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HSG Hunsrück - HSG Wittlich 33:21 (15:8)
Das war so nicht zu erwarteten! Die HSG Wittlich bezieht in der proppenvollen Schulsporthalle in Sohren eine deftige Packung und damit nimmt das Gastgeberteam von Trainer Maouia Ben Maouia erfolgreich Revanche für die Hinspielniederlage. Noch nie wurde ein Lokalderby zwischen beiden Teams so deutlich gewonnen wie das heutige von der HSG Hunsrück!
Nach gutem Start der Mannschaft von Trainerin Esther Hermann in die Begegnung, kassierten die Eifelanerinnen nach ihrer 0:2 (3.) Führung beim 7:3 (11.) so viele Gegentore, dass Hermann die Reißleine zog und die Auszeit nahm. Wer jedoch gehofft hatte, dass die Mannschaft sich jetzt gegen die drohende Niederlage stemmen würde, sah sich bald enttäuscht. Über 12:5 (21.) baute das Gastgeberteam die Führung kontinuierlich gegen eine ratlos wirkende Gästemannschaft aus, zog über 15:6 (25.) der klaren Pausenführung entgegen.
Nach dem Wechsel schwammen den Gästen die Felle davon! Beim 20:10 (38.) stand die erste 10 Tore Führung auf der Anzeigetafel in Sohren und verwundert rieben sich die Zuschauer die Augen. Trotz Unterzahl gelang Dunja Mohebzada sogar die 11 Tore Führung, die Hermann zur erneuten Auszeit (39.) zwang. Die Begegnung war längst entschieden, nur die Höhe des Sieges der Gastgeberinnen war noch fraglich und die ließen nicht locker. Über 27:14 (48.) deutete sich ein Debakel für das Hermann Team an, dass sich am Ende mit 12 Toren beim 33:21 im Hunsrück geschlagen geben musste.
„Meine Mannschaft war von Beginn an sehr fokussiert und stellte eine überragende Abwehr. Der Unterschied zum Hinspiel war, dass wir gute Lösungen gegen die 3:2:1 Deckung der Gäste fanden, die ihre Abwehr auf 6:0 umstellten. Das haben wir dann ausnutzen können, hatten die erste und zweite Welle der Eifelanerinnen im Griff und so war die Aufgabe einfacher als gedacht. Auf das gebundene Spiel von Wittlich waren wir gut vorbereitet, haben aber auch wie Wittlich einige freie Bälle liegen lassen. Stabil haben wir nach dem Wechsel dann die Führung verteidigt und können jetzt einen klaren Derbysieg feiern“, sagte Hunsrück Coach Maouia Ben Maouia.
„Die ersten Minuten haben wir mitgehalten, waren dann völlig unterlegen und hatten nicht den Hauch einer Chance! So kam leider keine richtige Derbystimmung bei den Zuschauer auf, zu eindeutig lief es zu Gunsten der Hunsrückerinnen, deren Kreisläuferspiel wir nie in den Griff bekamen und die immer wieder mit Kleingruppentaktischen Maßnahmen zum Erfolg kamen. Im Angriff spielten wir viel zu hektisch., leisteten uns viele technische Fehler und ich musste nach 10 Minuten die in dieser Woche kranke Anna Schönhofen aus dem Spiel nehmen und die Abwehr auf 6:0 umstellen. Wir fingen uns viele Gegenstoßtore und haben es nach dem Wechsel nicht geschafft, ranzukommen. Bei den Hunsrückerinnen klappte jetzt alles und bei uns nichts mehr. Dazu hatte die Mannschaft mit Vanessa Gerken im Tor eine starke Torfrau, gegen die wir 20 Fehlwürfe hatten. Trotz allem hat meine Mannschaft bis zum Ende gekämpft, wir wollten nicht untergehen und hier hat die Mannschaft Mentalität gezeigt. Wir haben viel Arbeit vor uns und einiges zu tun! Auswärts haben wir es heute wieder einmal nicht hinbekommen, mussten auf Natalia Kierakowicz aus beruflichen Gründen verzichten und Anna Schönhofen, die zuletzt so stark war, mussten wir heute schonen. Ihr Fehlen war heute im Abwehrverband deutlich erkennbar. Doch das sind nicht die entscheidenden Gründe der Niederlage. Viele Dinge, die wir trainiert und im Vorfeld besprochen haben, wurden nicht umgesetzt. Daran müssen wir arbeiten“, sagt die Wittlicher Trainerin.
HSG H: Gerken - Mohebzada (3/1), Faust (3), Schieke (5/2), Kappes (6), Grethen, Rolinger, Gräber (2/1), Wagner (1), Longen (4), Lesch (4/1), Schmitz, Molz (5)
HSG W: Irmgartz und Scharfbillig - Eiden (5/3), Krämer, Meier (6), Hees, Schönhofen (1), Packmohr (4), Clever (2), Czanik (1), Lieser (2), Feiten, Teusch.
