Daun mit kleinem Kader und der Hoffnung von Verletzungen verschont zu bleiben
(R.S.) In ihre 4. Saison als Trainerin der 1. Damenmannschaft in Daun startet Trainerin Marion Reufsteck (31).Seit Ende Juni bittet Reufsteck dreimal wöchentlich zum Training: Zwei Einheiten in der Halle und eine im Fitnessstudio sollen dafür sorgen, dass die Spielerinnen bis zum Saisonstart in der Form sind, um die Klasse erneut sportlich zu halten. Spielpraxis sammelt das Team mit Spielen gegen Alsweiler, Gerolstein, Wittlich II, nimmt am Beachturnier in Andernach teil und wird sich den letzten Schliff im Trainingslager vom 26. bis 28. August in Daun holen.
„Erneut starten wir mit dem Spiel gegen RPS Ligist Wittlich in die Saison. Wie im vergangenen Jahr führt das Los uns im Pokal in der 1. Runde zusammen“, erzählt die Dauner Trainerin. Ihre Mannschaft hat sich gegenüber der letzten Saison auf einigen Positionen verändert. So stehen Ann-Katrin Zügner (Laufbahnende), Katja Jendl (Laufbahnende), Frederike Stahl (Studium) und Sylvia Eisenhut (Babypause) nicht mehr zur Verfügung. Aus der eigenen Jugend stoßen Manuela Henn (Tor) und Lena Bauer (Rückraum) zum Kader. Vom Eifelnachbarn Weibern wechselt Jessica Kutscheid ins Dauner Team, Steffi Schäfer versucht nach einjähriger Pause den Neuanfang, Steffi Schäfer kehrt nach ihrem Ausbildungsende zum Team zurück und aus Alsweiler wechselte Kreisläuferin Anja Schäfer (Kreis) in die Eifel. „Sie wird meine Rolle am Kreis übernehmen“, freut sich Reufsteck, die im vergangenen Winter nach einer erneuten Knieoperation ihre aktive Laufbahn endgültig beendete.
„Es ist zu wünschen, dass wir endlich einmal vom Verletzungspech verschont bleiben. Seit 3 Jahren sind wir davon geplagt. Besonders froh bin ich über die Tatsache, dass wir eine 2. Frauenmannschaft haben, die mit 13 Spielerinnen durchaus Alternativen bietet, wenn es bei uns einmal personell eng werden sollte“, so die Dauner Trainerin. Saisonstart für die Dauner Handballdamen wird am 10.9. mit dem Auswärtsspiel bei Rhein-Nette in Andernach sein.
Hunsrück HSG will oben mitmischen
„Ende Juli tobten sich meine Spielerinnen gegen Schmelz, Oberthal und Püttlingen aus, das kam aber eher einer zusätzlichen Konditionseinheit gleich. Anfang August im heimischen Trainingslager werden wir den Schwerpunkt auf schnelles Umschalten von Abwehr und Angriff legen“, erzählt der HSC Coach. Am 14. August um 18 Uhr, zum 30 jährigen Bestehen der HSG Irmenach-Kleinich-Horbruch, ist die Bundesligamannschaft der Miezen zu Gast in der Hirtenfeldhalle. Zwei Wochen später geht es dann zum Trainingslager nach Grünberg, wo dann für den Feinschliff mit Spielen gegen Oberligamannschaften aus Hessen gesorgt werden soll. Abschließend stehen noch die Begegnungen gegen die RPS Ligisten Marpingen und Konz auf dem Vorbereitungsplan. „Unser Ziel ist "Oben " mitzumischen.
Es gibt diese Saison keine Topfavoriten mehr. Bei Engers und Rhein Nette haben einige Spielerinnen in andere Vereine gewechselt oder aufgehört. Lisa Schug legt diese Saison eine Pause ein, um die dauerhafte Verletzung auszukurieren. Dana Kirst wechselt in die 2. Mannschaft, Kristina Faller legt eine studienbedingte Pause ein. Mit Lena Gemmel aus der A-Jugend des Tus Tiefenstein haben wir eine quirlige Spielerin dazu bekommen, die sich die Spielmacherposition mit Corinna Herber teilen wird. Melanie Endel kehrt nach ihrem Studium wieder zurück. Ansonsten bleibt der Kader unverändert und ich hoffe mit einem 16-köpfigen Kader in die Saison starten zu können, die mit dem Pokalspiel beginnt. Auch im dritten Jahr meiner Tätigkeit als Damentrainer der HSG IKH geht es wieder mal zum Pokalauftakt nach Simmern- Kastellaun. Ich glaube, dass die Lostrommel kaputt ist und die Vereine mal ein bisschen Geld sammeln sollten, damit sich der HVR eine " Neue" leisten kann. Auch weiß ich nicht, warum die Drittligisten erst in der zweiten Runde antreten müssen, wäre für alle niedrigeren Vereine eine sportliche Herausforderung“, kritisiert Präder.
