Männliche B
HSG Rhein-Nahe-Bingen – TV Bitburg 30:29 (16:15)
(R.S.) „Eine ärgerliche Niederlage, wir haben zwei Punkte
verschenkt“, fand TVB Trainer Harald Huss nach der unglücklichen
Niederlage der Eifelaner. „Eigentlich wollten wir die Begegnung aufgrund
einer starken Abwehrleistung gewinnen, fanden gut ins Spiel und führten
nach 15 Minuten mit 7:13“, freute sich Huss. Doch die Auszeit des
Gastgebers brachte Bitburg völlig aus dem Rhythmus. Die Abwehr fand
keine Abstimmung mehr, jeder verließ sich auf den Nebenspieler und so
drehte die HSG das Spiel zur Pause beim 16:15!
Auch nach dem
Wechsel änderte sich am Spielverlauf nichts. Bitburg hatte in Dwight
(12) und Eich (14) ihre Haupttorschützen, von den Aussenbahnen ging
überhaupt keine Gefahr aus und so kam der Gastgeber zwar glücklich, aber
nicht unverdient zum Sieg. Drei Sekunden vor dem Abpfiff gelang per
Siebenmeter der Siegtreffer.
Hildebrandt – A. Dörr, Kalle, P. Dörr (1), Müller, Kaufmann (1), Dwight (12), Recking (1), Eich (14), Veentra, Trappen, Huss
SV Zweibrücken – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch 42:20 (23:7)
Auch
im vierten Saisonspiel setzt es eine hohe Niederlage für die Hunsrück
HSG, mußte dabei erneut seine etatmässigen Rückraumspieler im Tor
einsetzen. Gegen die offensive und aggressive Zweibrückener Abwehr
agierten die Gäste aus dem Hunsrück einfach zu brav. „Die Schiedsrichter
haben die aggressive Spielweise durchgehen lassen, da hätten wir
dagegen halten müssen“, klagte HSG Trainer Igor Domaschenko, dessen Team
sich zudem zuviele technische Fehler leistete. Aus der Mannschaft
wollte der HSG Coach Felix Pütz und Florian Saam hervorheben, die ebenso
wie der Torhüter der ersten Hälfte Leo Schneider, der nach dem Wechsel
auf seiner Stammposition im linken Rückraum für sieben Tore sorgte,
heraushob. Die Begegnung war früh über 10:2 und 18:4 entschieden!
Schneider
und Pütz – Schneider (7), Pütz (2), Breier, Friedrich (4/2), Hermann
(2), Toeff, Saam (3), Scherschlicht (1), Bach (1).
RPS weibliche B
Weibliche B
JSG Mendig/Welling -. DJK/MJC Trier 18:13 (7:5)
Enttäuscht von dem Spiel ihrer Mannschaft zeigte sich MJC
Trainerin Svetlana Roth, die gegen die körperlich überlegenen
Gastgeberinnen das Spiel zu früh aus der Hand gaben. „Meine
Leistungsträgerinnen haben kollektiv versagt“, klagte Roth. Lediglich
Torhüterin Henriette Leyser verhinderte eine höhere Niederlage ihrer
Mannschaft.
Leyser – Nerling, Doffing (3), Ludwig, Greinert (3/1) Esch (4), Weyland (1), Marquenie (2/1), Pfahl, Hermann, Lorscheider.
RPS Jugend männliche B
SV Zweibrücken – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch (Samstag 16 Uhr)
Wohl
eine Nummer zu groß dürfte der Gastgeber für die Hunsrück HSG sein. So
sieht es zumindest die Statistik der letzten Aufeinandertreffen, in
denen es immer wieder klare Siege für die Saarländer gab. „Sie sind der
Topfavorit, das wird ein schweres Spiel bei einem unbequemen Gegner, der
technisch gut ist und einen schnellen Handball spielt. Vor allem gegen
den starken Kreisläufer werden wir uns etwas einfallen lassen. Wir
hoffen aus den letzten Spielen gelernt zu haben. Ein Vorteil für die
Gastgeber ist auch, dass sie mit Harz trainieren und spielen, während
das bei uns in der Halle nicht erlaubt ist“, so HSG Coach Igor
Domaschenko.
HSG Rhein-Nahe Bingen – TV Bitburg (Samstag 15 Uhr)
Bitburgs
Trainer Roland Huss beobachtete die HSG Rhein Nahe Bingen bei ihrem
Gastspiel in Saarlouis und war vom Team sehr angetan. „Eine sehr
homogene Mannschaft mit zwei herausragenden Akteuren, dazu ein Keeper
mit tollen Reflexen. Die Mannschaft war zwar gegen das Ausnahmeteam von
Saarlouis chancenlos, dürfte aber ein gleichwertiger Gegner für uns
sein. Wir fahren optimistisch an den Rhein, wollen beide Punkte
entführen. Sollten wir komplett sein und danach sieht es derzeit aus,
sind wir nicht chancenlos“, so Huss.
RPS Jugend weibliche B
JSG Mendig/Welling – DJK/MJC Trier (Freitag 19.30 Uhr)
Auf
den ersten Saisonsieg ihres Teams hofft MJC Trainerin Svetlana Roth.
„Die Vorbereitung auf das Spiel war gut, alle sind an Bord und bisher
haben wir uns immer gegen die JSG durchsetzen können“, erzählt Roth, die
allerdings einräumt, dass sich die JSG, im letzten Jahr noch in der
Regionalliga tätig, verstärkt hat. „Wir sehen eine realistische Chance
und wollen mit einem Sieg aus dem Keller raus“, gibt sich die Trainerin
kämpferisch.