Spielbereiche Mosel/Eifel und Nahe/Hunsrück
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Spieltag 21./22. Februar 2026
DJK/MJC Trier - TV Bad Ems 32:18 (15:7)
Der Favoritenrolle gerecht wurden die Trierer Miezen gegen das Schlusslicht aus Bad Ems! Doch es wechselten Licht und Schatten im Trierer Spiel! Die Mannschaft von Trainer Ralph Vogel tat sich aber in den ersten Minuten schwer gegen die Kurstädterinnen und lieferten sich über 3:3 (10.) bis 9:7 (21.) eine ausgeglichene Begegnung, setzten sich dann aber mit einem 6:0 Lauf bis zur Pause deutlich ab. Die Gäste starteten besser in den zweiten Spielabschnitt, verkürzten auf 15:9 (32.), doch dann zogen die Triererinnen entscheidend auf 20:10 (38.) davon. Beim 22:13 (44.) nahm Vogel die Auszeit und in der Folge zogen die Gastgeberinnen über 28:15 (51.) dem ungefährdeten Heimspielerfolg entgegen.
„Es soll nicht überheblich klingen, aber wenn man mit 14 Toren Unterschied ein Spiel gewinnt und der Trainer dennoch unzufrieden ist, dann gibt es Gründe. S wurden die im Training und vor dem Spiel angesprochenen Dinge einfach nicht beachtet! Im Angriff bezog sich das auf das Wurfverhalten und in der Abwehr auf das Verhalten gegen die einlaufenden Außen. Nichts von dem, was angesprochen wurde, ist umgesetzt worden, sondern verhallte ungehört! In den ersten 20 Minuten können wir uns bei Nicole Zagermann im Tor bedanken, die uns im Spiel gehalten hat. Zur Pause musste Nicole dann aus beruflichen Gründen weg und dafür kam Alexa Chorus ins Tor, die ihre Sache ebenfalls gut gemacht hat. Wir haben den Vorsprung dann nach dem Wechsel deutlicher ausgebaut, bekamen aber die starke Rechtsaußen der Gäste Emiia Schilbach nicht in den Griff, die konsequent abschloss und gegen die unsere Abwehrspielerinnen zu weit vorne verteidigten und das ohne Not. Lena Weißhuhn musste durchspielen und das ohne Leistungsabfall und auch Anke Greinert machte trotz zweier verworfener Siebenmeter ein gutes Spiel. Ansonsten waren viele Fehlpässe und Lässigkeiten in unserm Spiel und das müssen wir minimieren“, fordert der MJC Trainer.
Chorus, Martin und Zagermann - Leininger, L. Weißhuhn (6), Greinert (6/1), Fonseca (1), Biebrach (7), A. Weißhuhn (3/1), Theis, Bingen (1), Schneider (5), Dort (3),
HSG Mertesdorf/Ruwertal - SF Neustadt 24:21 (13:13)
Aufatmen im Ruwertal! Das Team von Trainer Robin Schöler gewinnt das vier-Punkte Spiel gegen Neustadt und setzt sich damit entscheidend von den Abstiegsrängen ab. Von Beginn an ließen die Gastgeberinnen keine Zweifel daran aufkommen, wer die Halle am Samstagabend als Siegerinnen verlassen sollte, machte es aber unnötig spannend. Gute fanden die Ruwertalerinnen ins Spiel, führten 3:0 (5) und verteidigten ihre Führung bis 7:6 (15.). Nach den beiden Gegentreffern nahm Trainer Robin Schöler beim 7:8 (17.) die Auszeit, doch seine Mannschaft lief der Führung der Gäste bis zum 12:13 kurz vor der Pause hinterher. Die richtigen Worte schien Schöler dann in der Kabine gefunden zu haben, denn nach dem Wechsel gaben die HSGlerinnen ihre Führung über 15:13 (35.) und 18:14 (41.) nicht mehr ab. Doch den Sack machten die Gastgeberinnen einfach nicht zu. So blieb die Begegnung spannend! Den Gästen gelang beim 22:21 (56.) erneut der Anschlusstreffer und jetzt stand das Spiel auf Messers Schneide. Beim Siebnemeter behielt Lorena Himmelreich dann die Nerven, netzte das Ding zum 23:21 (57.) aus, doch es folge sich Auszeit zunächst der Gäste und dann der Heimmannschaft, ehe Jule Eiden sechs Sekunden vor dem Ende den entscheidenden Treffer setzte.
