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Spieltag 3. bis 8. März 2026
Berichte
TuS Daun - HSG Kastellaun/Simmern 19:24 (9:10)
Achtbar zieht sich die Dauner Mannschaft gegen das Spitzenteam aus Kastellaun/Simmer aus der Affäre. Dabei bot das Team von Gastgebertrainer Can Steuernagel vor allem in der ersten Hälfte dem Gegner ein Spiel auf Augenhöhe, startete mit zwei Treffern in Folge zum 2:0 (3.), um dann nach drei Gegentreffern in Folge den Hunsrückern die Führung zu überlassen. Doch die Mannschaft blieb dran, glich immer wieder die Führung der Favoritinnen aus und lag zur Überraschung der Zuschauer zur Pause nur denkbar knapp zurück. Auch in den Anfangsminuten der zweiten Hälfte ließ sich das Steuernagel Team nicht abschütteln und war beim 14:15 (40.) auf dem Weg, für die Überraschung des Spieltages zu sorgen. Die Auszeit der Gäste sollte dann für die Wende sorgen! Über 14:17 (43.) und 17:22 (58.) entschied die Mannschaft das Spiel jetzt zu ihren Gunsten.
„Auf das Spiel haben wir uns gefreut und ich wurde von meiner Mannschaft, die bis zur Schluss gefightet hat, nicht enttäuscht. Wir haben dem Gegner lange Paroli geboten, hatte eine überragende Sarah Sonnen im Tor! Nach dem Wechsel schlichen sich dann im Angriff zu viele Fehler ein und so konnte sich Kastellaun/Simmern absetzen. Letztlich haben wir uns heute sehr gut verkauft, können erhobenen Hauptes aus der Halle gehen. Leider waren es heute ein paar Fehler zu viel in Angriff und Abwehr in einem Spiel, mit dem ich sehr zufrieden bin“, lobte Dauns Trainer Can Steuernagel.
TuS: Sonnen und Sodar-Dörr - Makurat (1), Kaiser (j1), van Koten (4), Wynands (1), Kretzer (3/1), Praeder (2), Teusch, Römer, Reicherz, Katzer (3), Schick (4/1), Ternes.
HSG: Baumgarten - S. Wolf-Mühlbauer, Gerlach (3/1), Wetstein (1), Mähriger-Kunz (6), Gören, Kölzer, Mallmann, Müller (5/2), Lauer (1), E. Wolf-Mühlbauer, Gaines, Cehajic (1), M. Wolf-Mühlbauer (7).
HSC Schweich - TV Bad Ems 28:18 (11:9)
Ohne ihre erkrankten Trainer musste der HSC Schweich im wichtigen Spiel gegen Bad Ems auskommen. So übernahm Nadine Scheer das Coaching des Teams, das sich zunächst ein ausgeglichenes Spiel gegen den Tabellenletzten aus der Kurstadt lieferte und erst nach dem 7:7 (22.) mit zwei Treffern in Folge durch Jana Rosch die Führung herausarbeitete, die bis zur Pause beim 11:9 Bestand hatte. Nach der Auszeit der Gäste beim 15:11 (35.) gelang es dem Schweicher Team, die Führung entscheidend auf 20:13 (40.), auszubauen. Nach der ersten 10 Tore Führung beim 26:16 (53.) stellte sich nur noch die Frage der Höhe des Sieges. Bad Ems hielt kräftemäßig nicht mehr mit und musste sich am Ende deutlich geschlagen geben.
„Nach den beiden letzten punktlosen Spielen sind wir angespannt in dieses Spiel, hatten aber die Bank gut besetzt. Wir hatten uns vorgenommen, von Anfang an Tempo zu spielen, doch das ist uns in der ersten Halbzeit nicht gelungen. Bad Ems hat durch wilde Wechsel im Rückraum haben wir zu viel zugeschoben und dafür kamen die Außen der Gäste zum Abschluss und das war der Grund, dass wir nicht wegziehen konnten. In der zweiten Halbzeit kam Ines Hähner, die ein hervorragende Spiel in Angriff und Abwehr gemacht hat. Durch unser schnelles Spiel nach vorne konnten wir uns gleich absetzen, haben das durch konsequentes Spiel in Angriff und Abwehr jetzt ausgebaut“, sagte Nadine Scheer.
Frank und Le - Rosch (6), Marxen, Gores (1), V. Longen (3), Hähner (6), Schillinger, Karrenbauer (5/3), Bauer, Jäckels, A. Longen (2), I. Longen (1), Hank, Moser (4/4)
TV Welling - HSG Hunsrück II 38:18 (20:7)
Einen Klassenunterschied machte der TV Welling im Spiel gegen die Hunsrück Reserve deutlich und unterstrich damit nachhaltig die Meisterschaftsambitionen. Schell setzte sich das Gastgeberteam auf 8:2 (12.) ab, kontrollierte das Spiel bis 11:6 (16.), um sich dann Tor um Tor abzusetzen, um das Spiel zur Pause vorzuentscheiden! Auch nach dem Wechsel schaffte es das Team von Gästetrainer Flo Hübner nie, das schnelle Spiel der Gastgeberinnen zu unterbinden, die auf und davonzogen. Im Angriff fanden die Hunsrückerinnen kaum Lösungen gegen die Abwehr der Favoritinnen und kamen letztlich mit 20 Toren Differenz richtig unter die Räder!
„Eine deftige Niederlage, die ich mir noch einmal auf dem Video genau ansehen werde. Ich bin mir nicht sicher, wie viele Gegenstoßtore die Gastgeberinnen heute gemacht haben. Wenn wir die Gastgeberinnen im gebundenen Spiel hatten, war das in der Abwehr gar nicht schlecht. Im Angriff haben wir einfach zu wenig zustande gebracht und von der Kritik kann ich nur Jana Bolz ausnehmen. Es war insgesamt ein schnelles Spiel, indem unsere Torfrau Emily Bohr einen Kopftreffer kassierte, wir aber die Zeitstrafe kassierten. Auch auf der Gegenseite führte die Verletzung einer Wellinger Spielerin nicht zur verdienten Strafe gegen unsere Spielerin! Nachdem wir die erste Hälfe noch mit 13 Toren verloren hatten, war das nach dem Wechsel besser. Immerhin ging die zweite Hälfe nur mit 18:11 an Welling! Welling war uns heute in allen Belangen überlegen, unsere Leistung war desaströs. Auch in Bestbesetzung hätten wir heute nichts Zählbares aus Welling mitgebracht“, erklärte HSG Coach Flo Hübner.
Faller und Bohr - M. Bach (1), Keller (3), Schmidt, Bolz, Neu (1), Kappel (1), Fink (1), Schirokich (6/3), Wagner (1), Kalle (2), Bottlender (2)
HSG Mertesdorf/Ruwertal - HSG Wittlich II 31:33 (17:16)
Durchatmen bei den Gästen aus Wittlich! Der Ruwertal HSG geht nach der Pause die Luft aus und am Ende setzt sich die HSG Wittlich II wie erwartet durch. Personell aus dem Vollen schöpfen konnten beide Teams und die Favoritenrolle war an die Gäste aus Wittlich klar zugeteilt! Doch das Team von Gastgebertrainer Robin Schöler überraschte mit einem starken Beginn. Die Mannschaft lieferte die Eifelanerinnen ein Spiel auf Augenhöhe, fand dabei mit zunehmender Spieldauer immer besser in die Begegnung. So setze sich das Ruwertal Team vom 10:10 (17.) mit drei Treffern in Folge auf 13:10 (21.9 ab, bestimmte auch in den Folgeminuten das Geschehen und über 17:13 (28.) zogen die Gastgeberinnen einem überraschenden Halbzeitstand entgegen. Doch jetzt wehrten sich die Gäste, verkürzten bis zur Pause auf 17:16.
