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Spieltag 21./22. Februar 2026

Berichte

TuS Daun - TuS Weibern 26:18 (10:8)

Mit dem Sieg im Eifel-Derby gegen Weibern sichert sich die Mannschaft von Lukas Illigen den Mittelfeldplatz und kann jetzt der Restsaison gelassener entgegensehen. Vor allem in der ersten Hälfte tat sich das Gastgeberteam schwer, konterte die 0:2 Führung der Gäste (3.) mit vier Treffern in Folge zum 4:2 (10.) verpasste dann aber das Momentum, die Führung weiter auszubauen. So blieb die Begegnung über 6:5 (20.) trotz ständiger ein bis zwei Tore Führung der Illigen-Truppe spannend und zur Pause führte Daun mit lediglich zwei Toren. Erst nach dem 11:9 (32.) platze der Knoten im Dauner Spiel und in dieser Phase war es vor allem Jannis Willems, der mit seinen Treffern für die klare 16:10 Führung der Hausherren (38.) sorgte. Diesen Vorsprung verteidigte der TuS bis 20:14 (49.), es folgte die Auszeit von Illigen, nach der die Mannschaft die klare Führung über 24:16 (57.) ins Ziel brachte. 

„Wichtiger und letztlich ungefährdeter Heimsieg gegen Weibern. Wie erhofft war unser Kader deutlich breiter aufgestellt als zuletzt gegen Koblenz, auch wenn einige Spieler angeschlagen waren. Im Spielverlauf zeigte sich jedoch, dass diese besseren Wechselmöglichkeiten ausschlaggebend für den Sieg sein würden.  Das Spiel begann zerfahren und war geprägt von vielen Fehlwürfen und teils nicht nachvollziehbaren Schiedsrichterentscheidungen auf beiden Seiten. So erhielt Luca Willems, in einem insgesamt fairen Spiel, schon früh seine zweite 2-Minuten Zeitstrafen, so dass wir ihn vorerst nicht mehr in der Abwehr einsetzen wollten. Oliver Binder sah in der 20. Minute wegen eines „Allerweltfouls“ die Rote Karte. Ich selber, konnte auch aufgrund einer, zu Beginn des Spiels erlittenen Wadenverletzung nicht mehr eingesetzt werden und so war Coach Lukas Illigen schon früh zu einigen Umstellungen gezwungen, die alle Spieler konzentriert umsetzten. Igor Rahn, Maic Zenner und Thinh Hoang Tran bespielten die Außenpositionen sehr stark und Konny Meckelburg erarbeitete sich einige Chancen am Kreis. Großes Lob an unserer Youngster Oskar Hemmerden, der aufgrund der Ausfälle gestern fast das komplette Spiel zum Einsatz kam und seine Sache in Angriff und Abwehr wirklich sehr gut machte.  Bis zur Halbzeit blieb es spannend, aber dann setzte sich die größere Routine und die besseren Wechselalternativen durch. Vor allem Bassi Praeder, Jannis Willems und Matthis Otto kamen durch gewohnte Abläufe zu Torerfolgen und Ruslan Prdriezov, verlieh der Abwehr in der 2. Halbzeit mehr Stabilität durch gewonnene 1:1 Aktionen. Den Gästen merkte man den Kräfteverschleiß mit zunehmender Spieldauer an und so steuerten wir über ein 11:8 nach der Pause, über 16:10 in 38. Minute und dem 23:15 in der 52. Minute einem sicheren Heimsieg entgegen“, berichtet Pat Brümmer, Co-Trainer des TuS Daun.

