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Spieltag 20./21. September 2025
Berichte
TV Bitburg - HV Vallendar II 38:30 (19:14)
Auch ohne ihre Routiniers Alex Sonnen, Flo Enders und Jan Lauer konnten die Eifelaner personell gut aufgestellt gegen die junge Mannschaft aus Vallendar ins Spiel gehen. Die Führung gab die Mannschaft nie aus der Hand, lag nach einem offenen Schlagabtausch mit 9:3 nach 10 Minuten in Führung und erst die Auszeit der Gäste stoppte den Lauf des Teams von Gastgebertrainer Kai Kinzig. Mit drei Treffern in Folge meldete sich das Team vom Rhein zunächst ins Spiel zurück (9:6/13.), ehe die Auszeit von Kinzig die Aufholjagd stoppte. In den Folgeminuten blieb es ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem die Gastgeber ihre Führung bis 11:9 (18.) verteidigten, dann vom 13:10 (20.) auf 16:10 (25.) wegzogen. Zur Pause hatte die Mannschaft den beruhigenden fünf Tore Vorsprung. Wer geglaubt hatte, dass die Gäste nach der Pause die Begegnung noch einmal spannend machen könnten, sah sich getäuscht. Die Eifelaner bestimmten das Spiel auch nach dem Wechsel, zogen über 25:17 (40.) auf 10 Tore beim 28:18 (46.) davon und hatten das Spiel entschieden. Die Mannschaft verwaltete jetzt ihre klare Führung über 33:25 (55.) feierte am Ende den in dieser Höhe nicht zu erwartenden 38:30 Heimspielerfolg und hatte in Martin Guldenkirch den Spieler des Spiels in ihre Reihen.
„Vallendar hätte ich schon stärker eingeschätzt, aber man weiß ja nie, wer da aus der ersten Mannschaft aushilft! Am Ende gewinnen wir in dieser Höhe sicher nicht erwartet, aber verdient. Wir sind gut gestartet, stellten eine robuste 5:1 Deckung und zeigten im Angriff die nötige Konsequenz. Nach der Auszeit von Vallendar haben wir dann aber die Spannung verloren und so kam der Gast immer wieder über den Kreis zum Abschluss. Doch wir hatten mit Flo Leisen einen starken Keeper! Mit einer defensiveren 6:0 haben wir dann nach dem Wechsel die Führung kontrolliert und heute haben alle ihre Leistung abgerufen“, lobte Kinzig.
Leisen- L. Hertz (2/1), Guldenkirch (13/4), Messerich, M. Hertz (2), Kaufmann (5), Kuhfeld (6), Föhr, N. Fabry (2), Schellen (6), Nelles
DJK/MJC Trier - HSG Kastellaun/Simmern II 23:27 (11:13)
Wenn man die Klasse halten will, muss man vor allem die Heimspiele gegen die Teams gewinnen, die auf Augenhöhe sind. Diese Binsenweisheit gilt für die Trierer MJC, die sich im Heimspiel gegen die noch sieglosen Hunsrücker knapp geschlagen geben mussten. Personell standen die Vorzeichen für das Team von Trainer Ralf Martin nicht gut, denn mit Kevin Mann und Kevin Schwiderski fehlten zwei wichtige Spieler. Dafür waren Philipp Müller und Henrik Haneke wieder im Kader! Ausgeglichen verliefen die Anfangsminuten in der Sporthalle Trier-West, ehe sich die Gastgeber mit 10:7 (16.) absetzten, doch gleich drei Treffer der Gäste in Folge kassierten und so blieb die Begegnung weiter über 10:10 (20.) bis zur Pause eigentlich ausgeglichen. Das Gästeteam von Trainer Max Wetstein knüpfte gleich nach dem Wechsel an die Leistung der letzten Minuten an, zog auf 11:15 (33.) davon und kontrollierte jetzt das Spiel über eine 13:18 (40.) bis 18:21 (47.) Führung. Es folgte die Auszeit der Gäste, die das Gastgeberteam nutzte, um sich bis auf 21:23 (56.) heranzukämpfen. Nach dem 22:24 Anschlusstreffer durch David Wild keimte das letzte Fünkchen Hoffnung bei den Gastgebern, doch Lewin Rickus sorgte mit zwei Treffern in Folge für die Entscheidung.
