2. HVR Männer
SG Gösenroth/Laufersweiler – TV Vallendar 25:33 (9:14)
Wie erwartet zieht der TV Vallendar ins Final-Four des Pokals ein! Die Mannschaft setzte sich beim Rheinlandligisten im Hunsrück ungefährdet durch. Dabei erwischten die ohne Hübner und Arne Tatsch (beide Fußverletzung) angetretenen Gastgeber den besseren Start, führten schnell mit 1:6!
„Da habe ich Schlimmes geahnt“, gestand SG Trainerin Jutta Holl, deren Mannschaft sich gegen die körperlich überlegenen Gäste schwer tat und gegen die die SG Angreifer keine Mittel im Angriff fanden. „Die standen wie ein Bollwerk, sehr defensiv. Wenn etwas durchging, dann wurde es Beute der guten Torhüter“, erklärte Holl, für die Vallendar zurecht im Final-Four steht. „Sie sind sehr ausgeglichen besetzt“. Auf SG Seite machte Jury Seidensahl vorerst das letzte Spiel für sein Team, da er aus privaten Gründen nur noch aushelfen will.
Schneider und Lengert – Stoffel (6/1), J. Tatsch (3/1), Stumm (4), Hermann (1), Dreher, Müller. Seidensahl (5), Peltsch (2), Gerhardt, Fritz (3).
2. HVR Runde Frauen
HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch – TV Engers 21:31 (10:15)
Ausgeglichen verlief die Anfangsphase der Pokalbegegnung, in der die Gastgeberinnen über 2:2 bis 6:8 dran waren. In dem von Gästeseite hart geführten Spiel holten sich die Gastgeberinnen laut Aussage ihres Trainers Burkhard Praeder „blutige Nasen“. Dazu kam in der Endphase das Pech im Abschluss, denn mit sechs Pfostenwürfen und drei vergebenen Siebenmetern machte es das Hunsrück Team den Gästen die Halbzeitführung zum 10:15 leicht!
Völlig verschlafen wurde dann der Start in den zweiten Spielabschnitt, in dem sich Engers über 12:19 kontinuierlich absetzte. „Die Abwehr war entschieden zu brav, Engers zog in den Schlußminuten per Gegenstoß mehr und mehr davon“, klagte Praeder.
Wolf und Kirst – Hermann (6), Reuter (5), Herber (4), Gemmel (2), J. Wiesel (2), Westermann (1), Born, Frank, C. Wiesel (1).
2. HVR Frauen
TG Konz – HSG Wittlich 26:31 (15:16)
(R.S.) Einen „Pokalkracher“ kündigte der Hallensprecher in Konz an, doch dies wurde die Begegnung bei weitem nicht. Die beiden Spitzenteams der RPS Liga fanden nur schwer ins Spiel, leisteten sich technische Fehler in der ersten Minuten, in denen die Gäste aus Wittlich überhaupt nicht zu ihrem Rhythmus fanden, keine Ruhe in ihr Spiel brachten und zu unvorbereitet den Abschluss suchten. Dies bestraften die Gastgeberinnen, die über 3:1 auf 6:3 den Vorsprung ausbauten und über 10:5 und 13:8 in der 20. Minute scheinbar davon zogen. Doch unverständlicherweise hatte die Mannschaft von Trainer Sascha Burg jetzt ihr Pulver verschossen, verlor komplett die spielerische Linie, versuchte wie der Gast immer wieder, den Ball an den Kreis „durch zu stecken“. Dagegen steigerte sich der Wittlicher Abwehrverband zusehends und die Konzer Angreiferinnen fanden schlicht keine Mittel mehr, um sich durchzusetzen.