Als Wittlich gleich nach dem Wiederanpfiff zum Ausgleich kam, sollte die Begegnung weiter an Spannung zulegen. Beim 19:20 (37.) drehte sich das Spiel zugunsten der Gäste, die sich aber einer aufopferungsvoll kämpfenden Gastgebermannschaft gegenübersahen, die nicht lockerließ, zwei Treffer in Folge zur erneuten Führung beim 21:20 (37.) erzielte. Es ging hin und her! Jetzt war es an den Gästen, über 22:23 (41.) die Führung zu übernehmen, bevor Gastgebertrainer Robin Schöler beim 22:24 (43.) die Auszeit nehmen musste. Als die Gastgeberinnen ihre Siebenmeterchance nicht nutzten, gelang dem Team von Gästetrainer Carsten Henrich die erste fünf Tore Führung beim 24:29 (51.) und das kam der Vorentscheidung gleich. Noch einmal versuchte Schöler mit der Auszeit beim 26:31 (53.) den Lauf der Gäste zu stoppen! Zumindest gelang über 29:32 (56.) die Ergebniskosmetik, der Sieg der Gäste war nach deren Auszeit aber nicht mehr abzuwenden.
"Gutes Spiel leider ohne die verdiente Belohnung. Eine gute erste Halbzeit mit nur wenigen Fehlern. Im Angriff haben wir sehr gute Lösungen gefunden und unsere Chancen konsequent genutzt. Leider hat in der Abwehr die Abstimmung gefehlt, sodass wir über die Mitte viele Gegentore kassiert haben. Vor allem Sarah Ertz haben wir nicht in den Griff bekommen. In der zweiten Halbzeit ein ähnliches Bild in der Abwehr. Im Angriff haben wir dann leider zu viele klare Chancen liegen gelassen. Trotzdem haben die Mädels heute eine starke Leistung gezeigt. Es war ein sehr ansehnliches Spiel mit viel Tempo", fand Gastgebertrainer Robin Schöler.
„Das war ein hartes Stück Arbeit für uns, da wir einfach zu viele technische Fehler in der ersten Hälfte machten, hektisch spielten und gute Chancen vergaben, vor allem aber an der starken Torfrau der Ruwertalerinnen scheiterten. Dazu bekamen wir Nina Wilhelmi nicht in den Griff, die ihre Dynamik im eins gegen eins ausspielte und auch ihre Nebenleute gut einsetzte. Wir haben hier einfach zu weit verschoben und so war ich mit unserer Abwehrarbeit nicht zufrieden. Nach der Ansprache in der Kabine und der Umstellung der Abwehr auf 5:1 wurde es besser! Dazu kam unser Glück, dass die Ruwertalerinnen gleich zwei Siebenmeter am Tor vorbeiwarfen. Bei uns hat unsere Jugendspielerin Johanna Reinarz im Tor eine hervorragende Leistung gezeigt und Sarah Ertz ein geiles Spiel gemacht, einfach Weltklasse! Endlich hat es auswärts mal zum Sieg gereicht, doch wir haben noch einiges zu tun, müssen vor allem konstanter in der Leistung über die Spielzeit werden. Doch alle haben heute gut gekämpft“, lobte Gästetrainer Carsten Henrich.
HSG M/R: Holz - Wilhelmi (13/3), J. Eiden (2), Britz (1), Mertes, Brunner (3), Himmelreich (4/2), Schneider, Schröder (1), Kirchen (2), Höllen (4), S. Eiden (1), Metz
HSG W: Reinarz und Marx - Rogowski (5), Feiten (4), Kaspari (1), Lames (3), Barthen, Ertz (13/3), Könen (1), Gaß (1), Hees, Kolf (1), Vollmer (3), Schleidweiler (1), Zens.
