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28. Februar/1. März 2026
Berichte
HSG Hunsrück II - HSG Kastellaun/Simmern 28:27 (12:13)
Die Überraschung ist perfekt und die Gastgeberinnen werden zum Zünglein an der Waage im Titelkampf. Das Team von Trainer Flo Hübner schlägt vor über 200 Zuschauern nach einem Handballkrimi den Meisterschaftsanwärter aus Kastellaun/Simmern dank eines Treffers von Lina Wagner, 12 Sekunden vor dem Ende.
Getragen wurde die Mannschaft von den beiden Routiniers Mellisa Gräber und Julz Nicolae, die erheblichen Anteil am Erfolg der Mannschaft hatten.
Wie zu erwarten waren beide Teams personell gut aufgestellt und so konnten die beiden Coaches aus dem Vollen schöpfen. Der Meisterschaftsfavorit aus Kastellaun/Simmern erwischte den bessern Start, führte 1:3 (4.) und schien beim 3:6 (15.) auf dem Weg, sich weiter abzusetzen. Doch die Mannschaft von Gastgebertrainer Flo Hübnerließ sich nicht abschütteln, lief aber dem Vorsprung der Gästemannschaft mit Trainer Sasa Puljicovicz weiter hinterher, die über 4:9 (18.) auf dem Weg waren, den Sack früh zuzumachen. Doch mit zunehmender Spieldauer lief es im Spiel des Hübner-Teams besser und beim 12:12 (29.) gelang der Mannschaft der Ausgleich. Mit einer denkbar knappen Führung gingen die Gäste aber in die Kabine.
Den Vorsprung verteidigte das Gästeteam bis 16:18 (35.), erneut glichen die Gastgeberinnen aus und jetzt wurde es ein Handballkrimi. Als Routinier Julz Nicolae zur ersten Führung ihres Teams beim 21:20 (43.) traf, begannen die taktischen „Spielchen“, Der Auszeit der Gäste (45.) folgte die Auszeit der Gastgeberinnen (47.) und es war den Spielerinnen anzumerken, dass die Begegnung jetzt in die Crunch-Time ging. Den zwei Treffern in Folge zum 21:22 (49.) ließ Melissa Gräber den erneuten Ausgleich zum 22:22 (50.) folgen. Bis zur 27:26 Führung der Gastgeberinnen wechselten die Führungen hin und her, dann nahm Puljizovic 75 Sekunden vor dem Ende die Auszeit. Marla Wolf-Mühlbauer gelang der Ausgleich, doch nach der Auszeit von Gastgebercoach Hübner war es Lina Wagner, die 12 Sekunden vor dem Ende für den entscheidenden Treffer sorgte.
„Heute haben wir alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Bereits nach 10 Minuten haben wir auf die 5:1 Deckung umgestellt, in der Julz Nicolae und Lina Wagner einen guten Job machen. Im Angriffs spielten wir geduldig und am Ende hätte sich ein Remis dem Spielverlauf entsprochen. In heimischer Halle hatten wir auch das Glück auf unserer Seite, kamen in einem temporeichen Spiel und zwei gut leitenden Schiedsrichtern zu einem glücklichen, aber auch nicht unverdienten Sieg, bei dem viele Spielerinnen an ihre körperlichen Grenzen gehen mussten. Es waren Details, die das Spiel entschieden, so vergaben die Gäste gleich drei Siebenmeter und wir hatten mit der weiterhin bei uns Spielpraxis sammelnden Melisssa Gräber und Routinier Julz Nicolae zwei Leistungsträgerinnen. Leider verletzte sich auf unserer Seite Luisa Bach am Rücken und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. Wir hoffen, dass die Verletzung nicht so schlimm ist. Am Ende bin ich stolz auf meine Mannschaft“, sagte Gastgebertrainer Flo Hübner.
„Am Ende des Tages ist das nur ein Spiel gewesen! Das Leben geht weiter und meine junge Mannschaft, die sich nächste Saison noch verstärken wird, bleibt zusammen. Die Mannschaft hat super gekämpft und alles gegeben. Es war eine unglückliche Niederlage, doch am Ende konnten wir die vielen Zeitstrafen gegen uns nicht kompensieren“, meinte der Gästetrainer Sasa Puljizovic.