Am 17. September startet die HSG dann in Daun in die Meisterschaftrunde.
TG Konz II – der Kampf gegen den Abstieg bestehen
Auch die Reserve nimmt der TG Coach unter seine Fittiche. Zusammen mit dem Kader des RPS Liga Teams wird trainiert und so durchlaufen die Spielerinnen der Reserve die gleiche Vorbereitung wie die 1. Mannschaft, kommen auch bei den Testspielen zum Einsatz.
„Konditionell sind alle auf der Höhe, spielerisch wird sich die Mannschaft erst nach einigen Wochen finden. Für die jungen Spielerinnen geht es vorrangig darum, Erfahrung zu sammeln und viele Spielanteile zu haben. Wichtig ist das Mitwirken der erfahrenen Steffi Kickert im Rheinlandligateam. Ich bedaure sehr, dass die U-23 Regelung nur für Bundesligamannschaften gilt“, klagt Burg, der so mit einem kleinen Kader in die Saison gehen muß und dabei in der Betreuungsarbeit von Chris Sturm und Tim Moske am Wochenende bei den Spielen unterstützt wird. Sowohl Sturm (HSC Schweich) als auch Moske (Saarburg) stehen aber aufgrund ihrer eigenen Pflichtspiele nicht immer zur Verfügung.
„Dann bin ich halt da“, verspricht der Coach.
Nach einer harten Vorbereitung fällt dann am 10.9. der Startschuss in das Abenteuer Rheinlandliga, die Mannschaft empfängt zum Saisonauftakt den Hunsrückvertreter aus Kastellaun/Simmern.
HSG Wittlich II – am Selbstvertrauen arbeiten
„Der Versuch ist es wert“, glaubt die regionalligaerfahrene Trainerin, die selbst im ehemaligen Regionalligateam der Eifelaner aktiv war. Mit Heike Schäfer und Jennifer Simonis erfährt die Mannschaft sicherlich eine Verstärkung, doch noch bleibt einiges in der Vorbereitung zu tun.
„Noch klappt die Abstimmung nicht so richtig, die Spielanlagen der Spielerinnen sind unterschiedlich, daran arbeiten wir“, verrät Schaaf. Im Grunde blieb der Stamm der jungen letztjährigen Bezirksligamannschaft zusammen, doch einige Spielerinnen können aufgrund der anstehenden beruflichen oder studienbedingten Anforderungen noch keine definitive Zusage für die anstehende Saison geben. „Das macht die Sache noch schwieriger. Ich weiß derzeit einfach nicht, wer am Saisonauftakt eigentlich zur Verfügung steht“, gibt die HSG Trainerin zu.
Ein Problem zeichnet sich für die Mannschaft im Torhüterbereich ab, da Torhüterin Julia Marx zumindest in der Hinrunde aufgrund einer Fortbildung kaum zur Verfügung steht. „Hier erhoffe ich mir Unterstützung aus dem RPS Liga Team“, so Schaaf, die seit Mitte Juni mit ihren Spielerinnen in der Vorbereitung ist und mit einigen Trainingsspielen und Turnierteilnahmen spätestens am Präsentationstag der HSG Wittlich Anfang September sehen will, wo ihre Mannschaft steht, bevor es am Sonntag, 11.9. im Heimspiel gegen Engers in die Saison geht.
„Wir wollen auf keinen Fall den letzten Platz belegen, das eine oder andere Spiel gewinnen“, hofft die Trainerin, die vor allem Selbstbewußtsein ihrer Spielerinnen arbeiten will.
„Einige standen in den letzten Jahren im Schatten anderer Leistungsträger und müssen jetzt die Verantwortung übernehmen. Allerdings bin ich sicher, dass wir das zusammen mit den erfahrenen Spielerinnen hinbekommen“.