Spielbereiche Mosel/Eifel und Nahe/Hunsrück

www.mosel-handball.com

roman.schleimer@t-online.de 

0151 43818893

 

Spieltag, 4./5. Oktober 2025

 

Berichte

 

HSG Westerwald - SV Gerolstein 34:30 (19:14)

 

Mit einem schweren Spiel hatte Gerolsteins Spielertrainer Nico Weber gerechnet und das schien es für die Eifelaner auch zu werden. Die Westerwälder verteidigten von Beginn an eine ein-Tore-Führung, die das Weber Team umgehend egalisierte. So lief es bis zum 10:9 (15.) und der ersten Auszeit der HSG. Gerolstein nutzte beste Chancen nicht, folgerichtig legte die HSG zum 12:9 (18.) vor, verkürzte auf 12.11 (20.) um die Gäste dann wieder über 16:11 (26.) ziehen zu lassen. Auch nach dem Wechsel verteidigten die Gastgeber ihre Führung, nahmen beim 26:20 (41.) die Auszeit, nach der sich Gerolstein bis auf drei Tore zum 29:26 (48.) herankämpfte. Den drei Toren lief Gerolstein bis zum 32:29 (53.) hinterher und jetzt nahm Gästetrainer Nico Weber die Auszeit und Ludwig Ermeling ließ mit seinem Treffer zum 32:30 (55.) nochmals die Hoffnung aufkeimen, etwas Zählbares aus dem Westerwald mitnehmen zu können. Am Ende aber verteidigten die Gastgeber ihre Führung und feierten einen verdienten Heimsieg. 

 

„Viel Härte von beiden Seiten, viele Zeitstrafen und schnell waren auch die gelben Karten aufgebraucht. Ein körperliches Spiel von beiden Seiten, bei dem wir den Kampf angenommen haben und ein attraktives und hitziges Spiel erlebten. Leider haben wir zu viele freie Chancen gerade beim Gegenstoß vergebe und hatten zudem vom Punkt eine schlechte Quote! Dazu haben sich auch unsere Torhüter erst in den der Schlussphase festigen können. Positiv sehe ich die Tatsache, dass wir nie aufgegeben haben, aber bei so vielen technischen Fehlern war am Ende nicht mehr drin“, fand Weber. 

 

Schlösser und Zaborowski - Hammann (4), L. Ermeling, T. Rosch (2/1), Wolf (8/4), Servatius (1), Waldorf (5), Vissers, Hetzius, L. Ermeling (4), Hell (5), Mörsch, Weber. 

 

TuS Fortuna Saarburg - HSG Römerwall 27:38 (13:20)

 

Auf die Heimstärke und die Unterstützung der Fans hatte Saarburgs Coach Keven Ponton im Spiel gegen die HSG Römerwall gehofft. Zumindest bis zum 6:6 (9.) lieferten die Saarburger den Gästen ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem sich Römerwall abe über 7:10 (12.) und 10:15 (23.) bis zur Pause deutlich auf 13:20 absetzte. Je länger das Spiel dauerte, je deutlicher wurde der Leistungsunterschied. Bis 19:26 (43.) hielt Saarburg noch kräftemäßig mit, brach dann völlig ein und jetzt machte Römerwall gegen eine resignierende Gastgebermannschaft den Sack zu. Mit einem 6:0 Lauf blieb beim 19:32 (48.) nur noch die Frage nach der Höhe des Gästesieges unbeantwortet. 

 

„Kein gutes Spiel meiner Mannschaft, die den Schub aus den letzten Wochen nicht mitnehmen konnte und allein 19 technische Fehler machte, die mit 13 Gegenstoßtoren bestraft wurden. In der Abwehr hatten wir keinen Zugriff auf den Angriff der Gäste, im Angriff hielten wir uns nicht an die Vorgaben, haben viel zu schnell gespielt. Schon in der Trainingswoche, die aufgrund von Krankheiten nicht gut war, ließ sich das heute erahnen. Lediglich unser A-Jugendtorwart Laurin Greif zeigte eine gute Leistung über 20 Minuten“, lobte TuS Trainer Ponton.

 

Greif und Barth - Schmitt, Dauster (3), Finke (9/3), Eberhardt, Musick (5/1), Schütz (2), Hoffmann (6/2), Klotzbücher, Schmitt, Jürgens (2) 

 

HSG Hunsrück II - HC Koblenz II 38:23 (21:12)

 

Das hatten sich die HSG Hunsrück und Trainer Frank Staskewitz schwerer vorgestellt! Am Ende setzten sich die Gastgeber klar und ungefährdet gegen die Oberligareserve aus Koblenz durch! Am Ende wurde es ein Start-Ziel Sieg für den Titelanwärter! Über 3:1 (4.) und 8:3 (13.) legten die Hunsrücker den Grundstein für den Erfolg, bauten ihre Führung kontinuierlich über 13:6 (18.) bis zur Pause schon vorentscheidend auf 21:12 aus. Die erste 10 Tore Führung stand gleich nach dem Wiederanpfiff auf der Anzeigetafel der Hirtenfeldhalle. Wer geglaubt hatte, dass die Hunsrücker jetzt den Fuß vom Gas nehmen, sah sich getäuscht und so musste Koblenz beim 30:17 (44.) die Reißleine ziehen und die Auszeit nehmen. Die Staskewitz-Truppe blieb unbeeindruckt, zog über 35:20 (52.9 dem letztlich deutlichen Heimspielerfolg entgegen. 

