Tus 05 Daun - HSC Schweich II 37:34 (22:16)
Schweich war gegenüber dem Saarburgspiel ersatzgeschwächt, ohne Höhn und Alshok, angetreten und musste ab der 16. Minute ohne Philipp Simon auskommen, der wegen eines Revanchefouls die rote Karte sah. In dieser Phase des Spiels setzte Daun sich zunächst auf 14:10 ab und baute diesen Vorsprung bis zur Pause auf 22:16 aus. Dabei waren immer wieder Manfred Schnupp und Patrick Brümmer erfolgreich, die insgesamt zusammen 26 Treffer erzielten.
Nach der Halbzeit hielt der Tus den Vorsprung zunächst bis zum 27:21, setzte sich jedoch nicht vorentscheidend ab. Dies lag an der tollen kämpferischen Einstellung der Gäste, die mit Matthias Hertz, Lorenz Dudew und Kristian Müller ihre erfolgreichsten Angreifer hatten, die fast nach Belieben aus jeder Lage trafen. So kam Schweich Tor um Tor heran und konnte in der 56. Minute den Anschlusstreffer zum 34:35 erzielen. Durch ein gegebenes Stürmerfoul gegen den HSC und den darauffolgenden Tempogegenstoß setzte Daun sich auf 36:34 ab und siegte am Ende etwas glücklich, aber verdient mit 37:34.Mit der Wurfausbeute zeigte sich Dauns Trainer Markus Willems gegenüber dem Spiel in Tiefenstein sehr zufrieden. Enttäuschend war dagegen die Abwehrleistung und teilweise das Rückzugsverhalten. Großes Kompliment an die Gästemannschaft, die trotz des dünnen Kaders nie aufsteckten und uns das Leben sehr schwer gemacht haben.
HSC Schweich: Benedikt Deutsch – Matthias Hertz (13), Dudew (6), Müller (6), Tim Karrenbauer (3), Jens Karrenbauer (3), Matthias Deutsch (2), Philipp Simon (1), Benedikt Deutsch, Feller, Burg
Tus 05 Daun: Stefen und Holger Neis, Lindner – Schnupp (14), Patrick Brümmer (12/2), Hadam (5), Rattay (3), Billaudelle (3), Eich, Fischer, Hahn, Ringer, Schenk, Hilgers
HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II – SK Prüm 41:30 (18:11)
Dank eines überragenden Benjamin Schug im Tor kamen die Gastgeber zu schnellen Gegenstoßtoren und führten in der 7. Minute bereits mit 8:2! Das Tempo hielten die Hunsrücker hoch und zogen über 18:11 nach dem Wechsel kontinuierlich auf und davon und hatten das Spiel in der 45. Minute beim 32:21 frühzeitig entschieden. In der Restspielzeit verwaltete das Ensdar-Team den Vorsprung.
„Auf beiden Seiten gab es herausragende Spieler. Bei uns war es Torhüter Benjamin Schug, beim Gast verdiente sich Linksaussen Simon Linke Bestnoten. Der junge Gästenangreifer kam zu neun Treffern“, lobte Esdar.
HSG: B. Schug – Ströher (4), J. Schub (3), Denzer (5/3), Gölzer (2), Jost (9), Tatsch (4), Faller (10), Kirst (5).
SK: Geister, Wielvers und Kiesgen – Lepage (3), Stamer, Ringer, Weisbecker (2), Neuerburg (5/2), Glinka (4), Linke (9), Morgens (2), Schneider (5/1)
HSC Igel – DJK MJC Trier 29:34 (12:17)
Die MJC Trier lag von Beginn an zunächst mit ein oder zwei Toren in Führung. Mitte der ersten Halbzeit setzte sich die Mannschaft von Sascha Kühn von 6:8 auf 7:12 ab. Dabei setzten die Brüder Kellendonk die Akzente, insbesondere gegen die Würfe von Steffen Kellendonk aus dem Rückraum fand die Igeler Abwehr in der ersten Halbzeit kein Mittel. In dieser Phase vergaben die Gastgeber einige klare Einschussmöglichkeiten. Der HSC stellte gegen Ende der ersten Halbzeit auf eine Manndeckung gegen Steffen Kellendonk um und kam wieder auf drei Tore heran (12:15). Zwei Igeler Fehler in der letzten Spielminute nutzten die Gäste dann und erzielten binnen weniger Sekunden noch zwei Treffer zum 12:17 Halbzeitstand.
