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Spieltag 4./5.10.2025

Berichte

TV Bitburg - TV Bad Ems 33:35 (15:16)

Die erste Saisonniederlage mussten der TV Bitburg gegen den TV Bad Ems einstecken, fand dabei vor allem im Deckungsverband nie die richtige Einstellung. Personell waren die Eifelaner gegen den TV Bad Ems mit die Auswechselspielern gut aufgestellt und so entwickelte sich von Beginn an eine ausgeglichen geführte Begegnung, in der die Eifelaner über weite Strecken der ersten Hälfte die Nase knapp vorne hatten. AB Mitte der Halbzeit gelang den Kurstädtern die Führung, die die Mannschaft mit ein bis zwei Toren über 8:10 (21.) trotz der Auszeit von Trainer Kai Kinzig, 11:13 (25.) und 13:15 (28.) bis zur Pause auch verteidigte. Den Start in die zweite Hälfte verschlief das Kinzig Team, kassierte zwei Tore in Folge und über 15:18 (32.) schwammen den Eifelanern die Felle beim 17:21 (36.) davon. Kinzig zog die Reißleine, nahm die Auszeit! Wenig änderte sich am Bitburger Spiel und so zogen die Gäste über 20:25 (41.) dem scheinbar sicheren Auswärtssieg entgegen. Die fünf Tore Führung der Gäste hielt bis zum 24:29 (48.), dann nahm die Mannschaft ihre Auszeit. Martin Guldenkirch sorgte mit seinen beiden Treffern in Folge zum 28:31 (54.) für den Hoffnungsschimmer für die Bitburger, und dem ließ Jojo Schellen sogar den Anschlusstreffer zum 29:31 (55.) folgen. Spätestens mit dem Treffer von Jan Lauer zum 32:33 (58.) schien die Hoffnung auf einen Bitburger Punktgewinne wieder realistischer zu werden. Doch Bad Ems wehrte sich und das Herzschlag-Finale war nach dem Anschlusstreffer von Martin Guldenkirch knapp eine Minute vor dem Ende angesagt. Die Gäste spielten ihren Angriff, nahmen dann 47 Sekunden vor dem Ende ihre Auszeit. 

„Eine verdiente Niederlage, Glückwunsch an Bad Ems! Über weite Strecken des Spiels leiteten wir uns einfach zu viele technische Fehler und Fehlwürfe, bekommen in der Abwehr den starken Kreisläufer der Gäste nie in den Griff und verlieren auch das Torhüterduell! Wir haben uns zwar am Ende wieder herangekämpft und hätten das Spiel, dauert es ein paar Minuten länger, eventuell noch gewinnen können“, glaubt Kinzig.

Leisen - L.  Hertz (3), Guldenkirch (10/5), Messerich, M. Hertz, Enders, Kaufmann (3), Lauer (7), Föhr (6), Schellen (4)

TuS Daun - HC Koblenz 22:33 (13:15)

Ohne ihren Spielmacher Andreas Reick und den torgefährlichen Kris Jünemann trat Koblenz in der Eifel, beim TuS Daun an, war dennoch die spielbestimmende Mannschaft und entführt völlig verdient beide Punkte aus der Eifel. Auf Dauner Seite waren Luca Willems und Mathias Otto dabei und das sollte eigentlich für die Gastgeber sprechen. Bis in die Schlussminuten der ersten Hälfte gelang es keiner Mannschaft, sich mit mehr als zwei Toren abzusetzen. Es waren die Gäste, die nach dem 9:10 (21.) beim 9:12 (21.) die erste drei Tore Führung schafften und zur Pause verdient in Führung lagen. Daun kam gut in die zweite Hälfte, schenkte den Gästen mit Treffern von Pat Brümmer und zweimal Jannis Willems gleich drei Buden in Folge ein und über 16:15 (34.) gings in die Restspielzeit, in der Daun zunächst den Faden verlor, fünf Gegentreffer in Folge einstecken musste und beim 16:20 (40.) hatten die Gäste die besseren Karten in der Hand. Erst jetzt nahm Dauns Coach Lukas Illigen die Auszeit, die bis zum 18:21 (42.) ihre Wirkung nicht verfehlt hatte. Koblenz fing sich, machte bis zum 18:25 (47) frühzeitig den Sack in Daun zu. Über 20:30 (55.) deutete sich dann die Heimschlappe für das Eifeler Team an, das am Ende unerwartet klar das Nachsehen hatte. 

