TV Bitburg – HSG Biewer/Pfalzel 37:32 (18:16)
„Wir haben uns schwer getan, konnten uns nie richtig absetzen“, gab TVB Coach Klimek zu. Seine Mannschaft setzte sich nach dem 1:1 über 3:1 und 5:2 ab, die HSG stemmte sich gegen eine frühe Entscheidung und glich beim 5:5 aus. Hart traf das Gästeteam dann die rote Karte gegen Alex Kuhfeld in der 11. Minute. „Es war zumindest eine Zeitstrafe“, meinte Gästetrainer Marc Köhler, der zugab, das Foul von Kuhfeld an seinem Gegenspieler nicht genau gesehen zu haben. Auf jeden Fall entschieden die Unparteiischen auf rot, nachdem Kuhfeld seine Gegenspieler in der Luft „geschubst“ hatte. In der Folge legte der Gastgeber ständig ein bis zwei Treffer vor, kam zur 18:16 Pausenführung.
„Den Jungs war in der Pause anzumerken, dass sie verunsichert waren, da es nicht gelang, das Spiel so deutlich zu bestimmen wie die letzten Begegnungen“, gab Klimek, der seine Spieler allerdings immer auf dieses Kampfspiel eingestimmt hatte, zu.
Die Eifelaner fanden nach dem Wechsel besser ins Spiel, zogen über 22:17 und 25:19 davon und schienen jetzt endlich ihr Spiel gefunden zu haben. Doch dank eines an diesem Tag glänzend aufgelegten Christoph Gersmeyer im HSG Kasten und beiden Stein-Brüdern, die zusammen 20 Treffer erzielten, kam die HSG wieder ins Spiel zurück, verkürzte mit vier Treffern in Folge zum 25:23. Ab diesem Zeitpunkt waren es erneut ein bis zwei Tore, die Bitburg vorlegte und bis zum 32:30 blieben die Gäste dran. In einem Spiel, das beide Teams viel Kraft gekostet hatte, setzte sich der Tabellenführer letztlich verdient mit 37:32 durch.
„An diesem Tag war es unser Angriff, der spielentscheidend war. Überragend sicher unsere Distanzwerfer Florian Enders und Pascal Wolff, die es zusammen auf 22 Treffer brachten. Leider erwischten unsere Torhüter nicht ihren besten Tag“, gestand Klimek.
HSG Trainer Marc Köhler haderte mit der Tatsache, dass seine Mannschaft mehr technische Fehler machte als der Gastgeber und der Tatsache, dass auch beste Chancen nicht im Bitburger Kasten versenkt werden konnten.
„Es war letztlich ein verdienter Erfolg der Gastgeber“, gestand Köhler.
„Wir haben bis zum Schluss hart kämpfen müssen, dies hat meine Mannschaft angenommen und deshalb auch verdient gewonnen. Die HSG hat heute ihre Qualitäten gezeigt, allen voran die beiden Stein-Brüder“, lobte Klimek.
TVB. Wolff und Wielvers – Steinbach (1), Loell (4), Sonnen (3), Enders (15/4), Wolff (7), S. Lauer (3), J. Lauer (2), P. Bernreiter, F. Bernreiter.
HSG: Gersmeyer und Mohr – Zmijewski (2), Frisch, Leinen, Kuhfeld (2), Gerten (n.e.), Krewer (2), Backendorf (3), Billen (3), M. Stein (11/3), C. Stein (9/1).
HSG kastellaun/Simmern – SG Gösenroth/Laufersweiler 29:28 (16:14)
Mit einem
Sieg der HSG kastellaun/Simmern endete das Lokalderby im Hunsrück. Das Team von
Trainerin Jutta Holl unterlag letztlich unglücklich. Dennoch war Holl mit der
Leistung ihres Teams „sehr zufrieden“.
„Wir haben ein anderes Gesicht als
vergangene Woche gezeigt, leider haben uns individuelle Fehler um den Erfolg
gebracht“, gab die Trainerin zu. Überraschend schnell führten die Gäste 4:7,
dann kamen die Gastgeber besser ins Spiel und hatten zur Pause beim 16:14 die
Nase vorn.
Über 19:16 kämpften sich die Holl-Schützlinge ins Spiel zurück,
glichen beim 22:22 aus. Ab jetzt wechselte die Führung hin und her, am Ende
waren die Gastgeber die Glücklichen. „Aufgrund unserer Situation mußte
Torwarttrainer Jens Meyer im ersten Spielabschnitt spielen, nach dem Wechsel
habe ich dann Stammtorwart Michael Lengert gebracht, obwohl er grippekrank war“,
gestand Holl. Beim 29:28 genau 30 Sekunden vor dem Ende nahm die SG Trainerin
die Auszeit, die Bemühungen zum Ausgleich blieben jedoch erfolglos.