Rode - Tran (1), L. Willems, Otto (4), Binder, J. Willems (9/2), Zenner (4), Brümmer, Praeder (3), Hemmerden, Podriezov, Meckelburg (3), Rahn (2)

Handball Mülheim-Urmitz - HSG Wittlich 32:37 (13:17)

Die HSG Wittlich nimmt auch die Auswärtshürde bei Handball Mülheim Urmitz II und steuert weiter klaren Meisterkurs! Trotz des Rumpfteams kamen die Wittlicher gut in die Begegnung, erwischten die Gastgeber eiskalt und lagen nach 6 Minuten mit 0:5 in Führung. Diese fünf Tore Führung verteidigte die Mannschaft von Trainer Igor Domaschenko gegen eine jetzt aufgewachte Gastgebermannschaft über 3:8 (12.) bis zum 6:11 (17.). Doch weiter absetzen konnte sich der Meisterschaftsfavorit nicht und demzufolge kam die Auszeit von Domaschenko in der 18. Minute und die führte letztlich dazu, dass seine Mannschaft den Vorsprung auf 7:13 (21.) ausbaute. In der Folge lief wenig im Gästespiel zusammen und die Fehler der Gäste bestrafte die junge Mannschaft von Handball Mülheim Urmitz, verkürzte auf 10;14 (25.), doch dann sorgten Nojus Koenen und Julius Jacoby wieder für einen beruhigenden 6 Tore Vorsprung beim 10:16 (27.), doch die Gastgeber verkürzten bis zum Seitenwechsel erneut auf vier Tore zum 13:17! Die Führung verteidigte der Meisterschaftsfavorit nach dem Wechsel bis 17:22 (37.), doch dann drohte das Spiel zugunsten der Hausherren zu kippen. Bis 20:22 (39.) kämpften sich die Gastgeber heran, ehe Wittlich für die erneute vier Tore Führung zum 20:24 (41.) sorgte und jetzt nahmen die Gastgeber die Auszeit. Die aber spielte Domaschenko in die Karten, dessen Mannschaft auf 21:27 (44.) davonzog und jetzt auf dem Weg war, das Spiel vorzeitig zu entscheiden. Doch noch gab sich das Team von Handball Mülheim-Urmitz nicht geschlagen, kämpfte sich über 24:28 (47.) heran um die Gäste dann erneut auf 24:31 (52.) nach drei Toren in Folge ziehe zu lassen. Die Begegnung war jetzt entschieden, der Rest Ergebniskosmeitk.

„Es war ein Arbeitssieg, mehr nicht!“, brachte es Wittlichs Trainer Igor Domaschenko auf den Punkt! Am Ende der ersten Hälfte häuften sich unsere technischen Fehler, doch wir standen gut in der Abwehr. Nach dem Wechsel zollten wir unserer schmalen Bank Tribut, da auch Tim Gierenz nicht eingesetzt werden konnte. Der Rest der Mannschaft, der fast durchspiele musste, zeigte Charakter gegen eine gut im Angriff spielende Gastgebermannschaft. Nach dem Wechsel führten wir zwischenzeitlich deutlich, kassierten aber einige Zeitstrafen und das nutzten die Gastgeber. Mit der Abwehrleistung nach dem Wechsel bin ich nicht zufrieden, doch letztlich zählt nur der Sieg gegen einen Gastgeber, der auf Linksaußen und am Kreis seine stärksten Akteure hatte. Ich hoffe, nur, dass wir bald wieder personell besser aufgestellt sind“ sagt der Wittlicher Coach. 

Boinski (3) und Henrich - Hamm, Leyendecker (4), Illigen (4), Lißmann (7), Jacoby (5), Gierenz, Koenen (11/4), Theisen (3).

