Spielbereiche Mosel/Eifel und Nahe/Hunsrück

www.mosel-handball.com

roman.schleimer@t-online.de 

0151 43818893

 

Bilder vom Spiel Tus Daun - Handball Mülheim-Urmitz II

alle Bilder von Michael Schröder

Wochenende 7./8. März 2026

TuS Daun - Handball Mülheim-Urmitz II 28:29 (13:13)

Eine vermeidbare Niederlage kassierte die Mannschaft von Trainer Lukas Illigen gegen die Reserve aus Mülheim-Urmitz! In einer von der ersten bis zur letzten Minute spannenden Begegnung fehlte den Eifelanern am Ende die Cleverness, um mindestens den Punkt in Daun zu behalten. Die Gäste hatten von Beginn an die Nase vorn, verteidigten ihre knappe Führung über die gesamte Spielzeit der ersten Hälfte, lagen beim 8:10 (21.) bis 11:13 (26.) sogar mit zwei Toren in Führung. Zur Pause glich Daun aus und markierte gleich nach dem Wiederanpfiff durch zwei Tore von Jannis Willems die erste Führung zum 15:13 (32.) und jetzt waren es die Gastgeber, die ihre knappe Führung ständig verteidigten, vom 17:15 (36.) bis 23:21 (47.) die Nase sogar mit zwei Toren vorne hatten, sich dann aber die Fehler leisteten, die der Gast nach seiner Auszeit beim 25:2 5 (54.) mit der eigenen Führung zum 25:26 bestrafte. Beim 28:28 (59.) kassierte das Illigen Team die Zeitstrafe, kam dennoch wieder in Ballbesitz und konnte den Vorteil einfach nicht nutzen. 

„Eine solide Angriffsleistung unserer Mannschaft, die sich immer wieder gute Chancen herausarbeitete, dann aber am starken Gästetorwart scheiterte und hier einfach nicht gut abschlossen. Unsere Abwehr stand gut gegen die schnellen Spieler der Gäste, die mit viel Bewegung unterwegs waren. Machen wir unsere Chancen rein, führen wir zur Pause mit drei bis vier Toren! Auch nach dem Wechsel spielten wir unsere Chancen raus, haben aber in der Abwehr einfach zu viel zugelassen, vor allem gegen den Kreis! Als wir Mitte der zweiten Hälfte zwei Tore vor waren, leisten wir zu hektisch die Fehlpässe, anstatt langsamer zu spielen und den Sack zuzumachen. So hielt der Gegner das Spiel weiter eng. 19 Sekunden vor dem Ende nehmen wir in Unterzahl die Auszeit, bringen den Ball frei nicht im Tor der Gäste unter und kassieren nach der Auszeit der Gäste 7 Sekunden vor dem Ende mit dem Schlusspfiff von außen den glücklichen Siegtreffer der Gäste. Wir haben es nicht geschafft, mit einem Stoppfoul den Punkt zu retten. Den Vorwurf, den ich der Mannschaft mache, ist, dass wir heute gegen eine gefühlt um 10 Jahre jüngere Mannschaft zu viele Fehler in der entscheidenden Phase gemacht haben. Es tut mir leid für Ruslan Podriezov, der heute sein letztes Heimspiel für uns gemacht hat und den es beruflich jetzt nach Polen zieht. Gerne hätten wir ihn heute mit einem Sieg verabschiedet“, sagte Dauns sportlicher Leiter Markus Willems. 

Basibüyük und Rode - Tran, L. Willems (1), Otto, Binder (2), J. Willems (13/5), Zenner, Brümmer (1), Praeder (2), Hemmerden (2), Podriezov (6), Mayer, Rahn (1)

HSG Kastellaun/Simmern II - HC Koblenz 28:33 (9:17)

Das sah gar nicht so schlecht für die Gastgeber um Betreuer Markus Frank in den ersten Minuten gegen die Favoriten aus Koblenz aus. Bis 4:4 (12.) war es ein völlig offenes Spiel, doch dann machten die Gäste „ernst“, schenkten den Hunsrückern gleich 6 Treffer in Folge ein und sorgten mit dem 4:10 (18.) für den ersten Paukenschlag! Doch dann fingen sich die Gastgeber, liefen aber der klaren Führung des Favoriten bis zur Pause hinterher. 