DJK/MJC Trier - TuS Weibern 34:31 (17:10)
Das Ergebnis täuscht über den Spielverlauf hinweg! Die Trierer Miezen kamen zu einem nie gefährdeten Erfolg über den TuS Weibern. Die Mannschaft von Trainer Ralph Vogel musste aus beruflichen Gründen kurzfristig auf Anna Weißhuhn verzichten, feierte aber am Ende einen Start-Ziel Sieg. Über 3:1 (6.) glückte den Triererinnen der gute Start ins Spiel und über 9:5 (15.) bauten die Gastgeberinnen ihre Führung bis 13:7 (21.) aus und gingen mit einem beruhigenden 7 Tore Vorsprung beim 17:10 in die Kabine. Diese Führung hielt auch nach dem Wechsel, wurde in einer jetzt ausgeglichen geführten Begegnung über 21:14 (38.) und 25:18 (43.) verteidigt, doch nach dem 27:21 (48.) gelang den Eifelanerinnen der Anschluss zum 27:24 (51.). Doch mehr ließen die Gastgeberinnen nicht zu! Über 31:27 (55.) und der Auszeit von Trainer Ralph Vogel sichere sich das Tem den verdienten Erfolg.
„Als uns nach 15 Minuten auch noch Luana Bingen verletzungsbedingt nach einem Griff in den Wurfarm ausfiel, hatten wir noch 2 Auswechselspielerinnen. Es folgte eine tolle Phase meiner Mannschaft, die gut uns schnell spielte, sehr ballsicher war und immer wieder die freie Mitspielerin fand. Allerdings hatten wir Abschlusspech, so traf Kira Theis allein 10 mal die Latte. In der Deckung hatten wir aber Probleme mit Anna Harrop, die immer wieder die Lücken fand und wir zu spät kamen. So kassierten wir im Spiel insgesamt 11 Siebenmeter gegen uns, doch nie hatte ich das Gefühl, das die Begegnung kippen könnte. Wir haben viel gewechselt, spielten phasenweise viel besser als in den letzten Begegnungen, doch hinten raus gingen uns die Körner aus. Theoretisch haben wir jetzt Platz 3 sicher, eine Position, mit der vor der Saison niemand gerechnet hat“, sagte Vogel, der die Mannschaft im Laufe der Spielzeit zu einem Spitzenteam der Liga „geformt“ hat und wesentlichen Anteil an dem guten Abschneiden der Mannschaft hat.
Chorus und Zagermann - Leininger, L. Weißhuhn (7), Greinert (5), Fonseca (6), Biebrach (6), Theis (2), Bingen, Schneider (6), Dort (2/1)
Sportfreunde Neustadt - TuS Daun 29:22 (16:10)
Was wäre, wenn…..? Diese Frage dürfte das Team von Dauns Trainer Can Steuernagel nach der Begegnung in Neustadt beschäftigen! Völlig verschlafen hatte das Rumpfteam der Eifelanerinnen den Start in das vier Punktespiel bei den Sportfreunden in Neustadt und das sollte bis zum Schlusspfiff nicht mehr aufzuholen sein. Mit 7:1 (12.) bestimmten die Gastgeberinnen eine Anfangsphase, in der Daun überhaupt keine Einstellung im Angriff fand, lediglich mit einem Siebenmetertor von Kathi Schick erfolgreich war und sich bei Torfrau Sarah Sonnen bedanken konnte, das es nicht noch deutlicher wurde. Gleich zwei Siebenmeter wehrte die Dauner Torfrau bis dahin ab und hatte damit wesentlich Anteil, dass es in der stärksten Phase der Gäste dazu kam, dass die Mannschaft sich auf 10:7 (22.) herankämpfte, um erneut nach drei Toren der Gastgeberinnen über 13:7 (26.) entscheidend zurückzufallen. Zur Pause stand die klare 6 Tore Führung beim 16:10 für Neustadt auf der Anzeigetafel.
Kathi Schick und Mia van Koten sorgten gleich nach dem Wiederanpfiff für den 16:12 (34.) Anschluss. Lena von Gliszcynski und Daniela Salz waren von der Dauner Deckung nie auszuschalten, waren bis zu diesem Zeitpunkt mit 11 Treffern maßgeblich an der Führung des Drittletzten der Tabelle verantwortlich. Hoffnung keimte auf Gästeseite auf, als Kerstin Teusch mit ihrem Treffer auf drei Tore zum 18:15 (39.) verkürzte, die Mannschaft jetzt den drei Tore Rückstand bis zum 19:16 (40.) „verteidigte“, ehe den Gastgeberinnen über 21:16 (42.) die erneut klare Führung gelang, die dann spielentscheidend auf 26:18 (52.) ausgebaut wurde. Die Auszeit von Gästetrainer Can Steuernagel beim 28:19 (57.) konnte nur noch dazu dienen, das Ergebnis nicht noch deutlicher werden zu lassen und zumindest das gelang! So gelang den Gästen aus der Eifel eine zweite Halbzeit, die fast ausgeglichen gestaltet wurde, doch am Ende waren es genau die Gegentore zu viel, die sich die Mannschaft in den Anfangsminuten eingefangen hatte.