TV Bitburg - HC Koblenz 29:33 (17:17)

Bis Mitte der zweiten Hälfte hielten die Bitburger das Spiel gegen den Tabellenzweiten aus Koblenz offen und lieferten den Favoriten ein Spiel auf Augenhöhe. Ersatzgeschwächt traten die Gastgeber an: so fehlten neben Rückraumspieler Jan Lauer der verletzte Jan Kaufmann. Überraschend bestimmten die Gastgeber lange Zeit das Geschehen und nach dem 6:2 (8.) Start der Eifelaner sah es beim 12:6 (15.) nicht gut für den Titelanwärter vom Rhein aus. Die Auszeit der Gäste kam zum richtigen Zeitpunkt, denn ab jetzt fanden die Gäste zu ihrem Spiel, kämpften sich auf 13:12 (22.) heran und gingen mit einem 17:17 Remis in die Kabine. Lasse Scherhag brachte die Gäste nach dem Wechsel erstmals in Führung und jetzt blieb es ein Spiel auf Augenhöhe bei wechselnden Führungen bis zum 20:20 (34.)! Mit vier Toren in Folge schienen die Gäste jetzt auf dem Weg, das Spiel endlich in den Griff zu bekommen. Bitburg nahm die Auszeit beim 20:24 (39.), hielt das Spiel auch nach der Auszeit der Gäste beim 23:27 (48.) bis dahin hoffen. Die vier Tore Führung verteidigte die Gästemannschaft bis 27:31 (56.) und es folgte die letzte Auszeit der Bitburger. Mit dem Treffer von Jakob Manns zum 27:32 war dann die Entscheidung gefallen.

„Ein qualitativ gutes Spiel von beiden Seiten! In den entscheidenden Momenten haben wir uns selbst geschlagen, da die Abstimmung nicht passte oder wir uns den einen oder anderen Fehlpass zu viel leisteten und zudem freie Chancen nicht verwerteten. Koblenz war heute sicher schlagbar, am Anfang waren wir ja auch deutlich weg! Dann aber haben wir wechseln müssen und haben in unterschiedlichen Konstellation gespielt“, sagte Bitburgs Martin Guldenkirch.

Leisen - L. Hertz (4), Guldenkirch (6/1), Messerich, M. Hertz (2), Enders (2), Sonnen (2), Kuhfeld (5), Fabry (4), Dright, Schellen (2), Föhr (1), Weidner (1)

HSG Hunsrück - HV Vallendar II 36:27 (16:13)

Einen Start-Ziel Sieg feierte das Team von Trainer Florin Nicolae gegen den Tabellenfünften aus Vallendar! Doch es wurde ein zähes Unterfangen für die Hunsrücker, die in der ersten Hälfte sich beim 5:2 (9.) erstmals mit drei Toren absetzten, aber das Spiel nicht so richtig bestimmten. Die Gäste hielten das Spiel über 9:7 (20.) und 11:10 (23.) offen, glichen erstmals beim 12.12 (28.) aus, doch dann waren es die Gastgeber, die eine drei Tore Führung mit in die Pause nahmen. Wer dann gehofft hatte, dass es nach dem Wechsel besser im Spiel der Nicolae-Truppe laufen sollte, sah sich getäuscht. Vieles blieb Stückwerk und so es bis zum 19:17 (36.) denkbar knapp. Die beiden Tore von Manuel Scholl sollten dann für den beruhigenden vier Tore-Vorsprung sorgen, der nach dem 23:19 (45.) dann vorentscheiden auf 26:19 (47.) ausgebaut wurde. Die Auszeit der Gäste sorgte dafür, dass die Mannschaft bis 32:25 (55.) den Abstand halten konnte, doch in den Schlussminuten bauten die Hunsrücker ihre Führung kontinuierlich weiter aus.

„Am Ende war es deutlich, doch es waren wieder zwei verschiedene Gesichter der Mannschaft. In der ersten und Anfang der zweiten Hälfte hatten wir kein Selbstvertrauen, die Unsicherheit war deutlich zu sehen. Dann aber kamen wir nach dem Wechsel endlich mit Selbstvertrauen ins Spiel, hatten dann den Spielfluß und das muss einfach deutlich länger werden. Die Gäste waren nicht komplett, hatten dennoch eine gute Mannschaft und das zeigt auch der Tabellenplatz. Von jeder Position torgefährlich und dazu kämpferisch stark. Doch wenn unsere Abwehr gutstand, haben wir auch gegen die gut stoßenden Angreifer die Bälle abgefangen und kamen ins Spiel über die erste und zweite Welle“, resümierte HSG Coach Florin Nicolae. 

