HSG Wittlich – TSG Friesenheim 31:22 (14:12)
(R.S.) Mit einem
Sieg starten die Eifelanerinnen in die neue Saison! „Ich war angetan vom
Spieler meiner Mädels, eine hervorragende Mannschaftsleistung. In einem Spiel
auf hohem Niveau standen sich zwei gleichwertige Teams in einer fairen
Begegnung gegenüber. Dabei stand unsere Abwehr wie ein Bollwerk und so kamen
wir über ein gutes Gegenstoßspiel zu unseren Toren, aber auch unsere
Rückraumachse mit Lang, Flesch und Nykytenko funktionierte gut“, lobte HSG
Coach Wolfgang Becker.
Zunächst gelang es keinem Team sich abzusetzen. Die HSG
überzeugte zwar mit schönen Spielzügen, schaffte es aber selten, den Ball im
gegnerischen Kasten unterzubringen. So blieb die Begegnung über 4:4 bis zum 8:7
offen. Den ersten drei-Tore-Vorsprung schafften die Becker Schützlingen beim
10:7, mit 14:12 wurden die Seiten gewechselt. „Viele Zeitstrafen waren
ursächlich für den nicht richtig aufkommenden Spielfluss“, meinte Becker.
Nach
dem Wechsel nutzen die Eifelanerinnen ihre Chancen konsequenter, auf die Abwehr
war weiterhin Verlass, den Rest erledigte Anne Siol im Wittlicher Kasten. So
setzte sich die HSG über 16:12 auf 21:16 in der 42. Minute ab. Kontinuierlich
baute das Team jetzt seinen Vorsprung über 29:21 zum Endstand von 31:22 aus.
„Wir haben im Angriff noch einiges zu tun, mit der Abwehr war ich sehr zufrieden. Trotz der Niederlage schätze ich den Gast mit seinen sechs Neuzugängen spielerisch variabler ein. Die Mannschaft wird hier und da für eine Überraschung sorgen können“, urteilte der HSG Coach.
Siol und Scharfbillig – Malmedy, Flesch (8), Meeth (2), Barthen, Blasius, Packmohr (7/4), Kieren (1), Lang (6/2), Lukanowski, Nykytenko (7/2)
TG Konz - TuS Weibern II - 17:15 (10:6)
Zwar konnte die TG im dritten Jahr Oberliga RPS erstmals zwei Punkte zum Saisonstart verbuchen, jedoch verstand TG Trainer Sascha Burg kurz nach Spielende die Abschlussschwäche und die Angriffsleistung seiner Spielerinnen nicht. "Was wir ab der 15. Minute im Angriff gezeigt haben, war nicht oberligatauglich. 22 Fehlversuche und ganze 9 Tore sprechen hier eine deutliche Sprache!" Dabei starteten die Konzerinnen gut ins Spiel und führten bis dahin mit 7:1. Aber diesem Zeitpunkt zog sich die schwache Angriffsleistung wie ein roter Faden durchs gesamte Spiel der Heimmannschaft. Da die Abwehr funktionierte und so konnte man mit einem 10:6 in die Halbzeit gehen.
Zwei schnelle Tore durch den Gastgeber brachten eine 12:6 Führung. Ab sofort fanden jedoch nur noch die Gäste im Angriff statt und führten - angetrieben durch die auffälligste Gästespielerin Jenny Schmitt, die noch vergangenes Jahr in Konzer Diensten stand - mit 13:15 und sahen schon wie der Sieger aus. Zum richtigen Zeitpunkt nahm Burg die Auszeit! Ein paar deutliche Worte ans Heimteam und eine kleine Steigerung im Angriff, die wiederum 4 Tore für die TG´lerinnen bedeuteten.
"Der Einbruch nach dem guten Start ist mir unerklärlich! Positiv ist die Tatsache, dass wir uns in der Schlussphase noch einmal aufgerappelt haben und schlussendlich zwei glückliche Punkte verbuchen können", so TG Coach Sascha Burg.
TG: Vogt, Moske und Eiden - Ponyi, Irsch (2), Lehnert (3), Wulff, Mohr (2), Geier, Charlier (2), Balog (5/2), Weinandy, Glass, Steil (2), Kron (1),
HSG Wittlich – TSG Friesenheim (Samstag 18 Uhr Berufsbildende Schule)
„Ich hoffe sehr, dass zumindest die beiden dabei sein können“, so der HSG Trainer, der getreu dem Motto: „Generalprobe mißlungen, Premiere geglückt“, die Begegnung gegen Friesenheim angehen will. Dabei spielt Becker auf das zwar gewonnene Pokalspiel in Daun an, bei dem er aber absolut mit der Chancenverwertung seines Teams unzufrieden war. „Das wird eine Mannschaft wie Friesenheim auf jeden Fall bestrafen. Wir müssen daher darauf bedacht sein, die gut herausgespielten Chancen auch in Tore umzumünzen, um so das Gegenstoßspiel der Gäste zu unterbinden“.
Die Liga schätzt Becker ausgeglichener denn je ein, sieht in Marpingen den Topfavoriten und in Aufsteiger Bannberscheid eine Mannschaft, die immer für eine Überraschung gut sein wird. „Deshalb wollen wir mindestens Platz 8 erreichen. Bleiben wir von Verletzungen verschont, sollte durchaus mehr drin sein“, hofft der HSG Trainer, der sich noch gut an das Rückspiel des letzten Jahres in Wittlich erinnert: „Das konnten wir deutlich gewinnen!“
TG Konz – TuS Weibern II (Samstag 20 Uhr Saar-Mosel Halle)
Es
war die schwierigste Saisonvorbereitung für TG Trainer Sascha Burg, die
er bislang bei der TG mitmachen mußte! „Nie konnten wir aus
verschiedensten Gründen komplett trainieren. Allerdings haben die
Spielerinnen, die dabei sein konnten, voll mitgezogen. Die Stimmung im
Team ist gut und wir arbeiten derzeit an der Integration der neuen
Spielerinnen, die konditionell auf der Höhe sind, aber spielerisch noch
Zeit brauchen. Wir üben keinen Druck auf diese Spielerinnen aus, sondern
geben ihnen die Zeit, die sie brauchen“, erklärt der TG Trainer. Mit Anja Geier (Brotdorf/Mettlach), Tina Wolff (Wittlich II), Sarah Eiden (Wittlich Jugend) und den beiden ungarischen Neuzugängen Szabina Ponyi und Renata Balog, die aus der 3. Ungarischen Liga zur TG Konz kamen und derzeit noch sprachliche Probleme haben verstärkt sich das Team auf dem Feld. Im Tor sorgte der Wechsel von Dani Vogt vom Bundesligisten MJC Trier zum RPS Ligisten für Furore! Die Generalprobe am vergangenen Sonntag gegen Dudelange war nach Aussage von Burg erfolgreich, obwohl drei Stammspielerinnen fehlten.
Jetzt baut der Konzer Trainer darauf, dass erstmals seit der RPS Ligazugehörigkeit bei der Heimspielpremiere ein doppelter Punktgewinn herausspringt. Zudem gibt’s ein Wiedersehen mit der letztjährigen Toptorschützin der Konzerinnen, Jenny Schmidt, die zu ihrem Stammverein nach Weibern zurückgekehrt ist. „Wir haben zwar momentan noch einige krankheitsbedingten Probleme, sind aber heiß auf den Saisonstart“, so Burg.