HSG Wittlich – TuS Weibern 28:28 (11:14)
(R.S.)
Es wurde das erwartete Spitzenspiel in der Rheinlandliga Herren!
Wittlich und Weibern trennen sich nach ausgeglichenem Spiel und einem
jederzeit fairen Spiel leistungsgerecht 28:28! Allerdings litt die
Begegnung unter der schwachen Leitung des Schiedsrichtergespanns
Langelage/Rolser. Darüber waren sich die Trainer beider Teams einig.
„Dieses Gespann gehört einfach nicht in diese Liga. Das war desolat und
teilweise unverschämt. Die haben das Spiel kaputt gepfiffen, ohne Linie
und waren völlig überfordert“, schimpfte Wittlichs Trainer Michael
Göbel.
Von Beginn an verlief das Spiel ausgeglichen. Nach dem 9:9 setzten sich die Gäste zur Pause auf 11:14 ab. „Wir haben in dieser Phase im Angriff nicht mehr so viel Druck aufgebaut, wie ich mir das vorstelle. Dazu sind wir immer wieder am überragenden Weiberner Schlussmann Tobi Arenz gescheitert“, meinte Göbel.
Ähnlich wie gegen Kastellaun/Simmern kam Wittlich gut aus der Kabine, startete die Aufholjagd und hatte mit Sebastian Präder den besten Feldspieler auf dem Platz, der immer wieder die Lücken im TuS Abwehrverband fand und 10 Treffer markierte. Trotzdem setzte sich der TuS dank Torhüter Arenz auf 22:25 ab, Wittlich kam zunächst auf 26:28 in der 57. Minute heran. Dann war es Chris Stelmach, der bis dahin sein Leistungsvermögen nicht abgerufen hatte, der mit zwei Treffern in Folge seinem Team das Remis sicherte. Die HSG hatte sogar noch die Chance, das Spiel per Gegenstoßchance zu gewinnen. Doch ein technischer Fehler stoppte den Siegeszug der Gastgeber.
„Neben Sebastian Präder möchte ich aus der Mannschaft Christopher Ames aufgrund seiner überragenden Abwehrleistung hervorheben“, lobte Göbel.
Christophel, Stoffel und Herget – Malmedy (8/4), J. Präder (3), Ames, Link (1), S. Präder (10), P. Clemens (2), Weyer, Stelmach (2), Lukanowski (2), M. Kraeber.
Zwei
unterschiedliche Gesichter in der Abwehr bei gleichbleibenden
Angriffsleistungen bescherten dem TV Bitburg den Heimsieg über den
starken Aufsteiger aus Welling! Ohne die fehlenden Sven Lauer und Manuel
Wahl mussten die Eifelaner erneut auf zwei Stammspieler verzichten,
sahen sich einem nie aufgebenden, kämpferisch starken Gast aus Welling
gegenüber.
Die erste Halbzeit fand praktisch ohne Abwehrreihen statt. Im Angriff leisteten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch, bei dem sich Bitburg nie absetzen konnte. Zwar führte das Team von Trainer Janosh Klimek 6:3, waren aber über die ebenfalls offensiv ausgerichteten Gäste überrascht, die beim 14:17 sogar die Bitburger Auszeit erzwangen. Die Umstellung der Abwehr brachte nicht den erhofften Effekt und so lag der Gast zur Pause überraschend mit 20:21 vorne. „Wir hätten führen müssen, leisteten uns 16 Fehlwürfe im ersten Spielabschnitt“, ärgerte sich der TVB Coach.
Ein völlig anderes Gesicht zeigte dann der Bitburger Abwehrverband im zweiten Spielabschnitt, ließ lediglich 12 Gästetreffer zu und stand nach dem 30:29 endlich so, wie sich die Klimek vorstellte. Mit sechs Treffern in Folge brachen die Eifelaner dann den Widerstand des Gastes.
„Der Sieg fiel am Ende etwas zu hoch aus. Aber Kompliment an den Aufsteiger, der ein gutes Spiel bei uns zeigte“, fand Klimek.
Neuerburg und Wielvers – Steinbach (7), Sonnen (4), Enders (9/1), Wolff (8), J. Lauer (5), Nelles (3), Loell (5), Fr. Bernreiter (1), P. Bernreiter.