alle Bilder von Michael Schröder

„Sicherlich hat jeder schon solche Spiele gehabt, in denen nichts zusammenlaufen wollte. Doch es kann nicht sein, dass wir ohne Körpersprache und ohne fehlende Aggressivität im Mittelblock dem Gegner das Leben so einfach machen. Das Torhüterduell ging heute klar an Koblenz und über Außen haben wir viel zu viel verworfen. Mich regt aber auf, dass wir kein Aufbäumen erkennen lassen, kein aggressives Verteidigen! Ich kann mich auch nicht erinnern, wann wir in eigener Halle so wenig Tore geworfen haben. Koblenz dagegen verteidigte aggressiv, hatten gute Torhüter und einen Julian Vogt, der das Spiel der Gäste lenkte, viel ins eins ging und die Fouls gezogen hat. Den hätten wir genauso wie Tomb Ramb müssen wir einfach früh bekämpfen. Am Ende ein verdienter Sieg einer guten Koblenzer Mannschaft.  Solch ein Spiel wollten wir unseren Zuschauern sicher nicht bieten, so darf man einfach nicht spielen. Da hilft es auch nicht, dass einigen aufgrund ihrer Erkrankungen die letzten Körner fehlten, man muss einfach anders auftreten“, fordert Markus Willes, Dauns sportlicher Leiter, der die starke Leistung des alleine pfeifenden Andreas Rosch hervorhob! 

Neis und Rode - Weber, L. Willems, Otto (1), Wolff, Brümmer (4), Praeder, Utters (1), Podriezov (2), Binder (1), Reufsteck, Gatzke (1), J. Willems (12/3), Meckelburg

HSG Hunsrück - HSG Wittlich 30:33 (13:16)

In einer proppenvollen Hirtenfeld Halle trafen die beiden Meisterschaftsanwärter aus dem Hunsrück und der Eifel aufeinander und viele hatten ein Spiel mit spannendem Verlauf und knappem Ausgang erwartet. Am Ende mussten sich die Gastgeber nach langer Zeit in heimischer Halle gegen den Gast aus Wittlich geschlagen geben, zeigten aber in den Schlussminuten eine tolle Moral und starteten letztlich die Aufholjagd zu spät! 

Die Anfangsminuten gehörten dem Team von Trainer Florin Nicolae, dass bis zum 5:3 (8.) die bessere Anfangsphase erwischt hatte. Doch dann drehte das Team von Gästetrainer Igor Domaschenko das Spiel mit vier Toren in Folge zum 5:7 (13.) gab die Führung bis zur Pause nicht mehr ab. Verletzt musste Wittlichs Spielmacher Tim Gierenz bereits nach 15 Minuten ausgewechselt werden und konnte nicht mehr ins Geschenen eingreifen. 

Nach einer frühen Entscheidung sah es nach dem Wechsel aus. Julius Jacoby und Nojus Könen sorgten mit ihren „Doppelschlägen“ für die 14:20 (36.) Gästeführung, nach der Nicolae die Auszeit nahm. Zunächst profitierten die Gastgeber von der Auszeit, kämpften sich bis auf drei Tore beim 18:21 (40.) heran, mussten Wittlich dann aber wieder auf fünf Tore zum 19:24 (42.) mit drei schnellen Toren ziehen lassen. Clever verwaltete das Domaschenko Team diese Führung jetzt über 23:28 (49.) und schien auf dem besten Weg, zwei wichtige Punkte im Kampf um den Titel beim Mitbewerber entführen zu können. Die Auszeit von Nicolae beim 27:31 (57.) ließ die Hunsrücker nochmals hoffen, als Jona Conrath, Fabian Schmidt und Manuel Schell auf 30:31 (52. Sekunden vor dem Ende) verkürzten, war es Zeit für die Auszeit der Gäste. Julius Jacoby sicherte dann dem Gästeteam mit seinem Treffer zum 30:32 24 Sekunden vor dem Ende den Auswärtssieg. 

