HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II – HSG Mertesdorf/Ruwertal 22:24 (11:12)
(R.S.)
Die Ruwertal HSG nimmt auch die Hürde im Hunsrück und dürfte damit
endgültig zum Favoritenkreis um die Meisterschaft gehören. Die
Mannschaft von Trainer Rolf Wischerath setzte sich gegen das Team von
Carsten Esdar nach ausgeglichenem Spiel dank eines überragenden Thomas
Frisch im Ruwertaler Kasten durch. „Er war bester Mann auf dem Platz und
hat den Gästen den Sieg festgehalten“, lobte Esdar. Die Gäste führten
2:4, die Gastgeber drehten über 5:5 in der 20. Minute das Spiel zum
11:7. Dank Frisch, der etliche hundertprozentige Chancen der Gastgeber
zunichte machte, gelangen den Ruwertalern jetzt fünf Treffer in Folge
zur 11:12 Pausenführung.
Auch nach dem Wechsel wechselte die
Führung ständig. Das Esdar-Team führte 18:16, die Wischerath-Truppe
reagierte mit vier Treffern in Folge zum 18:20. Was die Gäste konnten,
gelang jetzt auch den Gastgebern: vier Treffer in Folge und es stand
22:20, aber es folgte der entscheidende Konter zum 22:24 mit erneut vier
Toren der Gäste! Wesentlichen Anteil am Sieg der Gäste hatte neben
Keeper Frisch auch Hannes Brogmus, den die Hunsrücker nie in den Griff
bekamen. „Uns fehlte die Cleverness um die Führung auszubauen. Dazu
hatten wir Pech mit 7 Pfostentreffern und scheiterten immer wieder mit
klaren Chancen am Mertesdorfer Keeper“, resümierte Gastgebercoach
Carsten Esdar.
HSG I/K/H: Schug (1) – Ströher (3), Faller (5), Tatsch (2), Kirst (2), Jost (2), Schug (2), Denzer (3/2), Lang (2).
HSG
M/R: Frisch und Meyer – Dannhöfer, Brogmus (8), Thesen (3), Prinz (1),
Huberty, Pinnel (3), Krämer (2), Freyberger, Wenzel (5), Biehl (2),
Hartmann.
TV Hermeskeil - TUS 05 Daun 15:33 ( 8:20)
Der
TVH kassiert eine herbe Niederlage gegen eine in allen Belangen
überlegene, schnell und aggressiv spielende Gästemannschaft aus der
Eifel. Mal wieder waren es das unkonzentrierte und halbherzige Handeln
in Abwehr und Angriff, das der Dauner Mannschaft Tür und Tor öffnete, um
nach kurzer Zeit bereits ein vorentscheidendes 0:7 zu erreichen. Zu
keiner Zeit konnte man gegen das temporeiche und gut funktionierende
Spiel der Gäste mithalten und kassierte einen Tempogegenstoß nach dem
anderen. Dies führte zu einem klaren 8:20 zur Pause.
Auch in der
zweiten Hälfte erkannte man kein Aufbäumen beim TVH, um die bereits
feststehende Niederlage zumindest im Ergebnis etwas ansehnlicher zu
gestalten. Als einziges der oftmals allein gelassene Torhüter M.
Schneider konnte mit ein paar Paraden glänzen.
„Nach dem Abpfiff
bleibt nur zu sagen, dass eine solche Mannschaftsleistung nicht
Verbandsliga tauglich ist und man sich erheblich steigern muss, wenn man
in dieser Spielzeit noch den ein oder anderen Punkt einfahren möchte“,
meinte TVH Pressesprecher Weber.
TVH: M. Schneider, T. Laible
(2), F. Laible (1), F. Müllenbach (1), C. Müller (2), A. Klein, A.
Schewerda, J. Blind (2), R. Zey (1),T. Weber (1), M. Krämer, M. Görgen
(4), P. Duroux (1),
TUS: S. Neis, H. Neis, D. Eich (6), M. Schupp
(4), S. Fischer(1), P. Hahn(1), T. Ringer(5), A. Hadam (1), P. Brümmer
(12), B.Rattay, T. Schenk (1), C. Hilgers(1), J. Scheler
TV Bitburg II - SK Prüm 32:30 (16:14)
In
einem fairen und spannenden Derby unter der guten Leitung der
Unparteiischen Schumacher/Schumacher setzte sich Prüm zunächst nach
ausgeglichenem Start in der10. Minute mit 4:7 ab. Bitburg bekam danach
den besten Prümer Angreifer Torsten Leonartz besser in den Griff und
konnte über 6:7 und 9:10 zum 10:10 ausgleichen. Durch druckvolles
Angriffsspiel gelang Bitburg die 16:14 Pausenführung.
Prüm glich
gleich nach dem Wechsel nochmals zum 17:17 aus, doch Bitburg ließ in
der konzentrierten Abwehrarbeit nicht nach, hielt das Tempo im Angriff
hoch und zog bis zur 45. Minute auf 29:24 davon. Die stark kämpfenden
Gäste gaben sich nicht geschlagen und kamen auch aufgrund der
technischen Fehler der Gastgeber mit vier Toren in Folge auf 29:28
heran. Die Auszeit des Bitburger Teams in der 53. Minute kam zum
richtigen Zeitpunkt. Die Mannschaft behielt die Ruhe und ein am Ende
stark haltender Dennis Schwerdt im Tor sorgten für den verdienten Sieg.
„Ich
bin beeindruckt von der sehr ausgeglichenen Mannschaftsleistung. Jeder
Spieler kann in wichtigen Spielphasen Verantwortung übernehmen und
entscheidende Aktionen einleiten. Heute war es besonders Patrick
Walerius, der nach seiner Verletzung ein tolles Spiel zeigte,“ freute
sich Bitburgs Trainer André Olbricht.
