RPS männliche A

HG Saarlouis – JSG Hunsrück 39:33 (22:16)

Unter keinen guten Vorzeichen traten die Hunsrücker die Fahrt ins Saarland an. Ohne Manuel Wagner, Maxi Schneider und Rene Gürke schrumpfte das Team und so mußten die Leistungsträger des Teams, die bereits gestern in der Verbandsliga und Rheinlandliga eingesetzt waren, durchspielen. Bis 10:9 reichte die Kraft, dann war der Kräfteverschleiß deutlich zu beobachten. Zur Pause führten die Saarländer mit 22:16.

Nach einem Debakel sah es nach dem Wechsel aus, Saarlouis setzte sich auf 36:21 ab, zollte dann aber auch dem hohen Tempo Tribut. Im JSG Kasten war es nun Marvin Martin und im Angriff Christof Kuhn, die das Ergebnis für die Gäste erträglicher gestalteten.

Martin und Scherschlicht – Brecht (1), Meister (3), Ciminski, Müller (1), Schub (7), Kuhn (12), Denzer (9), Schell.
RPS weibliche B

DJK/MJC Trier – JSG MH Wittlich 16:22 (7:10)

(R.S.) Es wurde der erwartete Favoritensieg der Eifelanerinnen. Die JSG siegt jedoch ohne zu glänzen! „Diese Einschätzung kann ich teilen, ich hatte die JSG stärker erwartet“, fand MJC Trainerin Svetlana Roth. Unnötig schwer tat sich die JSG nach Aussage von Trainer Norbert Posnien beim Derby.

Ursachen dafür waren die vielen technischen Fehler, die Ballverluste und die ungenutzten Chancen, die das Spiel insgesamt recht lange offen hielten. „Was jedoch zählt sind die Punkte, die uns mit dem zweiten Sieg einen optimalen Start in die Saison bescherten sowie die Tatsache, dass mit Michelle Ambros eine unserer beiden Langzeitverletzten wieder mitspielen konnte“, so der Wittlicher Coach.

Triers Trainerin Roth war mit ihrem Team zufrieden, vor allem die kämpferische starke Leistung ihrer Spielerinnen freute die Trainerin. „Wir haben gekämpft und uns nicht frühzeitig geschlagen gegeben. Beide Torfrauen haben ein starkes Spiel gemacht und Michelle Lorscheider hat stark in der Abwehr gearbeitet“, fand die Trainerin.

MJC: Leicher und Walter – Nerling (2), Doffing (1), Ludwig (1), Greinert (2), Esch (1),, Weyland (1), Langner (2), Hermann (2), Marquenie (2/1), Lorscheider (2).

JSG: Junk – Schmitz (2), Brand (8), Braband (2), Kirsch (1), Lebenstedt (1), Ambros (2), Fröhlich (3/2), Lames (3), Nickel


RPS männliche A

HG Saarlouis – JSG Hunsrück (Samstag 16 Uhr)

(R.S.) Mit einem Auftaktsieg startete die JSG Hunsrück in die Saison, der jetzige Gastgeber ging beim Saisonauftakt bei der JSG Saulheim regelrecht unter! Vor heimischer Kulisse sind die Saarländer daher auf Wiedergutmachung bedacht und werden das Team von Trainer Burkhard Born sicherlich nicht mit zwei Punkten „beschenken“.

„Unser Problem ist die Tatsache, dass wir lediglich fünf bis sechs Leistungsträger haben, dahinter bauen wir die Nachwuchsspieler für die Zukunft aus. Jetzt fehlt am Wochenende mit Manuel Wagner aus schulischen Gründen ein wichtiger Spieler. Zudem plagt sich Maxi Schneider derzeit mit Knieproblemen. Sein Einsatz ist fraglich. Ich hoffe, dass wir dafür Rene Goericke einsetzen können“, der eigentlich im Seniorenbereich gesetzt ist“, so Born.

RPS weibliche B

DJK/MJC Trier – JSG MH/Wittlich (Samstag 17.30 Uhr Wolfsberghalle)

Zweiter Spieltag – und schon ein Derby! Die kleinen Miezen erwarten nach der klaren Niederlage beim Meisterschaftsfavoriten in Mundenheim jetzt den Lokalrivalen aus der Eifel. „Wir wissen woran wir arbeiten müssen. Obwohl wir zuhause spielen, sind wir keine Favoriten, versuchen aber unser Bestes zu geben und warten mal ab, was dann rauskommt. Gelingt es uns, ein schönes Spiel ohne große Hektik zu machen, wäre ich zufrieden“, gesteht MJC Trainerin Svetlana Roth.

Nach der guten Auftaktleistung am vergangenen Wochenende gegen Moselweiß möchten die Wittlicherinnen an die gute dortige Mannschaftsleistung anknüpfen und sich im oberen Teil der Tabelle festsetzen. „Obwohl die größere Oberliga-Erfahrung für uns spricht, dürfen wir uns nicht von der hohen Auftaktniederlage der Miezen beim Meisterschaftsfavoriten in Mundenheim blenden lassen. Wir müssen konzentriert spielen und unsere Torausbeute steigern, dann haben wir eine reelle Chance, den Wolfsberg als Sieger zu verlassen“, so HSG Trainer Norbert Posnien.