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Spieltag 27./28. September 2025

Berichte

HV Vallendar II - DJK/MJC Trier 35:24 (20:11)


Chancenlos war die Trierer MJC im Spiel beim Mitaufsteiger Vallendar, der dem Team aus Trier in allen Belangen überlegen war. Nach nervösem Start auf beiden Seiten gelang es den Gastgebern, sich auf vier Tore zum 8:4 (13.) abzusetzen und verteidigte die Führung bis zum 12:8 (22.). in den Schlussminuten brannten die Gastgeber ein richtiges Feuerwerk ab, zogen mit dem 8:3 Zwischenspurt zu einer klaren Pausenführung davon.

 Auf Trierer Seite war in dieser Phase kein Aufbäumen zu sehen und so wurde die Mannschaft von Willi Oberbeck, der den in Urlaub befindlichen Trainer Ralf Martin vertrat, regelrecht überlaufen. Wer geglaubt hatte, dass jetzt nach dem Wechsel das Aufbäumen bei den Trierern zu sehen sein würde, sah sich schnell getäuscht. ES ging weiter im selben Trott: unverständliche technische Fehler luden die  Gastgeber zum Torewerfen ein. Die Torhüter der Trierer wurden ein ums andere Mal im Stich gelassen und so nahm die Klatsche ihren Lauf! Beim 26:16 (39.) stand die erste 10 Tore Führung der Gastgeber auf der Anzeigetafel und am Ende war es eine deprimierende Niederlage für den Trierer Aufsteiger. 

„Es was das gleiche Muster wie letzte Woche erkennbar. Nach einer guten Trainingswoche sind wir auch mit viel Selbstbewusstsein ins Spiel gegangen, mussten dabei kurzfristig auf Henrik Haneke aus privaten Gründen und auf Kevin Schwiderski verletzungsbedingt verzichten und damit waren die Alternativen im Rückraum gering. Anke an Nicklas Stroka, der uns aus der A-Jugend aushalf.  Knackpunkt war nach dem 11:8 die vergebene klare Chance, dann war es wie abgeschnitten. Technische Fehler und Fehlwürfe häuften sich und auch nach dem Wechsel fanden wir keine Einstellung in der Deckung. Wenigstens die Torhüter hatte ihre Normalform! Eigentlich haben wir ein erfahrenes Team, müssen aber endlich begreifen, dass in der Oberliga ein anderer Wind weht! Vallendar stellt keine Übermannschaft“, klagte MJC Co-Trainer Willi Oberbeck. 

Lofi und Löbke - Müller (6/1), Wild (3), Kern (1), Nicolai (1), Sroka (1), Gillmann (1), Plausinaitis (2/1), Wiemers (1), Braun (3), Mann (3), Schreiber (2)

TuS Weibern - HSG Wittlich 19:41 (8:19)

Kantersieg für die HSG Wittlich im Eifel-Derby beim TuS Weibern! Weibern war kein Maßstab für das Spitzenteam aus Wittlich! Schnell machten die Gäste klar, wer am Ende die Halle als klarer Sieger verlassen sollte. Über 2:6 (6.) setzte sich das Team von Trainer Igor Domaschenko kontinuierlich ab, war beim 3:11 (16.) und 8:19 zur Pause auf dem Weg zum Kantersieg! Wer geglaubt hatte, das Wittlich nach der Pause den berühmten Gang zurückschalten würde, sah sich schnell getäuscht. Der HSG Express rollte unaufhörlich auf den Kasten des TuS zu, zog über 11:27 (38.) in einem jetzt offenen Schlagabtausch und 15:33 (46.) war beim 18:38 (54.) der Klassenunterschied erkennbar.

„Die Jungs haben heute ein sauberes Spiel gezeigt mit nur fünf technischen Fehlern und einer Trefferquote von über 75 Prozent! Konzentriert war die Abwehrleistung von Beginn an und der Gastgeber war gegenüber den letzten Spielen personell wieder besser aufgestellt. Zudem hatte das Team einen starken Keeper, der allein 6 freie Paraden gegen Kai Lißmann hatte.  Die A-Jugendspieler haben heute ihre Einsatzzeiten bekommen und im Tor überzeugte Torge Henrich mit 11 Paraden! Ich bin zufrieden mit dem Spiel, das eine gute Vorbereitung für unser wichtigstes Spiel in der Vorrunde nächste Woche in Kleinich war. Zudem haben wir nach dem Spiel keine Verletzten“, freute sich der HSG Coach. 

Boinski und Henrich - Hamm (4), Weber, Kirsch, Leyendecker (5), Illigen (2), Gierenz (7), Pietzonka, Kranz, Lißmann (9/4), Jacoby (2), Schilz (1), Ewen (1), Könen (10).