„Natürlich wollten wir das Spiel gewinnen, zumal wir mit den Gästen auf Augenhöhe waren. Die Mannschaft aus dem Hunsrück war personell sehr gut aufgestellt, hatten 16 Spieler auf der Bank! Für uns sah es bis zum 10:7 eigentlich gut aus, die Abwehr stand und im Angriff fanden wir die richtigen Lösungen. Doch dann konzentrierten wir uns nicht mehr auf uns, haderten mit Ball und Schiedsrichter! Statt das zu spielen, was wir uns vorgenommen hatten, lief es jetzt anders und wir scheiterten immer wieder am starken Gästetorwart Leon Kaltenmorgen! Wir haben es heute versäumt, über 60 Minuten eine konzentrierte Leistung abzurufen und nicht immer konnten wir das Tempo gehen, dass wir uns vorgenommen hatten. Ich will den Erfolg der Gäste nicht schmälern doch diese Niederlage hätte nicht sein müssen. Ich bin enttäuscht“, gab MJC Coach Ralf Martin zu.
Ganz anders sein Trainerkollege aus dem Hunsrück, Max Wetstein: „Ein Riesenkompliment an die Truppe, die mit voller Bank nach Trier angereist ist! Alle waren hochmotiviert und es war von der ersten Minute vor allem unserer Deckung anzumerken, dass sie heute den Sieg wollte. Aber auch die Trierer spielten eine starke Defensive. Doch den Unterschied machte heute unser Keeper Leon Kaltenmorgen, der viele Paraden zeigte und so kontrollierten wir die Führung. Am Ende wurde es noch einmal enger und in einem harten Kampf beider Teams setzten wir uns am Ende verdient durch“, freute sich Wetstein.
MJC: Lofi - Müller (9), Wild (3), Nikolai, Schmitt (1), Gillmann (1), Plausinaitis (5/4), Braun, Schreiber (1), Haneke (3)
HSG: L. Kaltenmorgen und Zirwes - Max Wetstein, Milan Wetstein, Hummes, Kraft (2), Schneiders, Rickus (6), Niklas Wetstein, Gewehr (3), Ponstein, Hoff, Michel Kaltenmorgen (7), Friedt (3), Adams (3), Haßley (3)
TuS Daun - TV Welling 35:27 (16:15)
Guter Start für die Gäste aus Welling in das Spiel gegen Daun! Noch keine Minute war gespielt, da führte das Gästeteam mit 0:2, hatte bis zum 4:5 (8.) die Nase vorne. Der an diesem Tag auffälligste und torgefährlichster Spieler der Gastgeber Jannis Willems brachte seine Mannschaft zur 7:5 Führung (12.). Es blieb in der Folge bis zur Halbzeit bei einer ein bis zwei Tore Führung der Eifelaner, die ihre knappe Führung mit in die Pause nahmen. Anders als zu Spielbeginn kam Daun jetzt besser aus der Kabine, legte zum 18:15 (32.) vor, doch Welling gab noch nicht auf. Die Mannschaft ließ sich auch vom fünf Tore Vorsprung der Dauner beim 25:20 (42.) nicht verunsichern, nahm die Auszeit, konnte aber nur noch beim 25:22 auf drei Tore verkürzen. Die Treffer von Jannis Willems, Pat Brümmer und Bassi Praeder zeigten dann beim 28:23 (48.) Wirkung beim Gast. Zudem nahm Trainer Lukas Illigen die Auszeit und seine Mannschaft setzte sich jetzt auf 33:25 (57.) deutlich ab, das Spiel war entschieden.
