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Spieltag 4./5. Oktober 2025

HSG Wittlich - Südpfalz Tiger 31:26 (12:10)

Wie wichtig Niki Packmohr für die Wittlicher Mannschaft ist, stellt Packmohr am Samstagabend im richtungsweisenden Spiel gegen die Südpfalz Tiger unter Beweis. Das es für beide Mannschaften in diesem Spiel um viel ging, war den Teams von Beginn an anzumerken. So entwickelte sich eine ausgeglichen geführte Begegnung, mit wechselnden Führungen, in der es Wittlich ab der 20. Minute gelang, die erste drei Tore Führung zum 11:8 (24.) zu erzielen. Zur Pause lagen die Gastgeberinnen, angetrieben von ihrer Spielmacherin Nicole Packmohr, die fünf der 12 Eifeler Treffer erzielte, knapp mit 12:10 in Führung. 

Die Südpfalz Tiger kamen bissiger aus der Kabine, glichen beim 12.12 (33.) schnell aus und erst jetzt fand Wittlich auf den Platz zurück. Bis 16:13 (37.) legte das Team von Trainerin Esther Hermann jetzt vor, dann kam die Auszeit der Gäste und die führte das Gästeteam wieder beim 16:15 (38.) auf Schlagdistanz heran, doch Jana Clever und Michelle Meier sorgten für den beruhigenden drei Tore Vorsprung beim 18:15 (41.). Doch die Südpfalz Tiger steckten nicht auf, blieben dran und waren beim 21:20 (46.) wieder nahe am Ausgleich. Niki Packmohr, Hannah Lieser und Zoe Eiden sorgten dann mit ihren Treffern zum 24:20 (50.) für den beruhigenden vier Tore Vorsprung, der letztmals auf zwei Tore beim 25:23 (53.) schmolz. In den Schlussminuten wurde die konditionelle Überlegenheit der Gastgeberinnen deutlich, die jetzt bis zum 29:23 (57.) den Deckel draufmachten.

„Ein ganz wichtiger Heimsieg für uns, über den alle froh sind! Wir haben aber länger gebraucht, um uns abzusetzen, doch am Ende war es dann entspannter! Immer wenn wir uns etwas absetzten, kamen die leichten, einfachen technischen Fehler, die den Gegner wieder ins Spiel brachten. In diesen Phasen war es erneut Alex Irmgartz, die uns mit ihren Paraden im Spiel hielt und einige freie Bälle parierte. Niki Packmohr hat vorbildlich gekämpft, 10 Tore erzielt und in der Abwehr überzeugt. Den Ausfall der beruflich verhinderten Selina Teusch mussten mit einigen Spielerinnen kompensieren, doch heute hatten wir von allen Positionen die nötige Torgefahr. Wir haben uns heute auch besser bewegt, haben die Abläufe wie im Training einstudiert durchgespielt und hatten eine gute Trefferquote. Manko aber bleiben 23 technische Fehler und da sieht man, was möglich wäre, wenn wir die nicht immer machen. Gerade die einfachen Fehler ohne Druck dürfen wir uns einfach nicht erlauben, das müssen wir bald abstellen. Doch jetzt freuen wir uns über die beiden gewonnen Punkte!“ so Esther Hermann. 

Irmgartz - Eiden (3), Krämer, Meier (7), Schönhofen (1), Packmohr (10), Clever (4), Czanik, Lieser (1), Feiten (1), Teusch (4).

