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2. Spieltag 13./14. September 2025
 

Berichte

TV Bad Ems - HSG Wittlich 21:30 (10:16)

Klarer Auswärtserfolg für die HSG Wittlich! Das Team von Trainer David Juncker setzte sich in dieser Höhe unerwartet in der Kurstadt durch. Doch Juncker zeigte sich nach dem Abpfiff verärgert.

Seine Mannschaft legte einen guten Start hin, führte schnell mit 2:7 (7.), musste die Gastgeberinnen wieder herankommen lassen. Viel zu viele Fehler schlichen sich ins Gästespiel ein und so nahm der HSG Coach beim 7:10 (16.) die Auszeit. Doch es blieb bis zum 9:11 (20.) ein ausgeglichenes Spiel, dann gelang den Eifelanerinnen die Führung über 9:14 (22.), brachten eine sechs Tore Führung in die Kabine. Die Mannschaft baute ihren Vorsprung nach dem Wechsel bis auf 12:20 (39.) aus und verwaltete diese Führung jetzt bis zum Ende.

„Das es so knapp war lag an der Tatsache, dass wir unfassbar viele technische Fehler machten, unsere Chancen komplett frei verwarfen “, klagte der Wittlicher Coach.

Scharfbillig und Marx - Hohns (1), Kaspari (4), Lames (8), Barthen, Ertz (6/4), Kolf (5), Vollmer (2), Plohmann (1), Rinnenburger (1), Zens

DJK/MJC Trier - HSG Hunsrück II 32:27 (16:10)

Die Trierer Miezen feiern den zweiten Saisonerfolg! Das Team von Trainer Ralph Vogel gewinnt auch das Heimspiel gegen die Hunsrück Reserve und bleibt damit ohne Punktverlust. Schon früh sah sich Gästetrainer Flo Hübner veranlasst, die Auszeit zu nehmen. Beim 7:2 (8.) lagen die Miezen klar in Führung, den Gästen gelang über 9:5 (10.) die Ergebniskosmetik, doch näher kamen die Hunsrückerinnen nicht heran. Zur Pause führten die Triererinnen deutlich. Nach dem Wechsel ein ähnliches Bild: die HSG verkürzte auf 4 Tore beim 19:15 (39.), kam aber nie näher an die Gastgeberinnen heran. So brachte das Vogel-Team über 27:21 (53.) und 28:24 (57.) den ungefährdeten Sieg über die Zeit. 

„Wir haben ein schnelles und gutes Spiel gesehen, bei dem wir das Torhüterduell klar gewonnen haben. Nicole Zagermann hat heute wirklich stark gehalten! Die klare Führung vor der Pause haben wir verwaltet, den Gegner nie näher als vier Tore herankommen lassen. Mit unserem dynamischen und schnellen Rückraumspiel kamen wir über den Rückraum und die Aussen immer wieder zum Erfolg. Das hohe Tempo haben wir über die gesamte Spielzeit halten können und auch beim Wechseln war kein Substanzverlust bei uns erkennbar. Wir haben zwei Siebenmeter verworfen und sind alleine 8 Mal an der Latte gescheitert. Sonst gewinnen wir heute höher. Ich bin sehr zufrieden. Viel von den Trainingsinhalten wurde umgesetzt“, lobte MJC Coach Ralph Vogel.

„Ich war mir sicher, dass wir das packen! Meine Mannschaft hat gekämpft, ist viel gelaufen und hat nie aufgegeben. Der Sieg der Miezen geht in Ordnung, da die Mannschaft die Euphorie aus dem Ruwertal Spiel mit in diese Begegnung gebracht hat. Glückwunsch an Ralph! Wir waren kläglich im Abschluss, leisteten uns viele technische Fehler und haben in der ersten Hälfte allein 9 mal im eins gegen eins frei verworfen! Nach dem Wechsel haben wir die Fehler minimiert, ehe sich am Ende wieder die Fehler einschlichen. Kein Vorwurf an Anne und Emily im Tor. Wir müssen weiterarbeiten, aber lernen, beim Wurf den Kopf einzuschalten“, fordert HSG Coach Flo Hübner. 