„Ausgeglichen verliefen die Anfangsminuten im Spiel, in dem auf beiden Seiten die Deckungsreihen überzeugten. So langsam aber fanden wir die richtigen Lösungen im Angriff und über die gesamte Spielzeit haben sich heute unsere Torhüter Maurice Rode und Mo Basibüyük ergänzt und das war aus meiner Sicht spielentscheidend! Welling kam immer wieder über den Kreis zu freien Würfen, die aber vielfach von unseren Keeper pariert wurden. Es war ein kampfbetontes aber immer faires Spiel, da sicher nicht einfach zu pfeifen war. Nach dem Wechsel versuchten es die Gäste aus Welling dann mit einer Manndeckung gegen Jannis, doch jetzt nutzten unsere Routiniers wie Pat Brümmer, Bassi Praeder und Ruslan Podriezov die Räume. Mit einfachen Abläufen kamen wir jetzt immer zu freien Würfen und so brachte die Manndeckung nicht den erhofften Erfolg! Den Gästen merkte man in der Schlussphase schon an, dass sie jetzt die Köpfe hängenließen, denn sie hatten sich schon was ausgerechnet. Am Ende war das Ergebnis deutlicher als der eigentliche Spielerlauf“, analysierte Dauns sportlicher Leiter Markus Willems.
Rode und Basibüyük - Wolff, Otto (6), Brümmer (4), Praeder (1), Wölwer, Podriezov (7) Binder (4), Gatzke, J. Willems (12/1), Meckelburg (1)
HSG Wittlich - HC Koblenz 37:31 (18:15)
Das Spitzenspiel der Liga hätte durchaus mehr Zuschauer verdient. „Es war das mit Abstand beste Spiel der Liga, das ich bislang selbst gesehen haben, entweder persönlich oder auf Video“, fand auch HSG Trainer Igor Domaschenko, der mit seinem Team nach drei Spieltagen weiter verlustpunktfrei an der Tabellenspitze „thront“. Es war ein Spiel auf Augenhöhe, das geprägt war von hohem Tempo auf beiden Seiten. Ab der 14. Minute schien Wittlich sich absetzen zu können, legte auf 12:9 (16.) vor, konnte aber die Führung bis zur Pause nicht weiter ausbauen. So blieb es auch nach dem Wechsel: bis 21:18 (35.) blieb der Vorsprung der Wittlich gleich, dann sorgten Nojus Könen und Kai Lißmann für den fünf Tore Abstand beim 23:18 (36.). In den Folgeminuten baute das Domaschenko Team die Führung noch weiter aus, schien beim 28:20 (42.) auf dem Weg, den Sack früh zumachen zu können, doch noch einmal stemmte sich Koblenz gegen die drohende Niederlage, verkürzte mit drei Toren in Folge und jetzt nahm Domaschenko beim 28:23 (45.) die Auszeit. Wittlichs „Gaolgetter“ Kai Lißmann sorgte mit seinen beiden Treffern in Folge für die Vorentscheidung 30:23 (47.). Zwar verkürzte der Gast, der nie aufsteckte, zum 34:29 (56.), doch die Messe in Wittlich war gelesen.
„Koblenz hat heute bewiesen, das es zum Favoritenkreis gerechnet werden muss! Für uns ein ganz wichtiges Spiel, das wir unbedingt gewinnen wollten! Bei den Gästen waren Kris Jünemann und Julian Vogt auf dem Spielbericht, doch Julian hat nicht gespielt! Wir zeigten eine ordentliche Angriffsleistung und auch die Abwehrleistung war heute erkennbar besser. Dennoch sind 31 Gegentreffer in heimischer Halle noch zu viel! Von Beginn an gingen beide Teams hohes Tempo, doch wir konnten sowohl vor der Pause als auch am Spielende noch zulegen und das war mit spielentscheidend. In diesen Phasen hat man gemerkt, dass bei Koblenz die Luft wegging. So kamen wir weiter über die erste und zweite Welle zu unseren Torefolgen, hatten dabei nur 7 technische Fehler im gesamten Spiel. Im Tor zeigte Björn Boinski mit 22 Paraden, vor allem gegen den Rückraum eine sehr starke Leistung und hielt damit über 40 Prozent der Bälle. Ich bin mit der Leistung des Teams insgesamt sehr zufrieden“, sagt Domaschenko.