HSG Kastellaun/Simmern II - HSG Hunsrück 23:24 (12:12)

Mit Spannung erwartet wurde das Hunsrück-Derby zwischen der Reserve der HSG Kastellaun/Simmern und der HSG Hunsrück, bei dem abzuwarten war, welches Team als Erstes seine Nerven in den Griff bekommen würde. Es entwickelte sich Von Beginn an eine torarme Begegnung, in de die Gastgeber ihren knappen ein bis zwei Tore Vorsprung bis um 19. Minute (6:8). Doch auch nach der Drei Tore Führung der Gäste, ließ sich die HSG Kastellaun/Simmern II nicht abschütteln, verlor auch nach der Auszeit der Gäste beim 9:9 (22.) nicht den Faden und blieb dran. Zur Pause stand ein leistungsgerechtes Remis auf der Anzeigetafel (12:12). Das Team von Gästetrainer Florin Nicolae fand besser in die zweite Hälfte und war beim 14:17 (40.) auf dem Weg, das Spiel zu kontrollieren. Doch die Gastgeber stemmten sich gegen die frühe Entscheidung, glichen beim 17:17 (46.) wieder aus und hielten das Spiel bis 23:23 (59.) völlig offen. Vier Sekunden vor dem Ende nahm Gastgebertrainer Max Wetstein die Auszeit und postwendend gelang Gästespieler Florian Schmidt der umjubelte Siegtreffer. 

„Schade, ich bin trotz der Niederlage mächtige stolz auf meine Jungs. Seit dem Dauner Spiel hat das Team eine enorme Entwicklung hingelegt und heute hatten wir ein Spitzenteam am Rande der Niederlage. Scheinbar kann meine Mannschaft jedes Spiel eine Schippe drauflegen. Was die Abwehr heute geleistet hat, ließ die 200 Zuschauer in der Halle jubeln. Am Ende fehlte uns einfach noch die Cleverness, doch wenn es so weitergeht, haben wir gute Karten im Abstiegskampf“, sagte Gastgebertrainer Max Wetstein, der die Kritik an den unverständlichen Entscheidungen seines Trainerkollegen teilt. 

„Wir haben unnötig hart gekämpft! Am Ende aber ein verdienter Sieg für meine Mannschaft. Wir hatten uns für dieses Spiel einiges vorgenommen, dass aber nicht umgesetzt. Uns fehlte der Druck aus dem Rückraum und hier sind wir viel zu viel parallel gegangen. Die Entscheidungen der Schiedsrichter waren für beide Seiten kaum nachvollziehbar und nicht zu verstehen! Wir haben letztlich viel zu viele freie Chancen von Aussen und aus der Nahwurfzone liegen lassen und uns so das Leben selbst schwer gemacht. Die Abwehr war in Ordnung, im Angriff können wir das besser“, meinte Gästetrainer Florin Nicolae. 

HSG K/S: L. Kaltenmorgen - M. Wetstein (1), Hummes, Kraft (1), Schneiders (4/1), Rickus, N. Wetstein, Gewehr (2), Ponstein (4/2), Hoff, M. Kaltenmorgen (4), Friedt (1), Adams (4), Hild, Zirwes, Haßley (2)

HSG H: Schenk, Kaltenmorgen und Neu  - Faust (1), Strauß (4/4), Klei (1), Schmidt (2), Schell (3), Conrath (3/1), Bach (2), Schmidt (6), Radics, Schneider (1), Kessler (1),  Reuter, 

 

Vorberichte

TuS Weibern - HSG Wittlich (Samstag, 19.30 Uhr, Robert Wolff Halle)

Nach dem ungefährdeten Erfolg im Spitzenspiel gegen den HC Koblenz trifft die Mannschaft von Trainer Igor Domaschenko am Samstagabend in der Eifel auf den TuS Weibern. Anders als beim Domaschenko Team dürften die Ziele von TuS Coach Tobi Arenz definiert sein. Für die Gastgeber kann es nur darum gehen, sich schnell ins gesicherte Mittelfeld abzusetzen, für die Gäste zählt nur ein Sieg, will man keine unliebsame Überraschung im Titelkampf erleben. 

„Ich habe Weibern gegen Bad Ems im Eröffnungsspiel der Saison beobachtet und mir das Video des Spiels der Mannschaft gegen Koblenz angesehen. Es zeigt sich, dass Weibern sich auswärts schwerer tut, als zuhause. Aber sind zählen nicht zu den Favoriten in der Liga! Vor allem konditionell konnte die Mannschaft mit zunehmender Spieldauer gegen Koblenz nicht mithalten und unterlag so deutlich! Wir bereiten uns gut auf dieses Spiel vor. Leider bin ich aus gesundheitlichen Gründen am Dienstag nicht im Training, das übernimmt mein Co-Trainer Kai Lißmann. Tim Gierenz konnte aus Erkältungsgründen nicht trainieren, ich hoffe, dass er bis zum Wochenende wieder fit ist und uns ebenso helfen kann wie Simon Ewen im Rückraum. Letzte Woche hat auch unsere ehemalige Jugendspieler Julius Jacoby eine starke Leistung gegen Koblenz gezeigt. In Weibern wollen wir vor allem beweisen, dass wir uns Schritt für Schritt in der Abwehr verbessern“, sagt HSG Coach Igor Domaschenko