MJC: Zagermann und Martin - Leininger (1), L. Weißhuhn (3), A. Greinert (3/2), Fonseca (1), Biebrach (4), A. Weißhuhn (1), Fuchs (5/1), Theis (4). Bingen (2), Schneider (6), Dort (2/1)

Krüger und Bohr - M. Bach (2), Johann, Keller (3), Scmidt, Bolz (2), Fink (2), Schirokich, L. Bach (3), Friesen (9), Kalle (2/2), Bottlender (4).

TV Engers - HSG Mertesdorf/Ruwertal 25:22 (11:14)

Zwei unterschiedliche Hälften kennzeichneten die Begegnung zwischen Engers und der Ruwertal HSG! Im ersten Spielabschnitt war die Mannschaft von Gästetrainer Robin Schöler die tonangebend Mannschaft, die über 1:3 (3.) bis 3:6 (12.) gut ins Spiel fand. Tor um Tor bauten das Team die Führung aus, lag kurz vor der Pause mit 7.13 (26.) vorne, verspielte dann noch die klare Führung bis zur Pause. Doch die Mannschaft verteidigte auch nach dem Wechsel ihre Führung über 16:17 (42.) und schien nach den Toren von Jule Eiden und Hannah Britz zum 16:19 (44.) auf dem Weg, beide Punkte aus Engers entführen zu können. Die Hoffnung währte bis in die Schlussminuten: doch in den entscheidenden Minuten nutzten die Gäste ihre Siebenmeterchancen nicht! Beim 23:22 (57.) nahm Schöler die Auszeit, doch TV Spielertrainerin Derya Akbulut sorgte mit ihrem Treffer beim 24:22 knapp zwei Minuten vor dem Ende für die Entscheidung. 

„Nach einer sehr starken ersten Halbzeit haben wir nur wenige Minuten gebraucht, um ins Spiel zu finden. Besonders in den ersten 30 Minuten haben alle Spielerinnen eindrucksvoll gezeigt, was aus einer stabilen Abwehr heraus möglich ist. Ein großer Anteil an der Führung ging dabei auf das Konto von Feli Holz, die mit starker Leistung herausstach.  In der zweiten Hälfte haben wir dann jedoch zu viele kleine Fehler gemacht und im Angriff einige gute Chancen ungenutzt gelassen. Als Engers in der 54. Minute erstmals in Führung ging, taten wir uns schwer, den Anschluss zu halten. Die Zeitstrafe gegen Lorena Himmelreich kam in dieser Phase noch erschwerend hinzu.

Unterm Strich haben wir 54 Minuten lang ein starkes Spiel gezeigt, doch am Ende hat uns leider die Cleverness gefehlt, um mindestens einen Punkt mitzunehmen. Trotz des kleinen Kaders haben die Mädels alles gegeben – und im Derby nächste Woche wollen wir uns dafür belohnen“, hofft HSG Coach Robin Schöler.

Holz - Fisch (3), Eiden (4), Britz (5/3), Steil (4), Brunner, Himmelreich, Wilhelmi (6/1), Höllen, Mertes. 

TV Welling - HSG Kastellaun/Simmern 21:27 (12:15)

Von Beginn an entwickelte sich eine ausgeglichen geführte Begegnung, in der sich die Gäste aus dem Hunsrück nach dem 10:10 (25.) und der Auszeit von Trainer Sasa Puljizovic mit drei Toren deutlicher 10:13 absetzen konnte und diese Führung mit in die Kabine nahm. Auch nach dem Wechsel verteidigte die Mannschaft ihre Führung, sorgte mit dem 19:25 (54.) für die Vorentscheidung. 

