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HSG Wittlich - HSG DJK Marpingen-Alsweiler 32:29 (19:14)
Für die Überraschung des Spieltages sorgte die Wittlicher Mannschaft mit dem Sieg über den Tabellenzweiten und Meisterschaftsaspiranten Marpingen-Alsweiler, dessen Traum vom Gewinn der Meisterschaft jetzt endgültig ausgeträumt ist. Wittlich stellt mit dem Sieg seine Heimspielstärke unter Beweis, muss den Sieg aber teuer bezahlen, denn mit Niki Packmohr schied der Kopf und die Spielmacherin der Eifelanerinnen mit einer wohl schweren Knieverletzung aus. Es bleibt abzuwarten, wie schwer die Verletzung von Packmohr sein wird. Beide Teams lieferten sich von Beginn an ein Spiel auf Augenhöhe, in dem die Gäste bis zum 8:9 (13.) die Nase vorne hatten, dann mit einem 6:0 Lauf das Spiel in den Griff bekamen und sich klar auf 14:9 (21.) absetzten. Zu diesem Zeitpunkt war Anna Schönhofen auf Wittlicher Seite bereits nach zwei Zeitstrafen vorbelastet und so musste HSG Trainerin Esther Herrmann Angriff und Abwehr wechseln. Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Niki Packmohr übernahm Nina Czanik die Rolle der Spielgestalterin und löste ihre Aufgabe sehr gut. Wittlich verteidigte die Führung bis zur Pause, musste nach dem Wechsel die Saarländerinnen wieder auf vier Tore beim 21:17 (37.) herankommen lassen und so nahm Herrmann die Auszeit und die sollte sich bezahlt machen. Ihre Mannschaft setzte sich bis 25:18 (41.) deutlich ab, doch noch gaben sich die Gäste nicht geschlagen. Es blieb ein Auf und Ab im Spiel, in dem die Gäste sich wieder auf vier Tore beim 26:22 (48.) herankämpften, Wittlich sich wieder auf sieben Tore beim 29:22 (51.) absetzte und Marpingen-Alsweiler sich erneut bis auf 30:26 (56.) herankämpfte. Mit der Auszeit von Herrmann und dem Tor von Sara-Maxima Hees zum 31:2 6 war das Spiel dann endgültig entschieden.
„Heute waren wir die bessere Mannschaft und haben die Vorgabe, eine Mannschaft von der Tabellenspitze zuhause zu schlagen, umgesetzt. Wir haben heute gezeigt, dass wir das zuhause können, mussten aber den Sieg bitter erkaufen. Niki Packmohr zog sich eine vermutlich schwere Knieverletzung zu und wir können nur hoffen, dass es doch nicht so schlimm ist. Sie konnte nicht mehr eingesetzt werden und wir mussten umstellen, zeigten dennoch im Angriff in der ersten Hälfe eine starke Leistung. Dazu haben wir gut verteidigt, mussten früh auf Angriff Abwehrwechsel umstellen, als Anna die zweite Zeitstrafe kassierte. Doch auch weiterhin fanden wir gute Lösungen im Angriff. Deutlich schwerer wurde es im zweiten Spielabschnitt, da uns dann doch der Kopf auf dem Feld fehlte! Die Abwehr stellten wir auf 6:0 um und haben phasenweise gut verteidigt. Dazu hatten wir eine gewohnt starke Alex Irmgartz im Tor. Wir haben auch damit gerechnet, dass Marpingen auf 7:6 Angriff umstellt, doch das war dann doch schwer zu verteidigen. Im Angriff haben wir phasenweise den Kopf verloren, die Bälle hergeschenkt und den Zug zum Tor vermissen lassen. Dadurch wurde es wieder enger und die Begegnung hätte kippen können. Doch in der entscheidenden Phase haben die Spielerinnen dann Verantwortung übernommen und wichtige Tore erzielt, allen voran Michele Meier, aber auch Nina Czanik. Mit dem Auftritt des Teams war ich heute zufrieden, doch warten wir ab, wie teuer der Sieg mit der Verletzung erkauft war“, so die HSG Trainerin.
Irmgartz (1) und Scharfbillig - Eiden (1), Krämer, Meier (11), Hees (3), Schönhofen (2), Packmohr (2), Clever, Czanik (7), Lieser (2), Feiten, Teusch (3).