Die Torflaute der Gastgeberinnen hielt über 15:16 zur Pause bis zum 17:23 in der 45. Minute. Innerhalb von 25 Minuten kippte die Begegnung mit 4:15 zugunsten der Eifelanerinnen. Vom 16:18 bis zum 17:23 war es Tanja Nykytenko, die mit sechs Treffern in Folge für ihr Team von der Konzer Abwehr nicht mehr zu halten und mit ihren 19 Treffern die überragende Torschützin war. Das Zusammenspiel zwischen dem Konzer Abwehrverband und Torhüterin Dani Vogt stimmte in dieser Phase überhaupt nicht, Vogt ging bei diesem Spielstand aus dem Kasten. Drei Treffer der Konzerinnen in Folge zum 20:23 ließen die Hoffnung beim Konzer Publikum aufkommen, zumindest eine spannende Schlussphase zu erleben. Doch die Gäste verteidigten jetzt ihren drei-Tore-Vorsprung, hatten in Torhüterin Anne Siol im zweiten Spielabschnitt eine starke Keeperin zwischen den Pfosten, die nicht nur zwei Siebenmeter der TG Werferinnen entschärfte, sondern auch einige Hundertprozentige. So plätscherte die Begegnung über 22:25 und 24:29 auf einen 26:31 Sieg des Tabellenführers der RPS Liga, die HSG Wittlich hin. Beide Mannschaften blieben in dieser Pokalbegegnung den Nachweis ihrer tatsächlichen Leistungsstärke schuldig.
TG: Vogt und Moske – Steil (4), Glass (3); Charlier (1), Irsch (7/1), Lehnert (3), Wulff (3/2), Mohr (3), Demmerath, Weinandy (1).
HSG: Siol, Ruppert und Scharfbillig – Nykytenko (19/6), Lang, Meeth (3), Barthen (3), Blasius (1), Kieren (1), Schilz (2), Lukanowski (2).
TV Bassenheim – DJK/MJC Trier II 44:21 (23:8)
Zunächst überrascht das Ergebnis, doch bei näherem Hinsehen wird klar: die kleinen Miezen hatten keine Chance. Bedingt durch die Festspielregelung im HVR Bereich, mussten alle die Spielerinnen pausieren, die im DHB Pokal auf dem Spielbericht standen. Daneben fehlte Anne Bocka aus privaten Gründen, Laura Hahn spielte mit einer Schulterverletzung und so konnte der an diesem Tage die Mannschaft betreuende Sigi Garbe froh sein, dass Spielerinnen der 3. Mannschaft und der A-Jugend aushalfen. „Dafür bedanke ich mich ausdrücklich. Noch nie haben wir in dieser Formation zusammengespielt“, so der MJC Betreuer.
Schnell erkannte der Gastgeber die Chance, zog nach dem 3:2 mit schnellem Spiel auf und davon. „Wir hatten nicht den Hauch einer Chance“, gestand Garbe.
MJC II: Kockler – Adeberg (5), Pötters (4), Hahn (1), Sattler (5), Brix (1), Osten (2), Letzel (3).
2. HVR Pokalrunde Frauen
TV Bassenheim – DJK/MJC Trier II (Sonntag 15 Uhr)
(R.S.)
Ausgangslage: Der Viertletzte der RPS Liga Frauen, TV Bassenheim erwartet die kleinen Miezen zum Pokalspiel. Die Gastgeberinnen sind für Miezen Coach Igor Domaschenko eine unbekannte Größe. „Wir haben Respekt, wissen das im Pokal fast alles möglich ist und werden die Gastgeberinnen nicht unterschätzen“, verspricht der Trierer Trainer
Personal: aufgrund der Tatsache, dass die 1. Mannschaft in der Bundesliga nicht auflaufen muß, stehen Domaschenko alle Spielerinnen zur Verfügung.
Prognose: „Wir wollen Spielpraxis im Pokal sammeln und uns weiter einspielen. Ich nehme jedes Spiel ernst. Das habe ich schon als Spieler gemacht und das ist auch die Maxime für mich als Trainer: Ich will jedes Spiel gewinnen und immer das Bestmögliche zeigen“, so Domaschenko.
