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Wochenende 14./15. März 2026

Berichte

DJK St. Matthias - HSG Hunsrück II 47:41 (24:21)

Die DJK St. Matthias sorgt für die Überraschung des Spieltalges und schickt den Tabellendritten aus dem Hunsrück geschlagen auf den Nachhauseweg. Im Hinspiel konnte sich das Hunsrücker Team mit Trainer Frank Staskewitz noch deutlich durchsetzen, doch im Rückspiel gaben die Südstädter aus Trier den Ton an. Es war der Tag der offenen Türen in der Alfons Steinbach Halle und am Ende feierten die Gastgeber mit ihrem Trainer Tobias Ernzerhoff nach einem Tore Festival den verdienten Sieg. Bis zur 25. Minute lieferten sich beide Teams bei ständiger Führung der Mattheiser Mannschaft ein Spiel auf Augenhöhe, dann gelang dem Ernzerhoff Team, vom 20:19 (26.) die drei Tore Führung zur Pause. Der offene Schlagabtausch ging nach dem Wechsel weiter! Bis 32:29 (42.) war der Spielausgang noch völlig offen und über 39:34 (51.) und der Auszeit der Gastgeber war das Spiel beim 43:36 in der 54. Minute entschieden. 

„Eine super Leistung der Mannschaft. Vor der Saison hätte ich nie geglaubt, dass wir einmal 47 Tore in einem Spiel erzielen! Trotz der 41 Tore haben wir gut verteidigt, hatten vor allem die beiden gefährlichsten Rückraumwerfer der Gäste im Griff. Vorne ist uns heute einfach alles gelungen und wir haben konsequent abgeschlossen. Ein sehr faires Spiel unter der guten Leitung von Schieri Michael Thomas“, lobte DJK Coach Tobias Ernzerhoff.

„Eine katastrophale Abwehrleistung meiner Mannschaft über die gesamte Spielzeit. Wir hatten nie Zugriff auf das Angriffsspiel der Trierer und waren nicht in der Lage das zu unterbinden. Mit der Angriffsleistung von uns können wir zufrieden sein, aber wir haben es nicht verstanden, unser Tor zu verteidigen und so verlieren wir zu Recht“, meinte HSG Coach Frank Staskewitz. 

DJK:  Meyer - Neumann (6/1), Siemens-Schäfer (12), van Wersch (4), Seiler (3), Thomas (9), Michels (7), Hennecken, Morin (4/3), Lange (2)

HSG: Winter und Schmidt - Görzen, Röhrig (12/4), Kley (1), Stürmer (15), Döpp (1), Schmidt, Dietrich (1), Schmidgal (1), Feder (2/1), Schell (2), Wedertz (1), Albright (5)

HSC Schweich - HSG Römerwall 29:32 (20:18)

Hin und her wechselten die knappen Führungen zwischen beiden Teams und erst beim 9:7 (14.) hatte Schweich erstmals die Nase mit zwei Treffern vorne. Auch nach dem Ausgleich der Gäste, gelang es dem Rosch Team nicht, sich weiter abzusetzen und so blieb das Spiel bis 18:16 (28,) offen und nach der Auszeit der Gäste gelang dem Rosch-Team die erste die Tore Führung, die aber nicht ganz in die Halbzeit gerettet wurde. Schweich verteidigte die Führung auch nach dem Wiederanpfiff, ehe den Gästen nach dem 21:20 (35.) mit fünf Treffern in Folge zum 21:25 (42.) die Vorentscheidung gelang und beim 25:31 (56.) war die Messe endgültig gelesen, der Rest Ergebniskosmetik!

„Obwohl uns heute zwei starke Abwehrspieler fehlten, waren wir personell gut aufgestellt. Es war ein lange Zeit ausgeglichen geführtes Spiel, das aber sehr hektisch war und von vielen Zeitstrafen geprägt wurde. Auf jeden Fall ein umkämpftes Spiel. Leider haben wir Ende der ersten Hälfte Daniel Rohr mit einer schweren Fußverletzung verloren und daran hatten wir zu kauen! Römerwall zog auf drei bis vier Tore davon, doch wir haben gut dagegengehalten gegen eine Mannschaft, die zu Recht an der Tabellenspitze steht, da sie im Rückraum sehr gut besetzt sind. Sie haben verdient gewonnen, wir hätten es aber enger gestalten können“, gab HSC Coach Mücke Rosch zu. 