Boinski und Henrich - Weber, Kirsch, Leyendecker (2), Illigen (4), Gierenz (8/3), Pietzonka, Lißmann (10), Jacoby (2), Schilz (3), Ewen, Könen (7)
HSG Hunsrück - TuS Weibern 42:15 (24:7)
Der Favoritenrolle gerecht wurde die HSG Hunsrück im Heimspiel gegen den Tus Weibern. Die Mannschaft von Trainer Florin Nicolae erwischte einen guten Start in die Begegnung, führte über 5:1 (9.) und bestimmte auch in der Folge das Geschehen auf dem Platz und war beim 14:4 (18.) auf dem Weg zum Kantersieg! Dem schnellen Spiel der Gastgeber hatte das Team aus der Eifel wenig entgegenzusetzen. Immer wieder bestrafte das Nicolae-Team die Gäste für ihre technischen Fehler mit ihrem Gegenstoß! Gästetrainer Tobi Arenz nahm beim 16:4 (20.) die Auszeit, wollte so den Lauf der Hunsrücker stoppen! Doch die Hunsrücker ließen nicht nach, bauten die Führung auf 20:5 (25.) aus und hatten damit das Spiel noch vor der Pause entschieden. Die zweite Hälfte stand weiter im Zeichen der Gastgeber, die jetzt die Ergebniskosmetik zuließen. Nach dem 34:11 (45.) zog das Nicolae Team dem in dieser Höhe nicht zu erwarteten Sieg entgegen.
"Der Gast war heute sehr dünn besetzt und nach 15 Minuten musste deren linker Rückraum verletzt raus. So spielten die Gäste jetzt ohne Auswechselspieler und das Spiel war nicht mehr als ein Training. Weder uns noch dem Gegner bringen solche Spiele etwas und es war wichtig, dass die Jungs die Konzentration dennoch über die Spielzeit hoch gehalten haben", lobte Nicolae.
Schenk Neu und Kaltenmorgen - Faust(10), Strauß (2), Klei (6), Schmidt (4), Schell (4), Conrath (4), Bach (1), Schmidt (2), Reuter (3), Schneider (4), Kessler (2)
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Vorberichte
TV Bitburg - HV Vallendar II
(Samstag, 17 Uhr, Edith-Stein Sporthalle)
Erneut bewies der TV Bitburg am vergangenen Wochenende, dass die Mannschaft von Trainer Kai Kinzig auch mit einem Rumpfteam noch in der Lage ist, in der Klasse mitzuhalten. Der Sieg bei den personell gut aufgestellten Gastgebern aus Kastellaun/Simmern war der gute Start in die neue Saison. Mit dem Gast aus Vallendar kommt die Regionalligareserve vom Rhein, die aufgrund der Tatsache, dass die Regionalligamannschaft fast zeitgleich spielt, sicher ohne Verstärkungen antreten wird.
„Auf uns kommt eine unbekannte Mannschaft zu, bei der ich allerdings per Video erkennen konnte, wo deren Stärken liegen. Junge Wilde umschreibt die Mannschaft passen, die mit einer dynamischen und aggressiven Deckung arbeiten und 5:1 spielen. Wir müssen gegen diese Deckungsformation aufpassen, dass wir nicht zu früh zugemacht werden, müssen die spielerischen Lösungen suchen. Aber auch die Gäste sind spielstark und so müssen wir der Abwehr früh stören, denn die spielen schon mit viel Übersicht. Das wird sicher eine Herausforderung für uns, sehen aber unseren Vorteil darin, dass der Gegner ohne Harz spielen muss. Bei uns werden Alex Sonnen und Tom Schackmann fehlen, fraglich ist noch der Einsatz von Jan Lauer“, verrät Bitburgs Trainer Kai Kinzig.
TuS Daun - TV Welling
(Samstag, 19 Uhr, Wehrbüschhalle)
Zufrieden dürften die Gäste mit ihrem bisherigen Saisonstart sein. Zuhause musste man sich in einer torreichen Begegnung dem Meisterschaftsanwärter aus Wittlich zwar geschlagen geben, konnte aber dann das Heimspiel gegen Handball Mülheim-Urmitz sicher gewinnen. Daun präsentiert sich nach dem klaren Auftakterfolg und der einwöchigen Spielpause erneut vor heimischem Publikum und dürfte auf einen selbstbewussten Gegner treffen.