„Wie erwartet war es ein sehr hartes und diszipliniertes Spiel, mit zwei starken Abwehrreihen. Man hat sofort gespürt, dass es ein echtes Derby ist – mit vielen Zuschauern, viel Dynamik und extrem hohem Tempo. Am Ende haben wir meiner Meinung nach verdient gewonnen. Welling hat sich stark verstärkt, das war uns klar. Aber wir hatten eine sehr gute Sommervorbereitung und waren auf dieses Spiel gut eingestellt. Meine Mädels haben den Matchplan taktisch hervorragend umgesetzt. Es gab viele tolle Aktionen, starke Paraden und eine geschlossene Teamleistung.

Unsere Fans haben heute dafür gesorgt, dass wir uns wie in einem Heimspiel gefühlt haben, ein riesiges Dankeschön dafür! Diese Unterstützung hat uns getragen und war ein wichtiger Teil des Erfolges. Ich sehe in dieser Saison noch mehr Qualität in unserer Mannschaft. Junge Spielerinnen entwickeln sich weiter, und auch die Erfahrenen haben Schritte nach vorne gemacht. Das ist ein wichtiger Faktor. Heute hat man den großen Teamgeist gespürt … das zeichnet uns aus.Trotzdem dürfen wir den Sieg nicht zu hoch hängen. Es war nur ein Spiel, und schon nächstes Wochenende wartet die nächste Aufgabe. Da müssen wir sofort wieder aus der Komfortzone raus und uns fokussiert vorbereiten. Ein großes Lob geht an meine Mannschaft, an meinen Co-Trainer und meine Co-Trainerin, Axel und Sarah sowie an unseren Physio Steff. Das war ein kleiner Schritt, aber die Saison ist lang. Wir haben noch viele Spiele vor uns. Unser Ziel bleibt, als Team weiterzuwachsen, uns stetig zu entwickeln und den Handball zu genießen“, sagt HSG Coach Sasa Puljizovic. 

Martin-Stoleru und Baumgarten - Gerlach, Jogic (4/1), Wetstein, Mähringer-Kunz (3), Görgen, Kölzer, Eva-Lotta Mallmann, Müller (4/1), Wolf-Mühlbauer, Stemann (1), Gaines, Grbic (6/2), Mayer, Johanna Mallmann (9/1)

HSC Schweich - TuS Daun 24:18 (12:8)

Schweich unterstreicht mit dem Erfolg vor heimischem Publikum seine Heimstärke! Mit 5:2 (9.) gelang den Gastgeberinnen ein guter Start ins Spiel! Doch das Überraschungsteam des letzten Wochenendes aus Daun kämpfte sich wieder zum 5:5 (16.) Ausgleich und jetzt war es ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem es dem Team des Schweicher Trainergespanns Dirk Schmidt und Hanni Rosch kurz vor dem Wechsel gelang, sich eine vier Tore Pausenführung zu erspielen. Gut starteten die Gastgeberinnen auch nach dem Wechsel, legten gleich zwei Treffer zum 14:8 (32.) nach, doch Daun hielt dagegen, kam über 15:13 (36.) wieder heran und war beim 16:15 (39.) auf dem besten Weg, das Spiel zu drehen und als sogar der Ausgleich gelang, mussten die Gastgeberinnen ihre Auszeit nehmen (42.) und die verfehlte ihre Wirkung nicht. Mit drei Treffern in Folge zum 19:16 (48.) zwang Schweich jetzt die Gäste zu ihrer Auszeit. Beim 21:16 (50.) schien die Messe zugunsten der Gastgeberinnen gelesen! Daun schaffte es nicht mehr, sich gegen die drohende Niederlage zu stemmen und so brachte das Gastgeberteam den letztlich klaren 24:18 Erfolg über die Zeit.

