TG Konz -Tus Daun 21:25 (10:11)

(R.S.) In einer ordentlichen Rheinlandligabegegnung hatte der Favorit aus Daun am Ende verdient die Nase vorn. „Wir waren in der entscheidenden Phase, als wir mit einem Tor führten, nicht abgezockt genug, die Partie nach Hause zu schaukeln. Marcella Demmeraths verletzungsbedingtes Fehlen machte sich an allen Ecken bemerkbar. Dazu kamen noch ein wenig Pech und eine doppelte Unterzahl in den letzten Minuten, die der Gast routiniert ausnutzte. Dass es für uns die erste Rheinlandligapartie war, merkte man von Beginn an. Die Abwehr stand zwar stabil, jedoch ließen uns die vielen technischen Fehler und leichtfertig vergebenen Chancen nicht so recht ins Spiel finden, während die Daunerinnen immer wieder über ihre starke Linksaußenspielerin Jessi Kutscheid zum Erfolg kamen. Eine glänzend aufgelegte Hannah Schaffrath im Tor hielt jedoch den Vorsprung für die Gäste gering“, urteilte TG Coach Kris Sturm. Die Gäste aus der Eifel hatten nach Aussage ihrer Trainerin Marion Reufsteck ihr schnelles Gegenstoßspiel und ihre Aggressivität in der Eifel vergessen. Mit nur zwei Auswechselspielerinnen waren die Daunerinnen angereist. Kurz nach Spielbeginn knickte dann auch noch Anja Schäfer um, konnte nicht mehr eingesetzt werden und so mussten die grippekranke Laura Minninger und die weiterhin mit Fußproblemen geplagte Claudia Philipp durchspielen.

In der zweiten Hälfte kam Daun besser aus der Kabine, führte 11:15 und schien auf dem Weg zum Sieg. Zwei Zeitstrafen der Eifelanerinnen in Folge ließen Konz dann besser ins Spiel finden, wobei sich Lena Schmidt im starken 1:1 Spiel immer wieder durchsetzte. Dem Neuling gelang sogar die Führung beim 19:18, die bis zum 21:20 verteidigt wurde. Auf Dauner Seite überzeugte in den Schlußminuten dann die erst 17-jährige Lena Bauer, die in den Schlußminuten wichtige Treffer für ihr Team erzielte. “Dass es am Ende nicht gereicht hat, ist zwar schade, jedoch ist positiv festzuhalten, dass wie über 60 Minuten gekämpft haben und immer dicht dran waren. Ein Lob an die Mannschaft. Mit dieser Moral und guten Stimmung werden wir in dieser Saison noch einige Mannschaften zu Hause ärgern können“, findet der Konzer Coach. „Hauptsache zwei Punkte“, meinte Dauns Trainerin Marion Reufsteck.

TG: Schaffrath - Gores, Bräuer, Klasen (2), Strobel, König (1) Bollig (4), Kickertz, Von Keutz (7), Schmidt (7/6).
TuS: Hennen – Minniger (5), Bauer (4), Molitor (4/1), Strunk, Dunkel (1), Kutscheid (8), Schäfer (2/2), Philipp (1).

HSG Wittlich II – HSV Rhein-Nette 25:26 (8:14)

Das Spiel hätte keine 62 Minuten dauern dürfen“, so der Kommentar des HSV-Trainers nach dem Spiel. Sichtlich überrascht vom hohen Tempo, dass die Gäste aus Rhein-Nette vorlegten, schienen die Wittlicherinnen zu sein. Nachdem die 2: 1 Führung gelang, geriet man bis zur 15. Minute mit 5:8 in Rückstand. Die sichere und aggressive Abwehr des Gegners konnte kaum überwunden werden. Bei Ballverlusten spielte Rhein-Nette seine Überlegenheit durch schnelle Tempogegenstöße aus. Der Halbzeitstand von 8:14 verhieß nichts Gutes. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden auch vier von acht 7-Metern verworfen.

Gleich nach dem Seitenwechsel erhöhte Rhein-Nette auf 8:15. Es drohte ein Debakel. Die eigenen Angriffe wurden mit zu wenig Druck auf die Abwehr gespielt, dazu war die eigene Abwehr oft zu statisch. Die Spielerinnen von Rhein-Nette wurden selbst an der 9-Meter-Linie oft nicht gestört. Nach 38 Minuten stand es 12: 19. Der HSG gelang es auf 15:20 zu verkürzen um dann kurze Zeit später wieder einen 7-Tore-Rückstand (15 : 22) hinnehmen zu müssen. Jetzt schlichen sich bei Rhein-Nette leichte  Fehler, wie unnötige Ballverluste und Fehlwürfe ein,  Dies nutzte Wittlich und kämpfte sich in der 52. Spielminute bis auf 22:24 heran. Bei eigenem Angriff, gelang es Rhein Nette den Ball abzufangen und über einen Tempogegenstoß auf 22:25 davon zu ziehen und anschließend den Ball auch noch zum 22:26 im Tor zu versenken. Wieder kämpfte sich die HSG heran und traf 30 Sekunden vor Schluss zum Endstand von 25: 26.

Heike Schaafs Schützlinge konnten in der heutigen Begegnung spielerisch nicht überzeugen. Nur durch Einzelaktionen gelang es, zumindest ein gutes Ergebnis zu erzielen. Jenny Simonis hielt mit ihren 12 Toren die Mannschaft im Spiel. Überzeugen konnte noch Daniela Womelsdorf,  mit hohem körperlichen Einsatz und 6 erzielten Toren.

 HSG: Barth, Diede und Hayer -Ferner (3), Fröhlich, Lentz, Rau, Schabio, Schäfer (2), Schüller (2), Simonis (12/5), Womelsdorf (6/1) 


TG Konz II – TuS Daun (Samstag 17.30 Uhr Saar-Mosel Halle)

Nach der langen Vorbereitung gemeinsam mit der ersten Mannschaft sind wir nun endlich heiß auf die erste Standortbestimmung. Definitiv wird es in diesem Spiel auf unserer Seite viele Abstimmungs- und Timingprobleme geben, da die Mannschaft sich nach der gemeinsamen Vorbereitung mit dem
Oberligakader erst einmal finden muss. Zudem gehören wir sicherlich zu den jüngsten Teams der Liga, sodass andere Mannschaften eingespielter und erfahrener sind. Da wir als Aufsteiger kaum eine Mannschaft aus der Rheinlandliga wirklich kennen und somit jegliche Prognose schwerfällt, kümmern wir uns in erster Linie darum, dem Gegner unser schnelles Spiel aufzuzwingen und in der Abwehr aggressiv und beweglich zu agieren. Wir müssen es schaffen, 60 Minuten das übliche Konz-Tempo zu gehen, um die Gäste unter Druck zu setzen; nur dann können wir uns Chancen ausrechnen. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Marcella Demmerath, die sich mit einer Oberschenkelverletzung herumplagt“, so Kris Sturm, Trainer der TG Konz.

„Das wird ein Überraschungsspiel“, glaubt auch Dauns Trainerin Marion Reufsteck, die auf eine völlig unbekannte Mannschaft trifft. „Mal abwarten, ob nicht doch die ein oder andere Spielerin der ersten Mannschaft bei den Gästen aufläuft, obwohl die im Anschluss RPS Liga spielen müssen“. Ihrem ohnehin kleinen Kader fehlen am Samstag mit Torhüterin Sarah Sonnen auch die Feldspielerinnen Frederike Stahl und Stefanie Schäfer.

„Wir haben beim Sieg über die Hunsrück HSG genügend Selbstvertrauen getankt, wollen mit dem Schwung und Elan des letzten Spiels in Konz auflaufen und hoffen beide Punkte aus Konz entführen zu können“, so die Dauner Trainerin.

HSG Wittlich II – HSV Rhein-Nette (Sonntag 15 Uhr Berufsbildende Schule)

Die HSG Wittlich II will am Sonntag gegen den HSV Rhein-Nette die ersten Punkte sammeln. "Wenn wir am Sonntag eine Chance gegen den HSV Rhein-Nette haben wollen, müssen wir noch effizienter spielen und dürfen uns nicht mehr so viele Fehlwürfe erlauben wie am vergangenen Wochenende gegen den TuS Bannberscheid. Technische Fehler und Fehlwürfe werden in dieser Spielklasse gnadenlos bestraft. Wenn es uns gelingt, diese Fehler abzustellen oder zu minimieren, sollte es Rhein- Nette schwer fallen, beide Punkte aus Wittlich zu entführen", so die Trainerin Heike Schaaf.

Lena Diede (Tor) und Heike Schäfer (Linksaußen) sollten ihre Blessuren vom Wochenende auskuriert haben, so dass wir am Sonntag fast komplett auflaufen können. Die guten Kritiken aus den ersten beiden Spielen machen uns Mut. Jetzt benötigen wir neben den wohlwollenden Kommentaren auch die ersten Punkte