RPS männliche A-Jugend
JSG Hunsrück – HG Saarlouis 32:23 (18:10)
Nach der 7:4 Führung kam dann die Schrecksekunde für die Gastgeber, bei denen sich Torhüter Martin Scherschlicht in der 15. Minute eine schwere Knieverletzung zuzog (Verdacht Kreuzbandverletzung). Marvin Martin knüpfte nahtlos an die Leistung seines Torhüterkollegen an, der in Abstimmung mit dem Abwehrverband die Gästeangreifer vor kaum lösbare Probleme stellte. Lediglich 23 Gegentreffer sprechen eine deutliche Sprache für die Abwehrstärke der Hunsrücker. Im Angriff überzeugte Andreas Denzer, der „mit Routine und seiner Pfiffigkeit“ (Zitat Born), die Räume nutzte, die sich nach der Manndeckung gegen Wagner und Kuhn auftaten. Im Angriff hätte Manuel Wagner durchaus mehr Tore erzielen können.
Nach der klaren Halbzeitführung kam die Angst vor dem Gewinnen. So zumindest erklärt sich Trainer Born die Tatsache, dass die Gäste bis auf fünf Treffer an die JSG herankamen. Unsicher wirkten die JSG Spieler nach dem Wechsel, leisteten sich zahlreiche Ballverluste und erst als Torhüter Marvin Martin zwei Gegenstöße der Gäste parierte, war die Begegnung entschieden.
Scherschlicht und Martin – Wagner (5), Kuhn (4), Denzer (10/4), Meister (5), Ciminski (2), Schub (4), Schell (1), Merdemann.
RPS männliche B-Jugend
TV Bitburg – TV Kirrweiler 26:26 (11:12)
Viele technische Fehler bestimmten die Anfangsphase des Bitburger Spiels und Torhüter Hildebrandt zeigte nicht die richtige Einstellung. Wenige gute Minuten im ersten und wenige guten Minuten im zweiten Spielabschnitt sollten letztlich doch für das Remis reichen. Extrem viele Fehlwürfe, eine Abwehr, die ein Zuschauerverhalten an den Tag legte, ärgerten den TVB Coach massiv. Bei den Gästen führte jeder Angriff zum Treffer. Erst nach dem 4:7 fingen sich die Gastgeber, drehten das Spiel scheinbar zum 10:8 und lagen zur Pause knapp zurück.
Beim 14:19 schien das Spiel zugunsten der Gäste gelaufen, doch die Eifelaner kamen zurück, glichen beim 22:22 wieder aus und läuteten damit eine spannende Schlussphase ein. Die Führung wechselte ständig hin und her und als Jermaine Dwight 40 Sekunden vor dem Ende den 26:26 Ausgleich erzielte, brachten die Eifelaner den Punkt mit einigen taktischen Fouls über die Zeit. Ausschlaggebend für das Remis war auch die taktische Maßnahme, den gegnerischen Goalgetter Lukas Klein mit einer Manndeckung aus dem Spiel zu nehmen. Philipp Dörr sorgte trotz seines Trainingsrückstandes für mehr Druck im Bitburger Angriffsspiel und Niklas Eich unterstrich seine starke Form und war Haupttorschütze nach dem Wechsel. Dafür war Huss mit dem Rückzugsverhalten seiner Mannschaft nicht zufrieden.
Hildebrandt, Kaufmann und Huss – A. Dörr (1), Zimmer, P. Dörr (3), Müller, Kaufmann (3), Dwight (7), Recking (2), Eich (10), Veenstra, Trappen
HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch – TV Mülheim 32:27 (18:17)
Ausgeglichen verlief die Anfangsphase mit der ständigen Führung der Mülheimer. Erst beim 7:5 gelang dem Hunsrückern die erste Führung, die über 11:9 bis 14:13 Bestand hatte. Die Gäste kamen immer wieder über ihre beiden Kreisläufer zum Erfolg, gingen letztmals beim 15:16 in Führung, ehe die Gastgeber das Spiel zur Halbzeit mit 18:17 wieder bestimmten.