Holz und Butterbach - Wilhelmi (4/1), J. Eiden (4), Britz (1), Mertes (1), Brunner, Himmelreich (2/1), Lebenstedt, Frisch (1), Schröder (2), Kappes, Kirchen (2), Höllen (3), S. Eiden (4)
alle Bilder von Michael Schröder
TuS Daun - TuS Weibern 25:18 (11:7)
Daun gewinnt das vier-Punkte Spiel gegen den Tus Weibern und setzt sich weiter vom Tabellenletzten aus Bad Ems, der in Trier ein klare Niederlage einstecken musste, ab. Das Team von Trainer Can Steuernagel ließ lediglich die 1:2 Führung der Gäste (6.) zu, drehte das Spiel über 4:2 (11.) und verteidigte die knappe Führung bis zum 7:6 (18.) Mia von Koten und Kathi Schick sowie Lena Kretzer sorgten mit ihren Treffern dann für den beruhigenden vier Tore Vorsprung zum 10:6 (26.) den man mit in die Pause nahm. Die Anfangsphase der zweiten Hälfe aber verschlief das Steuernagel Team und das bestrafte Weibern mit dem Ausgleich zum 11:11 (34.) und hatte jetzt das Momentum auf seiner Seite. Doch Daun fing sich zum richtigen Zeitpunkt und erneut war es Lena Kretzer, die Verantwortung übernahm und ihre Mannschaft in Führung warf. Die Treffer von Mia van Koten, Finja Katzer, Kathi Schick und erneut Lena Kretzer sollten beim 16:11 (42.) für die Auszeit der Gäste sorgen. Doch jetzt verteidigte das Dauner Team die Führung, Steuernagel nahm beim 18:13 (46.) die Auszeit und spätestens beim 22:15 (54.) war die Messe in Daun zugunsten der Heimmannschaft gelesen.
„Ein doch unerwarteter Heimsieg meiner Mannschaft gegen eine mit ihren Stammspielerinnen auflaufende Weiberner Mannschaft. Da hatte ich schon einige Sorgenfalten zu Beginn des Spiels! Doch unsere Abwehr hat heute hart und gut gearbeitet, dahinter eine überragende Sarah Sonnen im Tor und auch eine Alia Ternes, die einige Siebenmeter der Gäste parierte. Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung, bei der die Spielerinnen auch im Angriff überzeugten, die Lücken suchten. Aber wir müssen das Spiel viel deutlicher gewinnen, lassen zu viele klare Chancen liegen, darunter einige Tempogegenstöße. Nach dem Wechsel haben wir es deshalb von einmal selbst spannend gemacht, das hätte nicht sein müssen. Doch dann haben wir wieder strukturierter im Angriff gearbeitet und einen verdienten Sieg eingefahren“, freute sich der TuS Coach.
