Roude Léiw Bascharage – HSG Kleenheim 25:23 (14:11)
(R.S.)
Bereits im Laufe der Woche liefen die Vorbereitungen auf das erste
Meisterschaftsspiel in der neuen Sporthalle der Löwinnen nicht so, wie
sich dies Trainer Claude Weinzierl gewünscht hatte. Ohne die erkrankten
Sanduta, Thill und Rogucka verliefen die Vorbereitungen auf die
Begegnung nicht optimal. Dazu kam der Druck, unbedingt das erste Spiel
in der Sporthalle „Kaerjenger Dribbel“ gewinnen zu müssen und an die
gute spielerische Leistung aus dem Kölner Spiel anknüpfen zu wollen. Am
Ende gab es den erhofften Sieg, spielerisch aber war die Mannschaft
gegenüber der Vorwoche nicht wiederzuerkennen und kam am Ende dank einer
starken kämpferischen Leistung zum 25:23 Erfolg.
„Hauptsache gewonnen! Auch in solchen Spielen muß du am Ende die Nase vorn haben“, meinte Weinzierl nach dem Abpfiff.
Dem Team war zwar vom Anpfiff an der Wille zum Sieg anzumerken, doch die spielerischen Momente blieben Mangelware. So verlief die Anfangsphase bis zur 10. Minute ausgeglichen, dann setzte sich der Gast auf 4:7 ab, Kleenheim bestimmte deutlich das Spielgeschehen. Weinzierl reagierte, nahm die Auszeit und stellte seine Mannschaft neu ein. Es folgte die Trotzreaktion des Teams, dass sich wieder Tor um Tor heran kämpfte, mit Oxana Pal jetzt die Führungsspielerin hatte, die dem Gastgeberspiel die nötigen Impulse gab und mit einem Zwischenspurt über 13:10 bis zur Pause auf 14:11 wegzog.
Kleenheim erwies sich als der erwartet hartnäckige Gegner, ließ sich nicht abschütteln und verkürzte im zweiten Spielabschnitt phasenweise bis auf ein Tor. Der Ausgleich wollte der HSG allerdings nie gelingen. Dazu trug auch die erneut gute Leistung von Norah Hansen im Kasten der Löwinnen bei, die ihre Mannschaft in wichtigen Phasen „über Wasser“ (Zitat Weinzierl) hielt, dabei 50 Prozent aller Bälle der gegnerischen Angreiferinnen parierte und so zum Garanten für den Gastgebersieg wurde. Zwar verkürzte Kleenheim nochmals auf 23:22, doch zwei Treffer in Folge zum 25:22 entschieden das Spiel endgültig. Der Sieg ging aufgrund der kämpferischen Einstellung der Löwinnen in Ordnung. Am Ende feierten Mannschaft und Fans den ersten Sieg in ihrer neuen Halle.
Hansen und Sanduta – Braconnier (2), Rogucka (8/3), Goraj (1), Pimenta, Muller (2), Pal (5), Urban (5/1), Thill, Steuer, Welter (2).
„Hauptsache gewonnen! Auch in solchen Spielen muß du am Ende die Nase vorn haben“, meinte Weinzierl nach dem Abpfiff.
Dem Team war zwar vom Anpfiff an der Wille zum Sieg anzumerken, doch die spielerischen Momente blieben Mangelware. So verlief die Anfangsphase bis zur 10. Minute ausgeglichen, dann setzte sich der Gast auf 4:7 ab, Kleenheim bestimmte deutlich das Spielgeschehen. Weinzierl reagierte, nahm die Auszeit und stellte seine Mannschaft neu ein. Es folgte die Trotzreaktion des Teams, dass sich wieder Tor um Tor heran kämpfte, mit Oxana Pal jetzt die Führungsspielerin hatte, die dem Gastgeberspiel die nötigen Impulse gab und mit einem Zwischenspurt über 13:10 bis zur Pause auf 14:11 wegzog.
Kleenheim erwies sich als der erwartet hartnäckige Gegner, ließ sich nicht abschütteln und verkürzte im zweiten Spielabschnitt phasenweise bis auf ein Tor. Der Ausgleich wollte der HSG allerdings nie gelingen. Dazu trug auch die erneut gute Leistung von Norah Hansen im Kasten der Löwinnen bei, die ihre Mannschaft in wichtigen Phasen „über Wasser“ (Zitat Weinzierl) hielt, dabei 50 Prozent aller Bälle der gegnerischen Angreiferinnen parierte und so zum Garanten für den Gastgebersieg wurde. Zwar verkürzte Kleenheim nochmals auf 23:22, doch zwei Treffer in Folge zum 25:22 entschieden das Spiel endgültig. Der Sieg ging aufgrund der kämpferischen Einstellung der Löwinnen in Ordnung. Am Ende feierten Mannschaft und Fans den ersten Sieg in ihrer neuen Halle.