„Da der angesetzte Schiedsrichter ausblieb, konnten wir uns mit Daun auf meinen Bruder Andreas einigen, der das Spiel dann auch leitete. Bei Daun möchten wir uns für die Verlegung des Spiels auf 19 Uhr bedanken. So waren auch  unsere Urlauberinnen rechtzeitig zum Spiel da, das mit 15 minütiger Verspätung begann. Wir fanden besser in die Begegnung, verloren dann im Angriff den Faden und hielten in der Abwehr gegen die mit viel Körper arbeitenden Gäste nicht richtig dagegen, waren einfach zu zaghaft. Daun kam nach dem Wechsel ran, da wir erneut den Faden verloren und erst nach unsrer Auszeit haen wir wieder Zugriff in der Abwehr bekommen und sind zu schnellen Toren über die erste und zweite Welle gekommen. Jetzt lief unser Spiel ordentlich und wir kommen immer besser in Schwung. Unser Team hat Potential und jetzt freuen wir uns über die ersten beiden Punkte“, so Dirk Schmidt und Hanni Rosch vom HSC.

„Ein schlechter Start unserer Mannschaft in eine verspätet beginnendes Spiel, das gut und souverän von Andreas Rosch geleitet wurde. Im ersten Spielabschnitt stand unsere Abwehr gut, ließ nur 12 Gegentore zu. Doch im Angriff waren wir einfach zu harmlos, hatten keinen Zug zum Tor! Nach dem Wechsel sind wir bis zur 40. Minute super gestartet, kamen durch eine besser stehende Abwehr jetzt Tor um Tor heran, doch letztlich war der Kräfteverschleiß deutlich zu merken. Dazu kamen viele Fehlgriffe und die Tatsache, dass wir Ina Longen nicht in den Griff bekamen“, klagte Dauns Coach Holger Neis. 

HSC: Quary und Le - Rosch (2), Gassanov (2), Marxen, Gores, V. Longen (1), Schillinger (2), Karrenbauer (3), Bauer, Jäckels (1), Schneider, I. Longen (3), Hank, Moser (8/4)

TuS: Ternes, Miller und Sonnen - Schmitt, Kaiser, van Koten, Kretzer (5), Fürstenberg (3), Schneider (2), Rehnelt, Römer, Schuh, Dausend (3), Katzer, Schick (2/1)

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TV Bad Ems – HSG Wittlich II 

(Samstag, 17.15 Uhr, Silberau)

Mit einer unerwartet deutlichen 28:41 Niederlage startete der TV Bad Ems in die neue Saison und hat jetzt vor heimischer Kulisse sicher etwas gutzumachen. Aber auch die HSG Wittlich II musste sich im Auftaktspiel gegen einen der Meisterschaftsfavoriten, den TV Welling geschlagen geben. Doch Trainer David Juncker zeigte sich trotz der Niederlage nicht unzufrieden mit dem Auftritt seines Teams, das sich gegenüber der letzten Saison vor allem im Deckungsverband gesteigert zu haben scheint. Einziges Manko war das Überzahlverhalten des Teams. Hier kassierte man einfach zu viele Treffer!

„Beide Teams haben das erste Spiel verloren und Bad Ems dabei eine vermutlich in der Deutlichkeit nicht erwartete Klatsche beim Aufsteiger in Weibern kassiert. Noch ist die Saison jung, aber natürlich es unser Anspruch sein, dieses Spiel zu gewinnen. Daran hindert uns die deutlich reduzierte Personallage hoffentlich nicht, es fehlen gleich 4 Spielerinnen definitiv, hinter mindestens 3 weiteren steht aus gesundheitlichen Gründen ein Fragezeichen. Sollten alle ausfallen, muss ich basteln, aber das wäre ja auch nichts neues. Unabhängig von der Besetzung werden wir aber da weitermachen, wo wir am Samstag aufgehört haben und es dem Gegner möglichst schwer machen, Tore zu erzielen“, fordert HSG Coach David Juncker. 