HSG H: Faller und Bohr - M. Bach (1), Wagner (2), Keller (1), Schmidt, Bolz (2), Fink, Schirokich (1), L. Bach (1), Gräber (11/4), Nicolae (5), Bottlender (4)
HSG K/S: Martin-Stoleru und Baumgarten.- Gerlach (2), Wetstein, Mähringer-Kunz (5), Kölzer, Mallmann, Müller (6/3), Lauer (2), E. Wolf-Mühlbauer, Stemann (2), Gaines, Cehajic, S. Wolf-Mühlbauer, Steffens, M. Wolf-Mühlbauer (10)
HSG Wittlich II - TuS Daun 31:17 (9:10)
Was für ein Spiel! Zwei völlig unterschiedlich Hälften prägten das Spiel der Mannschaften und am Ende wurde es ein in dieser Höhe nach der ersten Hälfte nicht zu erwartender Heimsieg! Die Rollen vor dem Spiel im Eifel-Derby waren eigentlich klar verteilt, doch die Gäste aus Daun überraschten die Favoritinnen aus Wittlich nach einer ausgeglichenen Anfangsphase. Nach dem 4:4 (8.) gelang es den Gästen, sich mit drei Treffern in Folge auf 4:7 (12.) abzusetzen und das schien Wittlich endlich aufzuwecken. Die Mannschaft von Trainer Carsten Henrich kämpfte sich nach der Auszeit des Dauner Coachs Can Steuernagel auf 6:7 (15.) heran, doch den Ausgleich ließen die Gäste noch nicht zu. Erst Anna Schönhofen, die vom Regionalligateam aushalf, war es, die beim 8:8 ausglich, doch das Steuernagel-Team blieb unbeeindruckt, lag zur Pause völlig überraschend in einer torarmen Begegnung mit 9:10 in Führung. Die Abwehrreihen beider Teams bestimmten das Geschehen in der ersten Hälfte, in der die Angriffsreihen der Mannschaften kaum Lösungen fanden. Ein völlig anderes Bild nach dem Wechsel: bis zur 46. Minute brannte das Team von Carsten Henrich ein Feuerwerk ab und überrannte die Gäste mit einem 13:1 Lauf! Beim 22:11 war die Entscheidung längst gefallen. Nichts lief im Gästespiel zusammen und Wittlich konnte nach Belieben Schalten und Walten. 7 Tore in einer Halbzeit sind einfach zu wenig, um Spiele in der Oberliga gewinnen zu können. So ging die zweite Hälfte mit 22:7 an die Gastgeberinnen!
„Das war kein Handball, was wir in der ersten Hälfte gespielt haben. Allein 14 Bälle verloren wir auf dem Weg zum Tor, spielen zu schnell und zu überhastet. Es wurde dann etwas lauter in der Kabine und das hat augenscheinlich gewirkt! Jetzt spielten wir die Abläufe bis zum Ende, waren geduldig mit hohem Tempo und ließen den Ball schnell laufen. Jetzt lief unser Express! Schön dass sich alle in die Torschützenliste eintragen konnten“, freute sich Wittlichs Trainer Carsten Henrich.
„Eine gute erste Hälfte meiner Mannschaft gegen die Wittlicher 5:1 Deckung, mit der wir gut parat kamen. So hielten wir mit und lagen sogar in Führung. Die Umstellung auf 6:0 hat uns dann das Leben schwer gemacht. Uns fehlten die Ideen und die Kraft war weg, da wir erneut nur einen dezimierten Kader hatten. Es fehlte nach dem Wechsel auch die Kraft und Wittich kam mit seinen Verstärkungen aus dem Regionalligateam zum klaren Sieg. Für uns wäre eine Niederlage mit 5-6 Toren in Ordnung gewesen, doch letztlich wurde es zu deutlich“, fand Gästetrainer Can Steuernagel.
HSG: Marx und Scharfbillig - Rogowski (2), Schönhofen (5), Lames (3), Barthen (4/2), Ertz (5), Feiten (2), Hees (4), Vollmer (3), Krämer (3).
TuS: Sonnen - Kaiser, van Koten (3), Wynands, Kretzer (3/1), De Araujo Riboli, Schneider, Reicherz, Katzer (2), Schick (9/3), Ternes.