HC Koblenz - HSG Hunsrück 20:27 (11:16)

Beim Aufsteiger in Koblenz war das Team von HSG Coach Maouia Ben Maouia am Sonntagnachmittag gefordert und am Ende löste die Mannschaft ihre Aufgabe erfolgreich! Es wurde ein Start-Ziel Sieg der Gäste, die über 0:1 ständig die Nase vorne hatten, letztmals beim 2:2 (7.) den Ausgleich hinnehmen mussten. In der Folge führten die Gäste mit ein bis zwei Toren und beim 5:8 (15.) und der ersten drei Tore Führung der HSG, nahm Koblenz die Auszeit. Unbeeindruckt bauten die Gäste ihren Vorsprung jetzt über 6:12 (20.) aus, wurden dann aber nachlässiger und so gelang den Gastgeberinnen der Anschluss zum 10:13 (24.). Das Maouia Team fing sich, baute die Führung bis zur Pause wieder auf fünf Tore zum 11:16 aus. Dabei überzeugte im ersten Spielabschnitt Ann Katrin Molz, die in den wichtigen Phasen die Treffer markierte. Dank de Treffer von Hanna Tatsch und Lisa Rolinger bauten die Hunsrückerinnen die Führung schnell auf 11:18 (33.) aus, mussten dann aber Koblenz in Überzahl wieder auf 14:18 (41.) herankommen lassen. Die Begegnung blieb in den nächsten Minuten hart umkämpft, doch dann setzte sich die Qualität der Gäste durch. Nach dem 16:20 (46.) durch Helen Schieke und der Zeitstrafe gegen die Gastgeberinnen legte da Maouia-Team nach, erzielte drei Treffer in Folge und zwang Koblenz beim 16:23 (53.) zur Auszeit, doch das Spiel war gelaufen. Am Ende feierten die Gäste den nicht gefährdeten Auswärtssieg und können nach 6:2 Punkten von einem gelungenen Saisonauftakt sprechen.

„Der Saisonstart mit 6:2 ist super! Wir haben die Stabilität gefunden, die Mannschaft findet sich immer besser! Doch es war heute schwieriger als viele erwartet haben. Das dies heute so klar ausgehen würde, hatte ich nicht erwartet. Der Derby-Effekt war schon zu merken, den bei uns war zunächst viel Hektik dabei, einige freie Chancen haben wir nicht verwertet. Erkennbar war der Versuch, das Spiel früh zu entscheiden und das ist nicht so gelungen. Dennoch am Ende ein klarer und ungefährdeter Sieg meiner Mannschaft bei der Ann-Katrin Molz heute durchaus mehr Tore machen können, doch sie wurde entweder schlecht angespielt oder einfach übersehen! Unsere beiden Torhüterinnen haben eine sehr starke Leistung abgerufen. Manko war, dass wir heute zu viel liegen gelassen haben oder schlechte Pässe spielten“, fand Maouia. 

Gerken und Schmitz - Schug, Tatsch (3), Mohebzada, Faut (1), Schieke (4) Kappes, Grethen, Rolinger (2), Wagner (3), Longen (4), Lesch (4), Molz (6)

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Vorberichte

HSG Wittlich - Südpfalz Tiger

 (Samstag, 20 Uhr, Berufsbildende Schule)

Die „dicken Brocken“ sind jetzt erst einmal gespielt, jetzt gilt es vor heimischer Kulisse für die Mannschaft von Trainerin Esther Hermann. Nach drei Spielen in Folge ohne Punktgewinn steht die Wittlicher Mannschaft am Samstagabend gegen die Südpfalz Tiger ebenso unter Druck wie das Gästeteam. Das neu formierte Team aus der Eifel zahlte in den letzten Spielen gegen Mainz-Bretzenheim II, Haßloch und bei der HSG Marpingen-Alsweiler viel Lehrgeld und muss jetzt vor heimischer Kulisse den Schalter umlegen. Nach dem Auftaktsieg gegen Sobernheim folgten drei Niederlagen für die Eifelanerinnen, die das so in den letzten Jahren nicht gewohnt waren. Damit muss das Team und ihre Trainerin jetzt umgehen! „Die Köpfe waren nach der dritten Niederlage am vergangenen Samstag schon richtig unten, doch ab Anfang der Woche gilt der Fokus und die Konzentration dem anstehenden Spiel“, versichert Hermann. Mit den Südpfalz-Tiger stellt sich am Samstagabend eine Mannschaft vor, die noch schlechter als Wittlich in die neue Saison gestartet ist, aber letztes Wochenende das „Kellerderby“ gegen Bodenheim gewinnen konnte. So hat die Begegnung für beide Mannschaften bereits am fünften Spieltag richtungsweisenden Charakter. Der Verlierer der Begegnung hat mit der Tatsache zu kämpfen, dass der Anschluss ans Mittelfeld verloren gegangen ist. 