DJK/MJC Trier – HSG Hunsrück II

 (Samstag, 17.15 Uhr, Sporthalle Trier-West)

Nach dem erfolgreichen Start beider Teams in die neue Saison darf mit Spannung des Ausgang dieses Spieles erwarten. Während die Mannschaft des neuen Miezen Coachs Ralph Vogel die Punkte bei den heimstarken Ruwertalerinnen entführte, gelang der Mannschaft von HSG Coach Flo Hübner ein starker Auftritt vor heimischem Publikum. Beiden Teams geht es jetzt darum, ihre Auftaktleistungen zu bestätigen. Besonders auf den Auswärtsauftritt der Hunsrückerinnen darf man gespannt sein, da die Auswärtsspiele in der letzten Saison wenig zufriedenstellend verliefen. 

„Ich hoffe, dass wir nach dem nervösen Spiel gegen die Ruwertal HSG am Wochenende eine normale Leistung abrufen können. Das Harz hat unser Spiel nach vorne schon eingebremst. In Trier-West dürfen wir nicht harzen, haben damit auch wenig Erfahrung. Die Probleme mit dem Harz werden uns sicher über die Saison begleiten. Bei uns hoffe ich, dass Lara Biebrach wieder fit ist, denn das hilft unserem schnellen Spiel nach vorne. Hoffentlich legt unser Rückraum am Wochenende seine Nervosität ab! Fehlen wird definitiv Nele Greinert, dafür ist Lena Weißhuhn wieder dabei, fraglich ist noch der Einsatz von Anna Weißhuhn aus beruflichen Gründen. Ansonsten wir komplett“, verrät MJC Coach Ralph Vogel.

„Wir werden auf Lina Wagner (1. Mannschaft (verzichten müssen) und auch Sophia Hahn fehlt aus beruflichen Gründen, dafür hoffen wir auf den Einsatz von Svenja Friesen, deren Spielberechtigung bis Samstag endlich vorliegen sollte. Einig sind wir uns, dass in der kommenden Vorbereitung im August einfach mehr Testspiele hermüssen, um den Leistungsstand zu überprüfen. In Trier treffen wir auf eine hochmotivierte Mannschaft, die mit dem Auftaktsieg im Ruwertal überzeugt hat. Letztes Jahr konnten wir aus Trier einen Punkt entführen“, erinnert HSG Coach Flo Hübner. 

TV Engers – HSG Mertesdorf/Ruwertal

 (Samstag, 18 Uhr, Sporthalle)

Unerwartet musste der TV Engers eine Auftaktniederlage in Daun verkraften! Allerdings fehlte mit Spielertrainerin Derya Akbulut der Dreh-und Angelpunkt im Engerser Spiel. Die Ruwertalerinnen mussten sich in ihrem Auftaktmatch den Trierer Miezen knapp geschlagen geben. Für beide Teams wird dieses Spiel schon richtungsweisend sein. 

„Da Hanna Britz (beruflich), Steffi Frisch (verletzt) und Jana Fisch (Urlaub) fehlen werden, treten wir mit einem kleinen Kader in Engers an, werden uns aber aus der zweiten Mannschaft personell verstärken. Nach der überraschenden Auftaktniederlage bin ich gespannt, wen die Gastgeberinnen am Samstagabend auf die Platte zaubern. Schwerpunkt in dieser Trainingswoche ist die Abwehr, wo wir verschiedene Spielerinnen auf verschiedenen Konstellationen einsetzen wollen“, verrät HSG Coach Robin Schöler. 

TV Welling – HSG Kastellaun/Simmern

 (Samstag, 19.30 Uhr, Nettehalle)

Gleich am zweiten Spieltag kommt es zum Duell der Teams, die in dieser Saison im Kampf um die Meisterschaft dabei sein sollten. Während Welling doch einige Probleme hatte, sich in der Eifel bei der HSG Wittlich II durchzusetzen, gelang der Mannschaft von Gästetrainer Sasa Puljizovic ein Kantersieg über das Schweicher Team. 