Schenk und Neu - Faust (1), Strauß (1/1), Klei (4), Schmidt, Schell (8), Conrath (3), Bach (1), Mende (1), Schmidt (3), Reuter (2), Schneider (6), Kessler (5), Pusceddu (1)

HSG Kastellaun/Simmern II - TV Welling 37:29 (22:15)

Mit Spannung hatten die Verantwortlichen und die Mannschaft diesem Spiel gegen Welling entgegengefiebert. Das Spiel sollte richtungsweisend für die Restsaison sein. Die Gäste kamen besser ins Spiel, führten 0:2 (2.) und verteidigten in der Folge den ein bis zwei Tore Vorsprung bis zum 6:7 (9.). Die Auszeit von Gastgebertrainer Max Wetstein kam zum richtigen Zeitpunkt! Über 10:7 (13.) war das Spiel gedreht und jetzt baute ie Mannschaft ihre Führung, vor allem durch den schnellen Lewin Rickus auf 14:8 (16.) aus, schien über 18:11 (23.) und der klaren Pausenführung einem sicheren Heimspielerfolg entgegenzugehen. Das Wetstein Team verteidigte nach dem Wechsel die klare Führung, konnte sich aber nicht mehr deutlicher absetzen. Über 28:20 (40) und 32:25 (50.) blieb es beim deutlichen Vorsprung, der bis zum Spielende auf der Anzeigetafel stand. 

„Mega wichtiger Sieg für unsere Mannschaft. Die Jungs waren von Beginn an topmotiviert und es entwickelte sich eine torreiche, ausgeglichene Anfangsphase, in der unsere Abwehr keinen Zugriff bekam. Die Gäste lebten von ihren starken Rückraumspielern, allen voran Kai Schäfer, dessen Erfahrung deutlich zu sehen war. Wir haben nach der Auszeit vor allem den Mittelblock unserer Abwehr umgestellt, hatten in Lewin Rickus den herausragenden Spieler, der jeden Fehler der Gäste bestrafte oder die Pässe von unserem Torwart Leon Kaltenmogen sicher im Gäste Kasten unterbrachte. Das zeigen die 15 Tore! Neben ihm war Leon im Tor der gewohnt starke Rückhalt und Jan Röckendorf, der uns heute wieder aushalf und Michael Kaltenmorgen waren bei uns in dieser 4er Achse entscheidend. Sie führten die Mannschaft zum souveränen Sieg“, lobte Trainer Max Wetstein. 

Max Wetstein, Milan Wetstein (3), Hummes, Kraft, Niklas Wetstein, Gewehr (1), Brand, Röckendorf (5/1), Hoff (1), Michel Kaltenmorgen (6), Friedt (1), Adams (2), Bottlender (1), Haßley (2), Rickes (15/1)

DJK/MJC Trier - TV Bad Ems 36:36 (19:12)

Haarscharf schrammt die MJC Trier an der Überraschung des Spieltages vorbei! Es sollte nicht sein! Knapp zwei Minuten vor dem Ende führten die Trierer überraschend mit 36:34 gegen den Tabellendritten aus Bad Ems, schafften es nicht, die Führung über die Zeit zu bringen und kassierten mit dem Schlusspfiff per Siebenmeter den Ausgleich! Dabei lief es von Beginn an überraschend gut für die Trierer, die nach einer ausgeglichenen Anfangsphase das Spiel bestimmten und über 5: 5 (8.) auf 11:7 (16.) vorlegten und eine verunsicherte Gästemannschaft zur Auszeit zwangen! Unbeeindruckt zeigte sich das Martin Team in der Folge baute die Führung weiter aus, lag beim 17:11 (27.) deutlich vorne und brachte eine sieben Tore Führung in die Kabine. Auch nach dem Wechsel lief es gut für die Gastgeber, die ihre Führung weiter über 21:13 (34.) und 28:21 (43.) behaupteten. Doch der Mannschaft war mit zunehmender Spieldauer jetzt anzumerken, dass ihr die Luft ausging. Tor um Tor kämpfte sich Bad Ems heran, war beim 31:29 (54.) in Schlagdistanz, doch bis zum 36:34 hatte das Martin Team die Nase vorne. Am Ende reichte es „nur“ zum Punkt!

