Roude Léiw Bascharage – Borussia Dortmund II 31:28 (14:18)
(R.S.)
Eins muss man den roten Löwinnen lassen – sie machen ihre Spiele
spannend! Eigentlich hätte der hart erkämpfte Sieg in der Vorwoche beim
Tabellenletzten in Lobberich Warnung genug gewesen sein, doch weit
gefehlt. Auch vor heimischer Kulisse fanden die Löwinnen im ersten
Spielabschnitt überhaupt keine Einstellung gegen die abstiegsbedrohten
Borussinnen, lieferten die wohl schwächste Leistung in dieser Saison ab
und lagen nach ausgeglichenem Start völlig verdient nach dem 9:9 mit
9:12 zurück, ließen die Gäste sogar auf 14:18 ziehen.
„Es folgte ein Donnerwetter, wie es dies seit Jahren nicht gegeben hat“, umschrieb Löwinnen Coach Claude Weinzierl dass, was in der Halbzeitpause in der Kabine der Gastgeberinnen los war. Scheinbar ist es derzeit notwendig, einige Spielerinnen wach zu rütteln. Im Abwehrverband waren die Löwinnen überhaupt nicht präsent, fanden keine Einstellung gegen die keineswegs überragenden Gäste und hatten vor allem im ersten Spielabschnitt keine Torhüterinnen im Kasten. Das sollte sich aber nach dem Wechsel ändern. Aufgeweckt von ihrem Trainer startete die Mannschaft ihre Aufholjagd, die zum Ausgleich beim 21:21 führte. Bis 24:24 wehrten sich die Gäste erfolgreich gegen die drohende Niederlage, doch die erste Führung der Löwinnen zum 25:24 läutete dann eine stärkere Schlussphase ein, die mit einem ständigen zwei bis drei Tore Vorsprung begann. Am Ende war das Spiel beim 31:27 entschieden, die zweite Hälfte mit 17:10 gewonnen!
„Das wäre auch für die erste Hälfte ein normales Ergebnis gewesen“, fand Weinzierl, dem die Begegnung erneut aufgezeigt hat, dass die Klasse in dieser Saison wesentlich stärker ist, keine Mannschaft unterschätzt werden darf und seine Spielerinnen endlich die Konstanz über zwei Hälften mitbringen müssen, will man am Ende vorne dabei bleiben.
Hansen und Saftoui – Steuer (1/1), Braconier, Rogucka (6/2), Goraj (7), Pimenta (1), Müller (1), Pal (10), Urban (2/1), Thill, Welter (3).
„Es folgte ein Donnerwetter, wie es dies seit Jahren nicht gegeben hat“, umschrieb Löwinnen Coach Claude Weinzierl dass, was in der Halbzeitpause in der Kabine der Gastgeberinnen los war. Scheinbar ist es derzeit notwendig, einige Spielerinnen wach zu rütteln. Im Abwehrverband waren die Löwinnen überhaupt nicht präsent, fanden keine Einstellung gegen die keineswegs überragenden Gäste und hatten vor allem im ersten Spielabschnitt keine Torhüterinnen im Kasten. Das sollte sich aber nach dem Wechsel ändern. Aufgeweckt von ihrem Trainer startete die Mannschaft ihre Aufholjagd, die zum Ausgleich beim 21:21 führte. Bis 24:24 wehrten sich die Gäste erfolgreich gegen die drohende Niederlage, doch die erste Führung der Löwinnen zum 25:24 läutete dann eine stärkere Schlussphase ein, die mit einem ständigen zwei bis drei Tore Vorsprung begann. Am Ende war das Spiel beim 31:27 entschieden, die zweite Hälfte mit 17:10 gewonnen!
„Das wäre auch für die erste Hälfte ein normales Ergebnis gewesen“, fand Weinzierl, dem die Begegnung erneut aufgezeigt hat, dass die Klasse in dieser Saison wesentlich stärker ist, keine Mannschaft unterschätzt werden darf und seine Spielerinnen endlich die Konstanz über zwei Hälften mitbringen müssen, will man am Ende vorne dabei bleiben.
Hansen und Saftoui – Steuer (1/1), Braconier, Rogucka (6/2), Goraj (7), Pimenta (1), Müller (1), Pal (10), Urban (2/1), Thill, Welter (3).
HSV Solingen – Gräfrath – DJK/MJC Trier II 31:27 (20:13)
Ausgeglichen verlief die Anfangsphase. Bis zum 7:7 blieb das Spiel offen, dann kam die schwächste Phase im Trierer Spiel, die der Gastgeber mit vier Tempogegenstößen bestrafte. Unnötige Ballverluste und 11 technische Fehler im ersten Spielabschnitt waren ausschlaggebend für den 20:13 Rückstand.
Konzentrierter gingen die Gäste dann in den zweiten Spielabschnitt, kamen Tor um Tor heran und waren in der 58. Minute beim 29:27 dran, spielten in Überzahl, vergaben die Siebenmeterchance und der HSV sorgte im Gegenzug für die Entscheidung. Auffallendste Spielerinnen beim Gast waren im zweiten Spielabschnitt Nathalie Adeberg und Lena Zelmel. „Uns haben wie gegen Bascharage am Ende zwei Minuten gefehlt, um das Spiel zu drehen“, meinte Domaschenko, der seinem Team ein starkes Spiel in der zweiten Hälfte bescheinigte.