TG Konz – HSG Wittlich (Sonntag 15 Uhr Saar-Mosel Halle)
Ausgangslage: Drei Wochen vor dem vielleicht entscheidenden Spiel um die Meisterschaft der RPS Liga Frauen, erwartet der Tabellenzweite TG Konz den Tabellenführer aus Wittlich. Kritisch sieht TG Trainer Sascha Burg den HVR Pokal: „Zum einen werden die Begegnung nicht öffentlich ausgelost, zum anderen ist der Spieltag des Final Four an Ostern nicht günstig. Ich bin kein Fan vom HVR Pokal“, gibt der TG Coach unumwunden zu.
Personal: Auf Seiten der Gastgeberinnen fehlen Kim Kron und Lena Schmidt, fraglich ist wie immer der Einsatz von Jenny Glass aus beruflichen Gründen. Beim Gast wird Maria Flesch aus privaten Gründen fehlen.
Prognose: Einig sind sich die beiden Trainer Sascha Burg (TG) und Wolfgang Becker (HSG) hinsichtlich des Spielausgangs, den beide offen einstufen. „Hier sollte die Tagesform entscheiden“, meint Becker. „Kein Risiko eingehen und die angeschlagenen Spieler schonen“, erklärt Burg. Ein taktisches Versteckspiel im Hinblick auf das anstehende Meisterschaftsspiel schließen beide aus, dazu kennen sich die Spielerinnen zu gut.
1. HVR Pokalrunde HVR
1. HV R Pokalrunde
HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch – TV 05 Mülheim 28:32 (15:14)
(R.S.) Der Tabellenführer der Rheinlandliga scheidet gegen den TV Mülheim, 10. der RPS Oberliga erwartungsgemäß aus.
„Es sollte eine Standortbestimmung werden. Leider standen die Vorzeichen vor der Partie nicht gut, denn neben den Langzeitverletzten Berg und Reimann fehlten Sveinsson, Vasek, Dämgen (alle verletzt) und Gerhard (beruflich). Korab Muligi konnte erst am Freitagmorgen seine Schicht tauschen und kam kurz vor dem Spiel. Allerdings musste auch Mülheim auf zwei Außenspieler verzichten, spielte aber sonst mit der Stammformation. Verstärkt wurde Mülheim durch die A-Jugend-Bundesligaspieler Mantsch und Klapperich. Vor allem der Wittlicher Mantsch machte einen starken Eindruck und steuerte neun Tore zum Sieg bei und war damit aus meiner Sicht der Matchwinner“, resümierte HSG Coach Markus Bach. Das Spiel begann ausgeglichen, Mülheim ging nach dem 7:7 mit drei Toren in Folge 10:7 in Führung, Ursache war das schlechte Stellungsspiel im Abwehrverband und mangelhafte Trefferquoten im Angriff. „Diese Trefferquote war auch ausschlaggebend für die Niederlage. Alleine die erfahrenen Spieler Shalimov, Gedert und Faust ließen sagenhafte 16 Chancen liegen, davon geschätzte 12 freistehend vor dem Tor. Zum Teil durch gute Paraden des Gästetorwarts, aber zum größeren Teil kläglich vergeben“, ärgerte sich der HSG Trainer. Nach einer Auszeit (16. Spielminute) und einem Systemwechsel in der Abwehr auf 5:1, kämpften sich die Hunsrücker zurück, schafften beim 12:12 den Ausgleich. Bis zur Pause kam Mülheim nur noch zu 4 Toren und so führten die Hunsrücker zur Pause (15:14).
Im zweiten Abschnitt verlief die Begegnung weiterhin ausgeglichen, Mülheim lag bis Mitte der zweiten Halbzeit immer mit einem oder zwei Toren in Führung, doch selbst beim 23:24 in der 48 Spielminute war noch alles offen. „Erst als Mülheim Korab Muligi in kurze Deckung nahm und wir es versäumten, die sich dadurch gebildeten Freiräume zu nutzen, setzte sich Mülheim zunehmend absetzten (23:25, 24:27, 26:30). In der Schlussphase versuchten wir mit einer offenen Deckung den Anschluss zu schaffen, aber die schnellen Mülheimer Nachwuchsspieler nutzten die sich ergebenen Chancen und bauten die Führung auf fünf Tore aus. Entscheidend für die Niederlage war auch, dass das Torhüter-Duell klar an Mülheim ging. Während Mülheim eine Trefferquote von 55% aus dem Rückraum hatte, kamen wir bei den Würfen von Aussen, Kreis und Gegenstoß nur auf 49%. Diese Werte sagen einem Handballkenner alles. Wie in den vergangenen Wochen zeigt die Mannschaft, was sie leisten kann, wenn sie ihr Potenzial abruft, gleichzeitig wurde auch wieder klar, das noch zu viele Fehler gemacht werden. Mit Sicherheit war dieses Spiel für die Zuschauer ein schöner und interessanter Vergleich“, fand Bach.