Koras - Manikowski (1), Quary (1), Müller (5), Thielen, Feller, Wagner (1), Elbet, Nerling, Rosch (3), Lamberti, Backes (7<9, Rohr, Karrenbauer (11/3)

HSC Igel - HSV Rhein Nette 25:27 (13:13)

Ohne ihren etatmäßigen Torwart Simon Stein musste Igel im Spiel gegen den Tabellensechsten aus Andernach, den man im Hinspiel noch mit 10 Toren schlagen konnte auskommen! Im Rückspiel setzte es die unerwartete Niederlage! Von Beginn an verlief die Begegnung mit leichten Vorteilen für die Gäste ausgeglichen. Über 1:3 (6.) fand der Rhein-Vertreter gut ins Spiel und zwang HSC Trainerin beim 3:6 (11.) zur frühen ersten Auszeit. Es lief zwar in der Folge besser für Igel, doch es reichte nur zum 8:8 (19.) Ausgleich, die Führung wollte einfach nicht gelingen. Zur Pause ein leistungsgerechtes Remis. Auc nach dem Wechsel blieb es das Kopf an Kopf Rennen, in dem Igel erstmals beim 15:14 (35.) durch Moritz Kesseler in Führung ging. Diese knappe Führung verteidigte das Zrnec Team bis 19:18 (43.), musste dann drei Treffer in Folge der Andernacher einstecken und lief jetzt nach dem 19:22 (48.) und einer erneuten Auszeit dem Vorsprung der Gäste hinterher, die das Spiel beim 20:24 (52.) scheinbar entschieden hatten. Doch jetzt zeigte Igel sein Kämpferherz, glich nach vier Treffern in Folge zum 24:24 (57.) aus, konnte aber das Momentum nicht nutzen und so war es an den Andernachern sich bis auf zwei Tore abzusetzen und diese knappe Führung über die Zeit zu bringen.

„Wir sind heute überhaupt nicht ins Spiel gekommen und haben uns über die gesamten 60 Minuten schwergetan. Mit einer Wurfquote von nur 30 % kann man auf diesem Niveau kein Spiel gewinnen. Insgesamt war unsere Leistung heute einfach nicht gut genug. Ich bin daher sehr enttäuscht von dem, was wir heute gezeigt haben“, so Igels Trainerin Maja Zrnec.

Kalt und Schmitz - Jager, Kesseler (2), Pütz (1), Steinmetz (2), Schmitt (2), Fusenig (5/2), Werdel (2), Meier-Vucenovic (1), Hecker (2), Humm, Schallert (5)

SV Gerolstein - TS Bendorf 36:32 (21:14)

Früh setzte sich das Gastgeberteam ab, führte beim 9:3 (12.) deutlich, baute die Führung sogar auf 11:4 (15.) aus. Den Gästen gelang es, in den Folgeminuten sich auf 14:10 (23.) heranzukämpfen und folgerichtig kam die Auszeit von SVG Coach Nico Weber. Der „Lauf“ der Bendorfer war gestoppt und die Eifelaner kamen über 16:10 (24.) zur 6 Tore Führung und jetzt verteidigte das Team bei hohem Tempo diese Führung bis zur Pause. Bis 24:18 (37.) lief das Uhrwerk der Gastgeber rund, doch dann kam Sand ins Getriebe und wie zuletzt verlor die Mannschaft ihren Rhythmus. Das bestraften die Gäste, kämpfte sich auf 29:26 (48.) heran, ehe sich die Weber-Schützlinge wieder fingen und nach dem 33:30 (53.) für die Entscheidung sorgten, als sie mit drei Treffern in Folge zum 36:20 (58.) den Deckel drauf machten. 

„Eine souveräne Schiedsrichterleistung von Ernst Ebert, der ein faires Spiel unauffällig leitete. Wir sind heute hohes Tempo gegangen mit vielen Angriffen, haben das Spiel aber in der Abwehr gewonnen. Vor der Halbzeit war unser Tempo noch höher, hatten dabei auch wenig technische Fehler. Nach dem Wechsel haben wir das Tempo etwas rausgenommen, da unser Kader heute nicht komplett war. So fehlte unter anderem Fabian Hammann mit einer Fußverletzung. Wieder kam der Hänger bei uns im Spiel, doch dieses Mal haben wir uns zum Glück gefangen und die Abwehr wieder stabilisiert, dazu im Angriff wieder die Verantwortung übernommen“, lobte SVG Spielertrainer Nico Weber. 

