HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II – TV Bitburg II 37:28 (17:10)

(R.S.) Das Duell der Rheinlandligareserven endete mit einem deutlichen und ungefährdeten Erfolg der Hunsrück HSG. Das Team von Trainer Carsten Esdar dominierte die Begegnung von Beginn an. Die Gäste ließen in der Angriffsphase jegliche Torgefahr vermissen und so führten die Gastgeber mit 3:0 (7. Minute). Im Tor des Gastgebers zeigte Benjamin Schug eine starke Leistung. Gegen die offensive Bitburger Deckung taten sich die Gastgeber dann schwerer. Die Gäste wurden wach, waren beim 7:6 wieder dran, hatten damit aber ihr Pulver bereits verschossen. Über 14:7 in der 23. Minute gelang dem Esdar-Team die klare Halbzeitführung (17:10).

Auch nach dem Wechsel suchten die Eifelaner den schnellen Abschluss, scheiterten aber immer wieder am Deckungsverband der Hunsrücker, die den Gegner mit ihrem Gegenstoßspiel bestraften. Beim 28:18 führte der Gastgeber erstmals mit 10 Toren. In der Schlußphase entwickelte sich dann ein ausgeglichenes Spiel, die HSG verwaltete ihren klaren Vorsprung bis zum Ende. „Auf unserer Seite waren Sven Faller und Mario Ströher die stärksten Akteure, bei Bitburg fiel Andre Wilke besonders auf“, lobte Esdar.

HSG: Schug – Ströher (9), S. Faller (9), B. Faller (1), Gölzer, Kirst (2), Denzer (3), Vasek (3), Ziethen (2), Lang (2), Schub (3).
TVB: Hanke – Grothe, Pauli, Schallert, S. Lübken (1), J. Lübken (4), Jutz (1), Kinnisch (4), Pütz (1), Keese (2), Wallerius (4), Wilke (10), Krames (1).

TuS Daun – HSG Tiefenstein/Algenrodt/Siesbach 32:27 (17:11)

Im Spitzenspiel der Verbandsliga setzte sich Gastgeber Daun verdient gegen Verfolger Tiefenstein/Algenrodt/Siesbach durch und nimmt mit dem Sieg eine weitere Hürde im Kampf um den Aufstiegsplatz, profitiert dabei auch von der Niederlage der Ruwertal HSG und dem Punktverlust der Saarburger Fortunen.

Beide Trainer hatten ihre Mannschaften gut auf den jeweiligen Gegner eingestellt und so dominierten im ersten Spielabschnitt die Abwehrreihen. Da zudem auch die Torhüter beider Teams hervorragend aufgelegt waren, stand es in der 10. Minute noch 3:3. Jetzt folgte ein spielentscheidender Zwischenspurt der Gastgeber auf 9:5, denn die Führung gab der TuS Daun die gesamte Begegnung über nicht mehr her. Tiefenstein war beim 10:8 in der 24. Minute zwar auf Schlagdistanz, allerdings sorgte ein weiteres Hoch der Dauner für eine deutliche Halbzeitführung zum 17:11.

Nach dem Wechsel hatte es Tiefenstein beim 25:22 in der 50. Minute in der Hand, das Spiel zu kippen, aber Arno Hadam stellte mit einer individuellen Glanzleistung in doppelter Unterzahl den wichtigen vier Tore Abstand wieder her. Durch das 32:27 Endergebnis hat der TuS Daun ebenfalls den direkten Vergleich beider Spiele für sich entschieden.

„Wir haben heute einen schönen Handballabend vor zahlreichen Zuschauern erlebt. Mit Tiefenstein hat sich die bisher beste Mannschaft in Daun präsentiert; auf jeden Fall wird dieses Team bis zum Schluss um die ersten Plätze mitspielen. Die Begegnung stand unter einer guten Leitung der Unparteiischen Sauerwein und Schneider; es kam zu einem harten, aber jederzeit fairen Duell ohne Nickligkeiten. Mich freut besonders der couragierte Auftritt von Sascha Weber, der nach seiner schlimmen Daumenverletzung vom Hinspiel wieder zur alten Stärke gefunden und wichtige Treffer markiert hat“, fasste Dauns sportlicher Leiter Udo Geißler das Geschehen zusammen.