SV Neustadt - DJK/MJC Trier 29:30 (12:19)
Hauptsache gewonnen! Mit 34:19 hatte das Trierer Team Anfang November die Gäste mit einer Klatsche auf den Nachhauseweg geschickt, doch Trainer Ralph Vogel wusste vor dem Spiel, dass es in Neustadt für seine Mannschaft schwerer werden sollte. Die Miezen taten sich in den Anfangsminuten richtig schwer gegen eine mutig aufspielende Gastgebermannschaft, die erst beim 4:5 (9.) die erste Führung des Vogel Teams zu verkraften hatte. Erst nach dem 7:7 (13.) lief es im Trierer Spiel besser, die Mannschaft setzte sich nach drei Treffern in Folge auf 7:10 (15.) ab, doch so richtig kam die Mannschaft nicht weg. Erst nach dem 11:13 (21.) sollte der 0:4 Lauf für klare Verhältnisse beim 11:17 (24.) sorgen. Zur Pause schien nur noch die Frage nach der Höhe des Gästesieges fraglich, doch das sollte sich anders entwickeln!
Nach dem 16:22 (36.) riss der Faden im Trierer Spiel und Neustadt kämpfte sich auf 19:22 (38.) heran, war beim 21:23 (42.) auf dem besten Weg das Spiel noch einmal spannend zu machen, zumal die Miezen ihre besten Chancen, darunter den Siebenmeter nicht dunkel machten. Neustadt nahm die Auszeit, danach wurde es richtig eng. Beim 25:25 (52.) schien sich das Blatt zugunsten der Gastgeberinnen zu wenden, doch Nele Greinert und Kira Schneider sorgten für die zwei Tore Gästeführung beim 25:27 (55.), die aber beim 27:27 (58.) wieder egalisiert war. Nach einem Remis sah es aus, als die Gastgeberinnen zum 29:29 genau 27 Sekunden vor dem Ende ausglichen. Kira Theis erlöste ihre Mannschaft drei Sekunden vor dem Abpfiff mit dem Siegtreffer.
„Wir haben uns zum Sieg gezittert! Heute fehlte die Ernsthaftigkeit und ich hoffe nicht, dass die Mädels die Saison austrudeln lassen. Ohne Alexa Chorus, Jette Martin, Katharina Langer, Marina Fonseca sowie den Langzeitverletzten fehlten uns viele Spielerinnen. Dafür aber half uns Nele Greinert aus und wir hatten zumindest drei Auswechselspielerinnen. Vor der Pause hatten wir 15 starke Minuten und wollten dann nach dem Wechsel im Angriff locker bleiben und in der Abwehr konsequent decken. Doch das ist nicht mehr gelungen. Dazu kam eine starke Leistung der Torfrau der Gastgeberinnen, aber auch schlechte Abschlüsse meiner Mannschaft, die sich ohne Harz viele Fangfehler leistete. Die Verunsicherung war der Mannschaft deutlich anzumerken und am Ende reichte es zum glücklichen Siegtreffer. In der Abwehr war es heute mangelnde Disziplin. Es bleibt abzuwarten, wie schwer die heutige Knieverletzung von Anke Greinert sein wird. Ab der 14. Minute konnte sich vorübergehend nicht mitwirken“, verriet der MJC Trainer.
Zagermann - L. Weißhuhn (3), A. Greinert (2/2), N. Greinert (4), Biebrach (6), A. Weißhuhn (2), Theis (3), Bingen (2), Schneider (7), Dort (1).
TV Welling - HSC Schweich 42:24 (21:12)
Wie erwartet wurde Meisterschaftsanwärter seiner Favoritenrolle gegen Schweich gerecht, legte los wie die Feuerwehr und schien dem Team von Gästetrainer Hanni Roch beim 4:0 (4.) eine Handball Lehrstunden verpassen zu wollen. Doch die Gäste waren jetzt wach, konnten in den folgenden Minuten das Spiel ausgeglichen gestalten, liefen aber der vier Tore Führung der Gastgeberinnen über 8:4 (10.) und 13:9 (21.) hinterher. Bis zur Pause setzte sich Welling klar auf 21:12 ab und hatte damit die Begegnung früh entschieden.