„Hätte mir jemand vor dem Spiel gesagt, dass wir einen Punkt gewinnen, hätte ich das sofort angenommen. Es wurde letztlich, sieht man die zwei Hälften, ein gerechtes Remis, bei dem wir aber letztlich den Punkt verschenkt haben. Wir spielten eine sehr gute erste Halbzeit, hatten einen überragenden Christian Lofi im Tor und erzielten im Angriff 19 Tore. Vor allem Philipp Müller, unser Linkshänder setzte immer wieder Akzente. Nach dem Wechsel nahm Bad Ems Philipp in Manndeckung, haben das aber im Angriff beim 5:5 gut gemacht. In der Abwehr sind dann 24 Gegentore in der zweiten Hälfte einfach zu viel. Bad Ems spielte im Angriff mit 7:6, machte das gut und dennoch müssen 36 erzielte Tore zuhause für den Sieg reichen. Kein Vorwurf an meine Mannschaft, zumal wir unsere Rückraumspieler Philipp Müller und David Wild nach der Pause verletzungsbedingt kurzzeitig schonen mussten. Heute hatten meine Jungs den Sieg verdient, doch auf diese Leistung bauen wir auf. Letztlich war es die fehlende Kondition, die uns den Sieg kostete“, gab MJC Trainer Ralf Martin zu. 

Lofi und Löbke - Müller (10), Wild (2), kern, Nicolai, Plausinaitis (10/8), Braun (2), Sroka (1), Bohl (2), Mann (6), Schreiber (3)

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Vorberichte

TV Bitburg - HC Koblenz 

(Samstag, 17 Uhr, Edith Stein Sporthalle)

Noch glimmt beim Gast aus Koblenz das Fünkchen Hoffnung, am Ende der HSG Wittlich den Titel streitig machen zu können. Die Gäste liegen derzeit drei Punkte hinter dem Team von Wittlichs Trainer Igor Domaschenko, die restlichen Teams dürften nichts mehr mit dem Titelrennen zu tun zu haben. Deshalb werden sich die Bitburger auf einen hochmotivierten Gast einstellen müssen, der alles daransetzen wird, die Punkte aus Bitburg zu entführen. Schwankend sind derzeit die Leistungen der Eifelaner, die bereits im Hinspiel eine klare, torreiche 41:34 Niederlage einstecken mussten. Entscheidend wird sicherlich wieder die Frage sein, in welcher personellen Besetzung die Bitburger auflaufen können. 

„Mit dem HC Koblenz kommt eine Mannschaft, die klar favorisiert ist. Für uns wird es schwer, hier etwas Zählbares in der heimischen Halle zu behalten, zumal mit Jan Kaufmann ein Pfeiler unserer Abwehr ausfallen wird. Seine Verletzung hat sich als Meniskusriss herausgestellt und er fällt für die Restsaison aus. Bislang stehen uns für Samstag ein Torwart und sieben Feldspieler zur Verfügung. Bei uns müsste schon alles passen und bei Koblenz einiges schieflaufen. Doch wir versuchen, zumindest das Tempo so lange wie möglich hochzuhalten“, sagt Bitburgs Trainer Kai Kinzig. 