TV: Hanke, Schwerdt –
Pauly (2), Schallert (2), Lübken Sven (2), Jutz (3), Kinnisch (4), Pütz
(1), Kimmling (3), Kesse (3), Walerius (9), Wilke (3)
SK: Geister, Stemer – Lepage (4), Neuerburg (7), Schneider (6), Wielvers, Weißbecker (1), Leonartz (9), Mertes, Esch (2)
TuS Fortuna Saarburg – DJK/MJC Trier 29:28 (12:12)
Überraschende
Niederlage für das Team von Sascha Kühnen bei den Saarburger Fortunen.
Scheinbar hatten die Trierer die Gastgeber unterschätzt, die schnell 2:0
und 3:1 führten. In einem jederzeit ausgeglichenen Spiel schwächte sich
der Gast aus Trier in der 15. Minute, als Thomas Kellendonk wegen eines
Schlags ins Gesicht eines Gegenspielers die rote Karte erhielt.
Nach
dem Wechsel gelang den Gästen dennoch die Führung, die sogar bis zum
25:28 in der 57. Minute ausgebaut wurde. Ähnlich wie vergangene Woche
zeigte Saarburg kämpferisch Moral, gab nie auf, glich zum 28:28 aus und
Sekunden vor dem Ende war es Steffen Lorth, der mit seinem Gegenstoßtor
den glücklichen Fortunen Sieg sicherstellte.
„Ein Remis wäre
gerecht gewesen, am Ende war unser Sieg glücklich. Aber dafür haben wir
viel gearbeitet und nie aufgehört zu kämpfen“, fand Saarburgs Tim Moske.
TuS:
Reifenberg, Düpre und L. Rüger – Meyer (2), Hoffmann (9), Babetzki,
Braun, Lorth (2), Strupp, Daniel Moske (2), Tim Moske (10), P. Rüger
(2), Neumann, Morin (2).
MJC: Buttlar, Lindemanns und Kohl – Kinzig
(1), S. Kellendonk (6), Rendenbach (1), C. Kellendonk (5), Jäger (5),
Laurenz (6), T. Kellendonk (1), Späing, Reif, Sattler, Pütz (3).
Den kommenden Verbandsligaspieltag tippt der neue Trainer der DJK/MJC Trier, Sascha Kühn
Fortuna Saarburg – DJK/MJC Trier (Samstag 19.30 Uhr Sporthalle Beurig)
Wir hatten einen guten Auftakt und freuen uns natürlich über die drei
Siege, insbesondere das Spiel gegen Irmenach war hart umkämpft und hat
uns viel Kraft gekostet. Wir versuchen in dieser Woche im Training
unsere Kräfte und die angeschlagenen Spieler etwas zu schonen und uns
gezielt auf Saarburg vorzubereiten. Es steht zum Beispiel noch nicht
fest, ob Thomas Kellendonk nach seiner Verletzung vom Wochenende
auflaufen kann. Sicherlich wird die Atmosphäre in Saarburg dazu
beitragen, dass uns ein sehr hartes und enges Spiel erwartet, das am
Ende in der Abwehr und bei den Torhütern entschieden wird. Ich rechne
mit einem knappen Ergebnis.
HSG Irmenach-Klein-Horb. II – HSG Mertesdorf/Ruwertal
(Samstag 19.30 Uhr Hirtenfeldhalle)
Das Spitzenspiel des Spieltages. Irmenach ist eine junge Mannschaft, die
zu großen Teilen schon seit der Jugend zusammen spiel. Mit ihrem
schnellen Konterhandball und einer agilen offensiven und harten Abwehr
muss sich Mertesdorf im eigenen Angriffsspiel einiges einfallen lassen.
Nichts desto trotz darf man Mertesdorf nicht unterschätzen, da auch sie
Tempohandball spielen und den ein oder anderen Schützen im Rückraum
besitzen, die so auch zu einfach Toren kommen können. Mertesdorf hat
ebenfalls ein junges und eingespieltes Team, deshalb wird die Tagesform
den Ausschlag geben. Ich sehe Irmenach leicht im Vorteil.
TV Hermeskeil – TuS 05 Daun (Samstag 19.30 Uhr Hochwaldhalle)
Daun hat sich nach der Auftaktniederlage in Tiefenstein gefunden und
zwei Siege in Folge feiern können. Durch ihre kompakte Abwehr kommt Daun
zu einfachen Gegenstoßtoren, weswegen Hermeskeil die Fehlerquote
niedrig halten muss, um die Partie nicht frühzeitig abzugeben.
Allerdings hat mich das Spiel von Hermeskeil in Tiefenstein überrascht,
dennoch sehe ich Daun als klaren Favoriten in dieser Partie an.
TV Bitburg II – Ski-Klub Prüm (Samstag 19.50 Uhr Edith-Stein Halle)
Bitburg hat am Wochenende in Schweich ein beherztes Spiel abgeliefert
und sich immer wieder zurückgekämpft. Nach nun drei Niederlagen wird
Bitburg darauf aus sein, zuhause den ersten Sieg einzufahren. Jedoch
müssen sich die Gastgeber disziplinierter präsentieren als in Schweich.
Prüm ist ebenso nach ihrer unglücklichen Heimniederlage auf
Wiedergutmachung aus und wird alles daran setzen diesmal nach sechzig
Minuten als Sieger vom Platz zu gehen. Ich sehe keine der beiden
Mannschaften im Vorteil, rechne aber mit einem knappen Ergebnis.