„Eine klare Niederlage, die vollkommen verdient ist. Welling war heute eine Klasse stärker und steht völlig zu Recht ganz oben in der Tabelle! Wir bekamen nie Zugriff in der Abwehr auf die guten eins gegen eins Spielerinnen der Gastgeberinnen, die zu vielen freien Würfen kamen und spielerisch überzeugen konnten. In Angriff und Abwehr waren wir einfach zu harmlos, ließen uns von der aggressiven Abwehr der Gastgeberinnen beeindrucken. Welling kommt zu einem absolut verdienten Sieg und spielte über die gesamte Spielzeit konzentriert“, lobte Schweichs Trainer Hanni Rosch
Le und Frank - Rosch (4), Marxen (2), Gores (1), A. Longen (2), Aalderink (2), Karrenbauer (8/6), V. Longen, Schillinger (1), I. Longen, Moser (4)
TuS Weibern - HSG Mertesdorf/Ruwertal 18:30 (12:13)
Das es in dieser Begegnung um einiges ging, war den Mannschaft vom Anfang an deutlich anzumerken. ES sollte sich eine ausgeglichene und spannende Begegnung in der ersten Hälfte entwickeln, in der den Ruwertalerinnen beim 6:7 (16.) erstmals die Führung gelang. Diese Führung verteidigte das Team von Trainer Robin Schöler über 8:10 (22.) bis 11:13 (29.), doch zur Pause verkürzten die Gastgeberinnen wieder auf ein Tor. Die richtigen Worte schien Schöler dann zur Pause gefunden zu haben, denn wie ausgewechselt kamen die Ruwertalerinnen aus der Kabine, legten beim 13:20 (44.) früh den Grundstein für den Erfolg. Tor um Tor bauten die Gäste jetzt die Führung aus, trafen dabei auch auf eine resignierende Gastgebermannschaft, die nun über 15:28 (54.) richtig unter die Räder kamen. Am Ende feierte die HSG einen verdienten und wichtigen Auswärtserfolg im vier Punktespiel, mit dem der Abstieg jetzt kein Thema mehr sein wird. 6 Tore nach dem Wechsel sprechen eine deutliche Sprache und zeigen, wie stark die HSG Abwehr und insbesondere Torfrau Feli Holz nach der Pause agierten
„Ein sehr gutes Spiel der Mannschaft, die aber in der ersten Hälfte noch gebraucht hat, um ins Spiel zu finden. Die frühen beiden Zeitstrafen gegen Steffi Frisch hatten zur Folge, dass wir Angriff und Abwehr wechseln mussten, haben nach dem Wechsel dann die Chancen konsequent genutzt und fast keine technischen Fehler gemacht. Dazu eine starkes Rückzugsverhalten und eine überragende Feli Holz im Tor! Im Angriff fanden wir immer wieder gute Lösungen und allen Spielerinnen haben wir heute Spielanteile geben können. Alexandra Schmitz von den Gastgeberinnen bekamen wir immer besser in den Griff, haben Weibern nach dem Wechsel auch immer wieder ins Zeitspiel gezwungen oder sie mussten Rückraumwürfe über unseren Block nehmen“, fasste HSG Coach Robin Schöler zusammen.
Holz - Wilhelm (10/3), Britz (5), Mertes (1), Brunner (2), Himmelreich (5/2), Schneider, Frisch (2), Schröder, Kirchen (1), Höllen (1), Eiden (3).
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Vorberichte
SV Neustadt - DJK/MJC Trier
(Samstag, 17 Uhr, Bürgerhaushalle)
Die Sportfreunde aus Neustadt müssen aufpassen, nicht doch noch in den Abstiegsstrudel zu geraten. Als Drittletzter der Tabelle kämpft man weiterhin gegen den drohenden Ligaabstieg, überraschte zuletzt mit einem Remis gegen die starke Wittlicher Reserve im Januar und wird gegen die Miezen sicher nichts unversucht lassen. Die Gäste um Trainer Ralph Vogel kamen zuletzt zu einem klaren und erwarteten Heimspielerfolg gegen das Schlusslicht aus Bad Ems, doch zufrieden zeigte sich der MJC Coach mit dem Auftritt seiner Mannschaft nicht ganz. An den Stellschrauben wird man sicher in dieser Woche gearbeitet haben und man darf gespannt sein, wie sich die Triererinnen in Neustadt präsentieren.
„Im Hinspiel konnte ich nicht dabei sein, kenne den Gegner nur aus dem Video-Studium. Personell war unser Gegner im Hinspiel nicht gut aufgestellt, hatte nur 7 Feldspielerinnen und es fehlte mit Arianne Reifenberger die Toptorschützin des Gegners. Jetzt rechne ich damit, dass die Mannschaft in heimischer Halle personell besser darstellt und es für uns schwieriger wird Bei uns fallen weiterhin die Langzeitverletzten Luisa Fuchs und Katharina Leininger aus. Mir fällt auf, dass sich die Gegner immer besser auf unser Tempospiel einstellen, und ich erwarte von meiner Mannschaft, dass sie die Vorgaben besser einhält und umsetzt. Aus dem Rückraum muss mehr Druck kommen, damit unsere gute Außen- und Kreisspielerinnen besser zum Zuge kommen. Zudem gilt es, die Abwehrarbeit zu verbessern, das gefällt mir noch nicht richtig“, gesteht der Trierer Coach Ralph Vogel.
