TuS 05 Daun – HSG Biewer Pfalzel II 45:26 (21:13)
Im zweiten Spielabschnitt baute der aufopferungsvoll kämpfende Gast, der ohne Spielmacher Cartarius und Linkshänder Scharfbillig angetreten war, zunehmend ab. Eine Dauner Tempogegenstoßwelle rollte nach der anderen auf den Trierer Gehäuse zu, und die 150 Zuschauer konnten sich an einigen „Kabinettstückchen“ erfreuen.
„Nach der Auftaktniederlage in Tiefenstein und der Verletzung von Sascha Weber hat sich die Mannschaft langsam gefunden. Insbesondere die Neuzugänge Manfred Schnupp, Bene Ratthay, Tim Schenk und Stefan Fischer harmonieren immer besser mit unseren gestandenen Spielern. Es macht richtig Spaß, der Mannschaft bei ihren Auftakthandlungen und den Spielzügen zuzuschauen. Besonders freut mich die bärenstarke Leistung von Stefan Neis im Tor und die Tatsache, dass die aus der zweiten Mannschaft aufgerückten Lukas Illigen und Daniel Eich den Lohn für ihre engagierte Vorbereitungsphase einfahren. Leider wird uns demnächst Thomas Billaudelle studienbedingt nicht mehr so oft zur Verfügung stehen, er hat uns aber hervorragend auf der Kreisläuferposition weitergeholfen, bis Thorsten Ringer nach seiner schweren Verletzung bald wieder angreifen kann. Ein letztes Lob noch an die Gäste aus Biewer, die sich sportlich äußerst fair verhalten und nie aufgesteckt haben“, meinte Dauns sportlicher Leiter Udo Geißler.
TuS: Stefan Neis, Holger Neis und Lindner - Eich (6), Schnupp (10), Fischer (2), Hahn (1), Ringer, Hadam (5), Billaudelle (4), Brümmer (11), Ratthay (2), Schenk (4), Illigen
HSG Tiefenstein/Algenrodt/Siesbach - TV Hermeskeil 32:25 (18:11 )
Die Anfangsphase gestalteten die Gäste aus dem Hochwald mit ihrer 5:1 Deckung und zweimaliger Führung bis zum 4:4 in der 9. Minute offen. Danach setzte sich die HSG durch schnelles Spiel und aggressives Stoßen auf die Lücken des TVH Abwehrverbandes mit einfachen Toren vorentscheidend über ein 10:5 (17. Min) zur deutlichen Pausenführung ab.
Nach Wiederanpfiff machten sich die Hausherren nach einer klaren 20:13 Führung für einige Minuten das Leben selbst schwer, in dem sie durch mangelnde Chancenverwertung den Gegner Tor um Tor aufholen ließen. In dieser Phase drückte Hermeskeils gefährlichster Angreifer Thomas Weber mit vier schnellen Treffern in Folge dem Spiel seinen Stempel auf und brachte so seinen TVH auf 18:20 heran. Nach der Auszeit von Trainer Stefan Juchem beim Stand von 22:20 und Torwartwechsel mit Kristofer Rickes fing sich die HSG, setzte den Gast erneut, wie zuvor im 1. Spielabschnitt, wieder aggressiver und zielstrebiger unter Druck und erzwang so die 26:20 Vorentscheidung ( 50. Min ). Hermeskeil versuchte mit einer offenen Manndeckung noch einmal alles, konnte aber damit Tiefensteins Sieg in den Schlussminuten, die mit weiteren Treffern auf 30:21 nachlegten, nicht mehr in Gefahr bringen. Die HSG Tiefenstein fährt somit erstmals seit der Verbandsligazugehörigkeit einen 6:0 Punkte Saisonstart ein und belegt damit den 3. Tabellenplatz.
„Es war heute das von mir vorausgesagte schwere Spiel. Wir haben uns im zweiten Durchgang nach einigen Problemen im Abschluss jedochzum richtigen Zeitpunkt wieder gefangen und das Spiel am Ende für uns entschieden“, freute sich HSG Coach Stephan Juchem.
Aber auch Hermeskeils Betreuer Thomas Weber war nicht unzufrieden: „Wir haben selbst nach dem hohen Rückstand zur Pause in der zweiten. Halbzeit weiter gekämpft und haben somit bis zum 20:22 unsere Schwächen in Angriff und Abwehr aus dem ersten Durchgang nahezu wettgemacht. Leider hat uns dann in der Schlussviertelstunde die Kraft gefehlt, so dass sich Tiefenstein wieder entscheidend absetzte“.
HSG: Rickes, Fickert –Keitsch (4), Lehnen (3), Weinsheimer (3), Münch, Olbrich (4), N. Brandenburg (2), Wagner (4), Benjamin Brandenburg (1), Schäfer (8/4), Dalheimer (3), Christmann
TV: Schneider – T. Laible (3), Müllenbach, Klein ( 4), Weber (10/2), Fuchs (5), Görgen (2), F. Laible (1), Scheweda
DJK/MJC Trier – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II 34:32 (17:17)
In einem jederzeit fairen Spiel gelang den Gästen dann in der 52. Minute sogar auf 27:30 wegziehen. Die Auszeit von Kühn kam zum richtigen Zeitpunkt. Er stellte sein Team neu ein und mit drei Treffern in Folge glichen die Trierer zum 30:30 aus und es folgte die spannende Schlußphase, in der sich die HSG beim 32:31 eine dumme Zeitstrafe einhandelte, die zur 33:31 Führung und der Entscheidung führte. Auf Trierer Seite lobte Kühn seine Aussenspieler Manuel Rendenbach auf links und Kai Kinzig auf rechts.