Hansen und Sanduta – Braconnier (2), Rogucka (8/3), Goraj (1), Pimenta, Muller (2), Pal (5), Urban (5/1), Thill, Steuer, Welter (2).
PSV Recklinghausen – DJK/MJC Trier II 21:29 (11:14)
Mit einer 5:1 Abwehr startete das Domaschenko-Team ins Spiel, Recklinghausen war in den Anfangsminuten ein gleichwertiger Gegner und hielt das Spiel bis zum 7:7 in der 10. Minute offen. Dann stellte der Miezen Coach seinen Abwehrverband noch defensiver ein und traf damit die richtige Entscheidung. Aus einer sicheren und aggressiven Abwehr, hinter der die beiden Torhüterinnen Anne Monz und Anna Bocka die nötige Sicherheit verliehen, startete das Team seine schnellen Gegenstöße die bis zur Pause zum 14:11 führten. Dazu präsentierten sich die MJC Rückraumspielerinnen Nathalie Adeberg und Katrin Premm, die über die gesamte Spielzeit ihre Torgefährlichkeit aus der Distanz unter Beweis stellte, als treffsicher. Pech hatte in der 18. Minute MJC Kreisläuferin Lisa Rollinger die mit Verdacht auf Meniskusschaden ausfiel.
Nach dem Wechsel bauten die Gäste ihren Vorsprung kontinuierlich aus, hatten im Angriff gegen die erfahrene Recklinghausener Torfrau Iris Schulz gegenüber dem letzten Meisterschaftspiel der Vorsaison dazu gelernt, wirkten konzentrierter und konsequenter im Abschluss. Tor um Tor zogen die kleinen Miezen jetzt davon und steuerten einem sicheren Sieg entgegen.
„Eine Top-Leistung mit der ich zufrieden bin. Anne Monz hielt 75 Prozent der Bälle, Anna Bocka 50 Prozent, kassierte dabei vier Siebenmetertore. Wir haben sicherlich noch einiges zu tun, aber das schnelle Umschalten aus der aggressiven Abwehr, die hieraus resultierenden Treffer und die starke Vorstellung unserer Rückraumachse mit Nathalie Adeberg und Katrin Premm stimmen mich zuversichtlich. Ich schaue optimistisch in die Zukunft“, freute sich Domaschenko.
Monz und Bocka – Vallet (5), Adeberg (8/3), Premm (9), Hahn (2), Zelmel (3), Sattler (2), Pötters, Rolinger.
Roude Leiw Bascharage – SG Kleenheim (Samstag 18.30 Uhr)
(R.S.)
Zum ersten Mal bitten die Löwinnen in ihrer nagelneuen Sporthalle
Kaerjenger Dribbel zum Tanz! Gegner ist der Tabellendritte aus
Kleenheim, der mit einem eindrucksvollen Sieg am vergangenen Wochenende
gegen die bisher sieglose Mannschaft aus Recklinghausen auf Platz 3 der
Tabelle vorstieß und damit ebenso Werbung für das anstehende Spiel
betrieb, wie die Löwinnen selbst. Nach zwei Auftaktniederlagen folgte
der überraschende Erfolg beim Titelaspiranten in Köln.
„Ich hatte eigentlich damit gerechnet, dass die Mannschaft erst Mitte Oktober einen Leistungsschub verzeichnen sollte. Umso mehr hat mich die Leistung des Teams in Köln zufrieden gestellt. Wir dürfen jetzt nicht nachlassen, müssen weiter die Linie beibehalten und wollen natürlich im ersten Spiel in unserer neuen Halle den ersten Sieg“, hofft Löwinnen-Dompteur Claude Weinzierl. Aber es kommt ein Gegner, der seit Wochen in glänzender Form spielt.