„Nach unserem Auftaktsieg gegen die HSG Kastellaun Simmern II und einem spielfreien Wochenende steht nun unser zweites Heimspiel an. Zu Gast ist der TV Welling um Spielertrainer Kai Schäfer. Die Mannschaften kennen sich zum größten Teil aufgrund des Ligabetriebes, sowie diverser Vorbereitungsspiele in den vergangenen Jahren, in- und auswendig. Dreh- und Angelpunkt der Gäste ist immer noch Kai, der gleichzeitig einer der erfolgreichsten Torschützen ist. Seine Kreise gilt es einzuschränken, um das Spiel erfolgreich zu gestalten. Aber sich nur auf ihn zu konzentrieren, wäre ein Fehler, denn zum Beispiel mit Moritz Eis und Oussama Lajnef, gibt es weitere erfolgreiche Torschützen. Mit dem Saisonstart wird Welling sicherlich zufrieden sein. Gegen Mülheim/Urmitz gab es einen klaren 30:24 Heimsieg und bei der Niederlage in Wittlich konnte man trotzdem 38 Tore erzielen. Dementsprechend sind wir vorgewarnt und es wird auf eine gute Abwehrarbeit ankommen, um die Punkte in Daun zu behalten. Mit Lukas Mayer und Maic Zenner fehlen uns zwei Linksaußen definitiv. Luca Willems wird nach seiner Verletzung weiterhin nicht spielen können und hinter Matthis Ottos Einsatz steht noch ein Fragezeichen, wegen einer dienstlichen Veranstaltung. Darum werden Spieler aus der zweiten Mannschaft dazustoßen und ggf. findet sich noch die ein oder andere weitere Aushilfe. Wir erwarten ein schweres Spiel, da Welling, entgegen den letzten Jahren, schon zu Saisonbeginn gut in Form zu sein scheint und sich punktuell verstärkt hat. Für uns wird es auf eine gute Deckungsarbeit und die Torhüterleistung ankommen, um die Punkte in Daun zu behalten, bevor es dann nächste Woche zum ersten Auswärtsspiel nach Bad Ems geht“, sagt Dauns Co-Trainer Pat Brümmer.
DJK/MJC Trier - HSG Kastellaun/Simmern II
(Samstag, 19.30 Uhr, Trier-West)
Das Spiel der DJK/MJC Trier und der HSG Kastellaun/Simmern dürfte schon richtungsweisend werden. Vor allem für die Gäste aus dem Hunsrück, die mit viel Optimismus in die neue Saison gestartet sind, läuft es noch nicht rund. Klare Auswärtsniederlage in Daun und dann gegen ein Rumpfteam aus Bitburg vor heimischer Kulisse zwar die Steigerung, doch erneut ohne Zählbares. Beim Aufsteiger in Trier steht die Mannschaft mit Trainer Max Wetstein unter Druck. Für das Team von Trainer Ralf Martin, der in seinem Auftaktspiel gegen die Hunsrück HSG wichtige Stammspieler vermisste, muss es darum gehen, sich mit einem Heimsieg das nötige Selbstvertrauen für die Liga zu holen.
„Nach der HSG Hunsrück treffen wir jetzt auf ein Team, das auf unserer Wellenlänge funkt! Wir kennen das Team noch aus gemeinsamen Verbandsligazeiten und ich gehe davon aus, dass wir spielerisch und kämpferisch mit den Gästen auf Augenhöhe sind. Unser Ziel ist der Klassenerhalt und dafür müssen wir die Spiele zuhause gut gestalten. Nach zwei Niederlagen stehen die Gäste schon unter Druck und ich rechne mit einem spannenden Spiel auf das wir uns freuen. Aus einer gut stehenden Abwehr wollen wir mit viel Tempo nach vorne spielen und alles geben! Der Einsatz von Kevin Schwiderski ist derzeit fraglich, dafür aber sollte der erkrankte Henrik Haneke wieder dabei sein. Dazu gibt es noch das ein oder andere Fragezeichen, das aber nicht dazu führen darf, dass dies als Entschuldigung gelten kann. Alle die da sind, sind allemal gut genug, um die Leistung aus dem Hunsrück Spiel abzurufen und noch eine Schippe draufzulegen“, verlangt MJC Coach Ralf Martin.