Ausgeglichen verliefen die Anfangsminuten nach dem Wechsel bis 12:20 (36.), konnte sich mit zunehmender Spieldauer wieder auf 4 Tore zum 21:25 (48.) herankämpfen und beim 25:28 (54.) keimte nochmals das Fünkchen Hoffnung auf. So nahm Markus Frank die Auszeit! Als Michel Kaltenmorgen sogar auf 26:28 (55.) verkürzte, war den Gästen die Verunsicherung anzumerken. Kris Jünemann bei den Gästen sorgte dann mit seinen drei Treffern in Folge beim 26:31 (59.) für die Entscheidung. 

"Zur Pause war da Spiel eigentlich gelaufen, wir hatten einfach zu wenig Kontakt in Angriff und Abwehr! Koblenz hat das konsequent genutzt! Die Umstellung auf die 5:1 Abwehr und ein schnelleres Spiel führten dazu, dass wir bis auf 2 Tore herankamen. Das war eine echt gute Phase, doch letztlich war die Aufholjagd zu aufwendigung und wir haben am Ende alles versucht. MIt der zweiten Hälfte können wir zufrieden sein, haben gekämpft bis zum Schluss," lobte Markus Frank. 

Brand und L. Kaltenmorgen - Röckendorf (3), M. Wetstein, Hummes (1), B. Wetstein (3/1), Peitsch (2), Gewehr (4), Ponstein (2), Hoff (1), M. Kaltenmorgen (2), Friedt, Adams, Haßley.

DJK /MJC Trier - TuS Weibern 29:28 (12:8)

Na also! Es geht doch! Mit 29:28 feierte die DJK/MJC Trier mit Trainer Ralf Martin den zweiten Saisonsieg und gibt den Gästen die rote Laterne mit auf den Nachhauseweg! Es wurde die erwartet spannende Begegnung, in der die Gastgeber den Grundstein für den Erfolg in der Abwehr legten. Vor allem im ersten Spielabschnitt verzweifelten die Gäste schier am Deckungsverband der Trierer, die gut ins Spiel kamen und den 4:1 (15.) Start in einer torarmen Begegnung hinlegten. Die Gastgeber verteidigten die Führung über 7:4 (19.) und 10:6 (24.) und schienen beim 13:8 (31.) kurz nach der Pause auf dem Weg zum erhofften Heimspielerfolg. Doch dann schlichen sich Nachlässigkeiten ins Trierer Spiel ein und ein ums andere Mal brachte man den Ball nicht im Gästetor unter. So kämpfte sich das Team von Gästetrainer Tobi Arenz wieder heran, hatte beim 17:15 (42.) das Momentum auf seiner Seite, doch das Martin Team hielt dagegen, zog wieder über 21:16 (45.) davon, doch es sollte spannend bleiben. Mit dem Ausgleich beim 26:26 (57.) war die heiße Phase des Spiels endgültig eingeleitet. 

„Wir hatten uns vorgenommen, dieses Spiel unbedingt zu gewinnen und das hat die Mannschaft auch umsetzt. Der Sieg ist verdient, da wir eine richtige gute Abwehr in der ersten Hälfte gespielt haben. Bei uns waren die Vorzeichen nicht gerade gut, da Robin Braun und Konstantin Nicolai diese Woche krank im Training fehlten und erst heute zum Spiel zur Verfügung standen. Im Tor hatten wir heute neben Christian Lofi mit Henrik Löbke einen starken Rückhalt. Wir haben heute gezeigt, dass wir mit Mannschaften, die unsere Kragenweite haben, durchaus mithalten können. Trotz einiger Fehler nach dem Wechsel haben wir immer weitergekämpft, sind aber oft am Torwart der Gäste Cedric Jahnen gescheitert. Nach dem Wechsel sind 21 Gegentore einfach zu viel, doch bei uns mussten David Wild und Luca Bohl 60 Minuten Angriff und Abwehr durchspielen. Leider hatten wir nicht immer Zugriff in der Abwehr, gingen in der spannenden Schlussphase per Siebenmeter durch Kostas Plausinaitis mit 29:28 genau 50 Sekunden vor dem Ende in Führung und die Gäste nahmen 24 Sekunden vor der Schlussirene ihre Auszeit, stellten auf 7 Feldspieler um  und scheiterten vom Kreis 3 Sekunden vor dem Abpfiff am überragend haltenden Christian Lofi, so dass wir unter dem Strich beide Punkte in Trier behalten“, freute sich der MJC Coach. 

