TV Welling – HSG Wittlich 27:27 (14:17)
(R.S.)
Letztlich wurde es ein leistungsgerechtes Remis zwischen Aufsteiger
Welling und der HSG Wittlich. „Die Mannschaft, die Halle und das
Publikum sind eine Bereicherung für die Liga“, lobte Wittlichs Trainer
Michael Göbel.
Im ersten Spielabschnitt bestimmten die Gäste das Spiel, führten 1:3, kassierten beim 5:5 den Ausgleich, setzten sich aber nach dem 7:7 auf 8:10 ab und bauten den Vorsprung bis zur Pause auf 14:17 aus. „Eigentlich hatten wir zur Pause nicht den Eindruck, dass wir das Spiel noch verlieren konnten“, gestand Wittlichs Trainer Michael Göbel. Seine Mannschaft war gut auf die Kreisanspiele und das schnelle Wellinger Spiel eingestellt und hatte in Torwart Fredi Christophel einen starken Keeper zwischen den Pfosten.
„Wir wollten dann im zweiten Spielabschnitt da weitermachen, wo wir aufgehört hatten, aber leider haben die Schiedsrichter ihre Linie verloren. 15 Zeitstrafen gegen uns, lediglich 5 gegen Welling sprechen eine deutliche Sprache“, ärgerte sich Göbel. So spielten die Gäste im zweiten Spielabschnitt fast ständig in Unterzahl und kassierten durch das Gespann Sauerwein/Schneider drei rote Karten wegen der dritten Zeitstrafe und in der 59. Minute eine rote Karten gegen Fabian Rudolphi wegen eines taktischen Fouls. Trotz der Unterzahl gelang es zunächst, die Führung bis zum 16:20 zu verteidigen. Dann aber machte sich die Überzahl für Welling deutlicher bemerkbar und die Gastgeber glichen zum 22:22 aus. Die spannende Schlußphase war eingeleitet und Fabian Rudolphi erzielte, nachdem Patrick Clemens den unaufmerksamen Gastgeberangreifern den Ball „geklaut“ hatte, mit seinem einzigen Treffer an diesem Abend den verdienten Wittlicher Ausgleich zum 27:27 bevor er seine rote Karte kassierte.
„Ein gerechtes Remis, aber die Vorkommnisse im zweiten Spielabschnitt sind nicht in Ordnung. Dazu haben wir einfach erneut zuviele Fehler im Angriff gemacht. Wir müssen hieran arbeiten, wollen wir oben mitspielen“, ahnt der Wittlicher Trainer.
Stoffel, Herget und Christophel – Nabakowski, Malmedy (10/5), J. Praeder (1), Link (2), Rudolphi (1), Kraeber, Ames (1), P. Clemens (4), Weyer (5), Stelmach (3).
Verwundert
rieben sich die Bitburger Fans die Augen! Nicht zu glauben, was ihre
Mannschaft gegen den bisher ungeschlagenen Tabellenführer aus Andernach
bot. „Gegen den Tabellenführer musste ich die Jungs nicht motivieren.
Wir haben lediglich gut gespielt“, lautete das nüchterne Fazit von
Trainer Janosh Klimek, der den Gast mit einer 20 Tore Klatsche auf den
Heimweg schickte.
Lediglich in den ersten 15 Minuten waren die Gäste gleichwertig, hielten das Spiel bis zum 9:7 offen. Die Manndeckung gegen Florian Enders erwies sich als Schlag ins Wasser! Von ihr profitierte Pascal Wolff, der die gegnerische Abwehr vor schier unlösbare Probleme stellte. Rhein-Nette versuchte alles, um die Niederlage abzuwenden, versuchte eine zweite offensive Deckung, stellte seinen Abwehrverband dann ganz defensiv ein – Bitburg wusste auf alles eine Antwort. Wie hoch eigentlich der Bitburger Sieg zu werten ist, zeigt die Tatsache, dass mit Jan und Sven Lauer zwei Leistungsträger der Eifelaner angeschlagen ins Spiel gingen. Bereits nach 15 Minuten nahm Klimek Jan Lauer aus dem Spiel und brachte Nachwuchstalent Philipp Bernreiter, der Lauer gut vertrat. Auch Sven Lauer, dessen Schulterverletzung noch nicht auskuriert ist, konnte weitestgehend geschont werden.