„Wir treten beim Meisterschaftsfavoriten in Welling an, die sich zu dieser Saison mit ehemaligen Spielerinnen verstärkt haben. Beide Teams haben sicher gute Voraussetzungen, das Spiel zu gewinnen. Das wir Welling schlagen können, haben wir letzte Saison schon bewiesen. Doch meine Mädels haben keinen Druck, sie werden gut vorbereitet in diese Spiel gehen können und ich hoffe, dass es für alle ein „Handballfeiertag“ wird. Meine Mädels ziehen weiterhin sehr fleißig mit, aber am Ende ist es nur ein Spiel! Die Mädels sollen Spaß am Handball haben! Die Gastgeberinnen stellen eine erfahrene und routinierte Mannschaft, die schon seit Jahren mit ihrem Trainer zusammenarbeiten und die die Ideen des Trainers gut kennen. Erfahrung auch die Qualität der Gastgeberinnen sind sicher ein Vorteil! Wir wachsen zusammen, integrieren immer wieder unsere Jugendspielerinnen und werden auch am Samstag unser Bestes geben“, verspricht HSG Coach Sasa Puljizovic. 

HSC Schweich – TuS Daun

 (Sonntag, 17.15 Uhr, Stefan Andres Halle)

Das Überraschungsteam des 1. Spieltages aus Daun gibt seine Visitenkarte in Schweich ab. Dabei trifft die Mannschaft des neuen Trainers Can Steuernagel auf eine Gastgebermannschaft, deren Auftritt bei der HSG Kastellaun/Simmern nicht zur Freude des Trainergespanns Dirk Schmidt und Hanni Rosch gewesen ist. Zwar fehlten der Mannschaft gleich 6 Spielerinnen urlaubsbedingt, doch stimmt die klare Niederlage im Hunsrück nachdenklich. 

„Die Ausgangslage für dieses wichtige Heimspiel gegen Daun ist alles andere als optimal. Gleich 6 Spielerinnen stehen uns Urlaubsbedingt zumindest am Anfang des Spiels nicht zu Verfügung. Es bleibt abzuwarten ob diese Spielerinnen pünktlich zum Anpfiff bzw. irgendwann zum Spiel eintreffen werden.  Alle Bemühungen das Spiel auf einen anderen Termin zu legen sind leider gescheitert und wir möchten uns nochmals ganz herzlich bei dem TuS Daun bedanken das sie auch alles versucht haben das Spiel auf einen anderen Termin zu terminieren. Letztendlich konnten wir das Spiel mit unserer Herrenmannschaft tauschen (Anpfiff der Damen um 19 Uhr) sodass wir zumindest eine theoretische Chance haben das ein Teil der Spielerinnen zum Anfang des Spiels eintreffen. 

Es bleibt bei uns abzuwarten, wie wir das Spiel beginnen können. Deswegen fällt eine Prognose schwer. Daun wird mit genügend Selbstvertrauen aus ihrem Sieg gegen Engers anreisen. Jedoch werden wir mit den Spielerinnen, die uns zu Verfügung stehen alles Mögliche versuchen die wichtigen Punkte in Schweich zu behalten. Wir freuen uns auf unser erstes Heimspiel am Sonntag und hoffen auf Unterstützung von der Zuschauerrängen“, sagen die Gästecoaches Dirk Schmidt und Hanni Rosch. 

„Wir haben die Euphorie nach dem letzten Sieg mit in die Trainingswoche genommen und freuen uns, wenn Schweich tatsächlich personell gut aufgestellt in diese Begegnung gehen wird. Wir wollen uns nämlich den Sieg in Schweich erarbeiten. Die Trainingsbeteiligung ist gut und wir werden die Abläufe verbessern, die noch zu verbessern sind. Am Sonntag werden wir mit 12 Feldspielerinnen und 2 Torfrauen auflaufen können, alle Leistungsträgerinnen sind dabei. Ich bin am Samstag in Urlaub und so wird das Team erneut vom ehemaligen Coach Lukas Illigen in den nächsten zwei Spielen betreut“, verrät TuS Trainer Can Steuernagel. 

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