Lofi und Löbke - Wild (8), Kern (1), Nicolai, Schmitt (2), Gillmann (1), Plausinaitis (6/3), Wiemers, Braun, Sroka (1), Bohl (7), Schreiber (3).

TV Bitburg - HSG Wittlich 35:43 (16:24)

Die HSG Wittlich nimmt auch die Hürde im Eifel-Derby in Bitburg und stößt die Tür zur Meisterschaft ein Stück weiter auf! Das Team von Trainer Igor Domaschenko kam zu einem Start-Ziel Sieg gegen eine personell doch gut aufgestellte Bitburger Mannschaft. Nach der Anfangsphase gelang es den Gästen, sich vom 5:6 (10.) deutlicher auf 5:9 (12.) abzusetzen und noch einmal kämpfte sich das Gastgeberteam auf zwei Tore beim 9:11 (16.) heran und dann zog die Mannschaft von Gästetrainer Igor Domaschenko auf 9:15 (20.) davon, baute die Führung jetzt über 13:19 (24.) bis zur Pause auf 8 Tore aus. Für die Vorentscheidung hatte das Gästeteam endgültig bei der ersten 10 Tore Führung beim 16:26 (32.) gesorgt, doch weiter absetzen konnten sich die Gäste nicht mehr. Bitburg bot dem Favoriten jetzt das Spiel auf Augenhöhe und über 25:34 (42.) und der Auszeit der Gastgeber war nur noch die Frage nach der Höhe des Gästesieges offen. Beide Team vernachlässigten ihre Abwehrarbeit, boten sich einen offenen Schlagabtausch in einer torreichen Begegnung, in der Wittlich nach dem Wechsel die Führung nur noch verwaltete. 

„Mit 35 Toren können wir zufrieden sein, doch wir haben zu viele technische Fehler gemacht, die Wittlich immer wieder bestrafte. So kassierten wir 12 einfache Tore durch den Gegenstoß. Das hat heute den Unterschied gemacht! Spielerisch lagen wir dicht beieinander, besonders nach der Pause! Doch die Abwehr hat nie richtig den Zugriff bekommen, vor allem zu schnelle und einfache Tore kassiert. Die vielen Fehler führe ich auf unser fehlendes Training zurück“, klagte Bitburgs Trainer Kai Kinzig. 

„Wir konnten nur drei Auswechselspieler aufbieten, die Gastgeber waren wie erwartet gut aufgestellt. Das Bemühen der Gastgeber war erkennbar, dem Publikum eine ordentliche Leistung zu zeigen. Konzentriert haben wir begonnen, hatten aber zu viele technische Fehler. Zur Pause lagen wir klar in Führung. Dabei überzeugte Nojus Könen mit 13 Treffern in der ersten Hälfte und Felix Molecki feierte nach über einjähriger Pause seinen Kurzeinsatz. Bitburg konnte heute beweisen, dass die Mannschaft einen der torgefährlichsten Angriffe der Liga hat und wir kamen nach dem Wechsel nicht mehr über das Remis hinaus! Es war ein Tag der offenen Türen, bei starken Angriffsreihen und nicht optimalen Abwehrleistungen. Eine kuriose rote Karte gegen unseren Nachwuchskeeper Torge Henrich in der 45. Minute nach einem Foul an einem Gegenspieler. Am Ende aber ein ungefährdeter Sieg für uns“, freute sich Wittlichs Trainer Igor Domaschenko.