Sonnen und Ternes - Schmitt, Makurat, Kaiser (1), van Koten (3), Kretzer (7/2), Praeder, Schneider, Teusch (3), Römer (1), Reicherz, Katzer (3), Schick (7/4)
HSG Mertesdorf/Ruwertal - SF Neustadt 24:21 (13:13)
Aufatmen im Ruwertal! Das Team von Trainer Robin Schöler gewinnt das vier-Punkte Spiel gegen Neustadt und setzt sich damit entscheidend von den Abstiegsrängen ab. Von Beginn an ließen die Gastgeberinnen keine Zweifel daran aufkommen, wer die Halle am Samstagabend als Siegerinnen verlassen sollte, machte es aber unnötig spannend. Gute fanden die Ruwertalerinnen ins Spiel, führten 3:0 (5) und verteidigten ihre Führung bis 7:6 (15.). Nach den beiden Gegentreffern nahm Trainer Robin Schöler beim 7:8 (17.) die Auszeit, doch seine Mannschaft lief der Führung der Gäste bis zum 12:13 kurz vor der Pause hinterher. Die richtigen Worte schien Schöler dann in der Kabine gefunden zu haben, denn nach dem Wechsel gaben die HSGlerinnen ihre Führung über 15:13 (35.) und 18:14 (41.) nicht mehr ab. Doch den Sack machten die Gastgeberinnen einfach nicht zu. So blieb die Begegnung spannend! Den Gästen gelang beim 22:21 (56.) erneut der Anschlusstreffer und jetzt stand das Spiel auf Messers Schneide. Beim Siebnemeter behielt Lorena Himmelreich dann die Nerven, netzte das Ding zum 23:21 (57.) aus, doch es folge sich Auszeit zunächst der Gäste und dann der Heimmannschaft, ehe Jule Eiden sechs Sekunden vor dem Ende den entscheidenden Treffer setzte.
Holz und Butterbach - Wilhelmi (4/1), J. Eiden (4), Britz (1), Mertes (1), Brunner, Himmelreich (2/1), Lebenstedt, Frisch (1), Schröder (2), Kappes, Kirchen (2), Höllen (3), S. Eiden (4)
TuS Daun - TuS Weibern 25:18 (11:7)
Daun gewinnt das vier-Punkte Spiel gegen den Tus Weibern und setzt sich weiter vom Tabellenletzten aus Bad Ems, der in Trier ein klare Niederlage einstecken musste, ab. Das Team von Trainer Can Steuernagel ließ lediglich die 1:2 Führung der Gäste (6.) zu, drehte das Spiel über 4:2 (11.) und verteidigte die knappe Führung bis zum 7:6 (18.) Mia von Koten und Kathi Schick sowie Lena Kretzer sorgten mit ihren Treffern dann für den beruhigenden vier Tore Vorsprung zum 10:6 (26.) den man mit in die Pause nahm. Die Anfangsphase der zweiten Hälfe aber verschlief das Steuernagel Team und das bestrafte Weibern mit dem Ausgleich zum 11:11 (34.) und hatte jetzt das Momentum auf seiner Seite. Doch Daun fing sich zum richtigen Zeitpunkt und erneut war es Lena Kretzer, die Verantwortung übernahm und ihre Mannschaft in Führung warf. Die Treffer von Mia van Koten, Finja Katzer, Kathi Schick und erneut Lena Kretzer sollten beim 16:11 (42.) für die Auszeit der Gäste sorgen. Doch jetzt verteidigte das Dauner Team die Führung, Steuernagel nahm beim 18:13 (46.) die Auszeit und spätestens beim 22:15 (54.) war die Messe in Daun zugunsten der Heimmannschaft gelesen.
„Ein doch unerwarteter Heimsieg meiner Mannschaft gegen eine mit ihren Stammspielerinnen auflaufende Weiberner Mannschaft. Da hatte ich schon einige Sorgenfalten zu Beginn des Spiels! Doch unsere Abwehr hat heute hart und gut gearbeitet, dahinter eine überragende Sarah Sonnen im Tor und auch eine Alia Ternes, die einige Siebenmeter der Gäste parierte. Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung, bei der die Spielerinnen auch im Angriff überzeugten, die Lücken suchten. Aber wir müssen das Spiel viel deutlicher gewinnen, lassen zu viele klare Chancen liegen, darunter einige Tempogegenstöße. Nach dem Wechsel haben wir es deshalb von einmal selbst spannend gemacht, das hätte nicht sein müssen. Doch dann haben wir wieder strukturierter im Angriff gearbeitet und einen verdienten Sieg eingefahren“, freute sich der TuS Coach.
