Den forschen Tönen folgen Taten
Von TV Redakteur Mirko Blahak- 22.3.11
Acht Siege in Folge, ungeschlagen seit dem 11. Dezember, mit Mülheim die Torfabrik der Liga: Handball-Rheinlandligist TV Bitburg hat derzeit einen Lauf. Vielleicht nimmt der Club sogar schon bald die Oberliga ins Visier.

Bitburgs
Trainer Janusz Klimek (links) gibt sich weiterhin angriffslustig. In
dieser Saison will er mit seinem Team Platz drei sichern – und in der
kommenden Spielzeit den nächsten Schritt nach vorn machen. TV-Foto:
funkbild
"Wir haben für die nächste Saison noch keine Ziele formuliert. Wir werden sehen, ob wir für einen Kampf um Platz eins planen können", sagt Klimek. Ob dieser nächste Schritt realistisch ist, könnten die letzten beiden Spiele dieser Saison zeigen. Dann misst sich Bitburg mit den souverän die Rheinlandliga-Tabelle anführenden Teams aus Mülheim (34:2 Punkte) und Weibern (30:6). Klimek: "Dann wissen wir, ob wir mithalten können."
Bei aller Euphorie warnt der in Luxemburg lebende Coach jedoch erst mal vor dem nächsten Gegner, dem unbequemen SV Urmitz. Die Eifeler können nach acht Siegen in Folge beim Tabellen-Sechsten mit breiter Brust auflaufen. "Meine Mannschaft ist sehr ausgeglichen und auf allen Positionen gut besetzt. Im zweiten Jahr in der Rheinlandliga sind wir nun auch erfahrener", nennt Klimek das Erfolgsgeheimnis. Außerdem stimmten beim TVB die strukturellen Voraussetzungen: "Wir verstehen uns gut, die Arbeit von der Abteilungsleitung um Thomas Lauer bis runter zu den Minis funktioniert derzeit."
In der nächsten Saison soll der Kader "wahrscheinlich so bleiben, wie er ist". Klimek widerstreben nach eigener Aussage Verstärkungen auf Teufel komm raus — auch wenn er beispielsweise zu einem zusätzlichen robusten Abwehrspieler nicht Nein sagen würde: "Mit Mülheim stellen wir den besten Angriff, aber wir kassieren auch einige Gegentore." Weiter verfolgt werden soll der Einbau von Spielern aus dem eigenen Unterbau. Klimek: "Die Zuschauer freuen sich, wenn sie die Entwicklung bekannter Gesichter verfolgen können. Das stärkt die Identifikation."