TV Welling - TV Bitburg 

da Bitburg keine spielfähige Mannschaft hat, soll das Spiel verlegt werden

 

HV Vallendar II - DJK/MJC Trier (Samstag, 19.30 Uhr, Konrad Adenauer Halle)

Das Duell der Aufsteiger wird richtungsweisend sein! Die Gastgeber sicherten sich im Derby beim Handball Mülheim Urmitz zwei wichtige Auswärtspunkte und erwarten jetzt im ersten Heimspiel der Saison, den Mitaufsteiger aus Trier. Für die Mannschaft von Trainer Ralf Martin muss es langsam darum gehen, die ersten Punkte der Saison einzufahren, sonst „hechelt“ man früh den Nichtabstiegsrängen hinterher und bekanntlich zählen die Punkte gegen die Teams, mit denen man sich auf Augenhöhe sieht, doppelt.

„In der ersten Trainingseinheit am Montag haben wir uns nochmals über das Spiel gegen Kastellaun/Simmern unterhalten und uns ist bewusst, dass man ein Spiel nicht gewinnen kann, wenn man 15 Torchancen nicht verwertet. Das soll keinesfalls die Leistung der Hunsrücker schmälern. Die Abwehr hat in dem Spiel eigentlich gut gestanden, doch im Angriff muss die Mannschaft begreifen, dass in der Oberliga die Leistung der meisten Torhüter besser ist, als die in der Verbandsliga. Wir treffen in Vallendar auf einen Gastgeber, der einen guten und schnellen Handball spielt und da die Regionalligamannschaft der Vallendarer fast zeitgleich in Kastellaun antritt, dürften auch keine Ergänzungsspieler aus dem Regionalligakader bei unseren Gastgebern auflaufen! Die Tatsache, dass wir Vallendar mit Harz spielen, kommt uns nicht entgegen. Wir konzentrieren uns aber auf unser Leistungsvermögen und wollen die zwei verlorenen Punkte des letzten Wochenendes wieder zurückgewinnen. Die Karten dafür stehen gut, wenn wir aus der stabilen Abwehr in unser schnelles Umschaltspiel finden und dann konsequent unsere Chancen verwerten. Verletzt wird Kevin Schwiederski fehlen, dazu Leon Schmitt aus beruflichen und Max Wiemers aus Urlaubsgründen. Auch ich werde in Urlaub sein und so wird Willi Oberbeck die Mannschaft am Samstag coachen“, verrät MJC Coach Ralf Martin.

TV Bad Ems - TuS Daun 

da Daun keine spielfähige Mannschaft hatte, wurde die Begegnung kurzfristig verlegt: 

"Wir danken Bad Ems herzlich für die Zustimmung und entschuldigendes für den kurzfristigen Verlegungsantrag", so Dauns sportlicher Leiter Markus Willems
 

HSG Kastellaun/Simmern II - HSG Hunsrück (Sonntag, 17 Uhr, IGS Kastellaun)

Mit Spannung erwartet wird das Hunsrück-Derby zwischen der HSG Kastellaun/Simmern II und dem Meisterschaftsanwärter HSG Hunsrück. Zuletzt konnte sich das Gastgeberteam von Trainer Max Wetstein genug Selbstvertrauen mit dem Auswärtsspiel beim Aufsteiger in Trier holen und wird die Begegnung gegen das Team von Gästetrainer Florin Niolae selbstbewusst und ohne Druck angehen. Wetstein weiß, dass die Punkte im Kampf ums Mittelfeld in anderen Spielen gewonnen werden müssen. Anders die Situation für die Gäste, die in dieser Saison offenbar mehr Konkurrenten im Titelkampf zu fürchten haben und sich deshalb keinen Ausrutscher leisten dürfen. 

„Wer ist nicht heiß bei einem Derby? Es geht darum die Emotionen in den Griff zu bekommen und wir gehen als Außenseiter in dieses Spiel, haben nichts zu verlieren. Dazu haben wir gut das letztjährige Spiel in Erinnerung, als wir den Gästen einen Punkt abluxen konnten. Meine Jungs haben da gesehen, was möglich ist.  Aber wichtig ist für uns, dass wir die Abwehr und Torhüterleistung aus dem MJC Spiel abrufen und im Angriff Akzente setzen. Wenn uns das gelingt, ist am Sonntag durchaus was drin! Wichtig ist aber auch, dass wir uns weiter Selbstvertrauen holen für die wichtige Spiele gegen die Mitabstiegskandidaten. Stand jetzt sind wir vollzählig“, verrät Gastgebertrainer Max Wetstein.

„Das Derby zwischen den beiden Vereinen ist immer etwas Besonderes, vor allem für die Spieler! Eigentlich sollte ein Unterschied zwischen den beiden Teams da sein, doch in einem solchen Derby ist der nicht immer gleich erkennbar. Den Gastgeber unterschätzen wir auf keinen Fall, müssen es aber schaffen, die Emotionen in den Griff zu bekommen. Stand jetzt können wir in derzeitiger Bestbesetzung auflaufen“, verrät Gästetrainer Florin Nicolae.

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