Sonnen und Ternes - Schmitt, Makurat, Kaiser (1), van Koten (3), Kretzer (7/2), Praeder, Schneider, Teusch (3), Römer (1), Reicherz, Katzer (3), Schick (7/4)
HSG Kastellaun/Simmern - HSG Wittlich II 29:24 (11:14)
Die HSG Kastellaun/Simmern dreht mit einer Leistungssteigerung nach dem Wechsel das Spiel gegen eine personell verstärkte Wittlicher Mannschaft und unterstreicht die Titelambitionen. Gut gefüllt waren die Bänke beider Mannschaften bei Spielbeginn. Dabei konnten die Gäste aus Wittlich auf Verstärkungen aus der Regionalligamannschaft zurückgreifen und auch Routinier Andi Czanik hatte erneut ihre Handballschuhe geschnürt. Es entwickelte sich in den Anfangsminuten eine ausgeglichen geführte Begegnung, in der die Eifelanerinnen nur beim 1:2 (7.) in Führung lagen. Ansonsten hatten die Hunsrückerinnen die Nase vorne, führten beim 5:3 (11.) erstmals mit zwei Toren, doch die Begegnung blieb weiter hart umkämpft. Nach dem 8:8 (18.) war es „Familie“ Czanik die mit ihren beiden Toren für die erste zwei Tore Führung der Gäste zum 8:10 (20.) sorgte und beim 9:11 (22.) nahm Gästetrainer Carsten Henrich die Auszeit. Nina Czanik war es dann, die für die erste drei Tore Führung der Gäste beim 9:12 (24.) sorgte. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten Mutter Andi (3) und Tochter Nina (7) den Gastgebern bereits 10 Treffer eingeschenkt! Zur Pause führten die Eifelanerinnen mit drei Toren! Die richtigen Worte schien Gastgebertrainer Sasa Puljicovicz in der Pause gefunden zu haben, denn seine Mannschaft kam, angetrieben von einer treffsicheren Marla Wolf Mühlbauer nicht nur zum Ausgleich, sondern auch zur 19:17 (41.) Führung. Nach dem Wechsel hatte die Spielerin der Gastgeberinnen mit ihrem sechsten Treffer nach dem Wiederanpfiff für die Wende im Spiel gesorgt. Dabei machte sich vor allem der Einsatz von Routinier Giu Martin-Stoleru deutlich bemerkbar, die entscheidenden Anteil am Sieg ihres Teams hatte. Die Gastgeberinnen bauten die Führung jetzt kontinuierlich aus, zogen über 24:19 (53.) dem letztlich verdienten 29:24 Heimspielerfolg entgegen.
"Die Mädels haben wieder einmal starken Teamgeist gezeigt. Die Entwicklung von Saison zu Saison ist deutlich sichtbar – spielerisch wie auch vom Charakter her. Das freut mich wirklich sehr. Gerade wenn man bedenkt, dass uns mit Johanna und Milica zwei Langzeitverletzte fehlen, die im Schnitt zusammen 15 oder sogar mehr Tore pro Spiel machen – insgesamt fast 200 Tore in 13 Spielen – ist das alles andere als selbstverständlich. Ich glaube, kaum eine Mannschaft könnte das so gut kompensieren wie wir. Nach dem klaren 29:10 im Hinspiel war zu erwarten, dass der Gegner hochmotiviert kommt. Zusätzlich haben sie sich mit Spielerinnen aus der Damen-Eins-Mannschaft verstärkt und alles investiert, um das Spiel zu gewinnen. Abgesehen von ein paar Minuten in der ersten Halbzeit, in denen wir zu viele Würfe liegen gelassen haben, haben meine Mädels das Tempo diktiert und das Spiel vor rund 250 Zuschauern souverän kontrolliert. Die Tordifferenz hätte am Ende sogar noch höher ausfallen können. In den letzten drei Minuten – als das Spiel bereits entschieden war – sind uns noch ein paar technische Fehler unterlaufen. Besonders erfreulich war, dass auch unsere Jugend Spielanteile bekommen hat. Viele konnten sich zeigen – das ist für unsere Entwicklung sehr wichtig. Wir bleiben auf jeden Fall hoch motiviert, wollen uns weiterentwickeln und weiterhin mit Freude Handball spielen", sagt Gastgebertrainer Sasa Puljicovicz.