TuS Daun - TuS Weibern 

(Samstag, 17.15 Uhr, Wehrbüschhalle)

Mit 23:28 entführte die Dauner Mannschaft Mitte Oktober beide Punkte aus der Eifel und nun kommt es zum Rückspiel in Daun. Die Gastgeber liegen derzeit auf Platz 8, gefolgt von Weibern, die noch nicht auch aus der abstiegsgefährdeten Zone den wichtigen Schritt Richtung Klassenerhalt gemacht haben.  Als Tabellenvorletzter läuft das Team von Trainer Tobi Arenz Gefahr, die Liga verlassen zu müssen. Daun hatte zuletzt massive personelle Probleme und man darf gespannt sein, wie sich das Lazarett des Teams von Trainer Lukas Illigen gelichtet hat. Die personellen Voraussetzungen für die Gastgeber könnten besser sein, denn mit Ruslan Podriezov (verletzt) und Torwart Mo Basibüyük fallen zwei wichtige Spieler aus. 

"Nach der Karnevalspause erwarten wir den Tabellenvorletzten TuS Weibern am Samstag zum frühen Spiel bereits um 17.15 Uhr in der Wehrbüschhalle. Im Laufe dieser Trainingswoche fehlen noch ein paar Spieler urlaubs- und krankheitsbedingt, aber ich habe die Hoffnung, dass sich das Lazarett zum Wochenende hin lichtet und wir mit einem deutlich stärkeren Kader als zuletzt in Koblenz auflaufen können. Das Spiel gegen Weibern ist das Erste von drei verbleibenden Heimspielen, die wir unbedingt gewinnen wollen. Auch wenn mit Ruslan und Mo zwei Leistungsträger sicher ausfallen, nehmen wir die Favoritenrollen an und alles andere als ein Heimsieg wäre eine Enttäuschung für uns. Dementsprechend werden wir alles daran setzen, die Punkte in Daun zu behalten", sagt Dauns Co-Trainer Pat Brümmer.

HSG Hunsrück - HV Vallendar II

 (Samstag, 17.30 Uhr, Schulsporthalle Sohren)

Einige Probleme hatte die Hunsrücker Mannschaft, um Mitte Oktober mit 30:28 die Oberhand zu behalten. Zuletzt hat das Team von Trainer Florin Nicolae eine derbe Packung im Spitzenspiel bei Wittlich einstecken müssen und hat jetzt vor heimischer Kulisse etwas gutzumachen. Es steht fest, dass die Nicolae Mannschaft ihren Vorjahrestitel nicht verteidigen wird und man darf gespannt sein, was am Ende für die Hunsrücker „rausspringen“ wird. Der momentane vierte Tabellenplatz erfüllt sicher nicht die Erwartungen der Hunsrück Verantwortlichen. 

„Das wird sicher ein knappes Spiel, in dem wir aber zuhause zeigen wollen, dass wir es besser können, als unser Tabellenplatz es aussagt. Vallendar spielt aus Aufsteiger eine gute Saison, hat zuhause jede Mannschaft vor Probleme gestellt und auch auswärts hat das Team gute Ergebnisse vorzuweisen. Wir müssen auf unser Spiel konzentriert sein, haben trotz der Fastnachtspause trainiert, wenn auch mit weniger Spielern. Fehlen wird Luis Radics aufgrund seiner Zahnprobleme, dazu haben wir noch einige kranke Spieler, deren Einsatz sich am Freitag entscheiden wird“, verrät HSG Coach Florin Nicolae. 

HSG Kastellaun/Simmern II - TV Welling

 (Samstag, 17.45 Uhr, Regionalschule Simmern)

Wenn nicht jetzt, wann dann? Unter diesem Motto wird die Reserve der HSG Kastellaun/Simmern die Begegnung gegen den Tabellennachbarn aus Welling angehen. IM Hinspiel entführte das Team von Trainer Max Wetstein mit 25:29 beide Punkte will den Erfolg im Rückspiel wiederholen. Damit könnte die Mannschaft Welling in der Tabelle überholen, hätte auch den direkten Vergleich gewonnen und käme dem Saisonziel Klassenerhalt ein gutes Stück näher. 