„Wir stehen nach den beiden Niederlagen unter Druck! Dabei hätten wir beiden Spiele durchaus besser gestalten können, mental in Daun und spielerisch gegen Bitburg! Wir kennen Trier, obwohl sich die Mannschaft immer wieder mit Studenten verändert und ist deshalb für uns ein Überraschungspaket. Wir schauen nur auf uns, wollen die Entwicklung voranbringen und dabei vor allem die Abwehr festigen um zu schnellen Gegenstößen zu kommen Wir nehmen die Herausforderung in Trier an und sind komplett“, freut sich Gästetrainer Max Wetstein, für den am Wochenende alles möglich scheint.
HSG Wittlich - HC Koblenz
(Samstag, 20 Uhr, Berufsbildende Schule)
Nach dem Doppelspieltag der Wittlicher vergangene Woche geht es jetzt im Heimspiel gegen den HC Koblenz, die in ihrem Auftaktspiel den TuS Weibern mit einer deftigen Klatsche auf den Nachhauseweg schickten. Dabei überzeugte die Koblenzer Angriffsreihe genauso wie die Wittlicher Angreifer. Allerdings sieht Wittichs neuer Trainer Igor Domaschenko noch viel Arbeit vor sich, was die Abwehrarbeit seines Teams betrifft. Erkennbar muss sich das im Spiel gegen die Gäste vom Rhein ändern, sonst dürfte es erneut den offenen Schlagabtausch geben. Bei den blieb das Team unverändert zusammen – es gibt keine Abgänge, dafür konnten gleich 3 Neuzugängen gezielt gefunden werden: Mit Jan Stitz kam ein erfahrener Torwart vom HSV Rhein-Nette und mit Jonas Kaltenbach und Tom Ramb zwei weitere Neuzugänge, die beide von der TS Bendorf wechselten. Jonas ist torgefährlich und im Rückraum variabel einsetzbar. Tom wird den Rückraum verstärken und bringt eine starke handballerische Ausbildung mit. Er kann einem Spiel mit seiner Dynamik und seinem Tempo den nötigen Impuls geben.
„Ich konnte mir das Video vom letzten Spiel unseres Gegners gegen Weibern ansehen. Diese Koblenzer Mannschaft dürfen wir auf keinen Fall unterschätzen, die gehören sicher zum Favoritenkreis. Die Gäste haben einen breiten Kader, bei dem Kris Jünnemann am Wochenende fehlte, der immer für einige Treffer gut ist. Koblenz stellt eine gut organisierte offensiv arbeitende 6:0 Deckung. Leider verläuft die Vorbereitung auf das Spiel für uns nicht optimal, da einige Spieler in der Dienstagseinheit krankheitsbedingt fehlten. Am Donnerstag machen wir die Videoanalyse und ich hoffe, dass wir am Samstag personell gut aufgestellt sind. Wir müssen uns auf unsere Abwehrleistung konzentrieren. Wenn die stimmt, haben wir gute Karten“, glaubt Wittlichs Trainer Igor Domaschenko
HSG Hunsrück - TuS Weibern
(Sonntag, 17 Uhr, Hirtenfeldhalle)
Heimspielpremiere der neuen Saison für die HSG Hunsrück mit Trainer Florin Nicolae! Die Mannschaft empfängt nach dem klaren Auswärtserfolg beim Aufsteiger DJK/MJC Trier den Gast aus Weibern, der bislang zuhause gegen Bad Ems Remis spielte und sich dann in Koblenz deutlich geschlagen geben musste. Die Rollen vor dem Spiel sind klar verteilt: das Nicolae Team ist klarer Favorit und will mit dem ersten Heimspielsieg beginnen, die Festung Hirtenfeldhalle zu bauen.
„Nach dem Start in Trier kommt mit Weibern jetzt ein Team, dass es sicher dieses Jahr auch schwer haben wird. Positiv ist die Tatsache, dass wir gleich nach den Spielen immer auf die Videos zugreifen können und so eine bessere Vorbereitung für uns möglich ist. Zuhause werden wir besser aufgestellt sein: Colin Reuter, Jens Schneider und Luca Bach sind wieder dabei, haben damit eine bessere personelle Situation als beim Auftaktspiel. Wir müssen uns in diesem Spiel nur auf uns und unsere Leistung konzentrieren“, fordert Nicolae.
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