Trotz der Niederlage war Dauns Trainer Steuernagel nicht unzufrieden: „Wie erwartet haben wir uns mit der Rumpftruppe in Neustadt schwergetan. Die Mannschaft hat sich aber nicht wie gegen Wittlich aufgegeben, sondern sich immer wieder herangekämpft. Dabei waren wir durchaus in der Lage, das spiel zu kippen. Doch letztlich hat die stärkere Mannschaft gewonnen. Wir haben uns gut verkauft, werden im Training jetzt an den Fehlern arbeiten, die wir heute gemacht haben. Ein knapperes Ergebnis hätte dem Spielverlauf entsprochen“, fand der Dauner Coach.
Sonnen - Kaiser (1), van Koten (5), Kretzer (2), Teusch (2), Römer (2), Reicherz, Katzer (1), Schick (9/4), Ternes.
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Vorberichte
SV Neustadt - TuS Daun
(Dienstag, 19.45 Uhr, Bürgerhaushalle)
Das nächste Vier-Punktespiel steigt für die Dauner Mannschaft bereits am Dienstagabend in Neustadt, bevor es am Samstag dann in heimischer Halle zum Treffen gegen den Meisterschafsanwärter aus Kastellaun/Simmern kommt. Die Sportfreunde aus Neustadt hatten die Trierer Miezen am vergangenen Wochenende am Rand einer Niederlage, verpassten den möglichen Punktgewinn nur knapp und wollen jetzt in heimischer Halle mit einem Sieg endgültig alle Zweifel am Ligaverbleib beseitigen.
„Das wird sicher eine ganz schwere Aufgabe für uns! Wir fahren mit 7 Feldspielerinnen und einer Backup Spielerin nach Neustadt, die zuhause ein unangenehmer Gegner sind. Ich hoffe, das wir nicht wie letzte Saison dort unter die Räder kommen. Wir wollen die gute Leistung aus der letzten ersten Halbzeit mit ins Spiel nehmen und dann sehen, wie lange die Kräfte reichen. Unser Problem ist derzeit, dass wir neben den ersten Sechs keine adäquaten Ersatzspielerinnen haben. So bleibt das Ziel am Dienstagabend die Schadensbegrenzung“, ahnt TuS Coach Can Steuernagel.
DJK/MJC Trier - TuS Weibern
(Samstag, 17 Uhr, Trier-West)
Das ist am vergangenen Samstagabend in Neustadt für die Mannschaft von Trainer Ralph Vogel noch einmal gut gegangen. Denkbar knapp entführte das Team beide Punkte und trifft jetzt mit dem TuS Weibern, der mit allen Mitteln versuchen wird, wichtige Punkte im Kampf, um den Titel aus Trier zu entführen. Im Hinspiel taten sich die Trierer Miezen beim 28:32 Erfolg Anfang November schwer, müssen jetzt vor allem beweisen, dass sie die Saison im Kopf noch nicht abgeschlossen haben.