„Eine mannschaftlich geschlossene und kämpferische starke Leistung meines Teams“, urteilte der Trierer Coach.
MJC: Lindemanns, Buttlar und Kohl – S. Kellendonk (8), T. Kellendonk (3), C. Kellendonk (7/2), Späing (1), Rendenbach (5), Reif (1), Laurenz (4), Jäger (1), Kinzig (4).
HSG: Schug (1) – Ströher (4), Faller (6), Tatsch (5), Gölzer (1), Kirst (5), Jost (2), Schub (5), Denzer (2), Scherer (1).
HSG Mertesdorf/Ruwertal – HSC Igel 28:24 (13:9)
In einer jederzeit fairen Partie gewinnt die HSG gegen die Gäste aus Igel und behält die Punkte im Ruwertal. Nach dem 0:1 der Gäste ging Mertesdorf mit 2:1 in Führung und gab diese bis zum Spielende nicht mehr ab. Die Gastgeber agierten von Beginn an aus einer kompakten Abwehr heraus und kamen über Tempospiel nach vorne zum Torerfolg. Igel blieb jedoch dran und konnte über lange vorgetragene Angriffe immer wieder ausgleichen. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit setzte sich Mertesdorf ab und ging mit 13:9 in die Halbzeitpause.
Zu Beginn der zweiten Spielhälfte setzte Mertesdorf sein Tempospiel fort. Nun wurde der konditionelle Unterschied beider Mannschaften deutlich und Igel zollte dem hohen Tempo Tribut. Mehrfach kamen die Gastgeber durch eine unkonzentrierte Abwehrleistung der Gäste zu leichten Toren und setzten sich auf 21:14 ab. Igel stemmte sich nochmals gegen die drohende Niederlage, konnte aber konditionell nichts mehr entgegensetzen.
„Wir freuen uns sehr über diese beiden Punkte, da wir mit Igel den ersten Gegner hatten, an dem wir unsere eigene Spielstärke unter Beweis stellen konnten. Dies ist unsere erste Orientierung im Hinblick auf die aktuelle Saison. Großes Lob an einen glänzend aufgelegten Tobias Krämer und an Titus Dannhöfer, der klug Regie führte und seine Mitspieler immer wieder in Szene setzte. Ein Kompliment auch an die Gäste, die sich nie aufgaben und bis zum Ende kämpften. Wenn Igel vor Saisonbeginn eine Vorbereitungsphase gehabt hätte, wäre ein anderer Spielausgang sicherlich denkbar gewesen. Unauffälligster Akteur auf dem Platz war Schiedsrichter Dr. Brust, der alleine die Partie sicher und souverän leitete“, fand HSG Trainer Rolf Wischerath
HSG: Frisch, Meyer – Dannhöfer (4), Brogmus (3), Thesen (1), Mesecke (1), Prinz (1), Pinnel (3), Krämer (12/3), Butterbach (1), Freyburger (2), Huberty, Biehl
HSC: Pütz, Conermann – Dietz (2), Juncker B. (6), Gloden D. (5/2), Scharfbillig (1), Gloden O. (7), Birk (1), Juncker S., Schmitz (2/1), Bauer, Gard
SK Prüm – TuS Fortuna Saarburg 31:32 (17:9)
Nach der schwachen Leistung der letzten Woche hatten sich die Eifelaner einiges vorgenommen und setzten dies auch von Beginn an in die Tat um. Sie legten los wie die Feuerwehr, überraschten die Gäste, die im ersten Spielabschnitt keine Chance hatten. Nach dem 3:3 zogen das Glinka Team, der verletzungsbedingt fehlte, auf und davon und schien zur Pause bereits als Sieger festzustehen.
Die Hoffnung bekam nach dem Wechsel neue Nahrung, bis zur 40. Minute bauten die Prümer ihren Vorsprung auf 22:11 aus! Zu diesem Zeitpunkt hätte wohl niemand mehr auf die Fortunen aus Saarburg gesetzt. Die Wende kam durch die Einzelaktionen von Tim Moske, der sein Team mitriss, beim Gastgeber war der Akku leer, die Mannschaft hatte keine Alternativen auf der Bank. Saarburg holte Tor um Tor auf und erzielte gegen die spielerisch besseren Gastgeber den 31:31 Ausgleich, ehe mit dem Schlußpfiff der nicht mehr für möglich gehaltene Siegtreffer bejubelt wurde.
„Saarburg hatte einfach den längeren Atem und hat die Konzentration hoch gehalten“, lobte Prüms Presssesprecher Michael Meyer.
SK: Geister – Ringer (3), Lepage (7), Jahnke (9), Nerling (3), Schneider (2), Weisbecker, Leonartz (7), Stamer, Kiesgen.
TuS: Reifenberg, Düpre und Rüger – D. Moske (4), Braun, Babetzki, Lorth (4), Glesius, T. Moske (9), P. Rüger (6), Neumann (5), Morin (4).
HSC Schweich II – TV Bitburg II 33:30 (17:11)
HSC: Feller und Deutsch – Höhn (4), Feller (2), Müller (3), Alshok (3), Heyer (3), Burg, Simon, Deutsch (1), M. Hertz (9), T. Karrenbauer (7), Feider.
TVB: Schwerdt, Fabry, Schallert, Stoffel (1), S. Lübken (2), J. Lübken (8), Wallerius (3), Kimmling (1), Kesse (7), Wilke (6), Kinnisch (2).
Den kommenden Verbandsligaspieltag tippt Markus Willems, Trainer des TuS Daun: