zwischen der Wittlicher Reserve und dem TuS Weibern. Die Mannschaften lieferten sich eine ausgeglichene Anfangsphase mit Vorteilen für das Team von Trainer Carsten Henrich, dass sich erstmals beim 8:5 (13.) auf drei Tore absetzen konnte und diese drei Tore Führung bis 13:10 (23.) verteidigte. Zwar gelang den Gästen der Anschluss mit zwei Treffern in Folge, bis zur Pause war aber der alte Vorsprung beim 15:12 wieder hergestellt. Die richtigen Worte schien Henrich dann in der Pause gefunden zu haben, denn mit einem 4:0 Lauf sorgte die Mannschaft für die klare 19:12 (34.) Führung, die kontinuierlich verteidigt werden konnte. Über 27:20 (46.) verwalteten die Gastgeberinnen ihre Führung, ehe Henrich die Auszeit nahm, um seine Mannschaft auf die Schlussphase einzustellen. Wittlich verwaltete jetzt die Führung souverän und kommt am Ende über 31:23 (54.) gegen eine resignierende Gästemannschaft zum 10 Tore Sieg! 

„Ein sehr guter Auftritt der Mannschaft! Allerdings haben wir in der ersten Hälfte das Tempo nicht dauerhaft hochgehalten und deshalb war es so eng zur Pause! Dann aber hat die Mannschaft nach dem Wechsel losgelegt wie die Feuerwehr, fand die Lücken und letztlich war es ein solider Auftritt und eine bessere Leistung als die Woche davor! Eine letztlich geschlossene Mannschaftsleistung. Leider verletzte sich eine Gästespielerin in der 55. Minute am Finger und wir wünschen ihr gute Besserung“, so HSG Coach Henrich.

Marx und Scharfbillig - Rogowski (5), Krag (3), Lames (9), Barthen (3), Ertz (8/2), Gaß, Hees (4), Kolf (1), Mohr, Rinnenburger (4/3)

HSG Mertesdorf/Ruwertal - TV Welling 19:29 (10:18)

Welling wird seiner Favoritenrolle im Ruwertal gerecht und kommt zum ungefährdeten Auswärtserfolg mit dem das Team nach dem Sieg in Trier seine Meisterschaftsambitionen unterstrich. Schnell sorgten die Gäste mit der 0:3 Führung (4.) für das erste Ausrufezeichen und über 3:8 (12.) bestimmte die Mannschaft das Geschehen, baute die Führung über 5:12 (18.) kontinuierlich bis zur Pause auf 10:18 vorentscheidend aus. Die Ruwertalerinnen kamen besser in die zweite Hälfte, verkürzten bis auf sechs Tore beim 14:20 (43.) und dann folgte die Auszeit von HSG Coach Robin Schöler. Entscheidend näher kamen die Ruwertalerinnen aber nicht mehr und so zogen die Gäste über 17:26 (55) einem letztlich ungefährdeten Auswärtserfolg entgegen.

"Verdiente Niederlage gegen Welling die für uns einer der Meisterschaftsfavoriten sind. In der ersten Hälfte bekamen wir in der Abwehr keinen Zugriff haben uns gegenseitig zu wenig unterstützt. Im angriff ein paar kleine technische Fehler zu viel gemacht und die wurden mit Tempogegenstößen direkt bestraft.  In der Halbzeit haben wir diese Dinge alle angesprochen und haben Welling in Halbzeit 2 lange Paroli bieten können. 
In der Abwehr haben die Mädels sich gegenseitig unterstützt und Feli Holz konnte im Tor immer wieder mit Paraden glänzen. Auf der 2ten Halbzeit können wir aufbauen. Nächste Woche gilt es für uns in Bad Ems wichtige Punkte zu holen. Hier werden wir alles reinwerfen", verspricht HSG Coach Robin Schöler

Holz und Metz - Wilhelmi (5/2), J. Eiden, Mertes, Brunner (1), Himmelreich (5/2), Lebenstedt, Schneider (1), Frisch, Kirchen, Höllen (4), S. Eiden (3), Heyer.