TVB: Leisen - L. Hertz (2), Guldenkirch (4), Messerich, M. Hertz (4/1), Enders (1), Sonnen (4), Lauer (6/1), Kuhfeld (5), Fabry (1), Föhr (3), Weidner (1), Nelles (4)

HSG: Boinski und Henrich - Hamm, Weber, Leyendecker (2), Illigen 83), Gierenz (6), Lißmann (10), Stephan (3), Molecki (1), Koenen (18/7).

TV Welling - HSG Hunsrück 25:31 (11:15)

Guter Auftritt der HSG Hunsrück in Welling! Die Mannschaft von Trainer Florin Nicolae führte ab dem 2:3 (4.), verteidigte in der Folge eine zwei bis drei Tore Führung über 7:10 (20.) bis 8:11 (21.) und baute die Führung dann sogar auf fünf Tore zum 8:13 (24.) aus. Zur Pause lag die Mannschaft verdient in Führung. Auch nach dem Wechsel kontrollierten die Gäste das Spiel, verteidigten geschickt ihren Vorsprung und zogen über 17:23 (43.) und 19:26 (48.) dem sicheren Sieg entgegen. 

„Unser Sieg in Welling war nie gefährdet! Ich bin froh, dass meine Mannschaft verstanden hat, dass es ein hektisches Spiel werden würde, in dem die Gastgeber ihren Kampfgeist in die Waagschale werfen würden. Sicherlich war kein attraktiver Handball von den Gastgebern zu erwarten, Konzentriert haben wir von Beginn an in Angriff und Abwehr gespielt, doch dann kamen einige dumme Fehler, wo wir die Bälle einfach wegwerfen oder herschenken. So konnten wir den Sack nicht frühzeitig zu machen. Erst aber der 40. Minute war klar, wer die Halle als Sieger verlassen sollte. Doch nie hatte ich das Gefühl, dass wir das Spiel verlieren könnten. Die Jungs haben ihre Sache heute richtig gut gemacht, obwohl bei uns Fabian Schmidt nur wenige Minuten spielen konnte, Louis Radics sich im Spiel verletzte und Jakob Faust nicht durchspielte“, resümierte ein zufriedener HSG Coach. 

Neu und Kaltenmorgen - Faust (4), Klei (1), Schmidt (4), Schell (2), Conrath (11

**************************

TV Bitburg - HSG Wittlich 

(Samstag, 17 Uhr, Edith Stein Schule)

Im Eifel-Derby zwischen dem TV Bitburg und der HSG Wittlich sind die Rollen vom Papier her klar verteilt! Das Team von Gästetrainer Igor Domaschenko geht als klarer Favorit in diese Begegnung, kann im viertletzten Saisonspiel den weiteren Schritt Richtung Titel gehen. Dabei hat die Mannschaft nach dem klaren 37:25 Erfolg Anfang November alle Trümpfe in der Hand, trifft auf einen Gastgeber, bei dem die Personalsituation von Mal zu mal prekärer zu werden scheint. So darf man gespannt sein, wer am Samstag im Eifel-Derby bei den Gastgebern auf der Platte stehen wird.

Nach drei Spielen kann Bitburg wieder auf Trainer Kai Kinzig zurückgreifen, der personell gut aufgestellt dem Spiel entgegensieht: „Bis auf die Verletzten sind stand jetzt alle dabei. Mit Wittlich treffen wir auf den designierten Meister und das wird sehr schwer für uns. Doch der Druck liegt in diesem Spiel bei den Gästen, gegen die wir unsere Heimstärke in die Waagschale werfen und die Tatsache, dass ohne Harz gespielt wird. Erwischen wir einen guten Tag, können das Tempo der Gäste über 60 Minuten mitgehen, dann könnten wir die Gäste ärgern. Doch wir sind uns bewusst, dass es schwer wird, etwas Zählbares zu holen, da muss schon viel passieren“, ahnt Bitburgs Trainer Kai Kinzig.