„Seit langer Zeit verlieren wir zuhause ein Spiel! Das musste aber heute nicht sein, ausgerechnet gegen Wittlich! Zu viele verworfene Chancen, zu viele technische Fehler haben dazu geführt, dass wir es nicht geschafft haben. Wir müssen uns weiterentwickeln, an der Angriffsleistung arbeiten, die heute unser Schwachpunkt war“, glaubt HSG Coach Nicolae.

„Wir sind froh über den Sieg, aber es bleibt bei der Momentaufnahme. Noch haben wir eine lange Saison, in der alles möglich ist. So kommt heute die Verletzung von Tim, dazu war Kai Lißmann angeschlagen, hat aber Charakter gezeigt und gespielt. Die Hunsrücker spielten heute viel besser als gegen Kastellaun, kämpften sich in den Schlussminuten nochmals ran. Über Linksaußen waren wir heute mit Lukas Kirsch und Finn Schilz sowie über Rechtsaußen mit Luis Leyendecker gefährlich, hatten eine gute Abwehrleistung mit einem starken Björn Boinski im Kasten. In der Schlussphase aber haben wir gesehen, dass uns im Rückraum die Alternativen fehlten. Am Ende ein glücklicher Sieg für uns gegen eine kämpferisch sehr starken Hunsrücker Mannschaft. Wir haben noch eine lange Saison vor uns und müssen weiter von Spiel zu Spiel denken“, mahnt der Trainer, des nach fünf Spieltagen noch verlustpunktreichen Tabellenführers HSG Wittlich, Igor Domaschenko.

HSG H: Schenk, Neu und Kaltenmorgen - Faust (7/2), Fink, Klei (1), Schmidt (1), Schell (4), Conrath (6/1), Bach (3), F. Schmidt (7), Radics, Reuter (1), Schneider

HSG W: Boinski und Henrich - Hamm, Weber, Kirsch (4), Leyendecker (4), Illigen (2), Gierenz (5/2), Pietzonka, Lißmann (6/1), Jacoby (4), Schilz (2), Könen (6)

HSG Kastellaun/Simmern II - HV Vallendar II 28:28 (13:11)

Punktgewinn oder Punktverlust? Diese Frage beantwortete HSG Trainer Max Wetstein klar: „Punktverlust!“. Er begründet dies mit der fünf Tore Führung seiner Mannschaft beim 28:23 (56.) Minute, die dann vier Minuten ohne eigenen Treffer blieb und die Gäste so noch zum Remis kamen! Dabei fanden die Hunsrücker gut in die Begegnung, führten über 2:0 (4.) und verteidigten ihre Führung bis zum 8:7 (20.). Zwar gelang den Gästen noch der Ausgleich, doch die  Führung gab das Team aus Kastellaun/Simmern nie ab. Zur Pause hatte sich das Wetstein-Team eine zwei Tore Führung erarbeitet, die nach dem Wechsel beim 13:13 (32.) wieder verspielt war. Dennoch blieb die HSG vorne, baute die Führung auf 20:15 (41.) aus und verwaltete jetzt den Vorsprung über 22:19 (47.) bis zur deutlichen 28:23 (56.) Führung. 

Eigentlich sollte jetzt nichts mehr anbrennen, doch Wetstein hatte die Rechnung ohne sein Team gemacht. „Die Abwehr unseren jungen Teams stand wie eine Bombe mit einem starken Moritz Brand im Tor, Vallendar versuchte es gegen unseren Angriff mit verschiedenen Deckungsvarianten. In der entscheidenden Phase vergeben wir dann die freien Chancen, spielen nicht clever genug und lassen auch in der Abwehr nach. Die Jungs müssen einfach begreifen, was sie nächstes Mal besser machen müssen“, fordert Wetstein. 