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Vorberichte

DJK/MJC Trier - TV Welling (Donnerstag, 20.30 Uhr, Trier West)

DJK/MJC Trier - HSC Schweich wird auf Wunsch der Trierer Miezen verlegt

Mit dem Nachholspiel am Donnerstag gegen den TV Welling starten die Miezen in den Spieltag, der am Samstag mit dem Lokalderby gegen den HSC Schweich fortgesetzt wird. Dabei kommt es für das Team von Miezen-Trainer Ralph Vogel zunächst zum Spitzenspiel gegen den TV Welling. Beide Teams liegen punkgleich hinter Tabellenführer Kastellaun/Simmern auf Platz 2 und 3 der Tabelle und nur die Siegerinnen werden sich noch ernsthaft Hoffnungen auf die Meisterschaft machen können. Welling überraschte Mitte Januar mit dem Auswärtserfolg beim bis dahin verlustpunktfreien Team von Kastellaun/Simmerns Coach Sasa Puljiczovicz und das spielt den Gästen die Favoritenrolle bei den Trierer Miezen zu! Doch kampflos werden sich die Trierer Miezen sicher nicht geschlagen geben und so darf man sich auf eine spannende Begegnung freuen, bei dem Nuancen den Ausschlag geben könnten. Mit einem in der Schlussphase hart erkämpften Auswärtssieg am vergangenen Wochenende beim TV Engers tankte das Vogel-Team noch einmal das nötige Selbstbewusstsein, um die schwere Aufgabe gegen Welling anzugehen. Doch die Niederlage war teuer „erkauft“. 

Mit Spannung erwartet wird das Derby zwischen den Trierer Miezen und dem HSC Schweich am Samstag. Dabei hat die Mannschaft von Trainer Ralph Vogel das schwere Donnerstagsspiel gegen Welling „in den Knochen“ und beim Tabellenvierten aus Schweich bleibt wie immer abzuwarten, mit welchem Aufgebot das Team des Trainergespanns Hanni Rosch und Dirk Schmidt diese Aufgabe an gehen kann. Das Hinspiel war bis zum 24:24 in der 53. Minute völlig ausgeglichen, doch dann sorgten die Miezen für Entscheidung in den letzten Minuten beim 25:29 Erfolg!

„Sehr zufrieden“ zeigt sich Miezen Trainer Ralph Vogel mit dem bisherigen Saisonverlauf und seiner Mannschaft. Dabei geht die Niederlage seines Teams im Spitzenspiel bei der HSG Kastellaun/Simmer für den MJC Coach in Ordnung: „Die Hunsrückerinnen haben das besser ausgenutzt, was die Schiedsrichter in der harten Begegnung durchgehen ließen, und zudem hat uns die Torfrau der HSG den Zahn gezogen. In allen anderen Spielen hat seine Mannschaft groß Moral gezeigt und ihre Sache richtig gut gemacht. Vor allem die klare 21:5 Halbzeitführung bei der HSG Mertesdorf/Ruwertal war beeindruckend“, freut sich der MJC Trainer, dessen Mannschaft bis auf die Verletzung von Kira Theis vom Verletzungspech verschont geblieben war. Doch das änderte sich vergangene Woche beim Spiel gegen Engers: „Den Sieg haben wir teuer erkauft, da unsere Linkshänderin Luisa Fuchs kurz vor Spielende geschubst wurde, sich einen Unterarmbruch zuzog und operiert werden muss. Das ist für uns ein absoluter Verlust. Sie und Kira werden uns sowohl in Angriff und Abwehr fehlen. Jetzt müssen wir schauen, dass wir die Abwehr besserstellen und auch unsere Torfrauen zu ihrer Form zurückfinden. Wir kassieren zu viele Gegentore, verlieren zu viele Duelle im eins gegen eins, doch letztlich sind die 24:2 Punkte bislang überragend! Trotz der Ausfälle wollen wir weitermachen, dranbleiben, haben aber keinen Zwang. Wir müssen keine Quali spielen, wollen aber sehen, was machbar ist. Wichtig für uns ist es, attraktiven Handball zu spielen und so Werbung für uns zu machen“, sagt Vogel, der in der nächsten Saison weitermachen möchte, aber weiß, dass er personell nachlegen muss. 