Von Beginn an verlief das Spiel ausgeglichen. Nach dem 9:9 setzten sich die Gäste zur Pause auf 11:14 ab. „Wir haben in dieser Phase im Angriff nicht mehr so viel Druck aufgebaut, wie ich mir das vorstelle. Dazu sind wir immer wieder am überragenden Weiberner Schlussmann Tobi Arenz gescheitert“, meinte Göbel.
Ähnlich wie gegen Kastellaun/Simmern kam Wittlich gut aus der Kabine, startete die Aufholjagd und hatte mit Sebastian Präder den besten Feldspieler auf dem Platz, der immer wieder die Lücken im TuS Abwehrverband fand und 10 Treffer markierte. Trotzdem setzte sich der TuS dank Torhüter Arenz auf 22:25 ab, Wittlich kam zunächst auf 26:28 in der 57. Minute heran. Dann war es Chris Stelmach, der bis dahin sein Leistungsvermögen nicht abgerufen hatte, der mit zwei Treffern in Folge seinem Team das Remis sicherte. Die HSG hatte sogar noch die Chance, das Spiel per Gegenstoßchance zu gewinnen. Doch ein technischer Fehler stoppte den Siegeszug der Gastgeber.
„Neben Sebastian Präder möchte ich aus der Mannschaft Christopher Ames aufgrund seiner überragenden Abwehrleistung hervorheben“, lobte Göbel.
Christophel, Stoffel und Herget – Malmedy (8/4), J. Präder (3), Ames, Link (1), S. Präder (10), P. Clemens (2), Weyer, Stelmach (2), Lukanowski (2), M. Kraeber.
TV Bitburg – TV Welling 42:33 (20:21)
Die erste Halbzeit fand praktisch ohne Abwehrreihen statt. Im Angriff leisteten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch, bei dem sich Bitburg nie absetzen konnte. Zwar führte das Team von Trainer Janosh Klimek 6:3, waren aber über die ebenfalls offensiv ausgerichteten Gäste überrascht, die beim 14:17 sogar die Bitburger Auszeit erzwangen. Die Umstellung der Abwehr brachte nicht den erhofften Effekt und so lag der Gast zur Pause überraschend mit 20:21 vorne. „Wir hätten führen müssen, leisteten uns 16 Fehlwürfe im ersten Spielabschnitt“, ärgerte sich der TVB Coach.
Ein völlig anderes Gesicht zeigte dann der Bitburger Abwehrverband im zweiten Spielabschnitt, ließ lediglich 12 Gästetreffer zu und stand nach dem 30:29 endlich so, wie sich die Klimek vorstellte. Mit sechs Treffern in Folge brachen die Eifelaner dann den Widerstand des Gastes.
„Der Sieg fiel am Ende etwas zu hoch aus. Aber Kompliment an den Aufsteiger, der ein gutes Spiel bei uns zeigte“, fand Klimek.
Neuerburg und Wielvers – Steinbach (7), Sonnen (4), Enders (9/1), Wolff (8), J. Lauer (5), Nelles (3), Loell (5), Fr. Bernreiter (1), P. Bernreiter.
SG Gösenroth/Laufersweiler – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch 26:29 (12:14)
350
Zuschauer verfolgten das mit Spannung erwartete Lokalderby zwischen der
SG und der HSG! Beiden Teams war die Nervosität von Beginn an
anzumerken und Gästetrainer Markus Bach fehlten die Emotionen sowohl im
Spiel als auch auf den Rängen: „Bei einem Derby muss einfach mehr
kommen, wir waren zu brav“, fand Bach. Dies entspricht auch der
Tatsache, dass die gut leitenden Schiedsrichter Mildenberger/Maurer
lediglich zwei Zeitstrafen auf beiden Seiten aussprechen mussten. Der SG
gelang im gesamten Spiel keine einzige Führung, lediglich beim 4:4 und
11:11 glich das Team von Trainerin Jutta Holl aus. Ihre Mannschaft
konnte im Angriff spielerisch nicht überzeugen und setzte das nicht um,
was sie sich eigentlich vorgenommen hatte. In der Abwehr riefen die
Gastgeber ihre seit Wochen gute Leistung ab, während die Gäste auch von
ihrer individuellen Klasse lebten. Zur Pause führten die Gäste verdient
mit 12:14.
Auch nach dem Wechsel kamen die Gastgeber nur selten auf Schlagdistanz. Über 13:14 setzte sich das Gästeteam auf 15:18, 18:21 und 20:25 ab. Die Umstellung in der SG Abwehr brachte das Team nochmals auf 25:27 heran, doch die SG verstand es nicht, ihre Überzahl in den Schlußminuten auszuspielen, leistete sich zudem einen Fehlpass und technische Fehler, die letztlich dem Gast den Sieg zum 26:29 ermöglichten.
„Wenn mir einer das Ergebnis vor dem Spiel vorausgesagt hätte, wäre ich zufrieden gewesen. Hätten wir nicht so viele Fehler in der entscheidenden Phase gemacht, hätten wir es packen können. Allerdings stellte die HSG an diesem Tag die besseren Torhüter“, fand Holl.
„Keine Mannschaft wollte verlieren, das war von Beginn an deutlich spürbar. Ich bin froh, dass wir das Derby gewonnen haben und hoffe, das jetzt die Last von meinem Team abfällt und wir das im Spiel umsetzen, was wir im Training einstudieren. Unsere Trefferquote war im zweiten Spielabschnitt mit 71 Prozent wesentlich besser als im ersten Durchgang“, fand Bach, bei dem nach längerer Verletzung Maxim Shalimov auf Rechtaussen ein gelungenes Comeback feierte.
SG: Schneider und Lengert – Stoffel (3), Tatsch (1), Stumm (6), Dreher (3), Seidensahl, Peltsch (2), Gerhardt, Hübner (8/1), A. Tatsch (2), Fritz (1).
HSG: Endel und Olivier – Schub (1), Gerhardt (2), Adam (2), Hölzenbein, Dämgen (5), Muligi (2), Koch, Kiesel, Gedert (5/3), Weber (3), Faust (5), Shalimov (4).
Auch nach dem Wechsel kamen die Gastgeber nur selten auf Schlagdistanz. Über 13:14 setzte sich das Gästeteam auf 15:18, 18:21 und 20:25 ab. Die Umstellung in der SG Abwehr brachte das Team nochmals auf 25:27 heran, doch die SG verstand es nicht, ihre Überzahl in den Schlußminuten auszuspielen, leistete sich zudem einen Fehlpass und technische Fehler, die letztlich dem Gast den Sieg zum 26:29 ermöglichten.
„Wenn mir einer das Ergebnis vor dem Spiel vorausgesagt hätte, wäre ich zufrieden gewesen. Hätten wir nicht so viele Fehler in der entscheidenden Phase gemacht, hätten wir es packen können. Allerdings stellte die HSG an diesem Tag die besseren Torhüter“, fand Holl.
„Keine Mannschaft wollte verlieren, das war von Beginn an deutlich spürbar. Ich bin froh, dass wir das Derby gewonnen haben und hoffe, das jetzt die Last von meinem Team abfällt und wir das im Spiel umsetzen, was wir im Training einstudieren. Unsere Trefferquote war im zweiten Spielabschnitt mit 71 Prozent wesentlich besser als im ersten Durchgang“, fand Bach, bei dem nach längerer Verletzung Maxim Shalimov auf Rechtaussen ein gelungenes Comeback feierte.
SG: Schneider und Lengert – Stoffel (3), Tatsch (1), Stumm (6), Dreher (3), Seidensahl, Peltsch (2), Gerhardt, Hübner (8/1), A. Tatsch (2), Fritz (1).
HSG: Endel und Olivier – Schub (1), Gerhardt (2), Adam (2), Hölzenbein, Dämgen (5), Muligi (2), Koch, Kiesel, Gedert (5/3), Weber (3), Faust (5), Shalimov (4).
TV Bitburg – TV Welling (Samstag 18 Uhr )
(R.S.)
Noch will in Bitburg niemand von Krise reden, doch die Ausgangslage vor
dem Spiel gegen Aufsteiger Welling ist angespannt. Der Verlierer der
Begegnung rutscht auf jeden Fall vorerst in den Tabellenkeller. Mit
einem Sieg will sich Bitburg vor heimischer Kulisse aus dem Tief
befreien. „Wenn meine Jungs ihre Normalform haben, bestehen am Erfolg
auch keine Zweifel. Auf jeden Fall sprechen wir die Fehler des letzten
Spiels an, bereiten uns mit einer Videoanalyse auf die Begegnung vor“,
erklärt Bitburgs Trainer Janosh Klimek, der aber weiterhin
Aufstellungssorgen vor allem im Rückraum hat. Noch ist unklar, ob Sven
Lauer auflaufen kann. „Seine Verletzung hat uns schon aus dem Rhythmus
gebracht. Dazu plagt sich Pascal Wolff seit Wochen mit einer
Daumenverletzung“, verrät Klimek, der am Samstagabend aber wieder auf
Alex Sonnen zurückgreifen kann. „Den Gegner werden wir keinesfalls auf
die leichte Schulter nehmen, sind durch den klaren 11 Toreerfolg des
Aufsteigers bei Kastellaun/Simmern gewarnt. Welling hat bei uns nichts
zu verlieren, kann befreit aufspielen und wird das mitnehmen, was wir
zulassen“, so der TVB Coach.