Sichtbare Fortschritte sind im Bitburger Abwehrspiel zu beobachten, vor allem der auf der vorgezogenen Positionen agierende Florian Enders verunsicherte die Andernacher Angreifer ein ums andere Mal. Die Bitburger Abwehr fing so viele Bälle ab, die gleich zum Gegenstoß genutzt wurden. „Das wir zu den stärksten Angriffsreihen der Liga zählen ist bekannt, jetzt machen wir auch in der Abwehr Schritte in die richtige Richtung. Das waren lediglich zwei Punkte, mehr nicht! Wenn wir in der Meisterschaft vorne mitspielen wollen, müssen wir auch die schweren Auswärtsspiele im Hunsrück und bei der HSG Biewer/Pfalzel bestehen“, so Trainer Klimek.
Neuerburg und Wielvers – Steinbach (3/1), Sonnen (5), Enders (5/3), Wolff (12), S. Lauer (1), J. Lauer (1), Nelles (3), Wahl (4), Loell (6), F. Bernreiter (2), P. Bernreiter (1).
„Vor
dem Spiel wäre ich mit dem Punktgewinn zufrieden gewesen. Die
Mannschaft hat sich gegenüber dem letzten Spiel erheblich gesteigert, es
wäre durchaus mehr drin gewesen“, gab HSG Trainer Markus Bach zu.
Seine Mannschaft fand gut in Spiel, führte über 1:5 bis 2:6, hatte in dieser Phase bereits zwei klare Chancen darunter einen Siebenmeter liegen gelassen. Zwei weitere Fehlpässe machten den Gastgeber wieder stark, der zum 7:7 ausglich. Es folgte eine hektische Phase, die bestimmt war von vielen Zeitstrafen auf beiden Seiten. Dabei legte das Gespann Heckmann/Plattner eine hohe Messlatte für die Zeitstrafen an. Bereits sieben Zeitstrafen (vier gegen Weibern, drei gegen die HSG) bestimmten so das Spielgeschehen, als in der 22. Minute Max Shalimov, der bis dahin bereits drei Tore erzielt und zwei Siebenmeter herausgeholt hatte, die rote Karte sah. Von hinten griff Shalimov seinem Gegenspieler in den Arm und fehlte fortan seiner Mannschaft. Ab diesem Zeitpunkt verlief die Begegnung ausgeglichen, die Weiberner Führung zum 19:17 ging in Ordnung. Dabei war es vor allem Michael Nürenberg (10 Treffer), den die Hunsrücker nicht in den Griff bekamen.
Auch nach dem Wechsel stellte die HSG ihren Abwehrverband zunächst nicht um, kam aber zum 22:22 Ausgleich und hielt bis zum 28:28 das Spiel offen. Als die HSG dann Nürenberg besser im Griff hatte, war es der bis dahin unauffällig spielende Thomas Schlich, der wesentlichen Anteil an der 33:31 Führung in der 54. Minute hatte. Die doppelte Zeitstrafe des Gastgebers nutzte die Hunsrück HSG nicht konsequent. „Wir haben schlecht gespielt, hatten in Pascal Olivier einen wichtigen Rückhalt im Kasten. Als Weibern 30 Sekunden vor dem Ende verwarf, war die große Chance zum Sieg da, doch Korab Muligis Wurf blieb in der Abwehr hängen, obwohl zwei weitere Pässe möglich gewesen wären“, kritisierte Bach.
Endel und Olivier – Schub, Gerhardt (2), Adam (1), Hölzenbein, Dämgen (6), Sveinson (2), Muligi (3), Gedert (10/3), Weber (4), Faust (2), Shalimov (3).