„Nach dem wichtigen Sieg im Derby gegen Mertesdorf, steht für uns das nächste Derby am Samstagabend in Trier an. Wir sind mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden. Im Hinspiel haben wir gezeigt das wir bis kurz vor Schluss gegen die Mannschaft aus Trier mithalten konnten. Auch haben wir in dieser bisherigen Saison gerade mental an stärke gewonnen, so dass wir uns nicht chancenlos beim Favorit in Trier sehen. Gerade in unserer Chancen Verwertung müssen wir uns deutlich zu den letzten Spielen steigern. Und wenn wir mit der Motivation wie zuletzt auftreten wir es sicherlich ein Spiel auf Augenhöhe“, hoffen die beiden HSC Trainer Dirk Schmidt und Hanni Rosch.

TuS Daun - TV Bad Ems (Samstag, 17.15 Uhr, Wehrbüschhalle)

Das Kellerderby steigt am Samstagnachmittag in Daun! Die Mannschaft von Gastgebertrainer Can Steuernagel, das nach dem Punktgewinn in heimischer Halle gegen Schweich die rote Laterne an die Kurstädterinnen abgeben konnte, wird sicher nichts unversucht lassen, mit einem Heimspielseig die Hoffnungen auf den Klassenerhalt am Leben zu halten. Doch die Hinspielniederlage mit 25:22 von Anfang Januar muss aus den Köpfen der Eifelanerinnen! 

„Stark angeschlagen und personell geschwächt mussten wir das Hinspiel gegen Bad Ems bestreiten, hatten das Pokalspiel am Tag zuvor gegen Weibern noch in den „Knochen“. Da waren einige Spielerinnen schon an ihrer Belastungsgrenze und teilweise auch krank! Jetzt haben wir im Heimspiel bessere Karten und eine gute Ausgangsposition, da ich auf einen breiteren Kader zurückgreifen kann. Es werden uns die Spielerinnen unterstützen, die derzeit aus familiären Gründen nur an den Heimspieltagen zur Verfügung stehen und deshalb bin ich davon überzeugt, dass wir es den Gästen im vier Punkte Spiel schwer machen werden“, sagt Dauns Trainer Can Steuernagel.

HSG Hunsrück II - TV Engers (Samstag, 17.30 Uhr, Schulsporthalle Sohren)

Das Team von Trainer Flo Hübner hat am Samstagnachmittag noch eine Rechnung aus dem Hinspiel gegen Engers zu begleichen! Ende September unterlagen die Hunsrückerinnen letztlich klar mit 30:25, liefen bereits früh dem Vorsprung der Gastgeberinnen hinterher, die zwischenzeitlich mit mehr als 10 Toren führten, ehe dem Hübner Team in den Schlussminuten die Ergebniskosmetik gelang. 

„Engers stellt mit Alex Krämer sicher die stärkere Torfrau. Wir können nur eine Torfrau am Wochenende aufbieten und ich hoffe, dass sie ihre Leistung abrufen kann! Wir wollen endlich mal ein Spiel gegen Engers gewinnen, haben gut gespielt, aber unnötige Niederlage bei den Trierer Miezen und gegen Weibern einstecken müssen. Leider hat sich die Verletzung von Svenja Friesen als Muskelbündelriss herausgestellt und sie wird bis Ende der Saison ausfallen. Auf die linke Angriffsseite der Gäste müssen wir im Deckungsverband aufpassen, sonst hatten wir das Team gut im Griff. Derzeit laufen bei uns die Gespräche, wie es nächstes Jahr weitergeht“, verrät HSG Coach Flo Hübner. 