Schlösser und Zabrowski - Schlösser, L. Rosch (4), T. Rosch (3), Wolf (14/5), Pilsner, Servatius, Waldorf (9), Vissers (1), Treitges, Ludwig Ermeling (1), Hell (4), Mörsch.

TuS Fortuna Saarburg - SV Untermosel 32:24 (13:9)

Die Saarburger Fortuna gewinnt das vier Punktespiel gegen den Tabellenletzten Untermosel und dürfte damit die Liga geschafft haben! Das Team von Trainer Keven Ponton belohnt sich mit dem Sieg für die in den letzten Wochen ansteigende Form und bestätigt das mit dem Sieg. Nach ausgeglichenen Anfangsminuten gelang es den Saarburgern, sich nach dem 5:6 (17.) mit fünf Toren in Folge auf 10:6 (23.) abzusetzen und jetzt die Führung bis zur Pause zu verteidigen. Es blieb nach dem Wechsel ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem die Ponton Mannschaft aber nie Gefahr lief, das Spiel aus der Hand zu geben. Über 20:14 (40.) und 26:18 (48.) steuerte die Mannschaft auf ihren wichtigen Heimspielerfolg zu, mit dem der Klassenerhalt gesichert ist.  

„Wir hatten Probleme ins Spiel zu finden, vor allem in der Abwehr! Nach der Auszeit haben wir dann das umgesetzt, was ich vorgegeben hatte. Es entwickelte sich eine regelrechte Abwehrschlacht, im Angriff machten wir wenig technische Fehler, zeigten jetzt eine super Leistung und wollten die Sieg heute mehr als die Gäste. Ali Krämer leitete ein faires Spiel souverän“, lobte TuS Coach Keven Ponton. 

Greif und Barth - Lorth (2), D. Moske, Finke (7), Eberhardt (3), Musick (2), Schmitt (1), Hoffmann (2), Klotzbücher (1), Schmitt (5), Rüger (3), Jürgens (6)

 

Vorberichte

Den kommenden Spieltag tippt Frank Staskewitz, Trainer der HSG Hunsrück II:

DJK St. Matthias - HSG Hunsrück II 

(Samstag, 18 Uhr, Alfons Steinbach Halle)

Die Trierer haben in den letzten Spielen einige wichtige Punkte einsammeln können und haben sicherlich eine gute Phase. Wir hingegen haben am vergangenen Spieltag nicht unser bestes Spiel zeigen können, daher erwarte ich eine passende Reaktion meiner Mannschaft und dementsprechend auch einen Auswärtssieg für uns. 

TuS Fortuna Saarburg - SV Untermosel 

(Samstag, 19.30 Uhr, Sporthalle Beurig)

Das Kellerduell wird vermutlich ein sehr spannendes und knappes Spiel. Für beide Mannschaften geht es darum die Saison nicht als Tabellenletzter abzuschließen. Auf Grund des Heimvorteils gehe ich von einem sehr knappen Sieg für Saarburg aus.

HSC Igel - HSV Rhein-Nette

 (Samstag, 19.30 Uhr, Turnhalle)

Nach den mir bekannten Auftritten der HSV Rhein-Nette in fremden Hallen wird dies ein ungefährdeter Sieg für Igel.

SV Gerolstein - TS Bendorf

 (Samstag, 19.30 Uhr, Grundschule)

Da Bendorf zu den Mannschaften mit dem breitesten Kader in der Liga gehört, werden sie in der Lage sein das Tempospiel der Gerolsteiner mitzugehen. Zusätzlich stellt Bendorf eine starke Defensive, daher wird das Spiel von der Auswärtsmannschaft gewonnen werden.

HSC Schweich - HSG Römerwall

 (Samstag, 20 Uhr, Stefan Andres Halle)

Die Schweicher zeigen diese Saison schwankende Leistung, sind aber auf jeden Fall immer wieder für eine Überraschung gut. Dennoch schätze ich, dass die sehr konstant spielenden Gäste sich durchsetzen werden und den möglichen Aufstieg nicht mehr aus der Hand geben werden.

 

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