TuS Daun: Stefan und Holger Neis; Eich (5), Schnupp (5), Ringer, Hadam (2), Billaudellle, Brümmer (13), Rattay (2), Weber (4), Hahn (1), Fischer
HSG Tiefenstein/Algenrodt/Siesbach: Stumm, Rickes; Schelper (1), Weinsheimer (2), Olbrich (1), Wagner (3), Keitsch (7), Dahlheimer (5), Schäfer (8), Christmann, Ries

HSC Igel – SK Prüm 33:30 (18:15)

Mit einem Sieg gegen Prüm gelang dem HSC Igel ein erfolgreicher Start im neuen Jahr. Die vielen Zuschauer sahen über die gesamte Spieldauer eine spannende Partie, die bis zum 3:3 (8. Minute) ausgeglichen verlief. Die ersten zwanzig Spielminuten waren von langen Angriffen beider Mannschaften geprägt. Dabei waren die Gäste aus Prüm letztendlich erfolgreicher und lagen über 3:5 und 4:8 schließlich mit 7:10 in Führung. "Dann haben wir die Abwehrformation geändert und es gelang uns auch, wesentlich schneller von Abwehr auf Angriff umzuschalten", so Christian Bauer vom HSC Igel. Die Veränderungen im Spiel des HSC Igel sorgten für einen 7:0-Lauf der Gastgeber und damit für die 14:10-Führung. Bis zum Halbzeitpfiff hielt Igel den Vorsprung (18:15).

Im zweiten Abschnitt lagen die Igeler bis zur 50. Minute (28:24) zwar ständig in Führung, nach einem sicheren Sieg sah es dabei aber nie aus. "Die Gäste haben nie aufgegeben und ihre Angriffe weiterhin geduldig ausgespielt", sagte Christian Bauer. So verkürzten die Eifeler den Rückstand immer wieder auf ein oder zwei Tore und blieben im Spiel. Schließlich glich Prüm durch vier Tore in Serie zum 28:28 aus. In den letzten Minuten waren die Igeler dann im Angriff wieder konsequenter und sicherten sich so den 33:30 Erfolg.

HSC Igel: Conermann, Pütz – Birk (9), O. Gloden (3), Hellriegel (2), Juncker (4/3), M. Scharfbillig, S. Scharfbillig (10), Schmitz (3), Werdel (2).
SK Prüm: Geister, Stamer – Ringer (3), Lepage (8/5), Neuerburg (3), Schneider (6), Jahnke (9), Wielvers, Plano (1), Lemmen.

Tus Fortuna Saarburg – HSC Schweich 27:27 (13:16)

Nicht so sehr das Remis ärgert Gastgeber Saarburg, sondern die Tatsache der Schiedsrichteransetzung: „Jeder weiß doch, dass dieser Schiedsrichter etwas gegen Saarburg hat. Das mussten wir wieder einmal feststellen. Es geht einfach nicht, dass sogar unser Trainer vom Schiedsrichter beleidigt wird“, klagte Saarburgs Pressesprecher Tim Moske.

Die Anfangsphase bestimmten die Gastgeber, führten 4:2 und 6:4, mußten den Schweicher Ausgleich beim 8:8 hinnehmen. In einer stärkeren Schlußphase setzten sich die Gäste wieder ab und gingen mit 13:16 in die Kabine.

Die Umstellung der Abwehr auf Saarburger Seite sollte Schweich zu Distanzwürfen und Würfen über die Aussenpositionen verleiten. Damit hatten die Gastgeber scheinbar das richtige Mittel gefunden. Beim 20:20 waren die Fortunen wieder im Spiel, verloren dann den Faden und beim 21:25 schien Schweich auf dem Weg zu Sieg. Saarburg ließ sich nicht abschütteln, war beim 26:27 wieder dran, allerdings nur mit vier Feldspielern auf dem Platz. Der nach seiner Zeitstrafe wieder auf den Platz zurückgekehrten Philipp Rüger bemerkten die Gästespieler zu spät. Rüger „klaute“ den Ball und erzielte den verdienten Ausgleichstreffer. Auf Schweicher Seite überzeugte Routinier „Chicken““Hennefeld, der nie vom Saarburger Abwehrverband auszuschalten war.

TuS: Düpre und L. Rüger – Dirk Moske (1), Hoffmann (7), Neumann (1), Lorth (9), Babetzki (1), Strupp, Tim Moske (3), P. Rüger (1), Bläsius (1), Ballinger, Morin (3).
HSC: Deutsch und T. Feller – Hennefeld (10/3), Höhn (4), M. Deutsch, N. Feller, Heyer (2), J. Karrenbauer, Müller (2), Dudew (5), Frick, T. Karrenbauer (3), Nicolay, Weis (3).

HSG Biewer/Pfalzel II – HSG Mertesdorf/Ruwertal 30:28 (14:14)

Der Sieg der HSG Biewer/Pfalzel II über die Ruwertal HSG zählt zu den Überraschungen des Spieltages. Die Gastgeber, die auf ihre Rheinlandligaspieler Leinen und Backendorf zurückgreifen konnten, leisteten damit dem TuS Daun Schützenhilfe im Kampf um die Meisterschaft. In einem guten und spannenden Spiel wechselte die Führung im ersten Spielabschnitt ständig. Keiner Mannschaft gelang es jedoch, sich mit mehr als zwei Treffern abzusetzen und so ging das Remis zur Pause in Ordnung.

Nach dem Wechsel erwischten die Gastgeber den besseren Start, zogen auf 24:18 davon und schienen die Vorentscheidung geschafft zu haben. Die Fußverletzung von Marc Köhler versetzte dem Gastgeber allerdings einen Knacks, den die Gäste nutzen. Tor um Tor kam das Wischerath-Team wieder heran, glich beim 27:27 aus, die spannende Schlußphase war eingeläutet. Die HSG nahm die Auszeit, nach der dem Gastgeber dann anzumerken war, dass man den Sieg unbedingt wollte. Am Ende lobte HSG Coach Cartarius die geschlossene Mannschaftsleistung, hob aber Christopher Walter im Tor hervor.

HSG B/P: Walter, Adams und Krewer – A. Cartarius (4), Klinkhammer, Berg, Dietz (2), Niesen (8), Voss, Leinen (10), Köhler (3), Backendorf (1).
HSG M/R: Frisch und Kruchten – Dannhöfer, H. Brogmus (3), Thesen (2), Prinz, Pinnel (3), Krämer (3), Butterbach (2), Freyburger (6), Wenzel (3), N. Brogmus (6).

TV Hermeskeil – DJK/MJC Trier 20:39 (10:20)

Überschattet wurde der klare MJC Erfolg von der Verletzung des Spielers Christoph Bettag, der dem gegen Ende der ersten Hälfte ohne gegnerische Einwirkung die Achillessehne riss. In seinem ersten Saisonspiel für seinen Verein muß der MJC Spieler gleich mit der schweren Verletzung klar kommen. Die Hochwälder überraschten die Gäste, führten sogar mit 2:0, ehe das Team von Trainer Sascha Kühn aufwachte. Bis 6:8 blieben die Schützlinge von Dr. Rainer Scherf dran, mußten nach dem 10:13 ihren technischen Unzulänglichkeiten Tribut zollen und die Gäste mit sieben Treffern in Folge auf 10:20 zur Pause ziehen lassen.

Nach dem Wechsel verkürzten die Hochwälder nochmals auf 14:22, hatten dann aber nichts mehr zu zulegen und mit ihrem guten Tempogegenstoßspiel bauten die Gäste ihren Vorsprung auf 20:39 aus. Während des gesamten Spiels „erfreute“ sich TVH Spieler Thomas Weber einer Manndeckung.