„Da war heute mehr drin für uns! Trotz der Unterstützung aus der Regionalligamannschaft hat es in Kastellaun heute nicht zum Sieg gereicht! Wir hatten zwar individuell starke Einzelspieler auf der Platte, doch letztlich reichte es nicht, da die Gastgeberinnen nach dem Wechsel mit Gio Martin-Stoleru die Garantin für den Sieg ins Tor eingewechselt haben. Wir spielten heute eine stabile Abwehr, bekamen wenig über die Aussenpostionen, dafür aber stand unser Mittelblock zu offen. Leider wurden nicht alle Stürmerfouls von den Schieris geahndet, doch letztlich war es die Torfrau der Gastgeberinnen und die vielen verworfenen Bälle, sowie fünf verschlafene Minuten nach dem Wiederanpfiff, die uns zurück warfen. Dennoch bin ich mit der Leistung meiner Mannschaft zufrieden. Es war heute ein Topspiel bei dem wir auch viele Fans aus Wittich auf der Tribüne als Unterstützung hatten. Leonie Schleidweiler zeigte heute in ihrem ersten Seniorenspiel eine gute Leistung“, lobte Wittichs Trainer Henrich.
HSG K/S: Martin-Stoleru und Baumgarten - Gerlach, Wetstein, Mähringer-Kunz (6), Görgen (2), Kölzer, Mallmann, Müller (7/4), Lauer, E. Wolf-Mühlbauer, Steman (4), Gaines, Cehajic, Vollmer, M. Wolf-Mühlbauer (9)
HSG W: Marx und Scharfbillig - Feiten, Krag, Rogowski, Lames (1), Kaspari, Kolf (1), Schleidweiler, Ertz (4), N. Czanik (12/4), Hees, A. Czanik (3), Zens, Vollmer (3)
HSG Hunsrück II - HSC Schweich 35:33 (18:16)
Faktisch ohne Abwehrreihen leisteten sich die beiden Teams aus dem Hunsrück und aus Schweich einen offenen Schlagabtausch in einem torreichen Spiel! Guter Start für die Hunsrückerinnen gegen den HSC Schweich. Über 3:1 (3.) und 7:4 (10.) schien das Team von Trainer Flo Hübner das Spiel in den Griff zu bekommen, doch die Gäste aus Schweich ließen sich nicht abschütteln, waren beim 7:.6 (13.) wieder dran und ließen die Gastgeberinnen nicht mehr als auf zwei Tore davonziehen. Die frühe rote Karte in der 18. Minute nutzten die Gastgeberinnen und zogen auf 13:10 (20.) davon, es folgte die Auszeit von Gästetrainer Hanni Rosch, doch jetzt liefen die Schweicherinnen dem drei bis vier Tore Vorsprung der Hunsrückerinnen hinterher. Dabei war es vor allem Routinier Melisa Gräber, die mit ihren Treffern dafür sorgte, dass der Abstand über 18:13 (25.) ausgebaut werden konnte. Doch dann häuften sich die Fehler im HSG Spiel und Schweich sorgte mit dem 0:5 Lauf für den 18:16 (28.) Anschluss und der zwang Hübner zur Auszeit. Und wenigstens die zwei Tore Vorsprung brachten die Hunsrückerinnen mit in die Kabine. Doch das Hübner Team hatte die Pause nicht verkraftete, kassierte gleich vier Treffer der Gäste in Folge, die beim 18:20 (35.) das Gastgeberteam eiskalt erwischten. Erst allmählich wachten die Hunsrückerinnen auf, kämpften sich Tor um Tor heran und konnten erstmals beim 25:24 (44.) durch Sophia Hahn wieder in Führung gehen. Die Begegnung blieb mit leichten Vorteilen für die Gastgeberinnen spannend und so ging das Spiel nach dem 32:30 (54.) und der Auszeit der Gäste in eine spannende Schlussphase, in der die Gastgeberinnen mit 35:30 (57.) für die Vorentscheidung sorgten. Am Ende siegte das Hübner Team verdient mit 35:33!