„Wie aus einem Guss“, lauten die Schlagzeilen beim letzten Spiel der Kleenheimerinnen, die mit Spielmacherin „Oli“ Reeh und der dynamischen Jonna Jensen die herausragenden Akteurinnen hatten. „Für mich zählen die Gäste zu den Teams, die am Ende unter den ersten fünf Mannschaften landen können. Wenn wir so auftreten wie in Köln werden wir beide Punkte in Bascharage behalten. Ich rechne mit einem ausgeglichenen Spiel und einem knappen Ergebnis. Personell werden wir voraussichtlich aus dem Vollen schöpfen können“, glaubt Weinzierl.
„Ich hatte eigentlich damit gerechnet, dass die Mannschaft erst Mitte Oktober einen Leistungsschub verzeichnen sollte. Umso mehr hat mich die Leistung des Teams in Köln zufrieden gestellt. Wir dürfen jetzt nicht nachlassen, müssen weiter die Linie beibehalten und wollen natürlich im ersten Spiel in unserer neuen Halle den ersten Sieg“, hofft Löwinnen-Dompteur Claude Weinzierl. Aber es kommt ein Gegner, der seit Wochen in glänzender Form spielt.
„Wie aus einem Guss“, lauten die Schlagzeilen beim letzten Spiel der Kleenheimerinnen, die mit Spielmacherin „Oli“ Reeh und der dynamischen Jonna Jensen die herausragenden Akteurinnen hatten. „Für mich zählen die Gäste zu den Teams, die am Ende unter den ersten fünf Mannschaften landen können. Wenn wir so auftreten wie in Köln werden wir beide Punkte in Bascharage behalten. Ich rechne mit einem ausgeglichenen Spiel und einem knappen Ergebnis. Personell werden wir voraussichtlich aus dem Vollen schöpfen können“, glaubt Weinzierl.
PSV Recklinghausen – DJK/MJC Trier II (Sonntag 16 Uhr)
Nach
einem Auftaktremis gegen Solingen-Gräfrath setzte es drei Niederlagen
in Folge für den PSV Recklinghausen, für den es nach dem freiwilligen
Rückzug aus der 2. Bundesliga weiter abwärts zu gehen scheint. Nachdem
mit Christiane Weber und Stefanie Willebrand zwei Leistungsträgerinnen
der Mannschaft wohl für die gesamte Saison ausfallen, ist man sich in
Recklinghausen bewusst, wie schwer diese Saison werden wird. Der Ausfall
der Leistungsträgerinn hinterläßt eine Lücke und diese Lücke scheint
Anne Saxe schließen zu können, die zur gefährlichsten Angreiferinnen des
PSV „mutiert“ ist. Im Tor verfügt die Mannschaft mit Iris Schultz über
eine der stärksten Torhüterinnen der Klasse.
Dennoch zählt Recklinghausen zu den Gegnern, gegen die sich die kleinen Miezen in der momentanen Besetzung etwas ausrechnen, will man realistisch am Ende die Klasse halten. Auf jeden Fall stehen beide Teams vor einem richtungsweisenden Spiel. Verliert Recklinghausen auch dieses Heimspiel, beginnt spätestens dann der Kampf ums Überleben. Die kleinen Miezen mit Trainer Igor Domaschenko haben die Chance, mit einem Sieg den Mittelfeldplatz zu festigen.
„Wir werden den Gegner keinesfalls unterschätzen, wissen, dass die Mannschaft in der vergangenen Saison jedes Heimspiel gewonnen hat. Erinnern kann ich mich an letztes Saisonspiel, in dem wir in der zweiten Halbzeit massive Probleme hatten, den Ball im Recklinghausener Tor unterzubringen. Was da los war, kann ich mir heute noch nicht erklären“, rätselt der Miezen-Coach.
Dennoch zählt Recklinghausen zu den Gegnern, gegen die sich die kleinen Miezen in der momentanen Besetzung etwas ausrechnen, will man realistisch am Ende die Klasse halten. Auf jeden Fall stehen beide Teams vor einem richtungsweisenden Spiel. Verliert Recklinghausen auch dieses Heimspiel, beginnt spätestens dann der Kampf ums Überleben. Die kleinen Miezen mit Trainer Igor Domaschenko haben die Chance, mit einem Sieg den Mittelfeldplatz zu festigen.
„Wir werden den Gegner keinesfalls unterschätzen, wissen, dass die Mannschaft in der vergangenen Saison jedes Heimspiel gewonnen hat. Erinnern kann ich mich an letztes Saisonspiel, in dem wir in der zweiten Halbzeit massive Probleme hatten, den Ball im Recklinghausener Tor unterzubringen. Was da los war, kann ich mir heute noch nicht erklären“, rätselt der Miezen-Coach.