HSG Wittlich – TuS Weibern (Samstag 19.30 Uhr Berufsbildende Schule)
Das
Spitzenspiel der Rheinlandliga steigt am Samstagabend in Wittlich. Das
Team von Trainer Michael Göbel, derzeit Tabellendritter erwartet den
Tabellenzweiten aus Weibern. Beide bisher ungeschlagenen Mannschaften
sehen das Spiel als Standortbestimmung. „Sind wir schon soweit“, fragt
sich Göbel vor der Begegnung. Weibern stellte die wohl erfahrenste
Mannschaft der Liga, gespickt mit zweit- und drittligaerfahrenen
Spielern. Allen voran Kai Schäfer, den Göbel als den komplettesten
Spieler der Liga bezeichnet, Michael Nürrenberg und die Brüder Thomas
und Rafael Schlich, denen das Hauptaugenmerk des Wittlicher
Deckungsverbandes gehören soll. Die Gastgeber wollen ihre aufsteigende
spielerische Linie weiter fortsetzen, bauen dabei auch auf den nach über
einem Jahr wieder zurückgekehrten Martin Kraeber, der sein
erfolgreiches Debut am vergangenen Wochenende gab. „Wenn uns das
gelingt und wir eine Schippe Leidenschaft nachlegen, fehlerfrei spielen,
können wir das Spiel sicher lange offen halten“, hofft Göbel.
Allerdings warnt der HSG Coach im gleichen Atemzug vor der Abgeklärtheit
der Gäste, die jeden HSG Fehler mit ihrem guten Gegenstoßspiel
bestrafen. Verletzungsbedingt fehlen werden der Mannschaft weiterhin
Rene Wingels, Matthias Lieser und Chris Link.
SG Gösenroth/Laufersweiler – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch
(Samstag 19.30 Uhr Rhaunen)
Ein
Lokalderby mit besonderer Brisanz bei dem sich die Trainer dahingehend
einig sind, das „keine Fetzen fliegen werden“. Gästetrainer Markus Bach
bringt es auf den Punkt: „In beiden Mannschaften spielen viele Freunde,
die sich seit Jahren auch sportlich gut kennen. Da wird es eher
schwierig, die richtige Motivation zu finden“. Für SG Trainerin Jutta
Holl ein ganz besonderes Derby: „Es kann sich keiner erinnern, dass die
ersten Mannschaften in den letzten Jahren gegeneinander gespielt haben.
Ein absolutes Highlight für uns, auf das viele gespannt sind. Wir
erwarten eine volle Halle. Diese Ehrung kommt sicher dem Gast zu, der
bei uns aufläuft. Wir wollen dem Favoriten das Leben so schwer wie
möglich machen und mit vollem Einsatz spielen. Allerdings liegt die
Favoritenrolle klar beim Gast, der bei uns gewinnen muß, um im
Titelrennen gegen Weibern mitzuhalten. Die Gäste haben die individuell
besseren Spieler, wir wollten als Team dagegen halten. Das die Gastgeber
vom Favoriten nicht unterschätzt werden, dafür sorgt Trainer Markus
Bach: „Zum einen hat die SG gerade zum Saisonstart gezeigt, wie stark
sie sind. Sie spielen aus einer starken Abwehr und haben mit Timo
Stoffel einen erfahrenen Spieler im Angriff von uns bekommen. Zum
anderen haben wir enorm hohen Druck nach unserer schwachen Leistung aus
dem letzten Spiel. Während die SG in der Liga angekommen ist, sind wir
es noch nicht. Wir müssen endlich in die Liga rein finden. Deshalb kommt
das Derby genau zum richtigen Zeitpunkt“, glaubt Bach, der nur dann auf
seine Linkshänder Rene Vasek und Maxim Shalimov zurückgreifen will,
wenn einer aus der Stammbesetzung ausfallen sollte.