HSG Hunsrück - HSG Wittlich
(Samstag, 19.30 Uhr, Schulsporthalle Sohren)
Auf geht’s zum Lokalderby nach Sohren! Mit Spannung wird das Aufeinandertreffen der beiden heimischen Regionalligateams am Samstagabend in der Schulsporthalle in Sohren erwartet. Wie in jeder Saison sind die beiden Derbys das Highlight in den Veranstaltungskalendern der Teams.
Ende Oktober gewannen die Eifelanerinnen das Hinspiel mit 29:24, hatten dabei die ehemaligen Mitspielerinnen Helen Schieke und Jule Kappes gut im Griff, doch Emma Lech stellte den Deckungsverband der Wittlicherinnen immer wieder vor Probleme. Erst nach der Pause bekam das Team von Trainer Esther Hermann nicht nur den Kreis der Hunsrückerinnen in den Griff, verteidigte jetzt auch weiterhin früh gegen die Rückraumspielerinnen des Maouia Teams, zudem zeigte Zoe Eiden ihr bestes Saisonspiel bis zu dem Zeitpunkt. Auf der Gegenseite war es die nach Ansicht von Trainer Maouia Ben Maouia schwächste Saisonleistung, mit der man vor allem Michele Meier nie in den Griff bekam, ebenso wenig wie das Wittlicher Tempospiel.
Die Mannschaften gehen mit unterschiedlichen Voraussetzungen in das Rückspiel: während die Gäste aus der Eifel nach einem sehr durchwachsenen Start ins neue Jahr mit dem Sieg gegen Budenheim vor der Fastnachtspause Selbstvertrauen tankten, ging die „Generalprobe“ der Hunsrückerinnen beim Tabellenvorletzten Bodenheim mit einer Auswärtsniederlage „in die Hose“. Doch die Mannschaft baut auf ihre Fans und die Heimstärke. Vor eigenem Publikum musste man sich bislang nur den beiden Spitzenteams aus Haßloch und Marpingen-Alsweiler geschlagen geben. Dazu kommt die Tatsache, dass die Mannschaft von Gästetrainerin Esther Hermann in fremden Hallen bislang wenig Erfolgserlebnisse hatte. Lediglich die Siege in Budenheim und Merzig/Hilbringen verbuchten die Gäste auf der Habenseite. Dazu gab es zwei Remis in Sobernheim und bei den Südpfalz Tigerinnen.
„Nach der Niederlage in Bodenheim haben wir vor heimischer Kulisse etwas gutzumachen und es war vielleicht gut, dass wir ein paar freie Tage hatten, um den Kopf freizubekommen. Wir haben unser erstes Training am Mittwoch und ich gespannt, wie die Mannschaft die Fastnachtstage „verkraftet“ hat. Unser Ziel in der Saison bleibt, die doch neu formierte Mannschaft besser einzuspielen und wir hoffen auf die Rückkehr von Melisa Gräber und Meike Frank. Das Derby hat immer einen anderen Stellenwert und ich glaube, dass die Tagesform entscheiden wird. Für das Hinspiel wollen wir uns jetzt im Rückspiel revanchieren, sind derzeit auf dem gleichen Leistungsniveau und stehen im gesicherten Mittelfeld und da wollen wir stabil auch bleiben. Entscheidend wird die Aggressivität sein und ich hoffe, dass die Schiedsrichter das Derby gut leiten werden“, so der Gastgebertrainer Maouia Ben Maouia.
„Mal wieder ein Auswärtsspiel nur dieses Mal nicht so weit weg. Das Derby kommt nach den Fastnachtstagen sicher nicht zum richtigen Zeitpunkt. Wir haben am Fastnachtssamstag trainiert, um den Rhythmus zu halten, doch ich bin gespannt, wie die personelle Situation nach den Fastnachtstagen sich bei uns im Mittwochstraining darstellt. Jana Clever und Natalia Kierakowicz haben das Training wieder aufgenommen, ausfallen werden unsere Langezeitverletzten weiterhin. Den Hunsrückerinnen wird es nach den Fastnachtstagen sicher auch so gehen wie uns. Die Mannschaft spielt derzeit bis auf die letzte Begegnung sehr stabil und ich denke, dass am Samstag die Tagesform entscheiden wird. Beide Teams kennen sich gut, doch man merkt den Spielerinnen schon an, dass es zum Derby kommt. Mitentscheidend wird aus meiner Sicht sein, wer die Zweikämpfe aggressiver annimmt. Die Gastgeberinnen kommen gegen offensivere Abwehrreihen immer besser zurecht und so rechne ich mit einem spannenden Spiel und so soll es im Derby auch sein. Letztlich geht es um die Entwicklung der Spielerinnen und der Mannschaft“, sagt Wittlichs Trainerin Esther Hermann.
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