„Wir haben gut ins Spiel gefunden und das Spiel auch klar dominiert! Den Gästen haben wir die Gelegenheit gegeben, sich zu entfalten. Auch in der Höhe gewinnen wir dank einer konzentrierten Abwehr, die wenig zuließ und einem variablen Angriffsspiel verdient. Dem hatte der Gegner heute wenig entgegen zu setzen“, fand HSG Coach Staskewitz. 

Schmidt und Kaltenmorgen - Glasmacher (2), Röhrig (7), Fink (3)k Stürmer (10), Jäger, Dietrich (1), Feder (6/4), Bach (1), Mende (1), Radics (3), Schmidtgal, Schell, Wedertz, Albright (4)


Vorberichte

 





 

Den kommenden Spieltag der Teams aus unseren Spielbereichen tippt Nico Weber, Trainer des SV Gerolstein

 

DJK St. Matthias - HSV Rhein-Nette 

verlegt

 

Die Gäste aus Rhein-Nette haben nach solidem Saisonstart (2 Siege, 2 Niederlagen) gezeigt, dass sie die Abgänge von Jan Stitz und Kevin Scholl überraschend gut kompensieren können. Besonders gegen Bendorf und Hunsrück II mussten sie sich zwar geschlagen geben, insgesamt wirkt das Team aber gefestigt. St. Matthias tut sich noch etwas schwer, in die Saison zu finden. Gegen uns haben sie vor zwei Wochen jedoch angedeutet, dass sie auf dem richtigen Weg sind. Sollten sie diese Leistung bestätigen, dürfen wir uns auf eine enge Partie einstellen, mit leichtem Vorteil für Rhein-Nette.

HSG Westerwald - SV Gerolstein 

(Samstag, 18 Uhr, Realschule)

 

Uns erwartet im Westerwald ein Schweres Spiel. Die HSG hat zuletzt Saarburg deutlich geschlagen, eine Mannschaft, gegen die wir uns am vergangenen Wochenende noch schwergetan haben. Damit ist klar: Wenn wir dort etwas Zählbares mitnehmen wollen, müssen wir im Vergleich zu unseren letzten Auftritten eine deutliche Schippe drauflegen. Entscheidend wird sein, dass wir die Leidenschaft und den Schwung aus dem Pokalerfolg gegen Trier wieder auf die Platte bringen. Gelingt es uns, mit viel Einsatz in der Abwehr und mehr Konsequenz im Angriff aufzutreten, ist auch im Westerwald etwas drin. Unsere Fans, die uns trotz der langen Anfahrt unterstützen, können dabei den Unterschied machen.

 

TS Bendorf – SV Untermosel

(Samstag, 19 Uhr, Wilhelm Remy Gymnasium)


Bendorf geht für mich als klarer Favorit ins Spiel. Bei Untermosel fehlt Spielertrainer Apel verletzungsbedingt, und ohne ihn fehlt im Angriff der Dreh- und Angelpunkt. Zudem wird es schwer, gegen die körperlich robuste Abwehr der Bendorfer Lösungen zu finden. Besonders im Rückzug hat Bendorf in den letzten Jahren kaum einfache Gegentore zugelassen. Untermosel wird es daher schwer haben, genug Durchschlagskraft zu entwickeln.

 

TuS Fortuna Saarburg - HSG Römerwall 

(Samstag, 19.30 Uhr, Sporthalle Beurig)

 

Saarburg hat mit Römerwall eine richtig harte Nuss vor sich. Spielertrainer Tim Binnes ist ein erfahrener Regisseur, der die Lücken einer offensiven Deckung konsequent bespielen wird. Saarburgs Defensivansatz könnte daher schnell ins Leere laufen. Auch im Angriff wird es schwierig: Mit Fabian Unkel steht ein starker Keeper im Römerwaller Tor, und Saarburgs Rückraumspieler sind gegen die stabile 6:0-Abwehr zu wenig torgefährlich. Gerade die Außenspieler auf den Halbpositionen könnten sich gegen die Physis schwer tun.

 

HSG Hunsrück II - HC Koblenz II 

(Sonntag, 17 Uhr, Hirtenfeldhalle)

 

Ich tippe auf einen klaren Heimsieg. Auch wenn Manuel Schell und Luca Bach nun fest in der ersten Mannschaft spielen und deshalb nicht mehr in der Zweiten auflaufen, haben die Hunsrücker immer noch eine schlagkräftige Truppe mit einer soliden Abwehr. Auf Koblenzer Seite steht mit Louis Mischker zwar einer der für mich besten Torhüter der Liga im Kasten, doch auch er wird am Sonntag oft hinter sich greifen müssen, wenn mit Jannik Stürmer der gefährliche Rückraumspieler der Hunsrücker den geharzten Ball in Richtung Tor wirft. Fraglich bleibt nur, ob Louis Radics am Samstag beim Oberliga-Topspiel gegen Wittlich auf dem Spielbericht der Ersten steht. Das sollte für das Spiel am Sonntag jedoch nicht ausschlaggebend sein.

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden der Übersetzungen

Wir nutzen einen Drittanbieter-Service, um den Inhalt der Website zu übersetzen, der möglicherweise Daten über Ihre Aktivitäten sammelt. Bitte überprüfen Sie die Details in der Datenschutzerklärung und akzeptieren Sie den Dienst, um die Übersetzungen zu sehen.