TVH: Rech und Schneider – Serbanescu (2), T. Laible (3), Klein (2), Schewerda, Zey (1), Weber (6), Fuchs (2), Duroux, Müller (2), Bastert (2)
MJC: Butlar und Kohl – Hares, C. Kellendonk (6), Jäger (3), T. Kellendonk (4), Laurenz (8), Späing, Sattler (5), Pütz (10), Bettag (1),

(R.S.) Den ersten Verbandsligaspieltag dieses Jahres tippt Wolfgang Schnase, Trainer des HSC Schweich, der vor der Saison von der Saarburger Fortuna zum HSC Schweich wechselte und dort die Reservemannschaft des Rheinlandligisten übernahm.

HSG Biewer/Pfalzel II – HSG Mertesdorf/Ruwertal (Samstag 17.30 Uhr Mäusheckerweghalle)

Für mich sind die Gäste der Favorit. Allerdings bleibt abzuwarten, welche Spieler beim Gastgeber auflaufen, zumal das Rheinlandligateam am gleichen Abend im Mäusheckerweg spielen wird. Sollte sich der Gastgeber mit einigen Spielern der 1. Mannschaft verstärken, wird es nicht einfach für die Ruwertaler, die aber mit Neuzugang Brogmus einen Ausnahmespieler in der Liga stellen. Der Gästespielermacher hat nicht nur ein Auge für seine Mitspieler, sondern ist auch sehr torgefährlich.

TuS Daun – HSG Tiefenstein/Algenrodt/Siesbach (Samstag 19.30 Uhr Wehrbüschhalle)

Das Spitzenspiel steigt am Samstagabend in Daun. Das Team von Trainer Markus Willems erwartet als Tabellenführer mit drei Punkten Vorsprung den Verfolger aus Tiefenstein. Es wird ein enges Spiel, in dem die Eifelaner die Hinspielniederlage wettmachen wollen. Gegen uns war die HSG klar überlegen, wir konnten die Ausfälle nicht kompensieren. Daun dürfte spielerisch überlegen sein, verfügt über eine Vielzahl von Spielzügen und hat mit Pat Brümmer den torgefährlichsten Angreifer der Liga, der auch mit Manndeckung nie auszuschalten ist. Ich tippe auf einen knappen Erfolg der Gastgeber.

HSC Igel – SK Prüm (Samstag 19.30 Uhr)

Igel wird die Begegnung zuhause knapp für sich entscheiden können. Es bleibt abzuwarten, ob Prüm bereits die angekündigte Verstärkung an Bord hat. Beide Teams spielen lange Angriffe und hier ist die Geduld der gegnerischen Abwehr gefordert.

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II – TV Bitburg II (Samstag 19.30 Uhr Hirtenfeldhalle)

Allmählich stehen die Gäste unter Siegzwang. Allerdings dürfte das Auswärtsspiel bei den heimstarken Hunsrückern nicht zu gewinnen sein. Die Hirtenfeldhalle ist schwer zu spielen und mit der offensiven Deckung wird die HSG den Gästen das Leben schwer machen.

TuS Fortuna Saarburg – HSC Schweich II (Samstag 19.30 Uhr Sporthalle Beurig)

Ich freue mich auf das Spiel an alter Wirkungsstätte, kenne natürlich die Stärken und Schwächen der Saarburger Mannschaft. Nach unserem Hinspielerfolg über Saarburg wollen die Fortunen zuhause die Revanche und so rechne ich auch mit einer vollen Halle. Da in Saarburg Harzverbot besteht, wird es für uns noch schwerer. Ausfallen wird verletzungsbedingt Harry Höhn, der an einer Bänder- und Knöchelverletzung laboriert. Ich hoffe für die Zuschauer auf ein interessantes, spannendes und faires Spiel.

TV Hermeskeil – DJK/MJC Trier (Sonntag 17 Uhr Hochwaldhalle)

Scheinbar kehren bei den Trierern die Verletzten wieder zurück und es sind Verstärkungen angesagt worden. Mal abwarten mit welcher Mannschaft Trainer Sascha Kühn im Hochwald auflaufen kann. Auf jeden Fall will kühn mit seiner Truppe im neuen Jahr angreifen. Dabei kommt mit Hermeskeil eine lösbare Aufgabe und ich erwarte einen klaren MJC Sieg gegen eine chancenlose Hermeskeiler Mannschaft.