Im ersten Spielabschnitt bestimmten die Gäste das Spiel, führten 1:3, kassierten beim 5:5 den Ausgleich, setzten sich aber nach dem 7:7 auf 8:10 ab und bauten den Vorsprung bis zur Pause auf 14:17 aus. „Eigentlich hatten wir zur Pause nicht den Eindruck, dass wir das Spiel noch verlieren konnten“, gestand Wittlichs Trainer Michael Göbel. Seine Mannschaft war gut auf die Kreisanspiele und das schnelle Wellinger Spiel eingestellt und hatte in Torwart Fredi Christophel einen starken Keeper zwischen den Pfosten.
„Wir wollten dann im zweiten Spielabschnitt da weitermachen, wo wir aufgehört hatten, aber leider haben die Schiedsrichter ihre Linie verloren. 15 Zeitstrafen gegen uns, lediglich 5 gegen Welling sprechen eine deutliche Sprache“, ärgerte sich Göbel. So spielten die Gäste im zweiten Spielabschnitt fast ständig in Unterzahl und kassierten durch das Gespann Sauerwein/Schneider drei rote Karten wegen der dritten Zeitstrafe und in der 59. Minute eine rote Karten gegen Fabian Rudolphi wegen eines taktischen Fouls. Trotz der Unterzahl gelang es zunächst, die Führung bis zum 16:20 zu verteidigen. Dann aber machte sich die Überzahl für Welling deutlicher bemerkbar und die Gastgeber glichen zum 22:22 aus. Die spannende Schlußphase war eingeleitet und Fabian Rudolphi erzielte, nachdem Patrick Clemens den unaufmerksamen Gastgeberangreifern den Ball „geklaut“ hatte, mit seinem einzigen Treffer an diesem Abend den verdienten Wittlicher Ausgleich zum 27:27 bevor er seine rote Karte kassierte.
„Ein gerechtes Remis, aber die Vorkommnisse im zweiten Spielabschnitt sind nicht in Ordnung. Dazu haben wir einfach erneut zuviele Fehler im Angriff gemacht. Wir müssen hieran arbeiten, wollen wir oben mitspielen“, ahnt der Wittlicher Trainer.
Stoffel, Herget und Christophel – Nabakowski, Malmedy (10/5), J. Praeder (1), Link (2), Rudolphi (1), Kraeber, Ames (1), P. Clemens (4), Weyer (5), Stelmach (3).
TV Bitburg – HSV Rhein-Nette 43:23 (21:12)
Lediglich in den ersten 15 Minuten waren die Gäste gleichwertig, hielten das Spiel bis zum 9:7 offen. Die Manndeckung gegen Florian Enders erwies sich als Schlag ins Wasser! Von ihr profitierte Pascal Wolff, der die gegnerische Abwehr vor schier unlösbare Probleme stellte. Rhein-Nette versuchte alles, um die Niederlage abzuwenden, versuchte eine zweite offensive Deckung, stellte seinen Abwehrverband dann ganz defensiv ein – Bitburg wusste auf alles eine Antwort. Wie hoch eigentlich der Bitburger Sieg zu werten ist, zeigt die Tatsache, dass mit Jan und Sven Lauer zwei Leistungsträger der Eifelaner angeschlagen ins Spiel gingen. Bereits nach 15 Minuten nahm Klimek Jan Lauer aus dem Spiel und brachte Nachwuchstalent Philipp Bernreiter, der Lauer gut vertrat. Auch Sven Lauer, dessen Schulterverletzung noch nicht auskuriert ist, konnte weitestgehend geschont werden.
Sichtbare Fortschritte sind im Bitburger Abwehrspiel zu beobachten, vor allem der auf der vorgezogenen Positionen agierende Florian Enders verunsicherte die Andernacher Angreifer ein ums andere Mal. Die Bitburger Abwehr fing so viele Bälle ab, die gleich zum Gegenstoß genutzt wurden. „Das wir zu den stärksten Angriffsreihen der Liga zählen ist bekannt, jetzt machen wir auch in der Abwehr Schritte in die richtige Richtung. Das waren lediglich zwei Punkte, mehr nicht! Wenn wir in der Meisterschaft vorne mitspielen wollen, müssen wir auch die schweren Auswärtsspiele im Hunsrück und bei der HSG Biewer/Pfalzel bestehen“, so Trainer Klimek.
