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Bericht

HSG Kastellaun/Simmern - HV Vallendar 33:32 (16:17)

Ohne Handball-Krimi scheint es die HSG Kastellaun/Simmern nicht zu machen! Nach den beiden unglücklichen, denkbar knappen Niederlagen meldet sich das Team von Trainer Mirza Cehajic gegen den Topfavoriten aus Vallendar eindrucksvoll zurück und schickt die Mannschaft vom Rhein mit einer ein Tore Niederlage auf den Nachhauseweg. Von Beginn sahen die Zuschauerinnen und Zuschauer einen Handballkrimi par excellence in der IGS Halle in Kastellaun. Es entwickelte sich ein hochspannendes Spiel, bei dem die Führung zunächst hin und her wechselten. Bis 2:3 (4.) hatten die Gäste die Nase vorne, dann wieder die Hunsrücker die über 4:3 (6.), dem Gast die Führung wieder überlassen mussten um nach dem 7:6 (11.) und der Auszeit der Gäste einen drei Tore Vorsprung herausarbeiteten. Doch nach dem 9:6 (13.) verteidigte das Cehajic Team die ein bis zwei Tore Führung, ehe Jan Röckendorf seine Mannschaft wieder auf drei Tore beim 13:10 (19.) in Führung warf. Der Vorsprung sollte aber keine Ruhe ins HSG Spiel bringen, im Gegenteil. Die Mannschaft wurde nachlässig, kassierte den 13:13 (22.) Ausgleich und jetzt musste Cehajic die Reißleine ziehen, die Auszeit nehmen. Kopf an Kopf ging es jetzt Richtung Halbzeitpause mit dem bessere Ende für die Gäste, die mit der 16:17 Führung in die Kabine gingen. 

Diese ein Tore Führung hatte nach dem Wechsel bis zum 19:20 (35.) Bestand, dann sorgten die Rückraumschützen Heinrich Löwen und Julian Mangold für die erneute Führung ihres Teams beim 21:20 (36.) und jetzt war es an den Gastgebern trotz Unterzahl diesen knappen Vorsprung bis zum 26.25 (44.) zu verteidigen. Als Neuzugang Josip Grbavac für den zwei Tore-Vorsprung sorgte, lag die Überraschung des Spieltages in der Luft. Dieser Vorsprung hielt bis zum 30:28 (53.) dann läuteten die Gäste mit dem Ausgleich den Endspurt im Handballkrimi ein. 33 Sekunden vor dem Ende war es erneut Grbavac, der nach der Auszeit von Cehajic mit seinem Treffer die Führung zum 33:32 erzielte. Die Auszeit der Gäste 26 Sekunden vor dem Ende blieb dann ohne zählbaren Erfolg. 

„Die Jungs haben das heute umgesetzt, was wir trainiert haben. Vallendar hat schon eine überragende Mannschaft und das Spiel war heute Werbung für den Handball in unserer Region! Heute waren Heinrich Löwen und Josip Grbavac die Matchwinner mit ihren Toren! Probleme hatten wir heute im Torhüterbereich, doch am Ende war es Luca Corbion, der den entscheidenden Ball der Vallendarer parierte und wir so die beiden Punkte gewinnen konnten“ freute sich Cehajic.

Korbion und Kötz - Faust, Löwen (9), Ott (2/1), K. Kötz, Mallmann (2), Michel, Mangold (5/4), Hassley (1), Grbavac (8), Schmitz Lahm, Friedrich (5), Grethen, Röckendorf (1)

 

 

Vorbericht

HSG Kastellaun/Simmern - HV Vallendar 

(Samstag, 20 Uhr, IGS Kastellaun)

Die Rollen vor dem Heimspiel der HSG Kastellaun/Simmern und dem Meisterschaftsfavoriten aus Vallendar sind klar verteilt. Dabei kommt dem Team von Gastgebertrainer Mirza Cehajic nicht mehr als die Außenseiterrolle zu! Zuletzt mussten sich die Hunsrücker zweimal in Folge mit nur einem Tor geschlagen geben. Das zeigt zum einen, dass das Cehajic Team in der Lage ist, jede Mannschaft in Kastellaun zu ärgern, zum anderen aber läuft man Gefahr, mit einer weiteren Niederlage in den Tabellenkeller abzurutschen. Die Gäste aus Vallendar eilen in dieser Saison von Sieg zu Sieg und stehen verlustpunkfrei an der Tabellenspitze. Gezielt haben sich die Gäste verstärkt: so kam der 19-jährige Ivan Petkov von ASBTP Nizza für den linken Rückraum, in dem er zusammen mit Torben Waldgenbach für Torgefahr sorgt. Von Bayer Dormagen wechselte der 31-jährige Joshua Reiland aus der 2. Bundesliga von Bayer Dormagen an den Mallendarer Berg und wird auf Linksaußen die Liga aufmischen. Im rechten Rückraum steht Jan Waldgenbach, der für seine Wurfgewalt bekannt ist und auf Bundesliga-Erfahrung zurückblickt sowie Neuzugang Dhia Turki, er aus dem französischen Oberhaus wechselte, für die Saison auf dem Feld. 

„Ein kleines Derby, in dem die Rollen klar verteilt sind. Vallendar hat sich in den letzten Jahren Schritt für Schritt entwickelt, haben sich diese Saison weiter personell verstärkt und sind für mich der einzige Meisterschaftskandidat. Sie werden ihren Weg in diesem Jahr in die 3. Liga gehen. Eine gut eingestellte Mannschaft, die eine überragende Saison spielt. Bei uns wird es darum gehen, dass wir uns die schlechte Phase in der ersten Hälfte des vorletzten Spiels und die schlechte Phase der zweiten Hälfte im letzten Spiel, nicht mehr leisten, wollen wir einigermaßen mithalten“, fordert HSG Coach Mirza Cehajic, der auf den gleichen Kader der letzten Woche zurückgreifen kann. 

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