Brandt und Kaltenmorgen - Milan Wetstein, Hummes, Kraft (2), Schneiders (8/8), Rickus (7), N. Wetstein, Gewehr (2), Ponstein, Hoff, M. Kaltenmorgen (2), Friedt (1), Adams (5), Hild, Haßley (1). 

DJK/MJC Trier - TV Welling 33:37 (15:18)

Nächste bittere Niederlage für den Aufsteiger aus Trier! Das Team von Trainer Ralf Martin muss sich auch im vierten Saisonspiel geschlagen geben und so langsam wird es Zeit, dass die Mannschaft endlich punktet. Die Vorzeichen für das Spiel standen für das Martin Team nicht so gut, denn mit Christian Lofi und Kevin Schwiderski (verletzt) fehlte auch der erkrankte David Wild. Bis zu 5:6 (10.) wechselten die Führung hin und her, dann gelang es den Gästen sich auf 6:9 (15.) abzusetzen und über 8:12 (19.) und 11:15 (25.) eine drei Tore Führung mit in die Kabine zu nehmen. Auch nach dem Wechsel lief das Martin-Team dem Vorsprung der Gäste hinterher, war aber beim 23:24 (39.) bis auf ein Tor heran und blieb bis 29:30 (50.) am Gast dran. Zwei Treffer der Gäste in Folge führten beim 29:32 (52.) zur Auszeit von Martin, doch Welling ließ nichts mehr anbrennen, kam über seine Achse Kai Schäfer (15), Oussama Lajnef (9/2) und Moritz Eis (7) zu 31 ihrer 37 Treffer. 

„Diese Achse haben wir nie in den Griff bekommen, hatten uns gegen Welling, die wir auf Augenhöhe gesehen haben, einiges ausgerechnet. Doch wir haben im Moment die Seuche, was unsere Personalsituation angeht. Leichtfertig haben wir heute die Bälle weggeworfen und das rächt sich. Heute musste Philipp Müller im rechten Rückraum komplett durchspielen. Kein Vorwurf an die Mannschaft, die alles versucht hat, doch leider fehlt uns die viel beschworene Cleverness“, meinte MJC Coach Ralf Martin. 

Löbke - Müller (9), Rensch, Sroka, Nicolai (2), Schmitt (1), Gillmann (1), Plausinaitis (7/2), Wiemers (1), Braun, Decker, Mann (2), Schreiber (2), Haneke(8)

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Vorberichte

TV Bitburg - TV Bad Ems 

(Samstag, 17 Uhr, Edith Stein Sporthalle)

 Nach dem der TV Bitburg vergangenes Wochenende sein Spiel krankheitsbedingt absagen musste, hofft Trainer Kai Kinzig fürs Wochenende, dass sich das Lazarett der Eifelaner gelichtet hat und man in heimischer Halle die Gäste aus Bad Ems begrüßen kann. Nach den Siegen in Kastellaun und zuhause gegen Vallendar trifft die Mannschaft von Trainer Kai Kinzig auf einen Gegner, der mit seinem Saisonstart nicht unzufrieden sein dürfte. Nach dem Auftaktremis in Weibern, der zu erwartenden Niederlage gegen Meisterschaftsanwärter Wittlich, überzeugte Bad Ems mit dem klaren Heimspielerfolg über die Reserve von Handball Mülheim-

„Wir spielen auf jeden Fall, haben wohl einen Torwart und einen Auswechselspieler, Stand heute! Aus einer gut stehenden Abwehr wollen wir gegen die erfahrenen Gäste ein schnelles Spiel nach vorne aufziehen und zu einfachen Toren kommen. Letztes Jahr konnten wir das Heimspiel klar gewinnen, mussten uns aber im Rückspiel genau so deutlich geschlagen geben. Es ist also alles möglich! Bei uns fehlen auf jeden Fall Tom Schackmann, Alex Sonnen und David Nelles, fraglich ist derzeit noch Flo Enders“, verrät Kinzig.