Neuerburg und Wielvers – Steinbach (3/1), Sonnen (5), Enders (5/3), Wolff (12), S. Lauer (1), J. Lauer (1), Nelles (3), Wahl (4), Loell (6), F. Bernreiter (2), P. Bernreiter (1).
TuS Weibern – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch 33:33 (19:17)
Seine Mannschaft fand gut in Spiel, führte über 1:5 bis 2:6, hatte in dieser Phase bereits zwei klare Chancen darunter einen Siebenmeter liegen gelassen. Zwei weitere Fehlpässe machten den Gastgeber wieder stark, der zum 7:7 ausglich. Es folgte eine hektische Phase, die bestimmt war von vielen Zeitstrafen auf beiden Seiten. Dabei legte das Gespann Heckmann/Plattner eine hohe Messlatte für die Zeitstrafen an. Bereits sieben Zeitstrafen (vier gegen Weibern, drei gegen die HSG) bestimmten so das Spielgeschehen, als in der 22. Minute Max Shalimov, der bis dahin bereits drei Tore erzielt und zwei Siebenmeter herausgeholt hatte, die rote Karte sah. Von hinten griff Shalimov seinem Gegenspieler in den Arm und fehlte fortan seiner Mannschaft. Ab diesem Zeitpunkt verlief die Begegnung ausgeglichen, die Weiberner Führung zum 19:17 ging in Ordnung. Dabei war es vor allem Michael Nürenberg (10 Treffer), den die Hunsrücker nicht in den Griff bekamen.
Auch nach dem Wechsel stellte die HSG ihren Abwehrverband zunächst nicht um, kam aber zum 22:22 Ausgleich und hielt bis zum 28:28 das Spiel offen. Als die HSG dann Nürenberg besser im Griff hatte, war es der bis dahin unauffällig spielende Thomas Schlich, der wesentlichen Anteil an der 33:31 Führung in der 54. Minute hatte. Die doppelte Zeitstrafe des Gastgebers nutzte die Hunsrück HSG nicht konsequent. „Wir haben schlecht gespielt, hatten in Pascal Olivier einen wichtigen Rückhalt im Kasten. Als Weibern 30 Sekunden vor dem Ende verwarf, war die große Chance zum Sieg da, doch Korab Muligis Wurf blieb in der Abwehr hängen, obwohl zwei weitere Pässe möglich gewesen wären“, kritisierte Bach.
Endel und Olivier – Schub, Gerhardt (2), Adam (1), Hölzenbein, Dämgen (6), Sveinson (2), Muligi (3), Gedert (10/3), Weber (4), Faust (2), Shalimov (3).
SG Gösenroth/Laufersweiler – HSG Biewer/Pfalzel 28:32 (14:12)
Die SG musste auf den erkrankten Kreisläufer Timo Peltsch verzichten, fand gegen die defensiv und kompakt stehende HSG Abwehr nur schwer ins Spiel. Ausgeglichen verlief die Anfangsphase, nach der die SG über 6:4 besser ins Spiel fand und den Vorsprung sogar auf 9:5 ausbaute. Bei den Gästen machte sich das Fehlen von drei Leistungsträgern in der Startformation bemerkbar. Biewer/Pfalzel korrigierte dies und so gelang bis zur Pause die Resultatsverbesserung zum 14:12.
„Nach dem Wechsel hat die HSG kaum noch Fehler gemacht, dafür vergaben wir zwei Siebenmeter und machten erneut leichtsinnige Fehler, die uns das Genick brachen“, klagte SG Trainerin Jutta Holl. Die Gäste drehten die Begegnung über 17:19, hatten dabei im zweiten Spielabschnitt mit Alex Kuhfeld den stärksten Spieler, der wesentlichen Anteil daran hatte, dass seine Mannschaft vom 23:25 vorentscheidend auf 25:29 davonzog.
„Endlich haben unsere Torhüter ihre Leistung gebracht, Christian Stein war angeschlagen und konnte nur in der Abwehr eingesetzt werden“, resümierte Köhler.