„Wir haben in der Abwehr einfach zu viele Tore kassiert, den Deckungsverband dann defensiver eingestellt. Stefan Hermann spielte auf der vorgezogenen Position eine starke zweite Hälfte und im Angriff war es David Scherschlicht, der 6 seiner 9 Treffer im zweiten Spielabschnitt über den Gegenstoß markierte. Entscheidend für den Erfolg war das gute Zusammenspiel zwischen Abwehr und Torwart, die konsequente und aggressive Abwehrarbeit und lediglich 7 technische Fehler im gesamten Spiel. Das Spiel stand bei hohem Tempo auf gutem Niveau. Ich bin sehr zufrieden“, lobte Domaschenko.
Everding – Pütz, Friedrich (7/3), Schneider (2), Scherschlicht (9), Bach (4), Hermann (5), Tews (1), Saam (4)
RPS weibliche B-Jugend
DJK/MJC Trier – DJK Marpingen 20:45 (8:21)
Ihrer Favoritenrolle gerecht wurden die Gäste aus dem Saarland, die die kleinen Miezen klar beherrschten.
Ursache für die hohe Niederlage des Teams von Trainer Christian Güth waren aber 36 Ballverluste: „Das war einfach der Knackpunkt und die Tatsache, dass heute drei Spielerinnen nicht zur Verfügung standen. Ich bin nicht zufrieden. Da gibt es im Training Gesprächsbedarf“, erklärt der MJC Coach. Gegenstoß auf Gegenstoß rollte auf den das Tor der Triererinnen, die bereits zur Pause geschlagen waren.
Walter – Greinert (4), Esch (3), Weyand (1), Langner (2), Marquenie (5), Herrmann (2), Loscheider (3), Fahl, Doffing.RPS männliche A-Jugend
JSG Hunsrück – HG Saarlouis (Samstag 13 Uhr Hirtenfeldhalle)
Personal: Moritz Meister dürfte nach seinem ersten Einsatz nach der Verletzung wieder genügend Selbstvertrauen und Sicherheit haben.
Prognose: „Anders als im Hinspiel müssen wir besser auf die Spielzüge der Gäste reagieren, nicht mehr darauf reinfallen. Spielerisch ist Saarlouis im Angriff für mich die beste Mannschaft der Liga. Wenn wir jedoch an die Leistung des vergangenen Wochenendes anknüpfen und uns keine Auszeit nehmen, ist die Überraschung drin“, glaubt Trainer Burkhard Born.
RPS männliche B-Jugend
TV Bitburg – TV Kirrweiler (Samstag 17 Uhr Edith Stein Hauptschule)
Personal: „Ich hoffe auf den Einsatz von Philipp Dörr, dann haben wir eine richtig gute Chance“, glaubt Huss.
Prognose: „Es bleibt abzuwarten, wie die Mannschaft die Schlappe der Vorwoche verkraftet hat. Wir haben etwas vor heimischer Kulisse gut zu machen. Kirrweiler ist auf jeder Position gleichwertig gut besetzt. Wir wollen gegenüber dem Hinspiel aggressiver in der Abwehr vorgehen“, verlangt Huss.
HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch – TV Mülheim (Samstag Rhaunen)
Personal: HSG Trainer Igor Domaschenko hofft auf seine Bestbesetzung.
Prognose: „Wir müssen mit unserer offensiven Abwehr noch beweglicher werden und dabei vor allem den Kreisläufer der Gäste in den Griff bekommen. Mit einer entsprechenden kämpferischen Einstellung wollen wir unseren Zuschauern ein tolles Spiel bieten“, verspricht der HSG Coach.
RPS weibliche B-Jugend
DJK/MJC Trier – DJK Marpingen (Sonntag 13 Uhr Wolfsberghalle)
Personal: Die Gastgeberinnen müssen auf Torfrau Henriette Leicher und Feldspielerin Anne Ludwig verzichten.
Prognose: „Wir gehen optimistisch ins Spiel, haben überhaupt nichts zu verlieren und sehen mal nach dem Remis der Gäste am vergangenen Wochenende, was für uns rausspringt“, so Güth.