„Die Niederlage ist kein Beinbruch, ein Remis wäre gerecht gewesen“, fand Holl.
Meyer und Lengert – Stoffel (5), J. Tatsch (1), Stumm (2), Hermann (2), Dreher (2), Müller (1); Peltsch (2), B. Gerhardt (2), Hübner (10/4), Fritz (1).
HSC Schweich – HSV Rhein-Nette 27:19 (15:11)
Auf beiden
Seiten fehlten die Spielmacher. Während beim Gast Lukas Hertz fehlte, mussten
die Andernacher ohne Jörn Kobusch auskommen. Dies tat dem Spiel beider Teams nicht
gut!
Schweich fand jedoch schneller ins Spiel, führte 6:3, sah sich dann einer
offensiveren Deckung der Gäste gegenüber, die damit den Grundstein zum 6:6
Ausgleich legten. Ausgeglichen verlief das Spiel bis 10:9, ehe sich das Team von
Trainer Andreas Rosch auf 15:11 zur Pause absetzte.
Auch nach dem Wechsel gab sich der Gast nicht geschlagen, kam auf 19:17 heran. Mit vier Treffern in Folge zum 23:17 entschieden die Schweicher dann die Begegnung. „Eine ordentliche Abwehrleistung, im Angriff war der Wurm drin. Eine verdienter Erfolg gegen eine spielerisch schwache Gästemannschaft“, urteilte Rosch.
Schmidt und T. Feller – Stumm (4), Arenz (1), M. Hertz (2), Schröder (2), Nerling (1), Rosch (7/3), Zock (2), Rohr (5), Leyh (2), Karrenbauer (1).
TV Bitburg – HSG Biewer/Pfalzel (Samstag 18 Uhr Edith-Stein Hauptschule)
Personal: Beim Gastgeber werden Jan Lauer (Fußverletzung) und Manuel Wahl (private Gründe) fehlen.
Prognose: „Bitburg muss gewinnen, wir nicht. Der Druck liegt eindeutig beim Gastgeber die jetzt Meister werden wollen. Wir sind gut drauf, das hat die Begegnung gegen Weibern gezeigt“, gibt sich Gästetrainer Marc Köhler optimistisch. „Meine Jungs wissen selbst, dass sie an die starke Vorstellung aus Bad Ems anknüpfen müssen. Genauso konzentriert wollen wir das Spiel angehen. Dabei konzentrieren wir uns auf unser Spiel und ich hoffe, dass wir wieder eine volle Halle haben, die uns unterstützt“, so Gastgebertrainer Janosz Klimek.
HSG Kastellaun/Simmern –SG Gösenroth/Laufersweiler (Sonntag 17 Uhr Simmern)
Personal: Auf SG Seite bleibt bis zum Abschlusstraining abzuwarten, ob Christan Müller im Rückraum eingesetzt werden kann.
Prognose: „Gegen die jugendliche Unbefangenheit und die Schnelligkeit der HSG werden wir uns etwas einfallen lassen. Scheinbar fehlt der Abwehr die Erfahrung. Ich hoffe auf Wiedergutmachung vor vielen Zuschauern“, so SG Trainerin Jutta Holl.
HSC Schweich – HSV Rhein-Nette (Sonntag 17 Uhr Stefan Andres Halle)
Personal: Wir müssen im Heimspiel am Sonntag leider auf den in den letzten Wochen in überragender Verfassung spielenden Lukas Hertz aus Studiengründen verzichten. Dafür werden wir wohl die Mannschaft mit dem einen oder anderen Spieler aus unserer guten Verbandsliga-Mannschaft bzw. unserer A-Jugend, welche am vergangenen Wochenende die Meisterschaft in der Rheinlandliga errungen hat, ergänzen.
Prognose: Aufgrund unserer zuletzt gezeigten Heimstärke und den Fortschritten im spielerischen Bereich gehe ich fest von einem weiteren Heimsieg meiner Mannschaft aus. Wir werden versuchen das Spieltempo noch mal zu steigern um gegen die starke Defensive der Gäste zu guten Torchancen zu kommen. Obwohl die Gäste die letzten 5 Auswärtsspiele verloren haben, werden wir sie bestimmt nicht unterschätzen und werden alles dafür tun auch im vorletzten Heimspiel der Saison weiter verlustpunktfrei in der Schweicher Halle zu bleiben.