„Der Vier-Tore-Sieg der Gäste geht aufgrund der individuellen Stärke in Ordnung. Unser 18-jähriger Keeper Jan Schneider hat stark gehalten“, fand Holl. Auf HSG Seite machen die erneuten Verletzungen von Carsten Rohr und Stefan Gerten vor dem Lokalderby gegen Schweich Sorgen.
SG: Schneider und Lengert – Stoffel (7/6), J. Tatsch (4), Stumm (4), Dreher, Seidensahl (1), Gerhardt (1), Hübner (4/1), A. Tatsch (5), Fritz (2).
HSG: Gersmeyer und Mohr – Smijewski (1), Frisch (2), Leinen (2), Pony (3), Kuhfeld (5/2), Gerten (1), Krewer (2), C. Stein, Backendorf (4), Billen (5), M. Stein (5), Rohr (2/2).
SV Urmitz – HSC Schweich 25:22 (13:13)
„Zwei klare Gesichtstreffer von Urmitz Spielertrainer Marco Sauer hat das rheinlastige Gespann Ebert/Rosteck nicht entsprechend bestraft“, klagte HSC Coach Andreas Rosch, dessen Mannschaft davon eingeschüchtert war und sich nur noch wenig zutraute. So gelang den Gastgebern zur Pause der 13:13 Ausgleich.
Nach dem Wechsel folgte die schwächste Phase im Gästespiel, die Urmitz mit vier Treffern in Folge zum 17:13 bestrafte. Auch die vielen Zeitstrafen gegen den HSC brachen die Moral der Gäste nicht, die auf 20:19 heran kamen. Urmitz nahm aber die Auszeit zur richtigen Zeit und zog entscheidend auf 23:19 davon. „Trotz der guten Moral keine Punkte. Beste Spieler auf dem Platz waren die Torhüter Alexander Klapthor beim Gastgeber und Dirk Schmidt bei uns“, meinte Rosch.
Schmidt – Hertz (6/2), Sturm (6), Arenz, Schröder (1), Nerling (1), Rosch (2), Zock (1), Rohr (2), Leyh (3), Karrenbauer.
TV Bitburg – HSV Rhein-Nette (Samstag 18 Uhr Edith-Stein Hauptschule)
„Ich erwarte einen hochmotivierten Gast, der unter allen Umständen seinen Tabellenplatz so lange wie möglich verteidigen will. Für das Team ist sicherlich keine zusätzliche Motivation nötig, um auch gegen uns alles abzurufen. Vor allem steckt die hohe Niederlage wohl noch in den Köpfen der Gästespieler, die nicht vergessen ist. Für uns ist dagegen wichtig, an diesen Sieg nicht mehr zu denken. Die Voraussetzungen sind in dieser Saison völlig anders. Der Gegner ist erheblich stärker. Das Paket stimmt“, meint Bitburgs Trainer Janosh Klimek und meint damit die gute Abwehr und das starke Gegenstoßspiel der Rheintruppe, im gebundenen Spiel zeigt das Team eine diziplinierte Leistung und viele Spielzüge. Dazu gilt das Motto: Jeder für jeden! „Wir denken jetzt von Spiel zu Spiel, möchten die nächsten beiden Punkte einfahren und an die Leistung aus dem Wittlicher Spiel anknüpfen. Wir haben konzentriert und diszipliniert gespielt, aber es ist noch Luft nach oben.
Noch haben wir keine konstant guten 60 Minuten durchgespielt. Das wir gegen Andernach nicht leicht“, ahnt Klimek, der aber von seinen Spielern überzeugt ist: „Auf allen Positionen sind wir gefährlich, können uns aber noch weiter steigern. In Wittlich haben wir ein Ausrufezeichen gesetzt und jeder konnte erkennen, dass wir durchaus oben mitspielen können. Mit einem Sieg wollen wir den direkten Anschluss zu Rhein-Nette herstellen. Alles ist an Bord“, meldet Klimek.