„Aufgrund der Tabellensituation brauchen nicht nur wir, sondern auch die Gäste beide Punkte! Dieses Heimspiel will ich gewinnen und es muss unser Anspruch sein, solche Spiele gegen Teams, die unten drinstehen, zu gewinnen. Das wäre für die Moral und die Stimmung unseres Teams sehr wichtig, zumal nach den drei schweren Brocken, die wir hinter uns haben. Die Gäste weisen wie wir nur einen Sieg auf. Gegen die offensive und flexible Gästeabwehr müssen wir jetzt zeigen, dass wir aus unseren Fehlern aus dem letzten Spiel gelernt haben. Im Angriff brauchen wir Lösungen! Das Angriffsspiel der Gäste müssen wir in den Griff bekommen um die beiden Punkte einzufahren, die uns Richtung Mittelfeld schielen lassen. Im Training werden wir diese Woche gezielt an den Lösungen im Angriff arbeiten“ sagt Hermann, die sich noch Gedanken um Niki Packmohr machen muss, die sich im letzten Spiel die Verletzung zuzog. 

HC Koblenz - HSG Hunsrück 

(Sonntag, 17 Uhr, Julius Wegler Schule, Moselweiß)

Mit der starken Leistung am vergangenen Sonntag hatte selbst HSG Coach Maouia Ben Maouia nicht gerechnet. Vor allem der Zeitpunkt dieser Leistung kam überraschend, da die Mannschaft weiterhin mit dem Verletzungspech zu kämpfen hat und wichtige Schlüssel Spielerinnen dem Team derzeit nicht zur Verfügung stehen. Mit 4:2 Punkten schnuppert das HSG Team an den führenden Teams und möchte mit dem Auswärtssieg beim Aufsteiger in Koblenz die gute Ausgangsposition nicht verspielen. Die Gastgeberinnen mussten sich überraschend am vergangenen Wochenende in Sobernheim geschlagen geben, waren aber bisher gegen die Südpfalz-Tiger und in Merzig-Hilbringen erfolgreich. Zur neuen Saison durchlebte die Koblenzer Mannschaft einen kleinen Umbruch. Altverdiente Spielerinnen wie Anne Schäfer, Helena Kleeschulte und Caro Nuhn treten kürzer oder beendeten ganz ihre Handballkarriere. Dagegen rücken junge Spielerinnen wie Carolina Fetz und Hanne Ring in den Kader und tragen somit eine größere Rolle als in den letzten beiden Saisons. Das Trainerteam wird durch Caro Nuhn verstärkt. „Wir alle sind froh, Caro für uns gewonnen zu haben. Mit ihrer Erfahrung aus dem Jugendbereich und als ehemalige Spielerin können wir die junge Mannschaft auf das nächste Level heben.“, so Trainer Evgenij Edel. Das Durchschnittsalter des aktuellen Kaders liegt bei 23 Jahren. 

„Wir dürfen die Gastgeberinnen gerade in heimischer Halle nicht unterschätzen, die haben schon einige Teams überrascht. Vor allem dürfen wir uns nicht von der Niederlage der Koblenzerinnen in Sobernheim blenden lassen. Dort war Koblenz spielerisch stark, hat aber viel zu viel liegen gelassen. Wichtig ist, dass wir gut vorbereitet und fokussiert die Aufgabe an gehen, die Konzentration über die Spielzeit hochhalten und Vollgas geben. Das Spiel hat immer noch Derby-Charakter. Bei uns fällt Nina Lammersmann weiter aus, fraglich ist der Einsatz von Meike Grethen“, sagt Maouia.

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