„Ich kann die Gäste nur loben! Kompliment an die Mannschaft, die kämpferisch nie aufgegeben hat und bis zum Schlusspfiff fightete. Immer wenn wir es geschafft hatten, uns deutlicher abzusetzen, haben wir Schweich stark gemacht, indem die unsere Fehler konsequent bestraften. Wir waren froh, Melissa in unseren Reihen gehabt zu haben, die zusammen mit Sophia Hahn und Luisa Bottlender für die Momente im Angriff sorgte. Gegen die HSG Kastellan/Simmern müssen wir jetzt zwei Schippen drauflegen, wenn wir überhaupt mithalte wollen. Vor allem unser Torhüterspiel muss sich in dieser Woche steigern. Am Ende war es heute nach der klare Führung noch eine kosmetische Ergebniskorrektur zugunsten der Gäste“, meinte HSG Coach Flo Hübner.
„Am Ende hat es leider für uns nicht ganz gereicht, da wir nach dem Wechsel einige Fehler zu viel machten. Es war ein verhaltener Start meiner Mannschaft, die sich aber nach dem Rückstand wieder herankämpfte. Wir haben es nach dem Wechsel nicht geschafft, die Führung weiter auszubauen, hatten in der Phase zu viele technische Fehler und uns so selbst geschlagen, doch auch das Spiel mit Harz brachte uns Probleme. Kämpferisch hat das Team alles gegeben, doch wir haben es nicht geschafft, Melissa Gräber in den Griff zu bekommen. Sie war heute einfach die Unterschiedsspielerin, die ihre ganze Erfahrung ausspielte. Der Sieg der Gastgeberinnen ist verdient, doch ein Punkt wäre für uns durchaus drin gewesen“, urteilte Schweichs Trainer Hanni Rosch.
HSG: Faller und Bohr - Wagner (3), Keller (1), Schmidt (2), Kappel; Neu, Fink (1), Schirokich (2), L. Bach (3), Gräber (9/2), Hahn (7/1), Kalle (2), Bottlender (5)
HSC: Le und Frank - Rosch (1), Bauer, Marxen (1), Gores (1), A. Longen (1), Aalderink, Karrenbauer (13/7), V. Longen (1), Schillinger (6), Jäckels (4), I. Longen (4), Hank (1).
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Vorberichte
DJK/MJC Trier - TV Bad Ems
(Samstag, 17 Uhr, Sporthalle Trier-West)
Nach den beiden klaren Niederlagen gegen den Meisterschaftsanwärter aus Welling steht die Mannschaft von Miezen Trainer Ralph Vogel am Samstagnachmittag vor einer machbaren Aufgabe gegen Schlusslicht Bad Ems. Im Hinspiel gelang den Trierer Miezen mit 19:40 Mitte Oktober der Kantersieg, zudem mussten die Kurstädterinnen bislang in ihren Auswärtsspielen immer klare Niederlagen einstecken, zuletzt beim vier Punkte Spiel in Daun! Allerdings sollte der Heimsieg am letzten Spieltag gegen die Ruwertal HSG Warnung genug für das Vogel-Team sein, den Gast nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.