TV Welling – HSG Wittlich (Samstag 19.30 Uhr)
„Die Einstellung bei uns muß anders als gegen Bitburg sein, da muß mehr Leidenschaft rein“, fordert der Wittlicher Coach. Vor allem zur spielerischen Linie müssen die Eifelaner zurückfinden, wenn sie in Welling eine Chance haben wollen. Das Saisonziel der Wittlicher ist klar: „Wir wollen unter die ersten 5“, so Göbel, der aber gleich einschränkt, dass dies nur dann möglich wird, wenn die Mannschaft jetzt die Kurve kriegt. „Da gibt es schon vier bis fünf Teams, die um den Titel spielen, dazu gehören wir aufgrund unserer Unerfahrenheit noch nicht. Das hat die Begegnung gegen Bitburg klar gemacht. Uns fehlt einfach noch diese Klasse“, weiß Göbel.
Stärkster Mannschaftteil des Gastgebers scheint der Abwehrverband mit einem überragenden Torhüter Monschauer, gegen den die HSG Angreifer konzentrierter die Abschlüsse verwerten müssen, als zuletzt. „Dazu müssen wir im Abwehrverband die Anspiele zum Kreis unterbinden und uns auf das schnelle Spiel des TV einlassen. Jetzt ist die geistige Frische gefragt und die Mannschaft muß zeigen, wo sie hin will“.
TuS Weibern – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch (Samstag 19.30 Uhr)
„Wir haben bislang noch nicht gezeigt, dass wir zu den Spitzenmannschaften gehören, aber auch Weibern spielt launig“, glaubt HSG Trainer Markus Bach. Der Hunsrück Coach ist sicher, dass sich seine Jungs enorm steigern müssen, sonst rutscht die Mannschaft ins „Nirvana“ (Zitat Bach) ab.
„Eigentlich ist dies ein Spiel, dass man verlieren kann. Ich will aber sehen, das wir einen Schritt nach vorne machen und endlich das abrufen, was wir in der Vorbereitung einstudiert haben. Weibern kennt uns gut, weil wir dort immer ein Saisonvorbereitungsturnier bestritten haben. Letztlich wird die Tagesform der Mannschaften entscheiden. Wenn der TuS sein Tief hat, können wir punkten. Leider muß ich aus beruflichen Gründen auf Rene Vasek verzichten, dafür ist aber Johan Sveinson wieder dabei“, verrät Bach.
SG Gösenroth/Laufersweiler – HSG Biewer/Pfalzel (Samstag 19.30 Uhr Rhaunen)
SV Urmitz – HSC Schweich (Sonntag 17 Uhr)
„Die Gastgeber haben sich nach schlechtem Saisonstart mit drei Niederlagen zum Auftakt wohl gefangen und konnten ihr letztes Heimspiel relativ deutlich gegen den TV Bad Ems gewinnen. Auch am vergangenen Sonntag gegen Biewer/Pfalzel zeigten sie eine gute Leistung und, trotz der am Ende doch deutlichen Niederlage, hielten sie lange mit den Gastgebern mit. Die Stärken der Urmitzer Mannschaft sind sicherlich der von allen Positionen torgefährliche Rückraum und die sehr aggressive Deckung. Auch auf der Torhüterposition sind sie überdurchschnittlich gut besetzt. Gerade die Position bereitet in diesen Wochen auf unsere Seite Sorgen, denn nach dem Dirk Schmidt in dieser Woche das erste Mal wieder trainieren kann und uns am Sonntag hoffentlich wieder zur Verfügung steht fällt nun Jörg Barton verletzungsbedingt aus. Bei den Feldspielern hoffe ich auf den Einsatz von Christian Leyh, der nach langer Verletzungspause im letzten Heimspiel erstmals wieder ein paar Minuten gespielt hat. Für uns wird es in dem Spiel wichtig sein, frühzeitig den Respekt vor der Deckung der Gastgeber abzulegen und über schnelles Kombinationsspiel zu guten Torchancen zu kommen und diese dann auch zu nutzen. In der Abwehr werden wir versuchen den guten Rückraum der Gastgeber nicht zur Entfaltung kommen zu lassen und dann sehe ich durchaus die Möglichkeit auch in Urmitz zu punkten“, so Rosch.