TuS Daun - HC Koblenz

 (Samstag, 19.30 Uhr, Wehrbüschhalle)

Auch das Dauner Team musste verletzungs- und krankheitsbedingt letzte Woche sein Spiel verlegen und auch bei den Eifelanern hofft Trainer Lukas Illigen, dass am Wochenende die personelle Situation besser sein wird. Dies ist auch gegen das Team aus Koblenz von Nöten, das sich bislang lediglich der Domaschenko-Truppe aus Wittlich geschlagen geben musste, die Spiele gegen Mülheim-Urmitz II und Weibern gewinnen konnte. 

„Das dritte Heimspiel der Saison steht an und mit Koblenz kommt mit Sicherheit der bisher stärkste Gegner der laufenden Saison in die Wehrbüschhalle.  Die Gäste stellen eine der besten Defensivreihen der Liga, sind aber auch im Angriff sehr stark besetzt. Unter anderem mit Andreas Reick, der als Spielmacher und Abwehrchef eine Schlüsselrolle einnimmt, sowie Kris Juenemann, der im Angriff brandgefährlich ist und Tom Ramb, einem weiteren starken Rückraumspieler auf der rechten Seite, stehen gestandene und erfahrene Spieler auf der Gästeseite. Personell müssen wir leider auf Lukas Mayer und Maic Zenner verzichten, die beide verletzungsbedingt fehlen. Auch der Einsatz von Matthis Otto ist noch fraglich und ob Luca Willems wieder mitwirken kann, entscheidet sich erst im Laufe der Woche. Ggf. werden wir aber mit Spielern der 2. Mannschaft auffüllen können   Koblenz ist ein wirklich starker Gegner, der bisher nur gegen den Meisterschaftsmitfavoriten Wittlich verloren hat. Dabei attestierte der Wittlicher Trainer Igor Domaschenko den Gästen, zum Favoritenkreis auf die Meisterschaft zu zählen. Dementsprechend bereiten wir uns auf ein schweres Spiel vor, in dem wir nahezu fehlerfrei spielen müssen, um die Punkte in Daun behalten zu können. Eine Schlüsselrolle wird zudem sicher das Torhüterduell spielen, das wir in den ersten Spielen für uns entscheiden konnten“, glaubt Dauns Co-Trainer Pat Brümmer.

HSG Hunsrück - HSG Wittlich 

(Samstag, 19.30 Uhr, Hirtenfeldhalle)

Das Spitzenspiel des Wochenendes steigt am Samstagabend in der Hirtenfeldhalle Kleinich. Dort trifft das Team von Trainer Florin Nicolae auf die Mannschaft von Wittlichs Coach Igor Domaschenko, der früher in den Diensten der Hunsrücker stand und einen Großteil der Gastgebermannschaft noch aus seiner Hunsrücker Zeit kennt. Während das Gastgeberteam letzte Woche mit einem blauen Auge aus dem Duell der Hunsrück Vereine gegen die HSG Kastellaun/Simmern II zurückkehrte, eilt Wittlich von Sieg zu Sieg, erzielt fast in jedem Spiel mehr als 40 Tore und das zeigt, wo die Stärken der Eifelaner liegen. Problemkind der Gäste bleibt die Abwehr, an der noch einiges zu arbeiten ist. Gerade hier liegen aber die Stärken der Gastgeber, die die stärkste Abwehr der Liga stellen. Man darf also gespannt sein, wer am Ende seine Qualitäten besser auf den Platz bringen kann. 