Monz und Kockler – Adeberg (9/1), Premm (2), Vallet (5), Hahn, Pötters (3), Zelmel (8/2), Rolinger (n.e.)
Roude Léiw Bascharage – BV Borussia Dortmund II (Samstag 16.30 Uhr)
(R.S.)
Vom Tabellenplatz der Dortumunder Borussia lässt sich Bascharages
Trainer Claude Weinzierl nicht blenden. Auf Platz 13 und damit einem
Abstiegsplatz werden die Mädels aus dem Ruhrpott sicher nicht landen.
„Da haben wir letzte Woche hart kämpfen müssen, um beide Punkte beim Tabellenletzten in Lobberich zu gewinnen. Das zeigt wieder, wie stark dieses Liga ist und man keine Mannschaft unterschätzen darf. Vor allem der Sieg der Borussia in Beyeröhde lässt aufhorchen, wir sind gewarnt, werden uns konzentriert auf den Gast vorbereiten“, verspricht der Löwinnen Coach. Mit einem Sieg kann der Gastgeber seine Serie auf sechs Siege in Folge ausbauen. Das dieses Vorhaben gelingen kann, liegt auch in der Tatsache begründet, dass das Bundesligateam der Dortmunder am Samstag parallel spielt und somit keine Verstärkungen von oben zur Mannschaft stoßen werden. Mit dem gleichen Kader der Vorwoche laufen die roten Löwinnen auf, wollen sich vor allem im Angriff steigern, denn hier sieht man Verbesserungsbedarf. „Noch stimmen die Abläufe nicht ganz, die Pässe kommen teilweise zu ungenau, deshalb werden wir dieses in der Woche verstärkt trainieren“, verrät Weinzierl.
Woche
für Woche betreiben die kleinen Miezen mit ihrem dünnen Personalkader
und ihrer absolut starken, vor allem kämpferisch überzeugenden Leistung,
Werbung in eigener Sache. „Die Mannschaft macht keine Sorgen“, freut
sich MJC Trainer Igor Domaschenko, der am Sonntag in Solingen auf den
gleichen Kader wie letztes Wochenende zurückgreifen kann.
„Was mich besonders freut, sind die immer mehr werdenden Zuschauer in den Heimspielen und die Tatsache, dass wir auch auswärts von unseren Fans unterstützt werden“. Darauf baut Domaschenko auch am kommenden Sonntag. Es geht zu einem der Favoriten der Liga, obwohl dies der Tabellenplatz derzeit nicht widerspiegelt. „Für mich gehört die Mannschaft zu den Topteams. Was bei den drei Niederlagen in Folge zuletzt los war, kann ich mir nicht erklären. Zwar fielen die Niederlagen knapp aus, doch damit rutschte die Mannschaft nach dem 7:3 Start jetzt auf Rang 8 ab! Zuhause muss das Team jetzt dringend gegen uns gewinnen“, ahnt Domaschenko.
Zugute kommt den kleinen Miezen die Tatsache, dass die Bundesligamannschaft an diesem Wochenende kein Pflichtspiel bestreitet und so alle mit „frischen Kräften“ nach Solingen fahren
„Da haben wir letzte Woche hart kämpfen müssen, um beide Punkte beim Tabellenletzten in Lobberich zu gewinnen. Das zeigt wieder, wie stark dieses Liga ist und man keine Mannschaft unterschätzen darf. Vor allem der Sieg der Borussia in Beyeröhde lässt aufhorchen, wir sind gewarnt, werden uns konzentriert auf den Gast vorbereiten“, verspricht der Löwinnen Coach. Mit einem Sieg kann der Gastgeber seine Serie auf sechs Siege in Folge ausbauen. Das dieses Vorhaben gelingen kann, liegt auch in der Tatsache begründet, dass das Bundesligateam der Dortmunder am Samstag parallel spielt und somit keine Verstärkungen von oben zur Mannschaft stoßen werden. Mit dem gleichen Kader der Vorwoche laufen die roten Löwinnen auf, wollen sich vor allem im Angriff steigern, denn hier sieht man Verbesserungsbedarf. „Noch stimmen die Abläufe nicht ganz, die Pässe kommen teilweise zu ungenau, deshalb werden wir dieses in der Woche verstärkt trainieren“, verrät Weinzierl.
HSV Solingen-Gräfrath – DJK/MJC Trier II (Sonntag 17 Uhr)
„Was mich besonders freut, sind die immer mehr werdenden Zuschauer in den Heimspielen und die Tatsache, dass wir auch auswärts von unseren Fans unterstützt werden“. Darauf baut Domaschenko auch am kommenden Sonntag. Es geht zu einem der Favoriten der Liga, obwohl dies der Tabellenplatz derzeit nicht widerspiegelt. „Für mich gehört die Mannschaft zu den Topteams. Was bei den drei Niederlagen in Folge zuletzt los war, kann ich mir nicht erklären. Zwar fielen die Niederlagen knapp aus, doch damit rutschte die Mannschaft nach dem 7:3 Start jetzt auf Rang 8 ab! Zuhause muss das Team jetzt dringend gegen uns gewinnen“, ahnt Domaschenko.
Zugute kommt den kleinen Miezen die Tatsache, dass die Bundesligamannschaft an diesem Wochenende kein Pflichtspiel bestreitet und so alle mit „frischen Kräften“ nach Solingen fahren