"Der Abstiegskampf hat bei uns oberste Prämisse! Wir haben uns nach der Winterpause hohe Ziele gesetzt, knapp in Bitburg verloren, dann das wichtige Spiel gegen Trier gewonnen, waren da in einer guten Verfassung. Die einvernehmliche Verlegung des Spiels bei der HSG Hunsrück und die Fastnachtspause müssen dazu führen, dass wir gleich wieder in die Spur zurückfinden und die Punkte in heimischer Halle behalten. Dabei ist es besonders wichtig, das wir an die Abwehrleistung aus dem Trierer Spiel anknüpfen und ich bin zuversichtlich, dass uns das gelingt! Personell stehen hinter Lewin Rickus, Moritz Schneiders und Luca Gewehr noch Fragezeichen aufgrund ihrer Verletzungen", verrät HSG Coach Max Wetstein.

DJK/MJC Trier - TV Bad Ems

 (Samstag, 19.30 Uhr, Trier West Sporthalle)

Das wird ein hartes Stück Arbeit für die Mannschaft von Trainer Ralf Martin, die mit Bad Ems auf den Tabellendritten der Liga trifft. Doch man verbindet nach dem 28:28 positive Erinnerungen an das Hinspiel und hat im Rückspiel als Tabellenletzter nichts zu verlieren, kann beruhigt aufspielen und wird alles daransetzen, für die Überraschung des Spieltages zu sorgen. 

"Bad Ems spielt mit dem jungen Team einen schnellen Handball, ausgehend von einer guten Abwehr. Nach einer guten Leistung haben wir im Hinspiel verdient einen Punkt mitgenommen und hier die wohl stärkste Leistung neben dem Spiel gegen Bitburg gezeigt. Es wird jetzt schwieriger werden, zumal uns die Alternativen im Rückraum bis Ende der Saison fehlen werden. So versuchen wir aus einer guten Abwehr und einer guten Torhüterleistung ein schnelles Spiel zu machen. Die Stimmung ist weiterhin gut und wir versuchen den einen oder anderen Punkt zu gewinnen", hofft Trainer Ralf Martin. 

Handball Mülheim-Urmitz - HSG Wittlich

(Sonntag, 17 Uhr, Peter Häring Halle)

Klaren Meisterschaftskurs steuert die HSG Wittlich und geht nach dem 39:27 Hinspiel Erfolg als Favorit in das Rückspiel. Nach dem klaren Erfolg im Spitzenspiel gegen die Hunsrück HSG muss das Team von Trainer Igor Domaschenko die Euphorie mit in das Rückspiel nehmen, um mit einem weiteren Erfolg die Tür zur Meisterschaft ein Stück weiter aufzustoßen.  Doch HSG Coach Igor Domaschenko warnt davor, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen:

"Das wird sicher ein anderes Spiel als im Hinspiel. DIe junge Mannschaft aus Mülheim-Urmitz hat uns im Hinspiel lange gefordert, ging unser Tempo von Beginn an mit. Doch letztlich  hatten wir in den entscheidenden Momenten mehr zuzusetzen und kamen zum klaren Sieg. Die bisherigen Ergebnisse der Gastgeber zeigen, dass die Mannschaft durchaus in der Lage ist, auch höher eingeschätzte Teams in der Liga zu schlagen. Zuletzt bewiesen die Mülheim-Urmitzer das gegen die HSG Hunsrück. Auch die zuletzt knappe NIederlage gegen Koblenz sind Warnung genug für uns! Wir hatten über Fastnacht eine Pause, bereiten uns aber ab Dienstag mit drei Trainingseinheiten auf den Gegner vor. Dabei hoffe ich, dass wir bis auf die Langzeitverletzten alle Spieler an Bord haben werden", sagt Domaschenko. 

 

 

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