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HSV Merzig/Hilbringen - HSG Hunsrück 

(Samstag, 19 Uhr, Thiel Park)

Gespannt sein darf man auf den „Auftritt“ der Hunsrückerinnen im Spiel bei den Saarländerinnen in Merzig Hilbringen. Nach dem 26:18 Hinspiel Erfolg der Mannschaft von Trainer Maoui Ben Maouia in heimischer Halle sollte die Mannschaft auch im Rückspiel als Favoritinnen ins Spiel gehen, wären da nicht die zuletzt doch schwankenden Leistungen der Hunsrückerinnen. Gerade in den Auswärtsspielen tun sich die HSG Spielerinnen derzeit schwer, verloren unter anderem das Spiel beim damaligen Tabellenvorletzten in Bodenheim und zuletzt das Auswärtsspiel in Mundenheim. Zuhause stellt das Maouia Team eine „Macht“ dar, machte dies vor allem im Lokalderby gegen die HSG Wittlich deutlich. Bei den Gastgeberinnen scheint es derzeit genau umgekehrt zu laufen. Seit Anfang Dezember wartet der Aufsteiger aus dem Saarland auf den Heimspielerfolg, gewann die Auswärtsspiele bei den Südpfalz Tigerinnen, in Sobernheim und in Koblenz und hat sich im Mittelfeld der Tabelle etabliert, wird mit dem Abstieg nichts zu tun haben. 

Die personellen Voraussetzungen für die Hunsrücker könnten besser sein: Mit Helen Schieke fällt eine wichtige Rückraumspieler aus privaten Gründen aus, dazu auch Torfrau Vanessa Gerken aus beruflichen Gründen. „Das wird der nächste schwere Brocken für uns und das wird ein hartes Stück Arbeit und es bleibt abzuwarten, was da rauskommt. Auf jeden Fall wird das nicht so einfach wie gegen Mundenheim. Dieses Mal müssen wir das im Angriff deutlich besser machen, dürfen uns von der harten Gangart der Gastgeberinnen nicht beeindrucken lassen. Auch im Hinspiel haben wir lange kämpfen müssen, bis endlich der Knoten aufgegangen ist. Bei den Gastgeberinnen wird vieles davon abhängen, in welcher Besetzung sie auflaufen können. Im Hinspiel waren die auf jeden Fall komplett! Sollte das wieder so sein, sind sie in eigener Halle nicht zu unterschätzen und ich kann nur hoffen, dass wir bis Samstag keinen weiteren Ausfall im Rückraum haben werden“, sagt der HSG Coach.

HC Koblenz - HSG Wittlich

 (Samstag, 19.30 Uhr, Julius Wegeler Schule)

Deutliches Durchatmen bei der HSG Wittlich nach dem letzten Sieg der Mannschaft in Bodenheim, bei dem man lange um den Erfolg zittern musste. Im nächsten Auswärtsspiel trifft die Mannschaft von Trainerin Esther Hermann auf den Rheinland-Rivalen aus Koblenz, die im Abstiegskampf auf jeden Punkt angewiesen sind. Vor Schlusslicht Sobernheim rangiert das Rhein-Team auf dem vorletzten Tabellenplatz von den Pluspunkten gleich mit dem TV Bodenheim. Das Hinspiel gewannen die Eifelanerinnen Anfang November mit 33:28, werden aber sicher im Rückspiel alles in die Waagschale werfen müssen, um erfolgreich die Halle in Koblenz als Siegerinnen verlassen zu können. Die Personalsorgen beim Hermann-Team nehmen kein Ende: zuletzt fiel Zoe Eiden mit einem Fingerbruch vor dem Spiel in Bodenheim aus und wird auch jetzt nicht zur Verfügung stehen. 

„Wir sind positiv gestimmt, haben gesehen, dass wir auch auswärts gewinnen können! Ich bin gespannt, welche Leistung meine Mannschaft abrufen wird. Derzeit sind wir eine Wundertüte! Ich rechne mit einer kompakten 6:0 der Gastgeberinnen, gegen die wir mit einer hohen Passgeschwindigkeit arbeiten müssen, um die Deckung in Bewegung zu bringen. Wir haben die Qualität, um die Räume zu finden. Doch das Hauptaugenmerk wird auf unserer Abwehr liegen. Hier müssen wir das Anspiel an den Kreis unterbinden und auf die Übergänge vorbereitet sein. Im Training ist zudem viel Wurftraining angesagt und ich hoffe, dass wir die Stabilität in der Abwehr finden und so in unser Tempospiel. Das hat uns in Bodenheim den Sieg gebracht und das müssen wir wieder hinbekommen“, hofft die Wittlicher Trainerin, die sich Sorgen um die angeschlagene Spielmacherin Niki Packmohr sowie Anna Schönhofen macht, die sich im Spiel des Rheinlandligateams am Sonntag erneut am Rücken verletzt hat und Anfang der Woche mit dem Training aussetzen musste. Neben der in Urlaub weilenden Natalia Kierakowicz muss das HSG Team auf die mit ihrer Fingerverletzung ausfallende Zoe Eiden verzichten. Herrmann wird auch nächstes Jahr die Verantwortung für das Regionalligateam der Eifelaner tragen und derzeit laufen Gespräche mit den Spielerinnen und möglichen Neuzugängen.  

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