TV Welling - HSC Schweich
(Samstag, 17.15 Uhr, Nettehalle)
Vom Papier her dürfte die das Spitzenspiel des Wochenendes sein, doch die tatsächlichen Leistungsstärken beider Teams sind doch eher unterschiedlich. Während die Gastgeberinnen sich mit Kastellaun/Simmern ein Kopf an Kopf Rennen um den Gewinn der Meisterschaft liefern und deshalb gegen Schweich mächtig unter Druck stehen, kann sich das Gästeteam von Trainer Hanni Rosch und Dirk Schmidt als Tabellenfünfter gelassen an die Aufgabe in Welling machen. Welling steht vor heimischer Kulisse unter dem Druck des Gewinnen müssen, Schweich hat dort überhaupt nichts zu verlieren. Das Hinspiel war mit 24:38 eine klare Sache der Wellingerinnen.
„Nach der schmerzhaften Niederlage im Hunsrück sind wir am Samstag beim Tabellenführer Welling zu Gast. Die Gastgeber konnten zuletzt klare Ergebnisse einfahren und sind zurecht der klare Favorit. Unser Ziel diese Woche wird es sein unsere Abwehr zu stabilisieren und nochmal etwas mehr Struktur in unseren Angriff zu bringen. Wir wollen den Tabellenführer so lange wie möglich ärgern und ein ordentliches und konzentriertes Spiel abliefern. Da einige Spielerinnen Berufs und krankheitsbedingt im Training fehlen, bleibt abzuwarten, mit welchem Kadern wir anreisen können. Wichtig wird es vor allem sein nicht zu viel Respekt vor dem Gegner zu haben, sondern wir müssen uns auf unsere Stärken konzentrieren“, so Schweichs Trainer Hanni Rosch.
TuS Weibern - HSG Mertesdorf/Ruwertal
(Samstag, 17.15 Uhr, Robert-Wolff Halle)
Jetzt gilt es nachzulegen für die Mannschaft von HSG Coach Robin Schöler! In Weibern trifft man auf ein Team, bei dem sich derzeit Höhen und Tiefen abwechseln. Ein Rückschlag war sicher die Auswärtsniederlage des vergangenen Wochenendes beim TuS Daun und den will man vor heimischer Kulisse unbedingt wieder gutmachen. Aber auch bei den Gästen wechseln Licht und Schatten im Saisonverlauf. Nach der klaren Niederlage in Welling, musste sich das Team von Schöler auch beim Schlusslicht in Bad Ems geschlagen geben, konnte aber zuletzt das wichtige Heimspiel gegen Neustadt für sich entscheiden.
„Mit breiter Brust nach dem letzten Heimspielsieg und dem Hinspielsieg über Weibern fahren wir nach Weibern und wollen zeigen, dass wir es auch auswärts können. Bi auf die aus Studiengründen fehlende Pauline Lebenstedt werden wir mit identischer Aufstellung anreisen können. Unsere A-Jugend wird uns vollzählig und ohne „Vorbelastung“ zur Verfügung stehen. Aus den Fehlern der letzten Woche wollen wir lernen und das im Training schon ändern. Es gilt unser Tempospiel zu forcieren und auch aus der zweiten Welle Tore zu machen“, sagt HSG Coach Robin Schöler.
HSG Hunsrück II - HSG Kastellaun/Simmern
(Sonntag, 17 Uhr, Hirtenfeldhalle)
Keine Chance hatte die Mannschaft von Gastgebertrainer Flo Hübner im Hinspiel in Simmern! Mit einer 28:10 Klatsche Anfang November musste man die kurze Heimreise antreten.