„Am Donnerstag trainieren wir nach den Fastnachtstagen und bis auf die verletzte Luisa Fuchs werden wir wohl am Wochenende in Bestbesetzung auflaufen können. Es wird sicher schwer, den hohen Hinspielsieg zu wiederholen, bei dem Lara Biebrach eine überragende Leistung gezeigt hat. Sie ist aber wie viele andere auch, angeschlagen oder krank. Ich hoffe aber, dass alle am Wochenende fit sind und Kira Theis wieder komplett belastbar“, meint MJC Coach Ralph Vogel.
HSG Mertesdorf/Ruwertal - SF Neustadt
(Samstag, 18 Uhr, Ruwertalhalle)
Nächstes vier-Punktespiel für die Ruwertal HSG! Nach der Schlappe beim Tabellenletzten in Bad Ems zählt für die Mannschaft von Trainer Robin Schöler jetzt gegen den Tabellenneunten aus Neustadt nur ein Sieg. Wie schwer das aber werden wird, zeigt nicht nur die 32:26 Hinspielniederlage, sondern die Tatsache, dass Neustadt im letzten Pflichtspiel der HSG Wittlich II vor heimischer Kulisse ein Remis abtrotzen konnte.
„Das Hinspiel haben wir mit einer Mischung aus Spielerinnen der ersten und zweiten Mannschaft bestreiten müssen, dazu ohne etatmäßige Torfrau. Im Rückspiel wollen und müssen wir im Kampf gegen den Abstieg die Punkte im Ruwertal behalten. Für die Gäste ist es ein weites Auswärtsspiel, zu dem die Mannschaft auswärts immer personell schlechter aufgestellt ist als zuhause. Bei uns stehen alle Spielerinnen zur Verfügung und wir werden uns mit den beiden Trainingseinheiten am Dienstag und Donnerstag auf das Spiel vorbereiten“, verrät HSG Coach Robin Schöler.
TuS Daun - TuS Weibern
(Samstag, 19.30 Uhr, Wehrbüschhalle)
Die Dauner Damen haben ihren Klassenerhalt noch selbst in der Hand! Im nächsten vier-Punke-Spiel des Spieltages trifft das Team von Trainer Can Steuernagel im Eifelderby auf den TuS Weibern, gegen die man noch eine Rechnung aus dem Hinspiel offen hat. Mitte Oktober unterlagen die Gastgeberinnen beim Eifel-Konkurrenten mit 31:26 und können jetzt mit einem Sieg den Anschluss ans untere Mittelfeld herstellen.
„Vieles wird darauf ankommen, welche Spielerinnen hüben wie drüben auflaufen können. Bei uns ist die Trainingswoche gespickt von krank gemeldeten Spielerinnen und ich bin gespannt, wer mir am Wochenende zur Verfügung steht. Das war zuletzt immer unser Problem und wir können nur hoffen, dass es bei den Gästen ähnlich sein wird. Mit Maike Platt und Anna Harrop hat Weibern seine stärksten Spielerinnen, auf die wir ein Hauptaugenmerk legen müssen. Fehlt eine der Beiden, ist es für uns sicher einfacher. Das wir auch personell geschwächt gegen Weibern mithalten können, haben wir im Pokalspiel bewiesen, in dem wir uns erst geschlagen geben mussten, als die Kräfte weg waren. Weibern ist auf jeden Fall für uns schlagbar“, erinnert Dauns Trainer Can Steuernagel.
HSG Kastellaun/Simmern - HSG Wittlich II
(Sonntag, 17 Uhr, Regionalschule Simmern)
Es ist das Spitzenspiel des Spieltages! Meisterschaftskandidat Kastellaun/Simmern, derzeit aufgrund der Anzahl der Spiele auf Platz 2 der Tabelle trifft auf den Tabellenvierten aus Wittlich, der sich nach dem Trainerwechsel sehr stabil zeigt und jetzt seit fünf Spieltagen ohne Niederlage das Mittelfeld mit 19:13 Punkten anführt. Das 10:27 Debakel aus dem Hinspiel muss aus den Köpfen der Mannschaft des neuen Trainer Carsten Henrich. Sein Team hat im Hunsrück nichts zu verlieren.