„Ein wichtiges Spiel für uns gegen einen heimstarken Gegner, der personell sicher gut aufgestellt ist. Das Hinspiel haben wir mit Harz mit 12 Toren Unterschied gewonnen, waren aber ohne unsere Leistungsträger Björn Boinski im Tor und Kai Lißmann, der gesperrt war. Doch jetzt wird das sicher ein anderes Spiel, vor allem weil wir ohne Harz spielen müssen. Bitburg stellt einen der stärksten Angriffe der Liga, hat erfahrene Spieler in den Reihen und wird sicher nichts unversucht lassen, uns ein Bein zu stellen. Gegen Koblenz haben die Bitburger gezeigt, dass sie auch gegen die Spitzenteams mithalten können und letzte Saison hat Wittlich in Bitburg noch verloren! Deshalb werden wir Bitburg auf keinen Fall unterschätzen oder auf die leichte Schulter nehmen, müssen vor allem stärker in der Abwehr spielen. Ich hoffe, dass wir in dieser Woche personell gut im Training aufgestellt sind und wir etwas für die Abwehr machen können. Personell werden wir wieder auf Tim Gierenz und Felix Molecki zurückgreifen können. Zudem dürften auch Spieler aus unserer A-Jugend, die erst Sonntag ihr Pflichtspiel hat, bei uns auflaufen können“, verrät Wittlichs Trainer Igor Domaschenko

TuS Daun - Handball Mülheim-Urmitz 

(Samstag, 19.30 Uhr, Wehrbüschhalle)

Im Duell der beiden Teams aus dem Mittelfeld hat die Mannschaft von Trainer Lukas Illigen aus dem Hinspiel noch eine Rechnung gegen die Gäste offen, verlor man die Begegnung knapp mit 26:24 und lief von Beginn an einer Führung des Rheinvertreters hinterher. 

„Am Wochenende haben wir die Mannschaft von Mülheim-Urmitz II zu Gast, die in der Tabelle nur einen Punkt hinter uns stehen. Für uns ist es schwer einzuschätzen, wie stark die Gäste aktuell sind. Zwar steht gerade Niederlagenserie von vier verlorenen Spielen zu buche, dies allerdings gegen die vier erstplatzierten der Tabelle, Wittlich, Koblenz, Bad Ems und die Hunsrück HSG. Das Spiel davor wiederum gewann Mülheim-Urmitz überlegen gegen Welling und von daher bleibt abzuwarten, in welcher Form sich die Gäste am Wochenende präsentieren. Wir konnten uns bei der Niederlage am Wochenende beim Tabellenführer Wittlich, trotz sehr kleinen Kaders achtbar aus der Affäre ziehen und hoffen diese gute Leistung auch im kommenden Spiel zu bestätigen. Ich hoffe, dass einige angeschlagene Spieler wieder mitwirken können und wir insgesamt einen größeren Kader zur Verfügung haben werden. Zu Redaktionsschluss stand allerdings noch nicht fest, wer sicher wieder in die Mannschaft zurückkehren wird. Fehlen werden Stand jetzt sicher Igor Rahn und Konrad Meckelburg aus privaten Gründen. Ziel ist es weiterhin, mindestens die verbleibenden Heimspiele zu gewinnen, zumal es am Samstag gegen einen direkten Tabellennachbarn geht.  Wenn wir es schaffen, unsere gewohnte Leistung abzurufen und möglichst vollständig auflaufen können, sind wir zuhause sicherlich leicht in der Favoritenrolle.  Dafür muss sich das „Lazarett“ aber bis zum Wochenende hin lichten“, hofft Dauns Co-Trainer Pat Brümmer. 