Endel, Olivier - Schub (1), Adam, Hölzenbein (2), Muligi (7), Kirst Christoph, Kiesel, Gedert (2), Weber (4), Faust (6), Shalimov (6/3)
HSG Wittlich – TV Vallendar 23:31 (12:15)
Wittlich begann dennoch hochmotiviert. Im Angriff spielte man zwar zunächst geduldig, es fehlte aber der Druck zum Tor. Das den Gästen aus Vallendar der erste Treffer zum 0:1 erst in der 3 Minute gelang, lag zum einen an der gut stehenden Abwehr, zum großen Teil aber an dem überragenden Freddy Christophel im Tor. „Wir haben die gehaltenen Bälle nicht gezählt, aber es waren gefühlte 100!“, fand Koenen. Als beim 1:4 der erste HSG Treffer gelang, war die Mannschaft 15 Minuten auf Augenhöhe mit dem Favoriten aus Vallendar. Beim 12:13 kurz vor der Pause lag sogar eine mögliche Pausenführung in der Luft. Einige Unkonzentriertheiten führten dann aber zum 12:15 Pausenstand.
Bis zur 40. Minuten gelang es der Wittlicher Mannschaft noch, den Rückstand (15:20) in Grenzen zu halten. Die Verletzungen von Nico Plein und Patrick Clemens nahmen dann aber die letzten Alternativen im Rückraum und auch die defensive 6:0 Abwehr konnte dem Druck jetzt nicht mehr standhalten. Beim 18:26 war das Spiel endgültig entschieden. Mit der Umstellung auf eine 5:1 Abwehr kam wieder mehr Sicherheit ins Wittlicher Spiel, wenngleich jetzt die Kraft fehlte. Immerhin gelang es der Mannschaft die letzten 10 Minuten wieder offen zu gestalten und den Abstand bis zum 23:31 Endstand zu halten.
Christophel, Herget - P. Clemens (5), S. Präder (6), Ames (1), Kraeber (3), Plein (2), D. Clemens (2), J. Praeder (3), Nabakowski (1).
HSG Wittlich – HV Vallendar (Samstag 20 Uhr Berufsbildende Schule)
„Damit fehlen uns natürlich wichtige Alternativen. Dennoch können wir befreit gegen den klaren Favoriten vom Rhein aufspielen. Wir stellen uns auf eine defensive Deckungsvariante ein und wissen, dass die Spielanlage des Reckenthäler-Teams der der Hunsrück HSG ähnelt. Hier konnten wir ja entsprechende Erfahrungen am letzten Wochenende sammeln. Wir versuchen, den Gast so lange wie möglich zu ärgern. Konzentriert und geduldig müssen wir unsere Angriffe vortragen und konsequent gegen den überragenden HV Keeper Bastian Bininda abschließen“, verlangt der Wittlicher Coach.
2. DHB Pokalrunde
Roude Léiw Bacharage – HSG Bensheim-Auerbach 20:30 (11:13)
Die Gäste legten los wie die Feuerwehr, führten 0:3, ehe die Löwinnen wachen wurden. Über 2:3 kämpfte sich das Team ins Spiel zurück, hatte in Amalia Saftoui eine überragende Torhüterin im Kasten, spielte von Sekunde zu Sekunde stärker und lag beim 9:8 in der 24. Minute erstmals in Führung. In den Schlußminuten des ersten Spielabschnittes nutzten die Gastgeberinnen ihre klaren Torchancen nicht mehr konsequent, leisteten sich technische Fehler und lagen zur Pause knapp mit 11:13 zurück. „In der Halbzeitpause war es dann mächtig laut in der Kabine der Gäste“, verriet Löwinnen Trainer Weinzierl, der Teile der Halbzeitansprache seines Trainerkollegen Thorsten Schmid bis in die eigene Kabine hören konnte.
Wie verwandelt kamen die Flames aus Bensheim Auerbach dann aus der Halbzeitpause und bauten den Vorsprung in kürzester Zeit aus, ohne sich aber entscheidend absetzen zu können. Zwar gelang dem Gast zunächst das 11:16, aber die Gastgeberinnen kontern zum 15:18 in der 40. Minute und blieben bis zur 45. Minute beim 16:20 auf Schlagdistanz. Die ehemalige Torschützenkönigin der 1.Bundesliga Oxana Pal konnte ihre Klasse nicht zuletzt durch die enge Deckung durch Helena Hertlein und die ehemalige Spielerin der kleinen Miezen Cathrin Groetzki eigentlich nur bei Freiwürfen und Siebenmetern unter Beweis stellen. Ab der 45. Minute brachen die Gastgeberinnen dann konditionell ein und die Gäste kamen zum klaren Erfolg.
„Bis zur 45. Minute haben wir dem Favoriten alles abverlangt, haben einen weiteren Schritt nach vorne getan. Wie ich vorausgesagt habe, kommen die Automatismen allmählich. Letztlich ist das Spiel aufgrund unserer guten Leistung zu hoch ausgegangen. Aber zum Schluss fehlte uns die Kraft und wir waren in der Abwehr den berühmten Schritt zu spät“, gab Weinzierl zu, der aber optimistisch in die Zukunft blickt.
Saftoui und Hansen – Steuer, Braconier, Goraj (2), Rogucka (8/3), Pimenta, Müller, Pal (5), Urban (2), Thill (1), Welter (2).
Roude Léiw Bascharage – HSG Bensheim-Auerbach (Samstag 19.30 Uhr)
Dazu baut der Löwinnen-Coach auf den Einsatz von Rogucka und Braconier, die nach ihrer Sperre (Rogucka) und Verletzung (Braconier) wieder dabei sein sollten. Als vorläufig einmalig hat sich der Einsatz der letztjährigen Torschützenkönigin Andi Janicz im vergangenen Meisterschaftsspiel herausgestellt. Janicz wird sich aufgrund ihrer anhaltenden Schulterprobleme jetzt wohl endgültig einer Operation unterziehen müssen.
1. HVR Pokalrunde
1. HVR Pokalrunde Männer Ergebnisse |
TV Bad Ems – TV Bitburg 29:25 (12:12)
Zunächst verlief die Begegnung sehr ausgeglichen, die Gäste lagen sogar über weite Strecken des Spiels in Führung. Im ersten Spielabschnitt schienen die Eifelaner über 0:1, 4:7 und 7:10 einer Halbzeitführung entgegen zu steuern. Die Abwehr stand bis zu diesem Zeitpunkt überragend, die Angriffe wurden konsequent abgeschlossen. Unnötige Fehler auf Gästeseite brachten die Gastgeber wieder ins Spiel, die über 9:10 zum Ausgleich (12:12) zur Pause kamen.
Nach der Pause wechselte die Führung ständig. Bis zur 45. Minute setzte sich kein Team entscheidend ab. Es folgte die schwächste Phase im Bitburger Spiel, Bad Ems setzte sich vom 20:20 mit drei Treffern in Folge auf 23:20 entscheidend ab. Zu diesem Zeitpunkt vergaben die Gäste sechs hochkarätige Chancen, darunter zwei Siebenmeter! Auch die von Klimek genommene Auszeit half der Mannschaft nicht mehr. Das Team kassierte jetzt nach schwachem Abschluss die Gegenstoßtore der Hausherren und so war der Zug endgültig abgefahren.
„Der schwache Abschluss in der entscheidenden Phase hat uns den möglichen Sieg gekostet. Die Chancen waren da! Wir wollten die nächste Runde erreichen, doch die Niederlage ist für uns kein Beinbruch. Vor allem habe ich auch im letzten Testspiel vor der Saison viel Positives gesehen“, fand Klimek.
Neuerburg und Wielvers – Steinbach (2), Enders (6/3), Wolff (6), S. Lauer (3), J. Lauer (3), Nelles (2), Wahl (1), Sonnen, B. Bernreiter, F. Bernreiter.
SG Gösenroth/Laufersweiler – TuS Weibern 23:22 (13:7)
Die SG überraschte die Gäste im ersten Spielabschnitt mit ihrer Leistung, kam in einem schnellen Spiel zu einer deutlichen Pausenführung (13:7). Auch nach dem Wechsel hielt die SG Führung über 17:11 bis 21:16. Die Umstellung der Gäste auf eine offensivere Abwehrformation schien dann zum Erfolg zu führen. Tor um Tor kamen die Eifelaner heran, waren beim 21:20 dran. Mit zwei Treffern in Folge legte der Gastgeber dann auf 23:20 vor, der TuS konterte zum abschließenden 23:22 in der 58. Minute, profitierte aber beim Anschlusstreffer von einer umstrittenen Siebenmeterentscheidung eines kleinlich pfeifenden Schiedsrichtergespanns Langelage/Rolser, das auf beiden Seiten ständig den Spielfluss unterbrach. Auf Weiberner Seite kassierte Michael Nürenberg wegen Schiedsrichterbeleidigung die rote Karte.
„Unsere Neuzugänge Timo Stoffel, der in der Abwehr glänzend Regie führte und Marvin Fritz finden sich immer besser zurecht. Allerdings läuft unser Angriffsspiel noch nicht rund. Die Abwehrleistung war allerdings überragend“, resümierte die SG Trainerin, die nach dem Erfolg beruhigt in die anstehende Saison gehen kann.
Schneider und Lengert – Stoffel (1), Tatsch (1), Lisin, Stumm, Dreher (2), Sagel (1), Seidensal (2), Peltsch (5), Gerhardt, Hübner (6), A. Tatsch (3), Fritz (2).
HSG Biewer/Pfalzel – TV Moselweiss 37:38 (15:18)
„Am Ende fehlte das Quentchen Glück und die Cleverness“, meinte der HSG Coach, der in der Abwehrleistung den Grund für die Niederlage sah. „Wir haben einfach zu viele Tore kassiert, der Gast war die cleverere Mannschaft, kam mit wenig Aufwand zum Erfolg“, fand Köhler, der die Abwehrarbeit seines Teams verbessern will.
„Wir sind aber auf dem richtigen Weg, müssen uns aber in der Abwehr definitiv steigern. Der Unterschied zur RPS Liga war erkennbar. Wir haben uns dennoch gut präsentiert“, fand der HSG Trainer. Am Ende führten die Gäste mit 36:38 ehe vier Sekunden vor dem Ende der Anschlusstreffer zum Endstand per Siebenmeter gelang.
Gerstenmeyer und Adams – Michael Stein (5), Rohr (1), Billen (5), Backendorf (1), Christian Stein (12/4), Krewer (6/2), Gerten (1), Kuhfeld (4/1), Frisch (2).
TV Welling – HSC Schweich 28:27 (26:27) nach Verlängerung, 24:24 (13:12)
„Dennoch hielten wir gut dagegen gegen eine kampfstarke Heimmannschaft, die uns in einem kampfbetonten aber jederzeit fairen Spiel erst nach der Verlängerung besiegte“, so HSC Coach Andreas Rosch. Die Begegnung war von der ersten bis zur letzten Minute ausgeglichen.
Schweich gelang in der Verlängerung die 25:27 Führung. In doppelter Überzahl nutzte das Team allerdings seine Chance nicht, das Spiel zu entscheiden. Allein dreimal scheiterten die Gäste freistehend. Dabei war Daniel Rohr der „tragische Held „ (Zitat Rosch). „11 Mal traf Daniel bis zu diesem Zeitpunkt aus dem Feld, jetzt folgten seine ersten drei Fehlversuche, die am Ende entscheidend waren.
Zudem verletzte sich mit Christian Leyh, dem Neuzugang aus Oggersheim ein weiterer Rückraumspieler in der entscheidenden Phase“, klagte Rosch.
Barton und Schmidt – M. Hertz (5), Arenz, Müller (3), Schröder (4), Neuerburg (1), Leyh (2), Zock (1), Rohr (11), Karrenbauer (1).
1. HVR Pokalrunde Frauen Ergebnisse |
TUS Daun – HSG Wittlich 14:30 (9:15)
Die Gastgeberinnen liefen mit einem kleinen Kader auf, es fehlten berufsbedingt zwei Rückraumspielerinnen. „Der kleine Kader wird auch das Hauptproblem für die anstehende Saison sein“, klagte Dauns Trainerin Marion Reufsteck. So reduzierte sich die von Gastgeberseite ausgehende Torgefahr auf die schnellen Aussenspielerinnen Jessica Kutscheid, Annika Molitor und Helena Dunkel.
Die Wittlicher Abwehr wurde während des gesamten Spielverlaufes wenig gefordert und so konnte Becker auch mit ihrer Leistung zufrieden sein. Die Dauner Treffer resultierten meist aus Fehlwürfen der Gäste oder den abgewehrten Bällen von Dauns Torhüterin Sarah Sonnen, der Becker das Prädikat beste Spielerin des Abends zuerkannte. „Es war ein Bombenspiel von Sarah, die 25 Bälle im Spiel abwehrte“, lobte auch Reufsteck, die mit der Leistung ihres Teams und dem Ergebnis zur Pause zufrieden war. Nach dem Wechsel machte sich dann auf Gastgeberseite der verletzungsbedingte Ausfall von Laura Mininnger (Knieverletzung) bemerkbar. Während Wittlich auf allen Positionen unproblematisch wechseln konnte, fehlten den Gastgeberinnen die Alternativen.
„Teilweise waren meine Spielerinnen stehend k.o., haben nur noch fünf Tore im zweiten Spielabschnitt erzielt und Sarah Sonnen wurde von ihrem Abwehrverband im Stich gelassen“, fand die Dauner Trainerin. Wittlich gelang es auch im zweiten Spielabschnitt nicht, die gut herausgespielten Chancen zu verwerten und so blieb es am Ende beim 14:30 Erfolg für den Favoriten.
TuS: Sonnen und Henn – Dunkel (2), Minninger, Molitor (3), Bauer, Kutscheid (6), A. Schäfer (1), Philipp, St. Schäfer (2).
HSG: Siol und Scharfbillig – Packmohr (5/1), Flesch (4), Meeth (2), Malmedy, Barthen (3), Blasius (2), Kieren (3), Lang (3/2), Lukanowski (2), Nykytenko (6).
HSG Kastellaun/Simmern – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch 24:28 (10:17)
Dabei schonte Präder seine angeschlagenen Leistungsträgerinnen. „Mein Team legte dennoch los wie die Feuerwehr, führte 2:10 und hatte zur Pause das Spiel beim 10:17 entschieden. Alexandra Schug machte sich mit ihren 7 Feldtoren ihr schönstes Geburtstagsgeschenk und erneut spielte Karin Reuter überragend“, lobte der HSG Trainer.
Über 20:27 in der 52. Minute zogen die Gäste einem ungefährdeten Erfolg entgegen.
Kristinsdottir und Kirst – Westermann (1), Herber (2), Frank (3), Schug (7), Reuter (8), Hermann (3), Gemmel (2), Kasper (2), Endel.