"Vier Wochen sind wir nun ohne Wettkampfpraxis, hatten spielfrei, haben aber fleißig trainiert! Technik, Taktik und Kraft standen auf dem Trainingsplan der Mannschaft, doch die spielfreie Zeit ist für einen Trainer herausfordernd, zumal wir auch eine Minivorbereitungszeit auf das Spiel gegen Wittlich hatten. Dennoch gehen wir gut vorbereitet in die Begegnung, haben uns mit Videoanalyse auf Wittlich vorbereitet. Zuletzt hat die Mannschaft immer wieder Spielerinnen aus der 1. Mannschaft eingesetzt und damit rechnen wir auch gegen uns. Wir wollen eine gute Abwehr stellen und unsere Stärken zeigen. Dabei fehlen uns weiterhin Jana Mallmann, Caroline Meier, Dzenana Jogic und Miliza Grbic. Daneben sind einige Spielerinnen erkältet. Ich bin mir sicher, dass meine Mädels am Sonntag alle hochmotiviert in dieses Spiel gehen werden und Vollgas geben", sagt Trainer Sasa Puljicovicz von der HSG Kastellaun/Simmern.
„Wir freuen uns auf dieses Spiel, sind aber klarer Außenseiter! Natürlich wollen wir das Spiel gewinnen, doch das wird schwer! Die Gastgeberinnen spielen einen schnellen Handball und haben mit Sasa einen taktisch klugen Trainer. Den Gegner habe ich über Videos analysiert. Wir werden uns auf unsere Fähigkeiten besinnen, wollen den Favoriten so lange wie möglich ärgern und es wäre kein Beinbruch im Hunsrück zu verlieren. Auf jeden Fall werden wir aus unserer weiblichen B-Jugend ergänzen und ich bin froh, dass wir früh die Jugendlichen an das Niveau im Seniorenbereich heranführen. Bis auf die Langzeitverletzten Lea Rinnenburger, Mia Plohmann und Julia Rotsch werden wir alles an Bord haben und wir lassen uns etwas einfallen“, verspricht Wittlichs Trainer Carsten Henrich.
HSG Hunsrück II - HSC Schweich
(Sonntag, 17 Uhr, Schulsporthalle Sohren)
Mit einem knappen 26:24 feierte der HSC Schweich im Hinspiel einen knappen Sieg über die Hunsrück Reserve von Trainer Flo Hübner. Im Rückspiel werden die Karten neu gemischt und bei den heimstarken Gastgeberinnen dürfte es für das Schweicher Trainer Duo Dirk Schmidt und Hanni Rosch schwer werden. „Erst“ zwei Heimniederlagen gegen Meisterschaftsfavorit Welling und die Trierer Miezen sprechen eine deutliche Sprache. Doch Schweich „schielt“ weiterhin auf Platz 4 der Tabelle, den man sicher nur mit einem Sieg im Hunsrück nicht aus den Augen verlieren wird.
„Noch ist es aufgrund der Erkältungswelle unklar, ob wir mit voller Kapelle oder nur mit 10 Spielerinnen antreten können. Einige Spielerinnen hatten sich Anfang der Woche krankgemeldet. In Schweich haben wir eins der schlechtesten Spiele, was den Abschluss anbetrifft, hingelegt. Jetzt hoffen wir das besser zu machen und das Spiel auf unsere Seite zu ziehen. Platz 6 sollte es am Ende für uns werden!“, hofft der HSG Coach Flo Hübner.
„Nach der Karnevalspause sind wir zu Gast im Hunsrück. Es bleibt abzuwarten mit welchem Kader wir anreisen können. Sicherlich wird es ein enges Spiel werden, indem die Tagesform beider Mannschaften entscheiden wird wer die Punkte bekommt. Wir werden diese Woche vor allem versuchen unsere Abwehr zu stabilisieren und reisen hochmotiviert in den Hunsrück“, so das Schweicher Trainer Duo Hanni Rosch und Dirk Schmidt.
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