TuS Daun – HSG Mosel 31:18 (16:8)
(R.S.)
Der neue Tabellenführer der Rheinlandliga Frauen heißt Daun! Die
Mannschaft von Trainerin Marion Reufsteck kam zum erwarteten Sieg gegen
Aufsteiger Mosel, der allerdings mit dem letzten Aufgebot angereist war.
So mußten einige Spielerinnen, die eigentlich ihre Handballschuhe an den Nagel gehängt hatten, reaktiviert werden. „Dies war deutlich im Spiel zu merken,“ gab Reufsteck zu, deren Mannschaft mit 8:1 gleich für klare Verhältnisse sorgte, aber nach dem 10:2 nachließ.
In der Abwehr fehlte jetzt die Konzentration und so gelang dem Gast die Ergebniskosmetik zum 16:8. „Mit der zweiten Hälfte bin ich nicht zufrieden. Zwar wurde das Zeitspiel der Gäste nicht richtig geahndet und auch einige Fouls vor allem gegen Aussen Jessica Kutscheid hätten härter bestraft werden müssen, doch am Ende waren es unsere 21 Fehlwürfe, die ein noch höheres Ergebnis verhinderten“, klagte die Dauner Trainerin, die mit ihrem Team jetzt 3 Siege in Folge verbucht.
Sonnen und Hennen – Minninger (1), Bauer (4/2), Molitor (15/3), Strunk, Dunkel (2), Kutscheid (6), Schäfer, Philipp (1), Stahl (2).
„Das
am Ende doch deutliche Ergebnis täuscht über den engen Verlauf der
Begegnung hinweg, waren wir doch bis zur 50.Minute, als sich unsere
Torhüterin im Tor verletzte und Steffi Kickertz übernehmen musste, in
Schlagdistanz. Da vier Stammspielerinnen fehlten und wir mit nur sechs
Feldspielerinnen angereist waren, mussten wir die letzten 10 Minuten Unterzahl spielen, was zum deutlichen Ergebnis maßgeblich beitrug. Wir kamen sehr gut ins Spiel und führten schnell mit 3:1, ehe sich der Gastgeber gegen Ende der ersten Halbzeit langsam zurechtfand und auf vier Tore davonzog. Doch immer wieder war es Lena Schmidt, die die Gastgeberabwehr überforderte und 15 Tore erzielte. Aufgrund der fehlenden Auswechselmöglichkeiten mussten wir untypischerweise das Tempo verschleppen. Dies zwang uns dazu, die meisten Tore aus dem Positionsspiel zu erzielen, was am Ende zu viel Kraft kostete. Die Verletzung der bis dahin gut haltenden Hannah Bräuer brachte letztendlich den Bruch im Spiel, das von den Unparteiischen Schwarz/Nemeth konsequent und unauffällig geleitet wurde .Fazit: Eine tolle kämpferische Leistung unserer Mannschaft. Heute wäre
in Komplettbesetzung sicherlich eine Überraschung beim Titelfavoriten drin gewesen“, fand TG Coach Christ Sturm.
Bräuer - Gores (1), von Keutz, Kickertz (4), Schmidt (15), Bollig (1), König (1)
Nach
einem tollen Start führte die HSG Wittlich II im Hunsrück mit 2:7. Erst
dann wachten die Gastgeberinnen auf, fanden bessern ins Spiel und
glichen erstmals beim 8:8 aus. Die Restspielzeit der ersten Hälfte
verlief ausgeglichen und so gingen die Gastgeberinnen mit 13:12 in die
Kabine. Den besseren Start in die zweite Hälfte hatten dann die
Hunsrückerinnen, die auf 22:15 davonzogen. AB diesem Zeitpunkt fehlte
auf Wittlicher Seite Heike Schäfer, die mit Verdacht auf Nasenbeinbruch
ausfiel. Wittlich zeigte die Trotzreaktion, kämpfte sich auf 24:21
heran, ließ aber dann die nötige Routine vermissen um die Begegnung zu
drehen. Vor allem der dritte vergebene Siebenmeter brachten die
Gastgeberinnen endgültig auf die Siegerstraße.
„Der Sieg der Gastgeberinnen ist in Ordnung. Unsportlich allerdings das Verhalten der Hallensprecher, die jede Spielunterbrechung nutzten um ohrenbetäubende Musik zu spielen. Trotz mehrmaliger Ermahnungen der Schiedsrichter setzten die für die Hallenanimation verantwortlichen dies auch während des Spiels fort. Das war sicher nicht spielentscheidend aber störend. Meine Mädels haben sich achtbar aus der Affäre gezogen“, meinte HSG Trainerin Heike Schaaf.
Marx, Diede und Hayer – Simonis (4), Womelsdorf (1), Barth, Schüller (1), Rau (2), Schabio (1), Ferner (3), Schäfer (2), Lentz (4), Fröhlich, Fischer (4).
So mußten einige Spielerinnen, die eigentlich ihre Handballschuhe an den Nagel gehängt hatten, reaktiviert werden. „Dies war deutlich im Spiel zu merken,“ gab Reufsteck zu, deren Mannschaft mit 8:1 gleich für klare Verhältnisse sorgte, aber nach dem 10:2 nachließ.
In der Abwehr fehlte jetzt die Konzentration und so gelang dem Gast die Ergebniskosmetik zum 16:8. „Mit der zweiten Hälfte bin ich nicht zufrieden. Zwar wurde das Zeitspiel der Gäste nicht richtig geahndet und auch einige Fouls vor allem gegen Aussen Jessica Kutscheid hätten härter bestraft werden müssen, doch am Ende waren es unsere 21 Fehlwürfe, die ein noch höheres Ergebnis verhinderten“, klagte die Dauner Trainerin, die mit ihrem Team jetzt 3 Siege in Folge verbucht.
