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HSG Kastellaun/Simmern - SG Zweibrücken 37:31 (19:14)

350 Zuschauer bildeten die tolle Kulisse beim Heimspielsieg der HSG Kastellaun/Simmern über den Tabellenzweiten aus Zweibrücken. Mit dem Sieg sorgt das Team von Trainer Mirza Cehajic für eine Vorentscheidung im Titelkampf und leistet dem Tabellenführer aus Vallendar Schützenhilfe. 

Mit dem Sieg wird die HSG ihrem Ruf als „Wundertüte“ gerecht, die nach der Niederlage beim Tabellenvorletzten in Saulheim erneut zeigt, zu was die Mannschaft in der Lage ist, wenn die Einstellung stimmt! Auch gegen den Tabellenführer Vallendar stellten die Hunsrücker das unter Beweis und damit bestätigte sich die Aussage von Cehajic, dass seine Mannschaft eigentlich besser ist, als ihr momentaner Tabellenplatz 5! 

„Zweibrücken steht auf Platz 2, wo wir eigentlich hingehören, doch die spielen einfach konstanter als wir! Wenn unsere Einstellung zum 100 Prozent stimmt, gibt es keine Mannschaft in der Liga, die uns schlagen kann! Das war heute überragend, vor allem was Luca Korbion gehalten hat und wie treffsicher heute Julian Mangold und Kilian Kötze waren. Dazu ein Nico Hassley, der heute sein wohl bestes Saisonspiel gezeigt hat. Ein überragender Tag der Mannschaft, die heute jeden Gegner hier geschlagen hätte“, so der euphorische HSG Coach.  

Unterstützt von den Rängen wurde es ein Start- Ziel Sieg der Hunsrücker, die von Beginn an die Nase vorne hatten und immer wieder die richtigen Lösungen im Angriff fanden. So verteidigte das Cehajic Team die Führung über 6:3 (11.) bis zur Auszeit der Gäste beim 9:6 (15.) und ließ sich auch davon nicht beeindrucken. Mit zunehmender Spieldauer gelang es den Gastgebern, ihre Führung weiter auszubauen und bis zur Pause mit fünf Toren einen klaren Vorsprung mit in die Kabine zu nehmen. Zweibrücken steckte aber nie auf, kämpfte sich nach dem Wechsel auf 20:17 (33.) heran, doch näher kamen die Saarpfälzer nicht heran, im Gegenteil! Das Spiel war entschieden, als die Gastgeber ihre Führung vom 31:27 (52.) nach zwei Toren von Neuzugang Josip Grbavac auf 33.27 (56.) ausgebaut hatten. Auch die Zeitstrafe steckten die Hausherrn gu weg und am Ende wurde es der umjubelte Heimsieg.

Kötz und Korbion - Maric, Löwen, Ott, Kötz (9), Mallmann (1), Michel, Mangold (10), Hassley (5), Grbavac (7/2), Lahm, Friedrich (3), Röckendorf (1)

 

HSG Kastellaun/Simmern - SG Zweibrücken 

(Samstag, 20 Uhr, IGS Kastellaun)

Jetzt hat die Mannschaft von Trainer Mirza Cehajic vor heimischer Kulisse etwas gutzumachen. Völlig überraschend mussten sich die Hunsrücker am letzten Wochenende nach einer schwachen Vorstellung in Saulheim beim Tabellenvorletzten geschlagen geben, waren neben Offenbach die bislang einzige Mannschaft, die sich den Saulheimern geschlagen geben musste. Jetzt kommt mit der SG Zweibrücken der Meisterschaftsanwärter neben dem HV Vallendar und gerade gegen die Spitzenteams beweisen die Hunsrücker immer wieder, dass sie ins obere Tabellendrittel der Klasse gehören. Vorausgesetzt die Einstellung zum Gegner stimmt und man nimmt die Mannschaften nicht auf die leichte Schulter. Tut man das nicht, ist man in der Lage Spitzenteams wie Vallendar zu schlagen und auch gegen Zweibrücken war man Ende Oktober in der Saarpfalz lange an einer Überraschung dran, musste sich am Ende aber 24:21 geschlagen geben. 

Doch die Gastgeber stehen unter Zugzwang, kassierten vergangenen Samstag bei Handball Mülheim-Urmitz eine Niederlage, die sie im Kampf um den Titel mächtig unter Druck setzt. So liegt man derzeit zwei Punkte hinter Tabellenführer Vallendar und jeder weitere Punktverlust käme einer Vorentscheidung im Titelkampf gleich.

„Sicher haben beide Teams am Samstag etwas gutzumachen, doch der Druck liegt eindeutig bei den Gästen. Verliert die Mannschaft bei uns, ist die Meisterschaft zugunsten von Vallendar gelaufen. Sieht man den Restspielplan, spricht vieles für die Rheinländer! Was wir in Saulheim nicht geschafft haben, wollen wir dieses Mal besser machen, vor allem die Chancenverwertung muss erheblich besser werden, obwohl Saulheim zwei wirklich gute Torhüter im Kasten hatte. Vor allem auf den Spielmacher der Gäste, Nils Wöschler müssen wir aufpassen. Doch auch in Zweibrücken haben wir ein gutes Spiel gezeigt, mussten uns erst in den letzten fünf Minuten geschlagen geben. Am Samstag spielen wir wieder in Simmern und ich hoffe, dass sich keiner diesen Handball-Leckerbissen entgehen lassen wird“, sagt der HSG Coach Mirza Cehajic, der auch im kommenden Jahr weitermachen wird. Sein Co-Trainer Jan Röckendorf legt eine Pause ein, dafür wird Ben Stemann als Co-Trainer Cehajic zur Seite stehen.

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