Im zweiten Spielabschnitt setzten sich die Gäste phasenweise bis auf 14:21 und 20:28 sowie 24:32 ab. Der HSC steckte nie auf und verkürzte zwischenzeitlich den Rückstand noch einmal auf vier Tore (20:24). Zu mehr reichte es am Ende aber nicht mehr. „Es war ein verdienter Sieg der MJC. Wir haben in der ersten Halbzeit zu viele Chancen nicht genutzt und sind daher mit einem zu hohen Rückstand in die Pause gegangen“, fand HSC-Vorstandsmitglied Christian Bauer. „Zudem sind uns insgesamt zu viele technische Fehler unterlaufen und in der Abwehr hatten wir zu häufig Abstimmungsprobleme. Hier hat sich das Fehlen mehrerer Spieler besonders bemerkbar gemacht. Dennoch hat sich die Mannschaft nie aufgegeben und alles versucht. Was die Trainerfrage betrifft, so wollen wir in den nächsten beiden Wochen eine Lösung finden.“
HSC Igel: Pütz, Conermann – Dietz (6), Juncker (3), D. Gloden (2), Kömen, O. Gloden (5), Bauer, Scharfbillig (6), Herresthal.
DJK MJC Trier: Buttlar, Kohl, Lindemanns – Kinzig (2), S. Kellendonk (7), T. Kellendonk (7), C. Kellendonk (8), Laurenz (6), Späing, Pütz (2), Quast (1), Reif, Sattler, Jäger (1).
HSG Biewer/Pfalzel II – HSG Tiefenstein/Algenrodt/Siesbach 26:27 (13:13)
Dieses Wochenende konnte jedoch auf eine annähernd schlagfertige Mannschaft im Heimspiel gegen Tiefenstein zurückgegriffen werden. Allerdings stand diese Mannschaft auch zum ersten Mal in dieser Konstellation "auf der Platte". Tiefenstein hingegen wirkte gut eingespielt und beide Mannschaften lieferten sich eine ausgeglichene Partie bis zur Halbzeit, in der sich Biewer nie weiter als zwei Tore absetzen konnte.
In der zweiten Hälfte gelang Tiefenstein der bessere Start und sie schafften eine drei Tore Führung zum 17:20. In der Endphase kam Biewer/Pfalzel nochmal auf einen Zähler heran. In der Schlussphase verpasste das Team allerdings einige hundertprozentigen Chancen. Letztendlich lag die Entscheidung der Partie in der Hand des Gastgebers und so gingen die Punkte an diesem Wochenende nach Tiefenstein.
HSG B/P: Wilkes und Walter – Arnold (4), A. Cartarius (4), Diedrich (1), Grotefeld (5), Niesen (6), Köhler (6), Roth, Klinkhammer, Voß, Berg, Krewer.
Tiefenstein: Rickes und Stumm – Keitsch (4), Olbrich (4), Weinsheimer (5), Wagner (4), Schäfer (5), Dahlheimer (5), Christmann, N. Brandenburg, B. Brandenburg, Lehnen, Kramer.
TV Hermeskeil – HSG Mertesdorf/Ruwertal 18:27 (7:13)
Den Vorsprung verteidigte der Gast obwohl die Hochwälder ihre Abwehrleistung steigern konnten. Auch nach dem Wechsel war die HSG mannschaftlich konstanter, verteidigte den Vorsprung und baute das Ergebnis mit zunehmender Spieldauer aus.
TVH: Schneider – T. Laible (3), F. Laible (2), Müllenbach, Müller (1), Klein, Scheweda, Blindt, Weber (6), Fuchs (1), Krämer, Feider, Görgen (2), Duroux (3).
HSG: Frisch und Meyer – Prinz, Niesen, Matthias, Krämer, Butterbach, Brosius, Meseke, Damhöfer, Freisberger.
Vom Spiel Saarburg gegen Bitburg II wurde aus Saarburg kein Spielbericht übermittelt!
Den zweiten Spieltag tippt Rolf Wischerath, Trainer der HSG Mertesdorf/Ruwertal: