Saison 2010 - 2011 |
12.08.2010
Ruwertal HSG will mit kleinem Kader nicht Tabellenletzter werden
(R.S.) „Möglichst nicht den letzten Platz zu belegen und der Mannschaft wieder den notwendigen Anreiz am Handballspiel zu geben“, das fordert die Trainerin des Rheinlandligisten HSG Mertesdorf/Ruwertal Sabrina Leinen (29).
Trainerin Sabrina Leinen mit ihren Neuzugängen Hannah Britz und Anna Wagner

Die erfahrene Handballspielerin, selbst bei den Ruwertalerinnen und der HSG Biewer/Pfalzel aktiv war, steht vor keiner einfachen Saison. Nachdem die HSG in der vorletzten Saison freiwillig den Rückzug aus der Rheinlandliga in die Bezirksliga angetreten ist, stand ein Neuaufbau an. Der Kader umfasste zu Beginn der letztjährigen Bezirksligasaison 18 Spielerinnen, zusammengesetzt aus der ehemaligen Rheinlandligamannschaft und der 2. Mannschaft des Vereins. Das Saisonziel Meisterschaft wurde in der abgelaufenen Spielzeit unter Trainerin Leinen souverän erreicht, jetzt aber werfen unvorhergesehene Spielerabgänge das Team erneut zurück.
Mit Steffi Roth (schulische Gründe), Nadine Netbohl (Karriereende), Sarah Herres (Auslandsstudium), Susanne Pinnel (Pause) und Eva Dreher haben wichtige Spielerinnen die Mannschaft verlassen. Dazu hatten bereits im Laufe der letzten Saison einige Spielerinnen ihre Karriere beendet und so steht Leinen nach den Abgängen mit Hannah Britz aus der eigenen Jugend sowie Anna Wagner nach 3 Jahren Handballpause lediglich ein Kader von 11 Spielerinnen zur Verfügung. „Einige der Spielerinnen die aufgehört haben, hatten erheblichen Anteil am Gewinn der letztjährigen Meisterschaft. Bisher bin ich jedoch mit den gezeigten Leistungen im Training sehr zufrieden und vor allen Dingen scheint sich die Mannschaft endlich gefunden zu haben. Wir können nur hoffen, dass wir vom Verletzungspech verschont bleiben. Ich hoffe zudem auf weitere Unterstützung einiger „Gelegenheitsspieler“, der eigenen Jugend und auch aus der 2. Damenmannschaft“, gibt sich Leinen zuversichtlich, die ihre Mannschaft seit Mitte Juni auf die beginnende Saison vorbereitet. Nach dem Trainingslager Ende August folgen noch Vorbereitungsspiele gegen Merzig/Hilbringen, Grevenmacher und die DJK/MJC Trier III.
„Vor uns liegt eine interessante und doch ruhige Saison – davon bin ich überzeugt“, meint die HSG Trainerin.
9.8.2010
Dauner Damen gehen mit vielen Veränderungen in die neue Rheinlandligasaison.
(Daun) (R.S.) Auch im dritten Jahr ihrer Trainertätigkeit beim TuS Daun steht Marion Reufsteck (30) mit ihrem erneut verjüngtem Team vor einem Neuaufbau.

Gleich geblieben ist eigentlich nur das Saisonziel der letzten Jahre, den Abstieg vermeiden. Mit Elisa Binninger (Studium), Jacqueline von der Bank (unbekannt), Karin Fuchs (Karriereende), Katharina Gensirowskij (Beruf), Franzi Meyer (zurück nach Hannover), Christina Sodar-Dörr (Fußball Regionalliga) und Stefanie Schäfer hat eine komplette Mannschaft aufgehört.
Neu im Kader stehen Eva Krämer (2. Mannschaft), Anika Molitor (TuS Weibern), Steffi Reuter, Verena Rüscher (Gerolstein), Katja Jendl, Sarah Sonnen und Manuela Henn (eigener Nachwuchs).
Mit dem auf vielen Positionen veränderten Team begann am 3.7. die Vorbereitung auf die anstehende Saison. Doch kurz davor ereilte Reufsteck eine weitere Schreckensnachricht: Mit Sylvia Eisenhut wird der Mannschaft aufgrund ihres Bandscheibenvorfalles eine wichtige Spielerin mindestens bis zum Jahresende fehlen. „Sie werden wir sowohl in Abwehr als auch im Angriff vermissen“, klagt die Dauner Trainer, die zudem noch den Verlust von Ann-Katrin Zügner verkraften muß, die kurz nach dem Saisonstart studienbedingt nach England wechseln wird.
„Umso wichtiger ist es für uns, dass wir die positiven Eindrücke seit Trainingsbeginn mitnehmen und vor allem das Zusammenspiel im Rückraum verbessern. Ich bin froh, dass wir die entsprechenden Verstärkungen für den Rückraum finden konnten“, hofft Reufsteck, die ihre Mannschaft zusammen mit Torwarttrainer Holger Neis auf die am 11.9. beginnende Saison vorbereiten kann. Ausgerechnet gegen den Topfavoriten aus Bassenheim beginnt für die Eife-lanerinnen die Saison.
Mit Trainingsspielen gegen Engers, Konz und Bascharage begann die Vorbereitung, die zudem neben dem wöchentlichen Training im Fitness-Studio zwei Trainingseinheiten pro Woche und ein Trainingslager Mitte August beinhaltet. „Die Stimmung im Team ist gut. Das wird die wohl harmonischste Saison, die ich bisher als Trainerin erlebt habe. Bleibt nur zu hoffen, dass wir von Verletzungen verschont bleiben. Bis zum Saisonstart stehen noch weitere Vorbereitungsspiele gegen Wittlich I und Wittlich II auf dem Programm. Die Mannschaft hat das Potential um die Klasse zu halten“, glaubt die Dauner Trainerin.