RPS männliche A
JSG Hunsrück – SV Zweibrücken 36:29 (17:16)
(R.S.)
„Zuhause können wir jeden schlagen“, hatte JSG Trainer Burkhard Born
vor dem Spiel gesagt und er scheint Recht zu behalten. Seine Jungs
setzten sich gegen die Gäste am Ende verdient mit 36:29 durch. Dabei
fanden die Hunsrücker erst überhaupt nicht ins Spiel, lagen schnell 0:4
zurück und liefen bis 6:9 dem Rückstand hinterher. Das erste Remis
schaffte die Mannschaft beim 14:14 in der 25. Minute aufgrund einer
besseren Chancenverwertung als in der Anfangsphase. Immer wieder zeigte
sich der JSG Abwehrverband gut auf die Angreifer eingestellt, kam zu
vielen Ballgewinnen und daraus resultierenden Tempogestoßtoren.
Auch
nach dem Wechsel bestimmten die Gastgeber das Geschehen, führten 25:20
in der 38. Minute, als der bis dahin in der Abwehr überragende Manuel
Wagner die rote Karte kassierte. Born stellte die Abwehr jetzt
defensiver ein. Die Gäste wollten nun mit der Brechstange das Ergebnis
zu ihren Gunsten
korrigieren. Im Angriff versuchten Sie es vergeblich mit schnell
abgeschlossenen Rückraumwürfen gegen die nunmehr defensiver stehende JSG
Abwehr zu Torerfolgen zu kommen. In der Abwehr versuchte der
Tabellenzweite mit einer doppelten Manndeckung die bis dahin
erfolgreichen Angriffskonzeptionen zu unterbinden. Doch die etatmäßigen
Außenspieler Maxi Schneider und Andreas Denzer behielten auf den
Rückraumpositionen die Übersicht und waren durch eigene Tore und den
Einsatz der manngedeckten Spieler dafür verantwortlich, dass der
Vorsprung gehalten bzw. ausgebaut werden konnte. Als Moritz Meister
zudem mit einem Wadenkrampf ausfiel, schien das Spiel noch einmal auf
der Kippe zu stehen. Doch dank der überraschend guten Leistung der
Ergänzungsspieler reichte es am Ende zu einem verdienten Erfolg.
Martin
und Scherschlicht – Brecht (1), Wagner (5), Meister (6), Müller, Schub
(5), Kuhn (5), Denzer (9), Schell, Schneider (4), Ciminiski (1).
Weibliche B
DJK/MJC Trier – JSG Saarbrücken-West 23:25 (13:13)
Fast
hätte es für das Team von Svitlana Roth für die ersten Punkte gereicht.
Letztlich brachte sich das Team selbst um den erhofften Erfolg. Ein
Wechselfehler in der Schlußminute bei einer bereits bestehenden
Zeitstrafe verschaffte dem Gast den entscheidenden Vorteil.
Bis
dahin lieferten sich beide Teams ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem die
kleinen Miezen in der 50. Minute sogar noch mit 20:18 führten, dann den
Gästen den Ausgleich beim 22:22 erlaubten, ehe der Wechselfehler die
Entscheidung brachte.
„Bei mir haben Henriette Leicher im Tor,
sowie Anke Greinert, Hannah Esch und Alisha Fahl die stärkste Leistung
gezeigt“, lobte die MJC Trainerin.
Leicher und Walter – Greinert
(1), Esch (5), Nerling (4/1), Fahl (4), Doffing (1), Ludwig, Weyand,
Langner, Marquenie (4/2), Hermann, Loscheider (2).
VTV Mundenheim – JSG MH Wittlich 31:12 (17:5)
Beim
souveränen Tabellenführer in Mundenheim war für das Team von Trainer
Norbert Posnien einfach nichts zu holen. Zu überlegen dominierte der
Gastgeber das gesamte Spiel, bei dem die Wittlicherinnen nicht so
unbeschwert aufspielen konnte, wie sich das die Verantwortlichen der JSG
gewünscht hätten.
„Mundenheim ist eine Klasse für sich. Wir
haben einfach zu viele Fehler gemacht und nie zu unserem Spiel
gefunden“, meint Posnien.
Junk – Brandt (3), Braband (4), Lebenstedt (2), Ambros (3), Schmitz, Kirsch, Fröhlich, Lames, Nickel
Männliche B
HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch – TV Kirrweiler 20:23 (10:13)
Gegen
den Favoriten aus Kirrweiler gab es die erwartete Niederlage für die
Jungs von Trainer Igor Domaschenko, bei denen Torhüter Lukas Everding
nach fünfmonatiger Verletzungspause ein gelungenes Comeback feierte.