DJK /MJC Trier - TuS Weibern 

(Samstag, 19.30 Uhr, Trier West)

Es ist das Duell der Kellerkinder, wenn die MJC Trier am Samstagabend als Schlusslicht den Tabellenvorletzten aus Weibern erwartet. Gerade jetzt fällt den Gastgebern mit Philipp Müller ein weiterer Leistungsträger verletzungsbedingt aus und Trainer Ralf Martin muss erneut sehen, wer letztlich auflaufen kann. Im Hinspiel hatten die Eifelaner mit 24:21 die Nase vorne und können jetzt mit einem Sieg den Schritt Richtung Klassenerhalt machen. Stand jetzt wird es lediglich einen reguläre Absteiger geben!

„Realistisch können wir bei diesem Spiel zwei Punkte einfahren! Zuletzt standen wir in der Abwehr gut, haben im Angriff aber wenig auf die Reihe bekommen. Das wollen wir zumindest im Angriff jetzt besser machen, denn 21 Tore in der Liga sind zu wenig! Wir wollen schnell aus der Abwehr spielen, doch der Ausfall von Philipp Müller ist schon ein Wermutstropfen für uns. Am Samstag können wir 10 Feldspieler und zwei Torhüter aufbieten, müssen und wollen dieses Spiel gewinnen, um zu zeigen, dass wir in diese Klasse gehören. Gelingt es uns die guten Halbzeiten aus dem Spielen gegen Bitburg und Bad Ems über das gesamte Spiel zu zeigen, dürfte das Ziel realistisch sein“, glaubt MJC Coach Ralf Martin. 

TV Welling - HSG Hunsrück

 (Samstag, 19.30 Uhr, Nettehalle)

Das Heimspielgesicht endlich auch mal in fremder Halle zeigen! Das wünscht sich HSG Coach Florin Nicolae von seiner Mannschaft am Wochenende in Welling, die man im Hinspiel deutlich mit 33:24 schlagen konnte. Zuletzt überzeugten die Hunsrücker mit einem konzentrierten Auftritt in heimischer Halle gegen Mülheim-Urmitz und das gilt es jetzt zu bestätigen. 

„Zuhause spielt Welling wesentlich stärker als auswärts! Deshalb ist der Hinspielsieg kein Maßstab. Zuhause tritt Welling mit Ehrgeiz und Engagement auf und zeigt viel Kampfgeist! Wir stellen uns auf einen unangenehmen Gegner ein, müssen die Leistung aus der ersten Halbzeit gegen Mülheim-Urmitz abrufen und auch auswärts über weite Strecken des Spiels unsere Leistung abrufen. Noch ist unsere personelle Situation unklar“, gesteht HSG Coach Florin Nicolae.

HSG Kastellaun/Simmern II - HC Koblenz 

(Sonntag, 17 Uhr, Simmern Regionalschule)

Nichts zu verlieren hat die Mannschaft von Spielertrainer Max Wetstein im Heimspiel gegen den vermeintlichen Vizemeister aus Koblenz, der zuletzt zu einem Kantersieg über die MJC aus Trier kam. Bereits das Hinspiel  Anfang November dominierte der Rheinvertreter und so kann es dem Wetstein Team nur darum gehen, sich achtbar aus der Affäre zu ziehen.

„Noch hat Koblenz zumindest theoretisch Chancen auf den Titel und die werden sie sich nicht bei uns verscherzen wollen. Das wird für uns eine Riesenaufgabe, wenn wir das Ziel verfolgen, etwas Zählbares zuhause zu behalten. Und das tun wir! Im Hinspiel haben wir gesehen, dass wir mithalten können, standen zur Pause noch Remis. Im Rückspiel sollte es möglich sein, als Außenseiter den Topfavoriten aus Koblenz zu ärgern. Auf jeden Fall wollen wir alles geben, wissen aber noch nicht, mit welchem Kader wir auflaufen werden, da Verletzungen, Urlaube und Krankheiten unsere Aufstellen treffen“, verrät HSG Coach Max Wetstein. 

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden der Übersetzungen

Wir nutzen einen Drittanbieter-Service, um den Inhalt der Website zu übersetzen, der möglicherweise Daten über Ihre Aktivitäten sammelt. Bitte überprüfen Sie die Details in der Datenschutzerklärung und akzeptieren Sie den Dienst, um die Übersetzungen zu sehen.