„Ich habe mir eingehend unser Spiel gegen Neustadt angesehen und war schier entsetzt, was wir in diesem Spiel liegen, gelassen haben. Aus dem Rückraum hatten wir eine unterirdische Trefferquote und daran arbeiten wir in der Trainingswoche. Dazu kassierten wir über den linken Rückraum und über Linksaußen 21 Treffer von nur zwei Spielerinnen! Unsere Abwehr muss einfach ballorientierter arbeiten, sehen, dass sie schnell raustritt und sich auch wieder schnell zurückzieht. So müssen wir die Angreiferinnen zu Fehlern verleiten. In Weibern, die eine sympathische Mannschaft haben, war das Hinspiel kein Selbstläufer. Wir müssen jetzt auf der richtigen Schiene bleiben, wollen eine Schippe drauflegen und das Gegenstoßspiel verbessern, bei dem wir viele Ungenauigkeiten hatten. Zudem werden wir nach dem Training noch Gespräche führen, wie es nächste Saison bei uns personell weitergeht. Fehlen werden am Samstag Marina Fonseca (beruflich) und Nele Greinert, die am vergangenen Wochenende nur Ausnahmsweise dabei war", sagt MJC Coach Ralph Vogel.
TuS Daun - HSG Kastellaun/Simmern
(Samstag, 17.15 Uhr, Wehrbüschhalle)
Nichts zu verlieren hat das Dauner Team mit Trainer Can Steuernagel, kann befreit gegen die Gäste aus dem Hunsrück aufspielen und will versuchen, eine ähnlich gute Leistung wie bei der Hinspielniederlage mit 27:20 Anfang November im Hunsrück, abzurufen. Nach der doch unerwarteten Niederlage der HSG Kastellaun/Simmern kann die Mannschaft von Trainer Sasa Puljizovic nicht mehr aus eigener Kraft Meister werden und man darf gespannt sein, wie das Team den herben Rückschlag des letzten Wochenendes weggesteckt hat.
„Auf dieses Spiel freue ich mich! Zuhause sind wir personell immer besser aufgestellt als in fremden Hallen, haben uns im Hinspiel in Kastellaun gar nicht schlecht verkauft. So hoffe ich, dass wir den Gegner lange ärgern können. Doch es unrealistisch, an zwei Punkte zu denken. Doch zumindest eine Zeit lang auf Augenhöhe zu spielen, wird unser Ziel sein, bei dem wir auch die Spielfreude halten willen. Wir haben diese Saison schon bewiesen, dass wir zuhause ein unangenehmer Gegner sein können“, so Dauns Trainer Can Steuernagel.
„Wir werden gut vorbereitet sein, hatten aber im Hinspiel Probleme mit Daun. Das war keine gute Leistung von uns! Wichtig ist jetzt, dass wir mit der momentanen Situation umgehen und lernen sowie daran wachsen. Ich erwarte eine positive Reaktion meiner Mannschaft. Sie soll zeigen, aus welchem Stoff das Team ist! Hochmotiviert werden wir die Aufgabe angehen, planen aber schon für die nächste Saison, wollen eine gute Vorbereitung machen und es wird beim Kader positive Neuigkeiten geben“, verrät HSG Trainer Puljizovic.
TV Welling - HSG Hunsrück II
(Samstag, 17.15 Uhr, Nettehalle)
Der TV Welling wird sicher gewarnt sein! Die Niederlage des härtesten Verfolgers im Titelkampf der HSG Kastellaun/Simmern im Hunsrück-Derby bei der Mannschaft von Gästetrainer Flo Hübner war die Überraschung des letzten Spieltages und stößt den Gastgeberinnen die Tür zur Meisterschaft weit auf! Nicht leichtfertig wird man deshalb den Vorteil gegen die Gäste aufs Spiel setzen, geht die Aufgabe hochkonzentriert an und dürfte auf eine personell anders aufgestellte Gästemannschaft treffen, bei der im letzten Heimspiel mit Melissa Gräber und Julz Nicolai zwei erfahrene Spielerinnen mitwirkten, die in Welling fehlen werden.. Bereits im Hinspiel konnte Welling beide Punkte beim Team von Trainer Flo Hübner entführen und alles andere als ein Heimsieg wäre die Überraschung des Spieltages.
„Aufgrund der Personalsituation der Regionalligamannschaft wird Melissa Gräber wohl dort spielen und damit hat sich das Thema für uns erledigt. Fraglich sind noch, ob Lina Wagner und Julz Nicolai uns zur Verfügung stehen Dazu wird Luisa Bach mit ihrer Rückenverletzung ebenso ausfallen wie Svenja Frisen. So werden wir auf A-Jugendspielerinnen zurückgreifen. Wir wollen aus den letzten vier Spielen noch 6:2 Punkte gewinnen, mit einem positiven Punkt- und Torverhältnis aus der Saison gehen und deshalb dürfen wir uns in Welling nicht „abschlachten“, lassen,“ sagt HSG Coach Flo Hübner.