Sonnen und Hennen – Minninger (1), Bauer (4/2), Molitor (15/3), Strunk, Dunkel (2), Kutscheid (6), Schäfer, Philipp (1), Stahl (2).
TV Engers – TG Konz II 30:22
Feldspielerinnen angereist waren, mussten wir die letzten 10 Minuten Unterzahl spielen, was zum deutlichen Ergebnis maßgeblich beitrug. Wir kamen sehr gut ins Spiel und führten schnell mit 3:1, ehe sich der Gastgeber gegen Ende der ersten Halbzeit langsam zurechtfand und auf vier Tore davonzog. Doch immer wieder war es Lena Schmidt, die die Gastgeberabwehr überforderte und 15 Tore erzielte. Aufgrund der fehlenden Auswechselmöglichkeiten mussten wir untypischerweise das Tempo verschleppen. Dies zwang uns dazu, die meisten Tore aus dem Positionsspiel zu erzielen, was am Ende zu viel Kraft kostete. Die Verletzung der bis dahin gut haltenden Hannah Bräuer brachte letztendlich den Bruch im Spiel, das von den Unparteiischen Schwarz/Nemeth konsequent und unauffällig geleitet wurde .Fazit: Eine tolle kämpferische Leistung unserer Mannschaft. Heute wäre
in Komplettbesetzung sicherlich eine Überraschung beim Titelfavoriten drin gewesen“, fand TG Coach Christ Sturm.
Bräuer - Gores (1), von Keutz, Kickertz (4), Schmidt (15), Bollig (1), König (1)
HSG Kastellaun/Simmern – HSG Wittlich II 27:22 (13:12)
„Der Sieg der Gastgeberinnen ist in Ordnung. Unsportlich allerdings das Verhalten der Hallensprecher, die jede Spielunterbrechung nutzten um ohrenbetäubende Musik zu spielen. Trotz mehrmaliger Ermahnungen der Schiedsrichter setzten die für die Hallenanimation verantwortlichen dies auch während des Spiels fort. Das war sicher nicht spielentscheidend aber störend. Meine Mädels haben sich achtbar aus der Affäre gezogen“, meinte HSG Trainerin Heike Schaaf.
Marx, Diede und Hayer – Simonis (4), Womelsdorf (1), Barth, Schüller (1), Rau (2), Schabio (1), Ferner (3), Schäfer (2), Lentz (4), Fröhlich, Fischer (4).
TuS Daun – HSG Mosel (Samstag 19.30 Uhr Wehrbüschhalle)
Nach
Aufsteiger Konz wartet mit der HSG Mosel der zweite Aufsteiger auf den
TuS Daun. Das Team von Trainerin Marion Reufsteck trifft damit erneut
auf eine „unbekannte Größe“, gegen die es gilt, sich auf die eigenen
Stärken zu besinnen. Vor allem das Heimspiel gegen die Hunsrück HSG ruft
Reufsteck ins Bewußtsein ihrer Spielerinnen zurück und hofft, dass die
Mannschaft sich gegenüber dem Spiel in Konz steigern wird. Immerhin
winkt den Eifelanerinnen der dritte Sieg in Folge und damit ein
Saisonstart, an den sich keiner im Dauner Damenhandball erinnern kann.
Bis auf die wegen einer Leistenoperation ausfallenden Steffi Schäfer
steht der komplette Kader zur Verfügung.
TV Engers – TG Konz II (Sonntag 16 Uhr )
„Mit
einem Rumpfteam werden wir die Reise nach Engers antreten müssen, da
viele Spielerinnen urlaubsbedingt nicht zur Verfügung stehen. Dass es
diese Spiele geben würde, wussten wir von Anfang an, deswegen dürfen wir
uns nicht beschweren. So werden wir am Sonntag froh sein, wenn wir
sechs Feldspielerinnen auf die Platte bekommen. Trotzdem versuchen wir,
gegen den überlegenen Gastgeber möglichst lange mitzuhalten, uns so
teuer wie möglich zu verkaufen und zu keiner Zeit aufzustecken. In
Engers werden die Punkte nicht nur für uns zu hoch hängen“, meint TG
Trainer Kris Sturm
HSG Kastellaun/Simmern – HSG Wittlich II (Sonntag 16 Uhr)
„So
wie es aussieht, können wir am Sonntag personell aus dem Vollen
schöpfen. Lediglich Franziska Fischer wird uns fehlen. Wir müssen von
Spielbeginn an hoch konzentriert sein. Wir wissen alle, welches
Potential in der Mannschaft steckt. Schwächen, wie wir sie gegen den HSV
Rhein-Nette gezeigt haben, dürfen wir uns gegen einen so starken
Gegner wie die HSG Kastellaun/Simmern nicht noch einmal erlauben.
Vielleicht ist es für uns von Vorteil, dass wir bereits drei Spiele in
dieser Saison absolviert haben und Kastellaun/Simmern erst das
Auftaktspiel bestreitet“, hofft HSG Pressesprecher Dieter Rau, der aber
in der Tatsache, dass die Eifelanerinnen bisher alles Spiele, wenn auch
knapp, verloren, einen Nachteil in der Psyche der Spielerinnen sieht.
Das Auswärtsspiel sieht Rau nicht unbedingt als Nachteil. „Zuhause, vor
eigenem Publikum ist der Druck wesentlich größer, gewinnen zu müssen.
Wenn alle Spielerinnen mindestens ihre Normalform erreichen, sollte ein
Punktgewinn möglich sein“. Die Schützlinge von Heike Schaaf werden mit
„vorsichtigem“ (Zitat Rau) Optimismus nach Kastellaun reisen.