„Wir freuen uns auf das Derby, bei dem wir dann sehen können, wo wir stehen! Nach dem hart erkämpften Sieg in Kastellaun hoffe ich, dass meine Mannschaft anders gegen Wittich auftritt und das zeigt, was sie kann! Das ist schon ein anderes Kaliber was da auf uns gerade aus dem Rückraum zukommt. Hier müssen wir alles versuchen, um die so gut wie möglich in den Griff zu bekommen. Im Angriff brauchen wir mehr Druck aufs Tor, haben zuletzt einfach zu viele verworfen. In solchen Spielen müssen wir das alles hinbekommen, den am Ende wird auch entscheidend sein, wer die Nerven zuerst im Griff hat und die Konstanz übers ganze Spiel zeigt“, sagt Gastgebertrainer Florin Nicolae. 

„Das wird in der Hirtenfeldhalle ein schweres Spiel für uns! Ich habe die Hunsrücker zuletzt in ihrem Spiel in Kastellaun gesehen, kenne die Spieler noch aus meiner Hunsrück Zeit.  Nerven und Cleverness werden aus meiner Sicht spielentscheidend werden. Meine Jungs wollen von Beginn an Gas geben, dann schauen wir mal, was da rauskommt. Noch ist die Saison lang und wird die eine oder andere Überraschung bringen. Deshalb ist der Verlierer des Spitzenspiels noch lange nicht aus dem Rennen“, meinte Wittichs Trainer Igor Domaschenko. 

HSG Kastellaun/Simmern II - HV Vallendar II 

(Sonntag, 17 Uhr, IGS Kastellaun)

Von Spiel zu Spiel scheint sich die Mannschaft von Trainer Max Wetstein zu steigern. Zuletzt hatte man den Favoriten HSG Hunsrück lange ärgern können, verpasste aber die mögliche Überraschung denkbar knapp. Vor den Gästen aus Vallendar ist man sicher gewarnt, kennt die Ergebnisse und weiß, dass hier eine junge und talentierte Mannschaft auflaufen wird. 

„Wir wollen den Heimspielerfolg, doch dafür müssen wir an die zuletzt guten Leistungen anknüpfen. Der Gast hat einige Jungs in den Reihen, die höherklassig gespielt haben und deshalb werden wir sie nicht unterschätzen. Für meine Jungs heiß das, voll fokussiert zu sein auf das Spiel. Gelingt uns dass, sehe ich eine realistische Chance , die Punkte im Hunsrück zu behalten“, sagt Gastgebertrainer Max Wetstein.

DJK/MJC Trier - TV Welling

 (Sonntag, 17.30 Uhr, Sporthalle Trier-West)

Neben Handball Mülheim-Urmitz II ist der Aufsteiger aus Trier das einzige Team in der Liga, dass noch ohne Zählbares dasteht. Die Mannschaft von Trainer Ralf Martin ist noch nicht in der Liga angekommen, muss immer wieder personelle Ausfälle aus gesundheitlichen oder privaten Gründen wegstecken. Gegen Welling steht jetzt ein weiteres vier Punktespiel in heimischer Halle an. Die Punkte müssen jetzt her, sonst läft das Team Gefahr, vorzeitig den Anschluss ans Mittelfeld zu verlieren. 

„Für uns ist das nach drei Niederlage ein richtungsweisendes Spiel. Aber auch Welling steht nach zwei Niederlagen unter Druck. Allerdings verlor die Mannschaft gegen Daun und Wittlich! Im Schnitt machen die Gäste torreiche Spiele, erzielen im Schnitt 32 und kassieren 34 Tore! Dabei stechen vor allem bei Welling im Angriff Rückraumspieler Moritz Eis und Kai Schäfer am Kreis hervor. Im Schnitt kommen die auf 15 Tore. Diese Achse müssen wir in den Griff bekommen! Fraglich ist auch, wie Welling ohne Harz klarkommt. Wir müssen unsere Angriffsleistung verbessern, die Chancen besser nutzen und die vielen technischen Fehler reduzieren. Bis auf den an der Schulter verletzten Kevin Schwiderski sind wir komplett“, verrät MJC Co-Trainer Willi Oberbeck.

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