TSG Mainz-Bretzenheim II - HSG Hunsrück 27:20 (17:5)
Da wäre mehr für die Hunsrückerinnen drin gewesen. Am Ende musste sich die Mannschaft nach einer indisponierten Anfangsphase klar geschlagen geben.
Zwei unterschiedliche Halbzeiten prägten das Spiel am Freitagabend zwischen der HSG Hunsrück und der TSG Bretzenheim. Einen rabenschwarzen Abend erwischte die HSG Hunsrück beim Tabellendritten in Bretzenheim, zumindest über lange Strecken der ersten Halbzeit! Mit 11:1 legten die Gastgeberinnen den Grundstein für ihren Heimspielerfolg und hatten das Spiel damit in der 18. Minute entschieden. Emma Lesch gelang erst in der 11. Minute beim Stand vom 5:0 und nach der frühen Auszeit von Trainer Maouia Ben Maoui der erste Treffer zum 5:1, ehe die Gastgeberinnen ihre Führung bis 11:1 (18.) ausbauten und zu diesem Zeitpunkt das Spiel schon entschieden hatten. Nichts lief im Spiel der Hunsrückerinnen zusammen, die nach 18 Minuten zu ihrem zweiten Treffer durch Jule Kappes beim 11:2 kamen! Nach dem 15:3 (25.) gelang den Hunsrückerinnen eine ausgeglichene Schlussphase der ersten Hälfte zum 17:5! Die Pause kam zum richtigen Zeitpunkt und Trainer Maouia Ben Maouia hatte wohl die richtigen Worte gefunden, denn sein Team kam wie ausgewechselt aus der Kabine, zwang mit einem 4:0 Lauf zum 17:10 (39.) die Gastgeberinnen zur Auszeit, doch die Aufholjagd der Hunsrückerinnen kam viel zu spät. Ausgeglichen der Verlauf der nächsten Minuten, ehe die Zeitstrafe gegen die Gäste dazu führte, dass Bretzenheim vom 20:14 (49.) den Vorsprung weiter verteidigen konnte und über 22:15 (52.) für die nächste Auszeit der Hunsrückerinnen sorgte. Doch näher als 6 Tore kam das Maouia Team an die Gasteberinnen nicht mehr heran, die über 23:17 (54.) dem letztlich ungefährdeten Sieg entgegenzogen, zumal die Gastgeberinnen die Überzahl nach der Zeitstrafe gegen die Hunsrückerinnen nutzten. Zur Ergebniskosmetik kamen die Gäste mit drei Treffern in Folge zum 26:20 (60.), ehe die Gastgeberinnen ihren 27:20 Erfolg manifestierten.
Mit dem Hunsrück-Derby am kommenden Wochenende in Sobernheim und im letzten Heimspiel am letzten März Wochenende gegen die Gastgeberinnen von heute, hat das Maouia Team die Chance, sich zumindest Platz 6 in der Abschlusstabelle zu sichern.
„Unsere Trefferquote in der ersten Hälfte war eine Katastrophe. Immer wieder scheiterten wir nach gut herausgespielten Chancen an der zweitliga-erfahrenen Torfrau der Gastgeberinnen. Unsere Abwehr hat gut gekämpft, doch was wir an Chancen liegen lassen, war einfach zu viel. Dazu kassierten wir 7 Gegenstoßtore im ersten Spielabschnitt. Die zweite Hälfte sah dann viel besser aus! Jetzt trafen wir besser, waren im Abschluss konsequenter und hatten einen noch stärkeren Abwehrverband als im ersten Spielabschnitt. Wenn es uns gelingt, zwei gleichwertig gute Halbzeiten zu spielen, haben wir im Rückspiel durchaus eine Chance“, meint der HSG Coach.
Gerken und Schmitz - Mohebzada, Schieke (4), Kappes (3), Rolinger (2), Gräber (5), Wagner, Lesch (2), Lammersmann, Faust (2), Grethen (1), Longen (1), Molz.