HSG Kastellaun/Simmern - SF Neustadt

wird auf Wunsch von Neustat verlegt

 

HSG Wittlich II - TV Bad Ems (Samstag, 18 Uhr Berufsbildende Schule)

Carsten Henrich ist der neue Trainer der Wittlicher Damen in der Oberliga, der die Nachfolge von David Juncker kurz vor Weihnachten angetreten hat. Zudem ist Henrich noch gemeinsam mit Olaf Gierenz für die männliche A Jugend Regionalligamannschaft der Eifelaner verantwortlich. Im Eifel-Derby will das Gastgeberteam den Hinspielerfolg von Ende September wiederholen. Damals gelang der 29:37 Auswärtserfolg! Letztes Wochenende kam das Hinrich-Team nicht über ein Remis beim Tabellenneunten in Neustadt hinaus, führt aber weiterhin das Mittelfeld der Tabelle mit 15:13 Punkten an. „Die zeitliche Belastung durch die beiden Trainertätigkeiten ist schon groß, aber es passt und macht Spaß! Weibern kenne ich nur aus der Videoanalyse, die Oberliga der Frauen ist für mich noch eine große Unbekannte. Deshalb wollen wir unser Spiel durchsetzen und gewinnen. Wir wissen, dass wir immer wieder mit unterschiedlichem Kader auflaufen müssen, doch wir haben versucht, neue Auslösehandlungen im Training zu erarbeiten. Wir wollen auf jeden Fall unseren 4. Platz verteidigen und wenn möglich, kein Spiel mehr bis zum Saisonende verlieren“, gibt sich Henrich kämpferisch. 

HSG Mertesdorf/Ruwertal - TV Engers (Samstag, 20 Uhr, Ruwertalhalle)

Nichts zu verlieren haben die Ruwertalerinnen am Samstagabend gegen das Spitzenteam aus Welling, für die es das zweite Spiel innerhalb von drei Tagen sein wird. Nach dem Spitzenspiel bei den Trierer Miezen gehen die Wellinger Damen als klarer Favorit in die Begegnung gegen das Team von Trainer Robin Schöler, dass sich zuletzt Luft im Abstiegskampf besorgen konnte und jetzt befreit aufspielen kann, nichts zu verlieren hat und den Favoriten ärgern kann. 

„Nach der knappen Niederlage im Derby gegen Schweich wartet am Samstag direkt die nächste schwere Aufgabe auf unsere Damen 1. Mit einem der Meisterschaftsfavoriten kommt ein starker Gegner in die Ruwertalhalle. Das Derby haben wir leider knapp verloren. Mehrere Spielerinnen sind bereits angeschlagen in das Spiel gegangen, trotzdem hat die Mannschaft alles reingeworfen. Einsatz und Wille haben absolut gestimmt. Wer am Wochenende auflaufen kann, wird sich im Laufe der Woche zeigen. Hinter Hannah Britz und Steffi Frisch stehen weiterhin Fragezeichen, beide haben sich im Spiel gegen Schweich verletzt und konnten dort bereits nicht mehr eingesetzt werden. Die deutliche Niederlage in Welling ordnen wir realistisch ein. Dort mussten wir mit einer komplett gemischten Mannschaft antreten, was sich am Ende natürlich auch im Ergebnis gezeigt hat. Das spiegelt aber nicht das wider, was die Mannschaft eigentlich leisten kann. Am Samstag wollen wir zuhause zeigen, dass wir trotzdem da sind, dass wir kämpfen und bis zur letzten Minute alles für die Punkte geben werden. Die Aufgabe ist groß, aber wir werden uns nicht verstecken“, verspricht HSG Coach Robin Schöler.

 

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