„Bei den Gästen ist Torfrau Gio Martin-Stoleru die halbe Miete. Es muss und deshalb gelingen, so gut wie möglich und vor allem konsequent gegen die routinierte Torfrau der Gäste abzuschließen. Wenn uns das gelingt, kommen die Gäste nicht zu ihrem Gegenstoßspiel. Ansonsten gilt es das Umzusetzen, was wir in der Rückrunde zeigen konnten. Wir treffen viele gute Entscheidungen, spielen keinen schlechten Handball und wollen am Wochenende das Zünglein an der Waage im Kampf um den Titel sein. Auf jeden Fall wollen wir die Gäste ärgern, können wieder auf Nina Wagner zurückgreifen, müssen aber abwarten, wie sich die Situation in unserem Krankenlager bis zum Wochenende darstellt. So verläuft die Vorbereitung auf die Begegnung nicht zufriedenstellend, da wir nur wenige Spielerinnen im Training haben. Doch wir sind eingespielt. Allerdings ist Sophia Hahn im Dienstagabendtraining umgeknickt und wird wohl ausfallen. So werde ich nur 9 Feldspielerinnen und eine fitte Torfrau aufbieten können", verrät Gastgebertrainer Flo Hübner.
„Das wird ein komplett anderes Spiel, denn damals hatten wir noch den vollen Kader. Doch ich bin stolz darauf, wie meine Mädels die Ausfälle kompensieren und das Schaffen nicht viele Teams. Wahnsinn! Wir spüren den Druck nicht, wollen weiter Spaß am Handball haben und den lassen wir uns nicht nehmen. Alle die mich kennen sie wissen, dass ich mich immer auf Herausforderungen freue und kann selbst gut mit dem Druck umgehen. Das habe ich in meiner Profikarriere gelernt. Es freut mich, dass die Mädels in den jetzt 3 ½ Jahren unserer Zusammenarbeit weiterhin bereit sind, sich mit Willen und Spaß den Herausforderungen zu stellen. Das war auch im letzten Spiel so, wo ich aus beruflichen Gründen nun doch nicht auf der Bank dabei sein konnte, und ich möchte ich auf diesem Weg bei Sarah und Axel bedanken, dass sie für mich eingesprungen sind. Ich erwarte im Derby einen extrem motivierten Gegner, der sich auch aus der Regionalligamannschaft Verstärkungen in den Reihen haben wird. Doch auch gegen Wittlich haben wir das am letzten Wochenende, an dem die Eifelanerinnen doch einige Spieler aus dem Regionalligateam aufgeboten hatten, gemeistert haben. Ich bin sicher und weiß, dass meine Mädels voll motiviert in dieses Spiel gehen werden, denn wir freuen uns über jedes Spiel. Meine Mannschaft will, die von ihr gesteckten Ziele erreichen, müssen das aber nicht! Wir wachsen weiter zusammen und werden sehen, was am Ende dabei herausspringt. Als Trainer will ich dabei die Mädels unterstützen und bin stolz auf das bislang erreichte“, sagt Sasa Puljizovic, Trainer der HSG Kastellaun/Simmern.
HSG Wittlich II - TuS Daun
(Sonntag, 18 Uhr, Berufsbildende Schule)
Die Rollen im Eifel-Derby stehen fest! Das Team des neuen HSG Trainer Carsten Henrich hat die Favoritenrolle inne, stellt sich aber auf eine enge Begegnung ein.
"Ich bin gespannt, was sich die Gäste gegen uns einfallen lassen. Noch habe ich mich mit den Gegner nicht richtig befassen können, das werde ich aber zeitnah tun. Das Hinspiel konnten wir klar gewinnen und auch im Rückspiel wollen wir beide Punkte. Daun braucht die Punkte für den Klassenerhalt, doch aus Wittlich wird die Mannschaft keine Punkte mitnehmen. Zuhause sind wir die Favoritinnen und wollen das auch unter Beweis stellen. Wir können am Sonntag nicht mit Unterstützung aus der 1. Mannschaft oder der B-Jugend rechnen, da die Spielerinnen dort gebunden sind. Dafür hoffe ich auf den Einsatz von Gwenny Barthen, die uns mit ihrer Erfahrung helfen wird. Am Ende wollen wir den 4. Tabellenplatz halten", sagt Wittlichs Trainer Carsten Henrich.
„Ich hoffe, dass wir von der Grippewelle verschont bleiben und die zur Verfügung stehenden Spielerinnen ihre Bestform erreichen. Wie immer haben wir auswärts personelle Probleme aufgrund der familiären Situationen einiger unserer Spielerfrauen! Ich glaube schon, dass wir Wittlich das Leben schwer machen können, wollen so lange wie möglich Paroli bieten und mit einem Quäntchen Glück auch den Punkt mit nach Hause nehmen. Die Stimmung nach dem Sieg über Weibern ist gut und wir gehen die Aufgabe in Wittlich mit einer positiven Grundeinstellung an“, verspricht Dauns Trainer Can Steuernagel.
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