TSG Mainz-Bretzenheim II - HSG Hunsrück
(Freitag, 20 Uhr, IGS Bretzenheim)
Nach der Auswärtsniederlage der Hunsrückerinnen in Merzig geht es für die Mannschaft von Trainer Maouia Ben Maouia zum Auswärtsspiel nach Bretzenheim! Dort trifft man zum ersten Mal in der Saison auf den aktuell Tabellendritten, gegen den die Trauben sicher hoch hängen werden. Die heimstarken Gastgeberinnen mussten bislang nur die Begegnungen gegen die beiden Meisterschaftsaspiranten DJK Marpingen-Alsweiler und TSG Haßloch abgeben. Bei den Hunsrückerinnen stellt sich die Frage, in welcher personeller Besetzung das Team von Maouia auflaufen kann. Ohne die beiden Rückraumspielerinnen Helen Schieke und Emma Lesch war man zuletzt im Saarland ohne entsprechende Alternativen. Bereits am Freitagabend geht es für die Hunsrückerinnen nach Bretzenheim!
„Jetzt ist Helen auf jeden Fall wieder dabei, bei Emma müssen wir abwarten. Ich bin gespannt, wie die Mädels am Freitagabend nach der Arbeit und dann noch auswärts drauf sind. Bei den Gastgeberinnen, die eine konstante Saison spielen, wird es sicher eine schwere Aufgabe, doch wir haben in der Saison schon bewiesen, dass wir auch das lösen können. Bretzenheim hat eine gute Mischung aus alt und Jung, erfahrene 2. Liga Spielerinnen, die immer noch fit sind und junge Nachwuchskräfte, die dazu gelernt haben. Das macht die Mannschaft gefährlich. Außerdem verfügen sie über eine sehr starke Torfrau, die für ihr präzisen Pässe beim Gegenstoß bekannt ist. Deshalb brauchen wir die Effektivität in unseren Abschlüssen“, fordert HSG Coach Maouia Ben Maouia.
HSG Wittlich - HSG DJK Marpingen-Alsweiler
(Samstag, 20 Uhr Berufsbildende Schule)
Mit genügend Selbstvertrauen kann die Mannschaft von Trainerin Esther Herrmann das Spiel gegen den aktuell Tabellenzweiten aus dem Saarland angehen. Die Gastgeberinnen können nach dem Auswärtssieg in Koblenz zuhause befreit aufspielen, die Gäste allerdings stehen mächtig unter Druck. Jeder Punktverlust könnte im Titelkampf entscheidend sein. Die Saarländerinnen liegen einen Punkt hinter dem Tabellenführer aus Haßloch, die noch zwei Heimspiele gegen die Südpfalz Tiger und die Sportfreunde aus Budenheim bis zum Gewinn der Meisterschaft vor sich haben und die erscheinen beide machbar. Auch für die Saarländerinnen scheint der Restspielplan zuhause gegen Koblenz und bei den Südpfalz Tigern machbar, wäre da nicht noch das Wittlicher Team, das im Hinspiel Ende September bei der 20:37 Niederlage chancenlos war und jetzt beweisen will, dass man sich im Laufe der Saison gesteigert hat.
„Nach dem verlorenen Duell um die Meisterschaft bin ich gespannt, wie die Gäste aus dem Saarland bei uns auftreten werden und wie sehr die Niederlage sie mitgenommen hat. Ich denke aber, dass die Mannschaft alles geben wird, da theoretisch noch die Chance da ist. Auf jeden Fall kommt ein Topteam der Liga zu uns, die eine sehr starke offensive 3:2:1 Abwehr spielen, gegen die wir im Hinspiel keine Lösungen fanden und unter die Räder kamen. Wir wollen jetzt den Schwung aus dem Spiel gegen Koblenz mitnehmen und so gut verteidigen wie in diesem Spiel. Im Angriff arbeiten wir an Lösungen, müssen dazu mit und ohne Ball beweglich sein und vor allem wach im Kopf sein. Es gilt die einfachen Tore der Gäste zu verhindern und im Abschluss eine bessere Trefferquote als gegen Koblenz zu haben. Es ist unser vorletztes Heimspiel, bei dem wir bis zum Schluss kämpfen werden und alles reinwerfen. Wir hoffen, dass Zoe Eiden nach ihrer Abschlussuntersuchung am Freitag vielleicht zu einem Kurzeinsatz kommt“, so die Wittlicher Trainerin Esther Herrmann.
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