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Herren
HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch – TV Mülheim (Samstag 19.30 Uhr Hirtenfeldhalle)
HSG Wittlich – TV Vallendar (Samstag 19.30 Uhr Berufsbildende Schule)
SG Gösenroth/Laufersweiler – TuS Weibern (Samstag 17.30 Uhr Rhaunen)
TV Bad Ems – TV Bitburg (Samstag 18.30 Uhr)
TV Welling – HSC Schweich (Sonntag 16 Uhr)
HSG Biewer/Pfalzel – TV Moselweiss (Sonntag 17 Uhr Mäusheckerweghalle)
Damen
TuS Daun – HSG Wittlich (Samstag 17 Uhr Wehrbüschhalle)
HSG Kastellaun/Simmern – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch (Sonntag 17 Uhr Simmern)
Spielplan - H V R - Pokal 2011/2012 Männer
Gemäß den HVR-Durchführungsbestimmungen nehmen die Mannschaften der Rheinlandligen, RPS-Oberligen und nach den DHB-Bestimmungen auch die Mannschaften der 3. Liga am Pokalwettbewerb auf Landesebene teil.
Entsprechend der teilnahmeberechtigten Mannschaften werden 2 Spielrunden zur Ermittlung der 4 Finalteilnehmer durchgeführt. Die Ausscheidungsspiele finden für die 1. Runde am 03./04. 09. 2011, für die 2. Runde am 07./08.01.2012, die Endspiele im Rahmen eines Final-Four am Ostermontag, 09.04.2012 statt. Im Einvernehmen zwischen den beiden Spielgegnern können auch andere Austragungstermine vereinbart werden. Letzter möglicher Termin für die Spiele der 2. Runde ist das Wochenende 25:/26.02.2012.
Die Auslosung für die 1. Runde fand am 07.07. im Büro des Unterzeichners statt und ergab die nachstehenden Spielpaarungen:
• Freilos - HSV Rhein-Nette
1. TV Welling - HSC Schweich
2. HSG Biewer/Pfalzel - TV Moselweiss
3. HSG Wittlich - HV Vallendar
4. SG Gösenroth/Laufersweiler - TuS Weibern
5. HSG Irmenach/Kleinich-Horbruch - TV Mülheim
6. TV Bad Ems - TV Bitburg
7. SV Urmitz - HSG Kastellaun/Simmern
Trier, den 07.07.2011
Herbert Schuhmacher
Vizepräsident Spieltechnik
Spielplan – HVR-Pokal 2011/2012 Frauen
Gemäß den HVR-Durchführungsbestimmungen nehmen die Mannschaften der Rheinlandliga, RPS-Oberliga und entsprechend den DHB-Durchführungsbestimmungen auch die Mannschaften der 3. Liga am Pokalwettbewerb auf Landesebene teil.
Sofern mehrere Mannschaften eines Vereins in diesen Spielklassen eingeteilt sind, ist jedoch nur die spielklassenhöchste Mannschaft teilnahmeberechtigt.
Die Ermittlung der Final-Four-Teilnehmer erfolgt in zwei Spielrunden, die für die Wochenenden 03./04.09.2011 und 07./08.01.2012 festgesetzt werden. Das Final-Four findet am Ostermontag, 09.04.2012 statt.
Im Einvernehmen zwischen den beiden Spielgegnern können auch andere Austragungstermine vereinbart werden. Letzter möglicher Termin für die Spiele der 2. Runde ist das Wochenende 25./26.02.2012.
Bei Spielen mit Teilnehmern der 3. Liga sind ggfs. die Spiele in der Woche auszutragen, sofern die vorgenannten Wochenenden nicht zur Verfügung stehen.
Bei Spielen in der Woche ist zwischen Pflichtspiel und Pokalspiel eine Spielpause von mind. 3 Tagen einzuhalten.
Die Auslosung der 1. Runde fand am 07.07.2011 im Büro des Unterzeichners statt und ergab die nachstehenden Spielpaarungen:
• Freilos - TG Konz
1. HSG Mosel - TV Bassenheim
2. HSG Kastellaun/Simmern - HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch I
3. TV Engers - TuS Weibern II
4. HSV Rhein-Nette - TuS Bannberscheid
5. TuS 05 Daun - HSG Wittlich
An der 2. Runde nehmen die beiden Mannschaften der 3. Liga Roude Leiw Bascharage und DJK/MJC Trier II teil.
Trier, den 09.07.2011
Herbert Schuhmacher
Vizepräsident Spieltechnik