HSG Mertesdorf/Ruwertal - HSG Wittlich II
(Samstag, 20 Uhr, Ruwertalhalle)
Mit den beiden letzten Siegen hat die Ruwertal HSG die wohl letzten Zweifel am Ligaverbleib ausgeräumt und kann die Begegnung gegen die HSG Wittlich mit genug Selbstvertrauen, aber ohne jeden Druck angehen. Wittlich gewann das Hinspiel mit 28:25 Anfang November, damals noch mit Trainer David Juncker. Ihm folgte Carsten Henrich, der mit dem Team lediglich die Niederlage beim Meisterschaftsanwärter Kastellaun/Simmern einstecken musste und der am Ende auf jeden Fall auf Platz 4 landen möchte.
„Danke an Carsten, dass wir das Spiel auf Sonntag verlegen konnten, sonst hätten noch viel mehr Spielerinnen bei uns nicht dabei sein können. So fehlen am Sonntag neben den beruflich verhinderten Pauline Lebenstedt und Katharina Schröder die in Urlaub weilenden Steffi Frisch und Jana Schröder! Ich bin gespannt, wer bei den Gästen so alles auflaufen wird, vor allem aus dem Regionalligateam. Ich hoffe dennoch auf eine spannende Begegnung, in der wir unsere Heimstärke unter Beweis stellen wollen. Auch im Hinspiel haben wir lange mitgehalten“, erinnert Gastgebertrainer Robin Schöler.
„Wir wollen am Ende Platz 4 belegen und da müssen wir im Ruwertal beide Punkte gewinnen! Wenn die Abwehr so gut steht wie im letzten Spiel, wir die Rückraumspielerin der Gastgeberinnen Nina Wilhelmi in den Griff bekommen, stehen unsere Chancen gut. Ergänzt wird unser Kader auf jeden Fall aus der B-Jugend, insbesondere im Torwartbereich, da Hanna Scharfbillig aus privaten Gründen fehlen wird. Aus meiner Sicht ist das das schwerste Auswärtsspiel in der Restsaison. Druck haben wir aber keinen“, sagt Wittlichs Trainer Carsten Henrich.
HSC Schweich - TV Bad Ems
(Sonntag, 18 Uhr, Stefan Andres Halle)
Das Tabellenschlusslicht aus Bad Ems kommt am Sonntagabend zum Rückspiel nach Schweich, musste sich bereits im Hinspiel den Moselanerinnen mit 25:27 geschlagen geben und dürfte auch im Rückspiel nur Ausserseiterchancen haben. Für das Team des Schweicher Trainergespanns Hanni Rosch und Dirk Schmidt gilt es jetzt, nach zwei Auswärtsniederlagen bei de HSG Hunsrück II und in Welling in die Erfolgsspur zurück zu finden und die bislang gut verlaufende Saison mindestens auf Platz 5 abzuschließen.
„Nach der klaren Niederlage gegen den Tabellenführer aus Welling begrüßen wir am Sonntag den Tabellenletzten aus Bad Ems. Für uns gilt es jetzt nach zwei Niederlagen endlich wieder auf die Erfolgsspur zurückzukehren und wir werden sicherlich als Favorit ins Spiel gehen. Das Hinspiel konnten wir nur knapp gewinnen und werden die Gäste auf keinen Fall unterschätzen. Es wird sicherlich kein einfaches Spiel und unsere Mannschaft muss von Beginn an konzentriert und mit dem nötigen Selbstvertrauen agieren. Gerade in der Abwehr müssen wir uns deutlich steigern. Bis jetzt steht uns ein voller Kader zu Verfügung und wir hoffen aus lautstarke Unterstützung in der heimischen Halle“, hofft HSC Coach Hanni Rosch.
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