Bis
zum 3:4 verlief die Anfangsphase ausgeglichen, dann setzte sich der
Gast gegen eine in der Konzentration nachlassende Hunsrücker Mannschaft
bis zur Pause deutlicher ab. Spielerisch waren die Gastgeber durchaus
gleichwertig, doch die Schnelligkeit der Gäste gab den Ausschlag.
„Ich
bin nicht enttäuscht, das war besser als gegen Zweibrücken.
Konditionell konnten wir nicht ganz mithalten, sehen aber jetzt den
kommenden Spielen optimistisch entgegen, da wir die ersten Drei der
Tabelle hinter uns haben“, so Domaschenko.
Everding – Friedrich (4/1), Saam, Scherschlicht (3), Bach (3), Schneider (2), Pütz (2), Berg (1), Töws (1), Hermann (1)
RPS männliche A
JSG Hunsrück – SV Zweibrücken (Samstag 17.45 Uhr Kastellaun)
(R.S.)
JSG Trainer Burkhard Born bleibt dabei: „Zuhause können wir eigentlich
jeden in dieser Liga schlagen. Dazu müssen aber einige Faktoren zusammen
kommen. Zum einen müssen wir komplett sein, zum anderen die Jungs
auskuriert und die Leistungsträger auch im Stande sein ihre Bestleistung
abzurufen. Dabei sehe ich vor allem Christof Kuhn und Julian Schub, die
zulegen müssen und hoffe darauf, dass Manuel Wagner und Moritz Meister
ihre konstant gute Leistung zeigen. Wenn das alles zusammen kommt, haben
wir auch gegen die bisher verlustpunktfreien Gäste aus Zweibrücken eine
Chance“.
RPS männliche B
HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch – TV Kirrweiler (Samstag 17.45 Uhr Hirtenfeldhalle)
(R.S.)(R.S.)
Der Gast zählt nach Ansicht von HSG Trainer Igor Domaschenko zu den
Spitzenteams der Liga: „Sie spielen einen disziplinierten, schnellen
Handball aus einer aggressiv arbeitenden Abwehr heraus, sind im linken
Rückraum und am Kreis top besetzt“, urteilt der Handballcoach. Noch gut
ist ihm das Spiel in der Vorbereitung gegen Kirrweiler in Erinnerung,
als seinen Spielern die Puste ausging. „Das zählt nicht mehr. Wir sind
viel weiter und wollen zuhause für eine Überraschung sorgen. Die Jungs
brauchen dringend das Erfolgserlebnis für die Psyche“, ahnt Domaschenko.
TV Bitburg – SV Zweibrücken (Sonntag 16 Uhr Edith-Stein-Hauptschule)
Noch
gut kennen sich die beiden Teams aus ihren Spielen um die
Südwestdeutsche Meisterschaft. „Das ist schon eine starke Truppe, die da
auf uns wartet. Im Prinzip ist das die Saarlandauswahl. Es wird schwer,
aber wir sind nicht chancenlos. Alle sind fit und wir haben am
dreitätigen Trainingscamp in Bendorf teilgenommen und uns intensiv auf
die Begegnung vorbereitet“, verrät Trainer Roland Huss
RPS weibliche B
DJK/MJC Trier – JSG Saarbrücken-West (Samstag 17 Uhr Wolfsberghalle)
(R.S.)
Nur schwer kann MJC Trainerin Svetlana Roth den Gast aus
Saarbrücken-West einschätzen. Die Mannschaft hat erst ein Saisonspiel
auf dem Buckel und das ging gleich am Anfang mit 14:22 gegen Marpingen
Alsweiler verloren. Nach drei verlorenen Spielen der Gastgeberinnen will
Roth am Wochenende sehen, wie sich ihr Team gegen die Saarländerin
„verkauft“. Einige der jüngeren MJC Spielerinnen haben in den
Herbstferien das Handballcamp der MJC besucht.
VTV Mundenheim – JSG M/H Wittlich (Sonntag 16.30 Uhr)
„Im
kommenden Spiel haben wir nichts zu verlieren“, so Trainer Norbert
Posnien, dessen Team am kommenden Sonntag beim souveränen Spitzenreiter,
dem VTV Mundenheim, antreten muss. „Wir können unbeschwert aufspielen,
denn die Favoriten-rolle liegt eindeutig bei den Gastgeberinnen aus dem
Stadt-teil von Ludwigshafen. Vielleicht liegt aber gerade darin unsere
Chance, denn wir sind gut in die Saison gestartet und wollen die-sen
Trend fortsetzen. Auch wenn wir gegen die mit sehr guten
Einzelspielerinnen besetzten Mundenheimer nur Außenseiter sind, so geben
wir das Spiel in keinem Fall im Vorhinein verlo-ren“ kündigt der
Wittlicher Coach an, der darauf hofft, Tor-hüterin Lara-Ann Junk wieder
aufbieten zu können.